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Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 15. Feb 2026, 11:55
von adiclair
Hallo,
bei der Suche nach einer neuen Pflanzenlampe bin ich auch auf die Lampen von SANSI gestossen...
Ich möchte da was mit Ständer (nichts zum Clipsen oder hängend von der Decke) und da bin ich auf diese Lampe gestoßen
https://www.amazon.de/SANSI-Pflanzenlam ... db85821468
Und bei weiterer Recherche habe ich diese Lampe (zumindest die Bauart) auch bei ebay gefunden
https://www.ebay.de/itm/127270156987?_t ... 26.m162918

Diese beiden Lampen unterscheiden sich eigentlich nur beim Leuchtmittel (und die techn. Werte davon) und beim Preis...
Aber welche Lampe ist nun Original Sansi?

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 15. Feb 2026, 12:06
von bully1964
Ich habe diese 2x für meine Zimmerpflanzen mit Timer und finde sie super .Meine Thai wächst super darunter.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 15. Feb 2026, 20:53
von thuja thujon
Der erste Link verweist auf Sansi. Der zweite nicht, die spielen nur mit dem Namen.

Aber was um Gottes Wille ist Sansi? Sind die bekannt?

PS: ich würde mir nicht die Frage stellen was ich will, sondern was ich machen möchte und was ich dazu brauche. Dann kann ich immer noch überlegen, ob ich das möchte.
Die beiden Lampen werden beide gehen, um von November bis März ein paar Zimmerpflanzen in Szene zu setzen. Für mehr würde ich sie nicht einsetzen.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 16. Feb 2026, 21:06
von bully1964
Sansi ist eine durchaus bekannte Marke bei Zimmerpfanzenfans ,funktionieren mit eingebauten Timmer ( 4,8,12 Stunden ) sehr gut bei mir .

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 16. Feb 2026, 22:11
von thuja thujon
Und wie viel Schattenpflanzen, die mit kaum Licht auskommen, kann man damit ausleuchten?

Ich bleibe bei der Frage, was hat man vor?

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 16. Feb 2026, 22:20
von adiclair
thuja thujon hat geschrieben: 16. Feb 2026, 22:11Ich bleibe bei der Frage, was hat man vor?
Gemüse vorziehen - aber hauptsächlich Tomaten.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 16. Feb 2026, 23:15
von thuja thujon
Da würde ich Wachstumslampen nehmen.
Wenn von der Decke hängen usw ein Problem ist, weil es optisch nicht passt oder blendet, manche nehmen Anzuchtschränke aus dem Growerbedarf.
Aktuell erreicht man damit aber auch Temperaturen von 28°C innen. Mit einer Lampe pro Etage. Das ist recht warm, dementsprechend schnell müssen die Pflanzen da auch wieder raus. Kann also unbequem werden, auch vom Platz her wenn sie abgehen.

Ich habs leicht im Keller, brauche nur Kaltluft ansaugen.

Tomaten gehen auch im Frühbeet, muss man rund 2 Wochen früher säen, nach 5 Tagen im warmem rausstellen, dann werden sie sehr gedrungen. Später aufdecken zum abhärten.

Es gibt viele Möglichkeiten. Die mit der Stehlampe für Zimmerpflanzen in Szene zu setzen kenne ich allerdings noch nicht, jedenfalls nicht erfolgreich.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 01:13
von Gartenplaner
Vielleicht wäre es möglich, die Frage an den Thread:

LED-Beleuchtung

anzuhängen?
Das Thema LED-Pflanzenleuchten interessiert ja viele, dass es hier um eine LED-Pflanzenleuchte geht, ist aus dem Thread-Titel nicht auf Anhieb ersichtlich.

45 Watt LED können zwischen 4500 und 5000 Lumen haben, was je nachdem einer 265 bis 300 Watt Glühlampe, also der Helligkeit eines Flutstrahlers entspricht.

Zur im verlinkten Thread mehrfach erwähnten Viparspectra P600 100 Watt ist irgendwie keine Lumen-Angabe zu finden, allerdings die Angabe
PPFD: 816 μmol/m²/s, wohl im Abstand von 12 Inch, ungefähr 30cm, 5.Produktbild

Bei dem Amazon-Link, der Sansi 45 Watt (ebenfalls ohne Lumen-Angabe) findet sich:
PPFD: 719,41 μmol/m²/s im Abstand von 1 Fuß, ungefähr 30cm, 2.Produktbild

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 08:33
von thuja thujon
Wie viele Leuchtmitteltypen fallen dir denn noch so ein, wenn es um Pflanzenlampen geht? Wie verbreitet sind die?

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 08:56
von adiclair
Wenn man diverse Suchmaschinen dann mal etwas spezieller fragt, dann landen man bei so gewissen Grower-Beiträgen... Und diese Zeitgenossen nutzen größtenteils haushaltsübliche LED E27 Leuchtmittel (dann aber solche mit den gewissen techn. Vorzügen - wie z.B. hohe Lumenleistung).
Weil diese f*ck Pflanzenlampen einfach total überteuert sind.

In einem anderen Forum bin ich gerade ganz interessant am Lesen mit gewissen LED-Hallenstrahler auch realisieren kann.

