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Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 2. Jan 2019, 17:16
von Staudo
Mir wurde eine Nuphar 'Cape Fear' geschenkt. Wer hat Erfahrungen mit dieser Mummel? Meine hat ungefähr
solche Blätter.
Solche gefielen mit besser.
Besteht eine Chance, dass die Blätter bei älteren Pflanzen schmaler werden?
Re: Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 2. Jan 2019, 17:31
von partisanengärtner
Vielleicht hängt es ja auch von der Wassertiefe ab?
Re: Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 2. Jan 2019, 18:07
von Ulrich
Schau mal
hier. Denke, das passt zu deinem Wunsch
Re: Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 2. Jan 2019, 18:22
von Staudo
Genau so eine habe ich ja schon. ;)
Ich halte partisanengärtners Vermutung für möglich und hoffe darauf.
Re: Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 5. Apr 2019, 07:46
von lerchenzorn
Habe lange nicht in den Wassergarten geschaut. 8)
"Cape Fear" ist offenbar keine Sorte, sondern der vom gleichnamigen Fluss abgeleitete, nordamerikanische Pflanzenname für
Nuphar sagittifolia,
Cape Fear spatterdock.
Am Blatt erkennbare Merkmale wären eine basale Einbuchtung von weniger als einem Drittel der Blatt-Mittelrippe und eine zur Breite wenigstens dreifach größere Blattlänge. Anhand Deiner Vergleichsbilder hätte ich Zweifel, dass die Pflanze den deutlich schlanken Blatttyp ausbilden wird. In der Beschreibung der Flora of North America ist auch nichts dazu erkennbar, dass die schlanken Blätter nur im strömenden Wasser ausgebildet werden und in ruhigem Wasser eine andere Form zeigen könnten.
Interessant ist aber noch der Hinweis, dass es offenbar stufenlose Übergänge zur breitblättrigen
Nuphar advena gibt und
N. sagittifolia besser als Unterart derselben zu behandeln wäre. Die Übergangsformen sollten nach der Flora am besten zu
N. advena gestellt werden. Andere fassen alles wiederum nur als Unterarten von
Nuphar lutea.
Re: Nuphar 'Cape Fear'
Verfasst: 5. Apr 2019, 07:52
von Staudo
Noch steht die Pflanze im Seerosenbecken im Gewächshaus. Sobald sie richtig in die Gänge gekommen ist, kommt sie in einen der Parkteiche. Übrigens scheint sie erheblich wärmbedürftiger zu sein als die heimischen N. lutea. Diese treiben im Gewächshaus nämlich bereits.