Eichenprozessionsspinner
Verfasst: 20. Jun 2026, 21:57
Vor einigen Jahren gab es punktuell stärkeren Befall mit diesem Falter bzw. dessen Raupen. Jetzt ist er hier in Südbrandenburg quasi überall. Es gibt Bereiche, wo die Eichen nahezu kahl gefressen sind. An anderen Ecken fällt der Befall vor allem dadurch auf, dass man nach Aufenthalt unter Eichen gerötete, juckende Stellen an den Innenseiten der Arme oder im Nacken hat. Regional greifen Journalisten das Thema zum Füllen des Sommerlochs dankend auf und warnen, dass manche Leute anfangen aufgeregt zu werden. Also: Wer gesund ist und keine Allergien auf Insektenstiche hat, kann ruhig unter Bäumen spazieren gehen. Evtl. juckt es hinterher etwas, was lästig, aber nicht bedrohlich ist. Kahl gefressene Bäume würde ich weiträumig meiden. Richtig eklig wird es, wenn man eine Raupe in den Nacken bekommt, was mir als Jugendlichem mal mit einer Goldafterraupe passiert ist.
In den späten 70ern gab es hier eine Goldafterplage, die einige Jahre angehalten hat. Obstbäume und Parks waren teilweise komplett kahl gefressen. Als Reaktion wurde staatlicherseits mit Agrarflugzeugen Insektizid versprüht. Zusammengebrochen ist die Population, als es zur Schlupfzeit der Falter dauerhaft regnete. Damals saßen tausende Goldafterfalter im Schein der Straßenlampen regengeschützt unter Dachvorsprüngen. Ich gehe davon aus, dass auch die Eichenprozessionsspinnerplage ein natürliches Ende finden wird.
In den späten 70ern gab es hier eine Goldafterplage, die einige Jahre angehalten hat. Obstbäume und Parks waren teilweise komplett kahl gefressen. Als Reaktion wurde staatlicherseits mit Agrarflugzeugen Insektizid versprüht. Zusammengebrochen ist die Population, als es zur Schlupfzeit der Falter dauerhaft regnete. Damals saßen tausende Goldafterfalter im Schein der Straßenlampen regengeschützt unter Dachvorsprüngen. Ich gehe davon aus, dass auch die Eichenprozessionsspinnerplage ein natürliches Ende finden wird.