Weil man braucht ja für NUR das Vorziehen (also für ca. sechs bis acht Wochen im Raum) seiner Pflänzchen (ab Mitte Mai verschwinden diese Pflanzen dann ja eh in die freie Natur) eigentlich keine speziellen Pflanzenlampen (mit einem Gemisch aus allen diversen Lichtfarben (wie das Sonnenlicht es bringt)).
Aber wer seine Zimmerpflänzchen das ganze Jahr (bzw. das ganze Pflanzenleben) über in einer mehr oder weniger dunklen Ecke zu stehen hat, da sollten man dann doch schon zu einer speziellen Pflanzenlampe greifen...

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 09:07
von DerTigga
Kernfrage ist, ob die aus jenen 30-35cm Abstand gut bzw. messtechnisch und nicht nur pi mal menschlichem Auge gerechnet ausreichend beleuchtbare Fläche: bedarfsdeckend ist.
Denn je nach rundem Durchmesser oder stattdessen Quadrad oder Rechteckform der Lampe, wird egal was an Pflanze darunter: recht senkrecht oder relativ schnell (nurnoch) mehr oder weniger stark schräg beleuchtet. Oder eben für die Pflanze ZU schräg, aber nochnicht fürs menschliche Auge. Oder nach Herstellerwerbung nicht.

Sollen also nur 3..4 Feigenstecklinge beleuchtet bzw. wuchstechnisch gefördert werden, ist eine größere rechteckige "Pflanzplatte" gut möglich das, wo so ne einzelne Sansi Birne realistisch / faktisch seine Leistungsgrenze längst erreicht hat ?
Na klar kostet für so ne Beleuchtung verbratener Strom Geld und so mancher Vermieter dürfte über (gebohrte) Löcher für Pflanzenlampe(n) nicht glücklich sein, in manchen Fällen ist aber eben eine Nummer größer die bessere Wahl ;) 8)
Und wer weiß, evt. wird aus nem Anfänger im nächsten Jahr ja ein Fortgeschrittener und alleine deswegen reicht der angeschaffte Beleuchtungs-Kram 'plötzlich' nicht mehr ? :P

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 09:21
von thuja thujon
Es ist auf jeden Fall ein sehr hartes Licht, was Probleme hat, tief in die Pflanzenbestände einzudringen. Das kennen Gewächshausgärtner mit Glasscheiben, die alten waren deshalb Nörpelglas, damit man ein diffuses Licht erhält, was tiefer eindringen kann.
Bei den `Pflanzplatten´ ist es so, dass die Randbereiche der betroffenen Fläche recht schwach belichtet sind, in der äußeren Mitte gut und im Zentrum zu stark. Gerade bei kurzen Abständen zwischen Lampe und Pflanze kommt der Effekt zum tragen. Mit 2 sich überschneidenden Lampen ist man daher besser dran.
In Zelten mit Alureflektoren an der Seite hat man auch diffuses Licht.

Kifferforen sind in der Regel eine gute Informationsquelle, die sind auch was Automatisierung angeht um einige Jahre den Tomatenanbauern voraus, allerdings mit dem Unterschied, dass es die generative Phase bei der Tomatenanzucht nicht braucht bzw gewünscht ist. Hier sind Lampen mit den bekannten Wachstumspeaks (ins bläuliche gehend) in der Wellenlängenverteilung besser, die Vivarspectra P600 ist so eine. Für die Blütephase hat sie zu wenig Rotanteil, deshalb ist sie zum Dope anbauen nicht wirklich zu gebrauchen. Die Lampe ist allerdings veraltet, da sollte es mittlerweile besseres geben. Ich bin aktuell nicht auf dem laufenden, was der derzeitige Marktstandard ist, von daher gibts von mir keine Empfehlung.
Außer dass es für die Anzucht kaum zu viel Licht geben kann, da die Pflanzen später auch ohne Verbrennungen bei Sonne ausgepflanzt werden können sollen.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 09:26
von adiclair
DerTigga hat geschrieben: 17. Feb 2026, 09:07Kernfrage ist, ob die aus jenen 30-35cm Abstand gut bzw. messtechnisch und nicht nur pi mal menschlichem Auge gerechnet ausreichend beleuchtbare Fläche: bedarfsdeckend ist.
Das bekommt man (ganz leicht) mit einem Luxmeter heraus - denn das menschliche Auge kann das nicht sehen...

Oder warum hat auch der professionelle Profi-Fotograf ein Luxmeter dabei? ;)

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 09:32
von thuja thujon
Schon lange nicht mehr, es stellt kaum noch einer die Belichtungszeit manuell ein. Das Ergebnis kann heute direkt auf dem Display begutachtet werden.
Die Lux sind aber nicht wirklich relevant, die Photosynthetisch aktive Strahlung, also die µmol/m²/s sind das, was Effekte bei Pflanzen auslöst.

Re: Kann man SANSI (Pflanzenlampenhersteller) vertrauen?

Verfasst: 17. Feb 2026, 09:41
von adiclair
Und warum gibt es dann einen Umrechnungsfaktor von µmol/m²/s in Lux (und auch umgekehrt)? ;)

Hilfestellung: Grower-Foren ;)