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Nandina domestica
Verfasst: 30. Aug 2026, 18:53
von klara kümmel
Ich hatte die Pflanze im Frühjahr gekauft, für den japanisch inspirierten Teil unseres Gartens. Noch steht sie im Topf. Nun lese ich bei einem anderen Anbieter, dass die Pflanze invasiv sei und sich durch Samen und Ausläufer unkontrolliert vermehrt. Hat jemand Erfahrung damit. Ich überlege nun, ob ich sie im Topf einpflanze oder ob ich ihr besser eine Glyphosatdusche gebe (Man kann so eine Pflanze ja noch nicht einmal verschenken!).
VG KK
Re: Nandina domestica
Verfasst: 30. Aug 2026, 19:21
von Gartenlady
Ich habe zwei N.d. Sorte ist Obsessed. Aber Ausläufer oder invasiv

?? das muss eine Verwechselung sein.
Allerdings ist sie nicht wirklich winterhart, schau mal bei Horstmann, ob sie für Deinen Standort winterhart ist.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 30. Aug 2026, 19:32
von Gartenlady
Wikipedia schreibt:
Im Süden der USA wird der Himmelsbambus als invasive Pflanze betrachtet.
Aber davon sind wir hier meilenweit entfernt, Du noch mehr als ich. Meine blüht kaum und da sie zweihäusig ist, gibt es auch keine Beeren.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 31. Aug 2026, 18:16
von klara kümmel
Re: Nandina domestica
Verfasst: 31. Aug 2026, 18:30
von hobab
Die haben Nandina wohl mit Bambus verwechselt? Ist wohl eher Megastore als Gärtnerei….
Re: Nandina domestica
Verfasst: 31. Aug 2026, 18:33
von Gartenlady
Das ist die richtige Idee, ich hatte gerade schon eine Antwort formuliert, aber dass sie so etwas Beklopptes schreiben, hätte ich nicht gedacht
Ich wundere mich immer wieder, dass dort jemand kauft.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 31. Aug 2026, 22:11
von Rosenfee
Ich kann bestätigen, dass die Pflanze sich nicht aussät und auch nicht invasiv durch den Garten läuft. Bei mir steht sie seit ca. 15 Jahren und hatte bisher auch keine Probleme mit unseren Wintern.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 1. Sep 2026, 11:28
von klara kümmel
Zum Glück habe ich noch einmal nachgefragt. Danke für die Antworten. Natürlich darf sie jetzt bleiben.
VG KK
Re: Nandina domestica
Verfasst: 1. Sep 2026, 12:51
von Gartenlady
Und sie ist auch ein schönes Geschenk. Vor zwei Jahren wurde ich anlässlich einer Goldenen Hochzeit um Gartenpflanzen als Geschenk gebeten. Natürlich konnten das keine 08/15 Pflanzen sein.
Es wurden eine Nandina domestica 'Obsessed' und - farblich passend - ein Calycanthus 'Hartlage Wine'. Die Beschenkten htten zunächst auch Bedenken wegen des Heiligen
Bambus 
die konnten aber ausgeräumt werden.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 1. Sep 2026, 18:21
von AndreasR
Es wäre ja auch seltsam, wenn ein
heiliger Bambus sich so daneben benehmen würde.

Ich habe zwei kleine Nandinas (ich glaube 'Obsessed' und 'Lemon Lime') im Topf, hatte die letztes Jahr unvorsichtigerweise nicht nach drinnen gestellt, als die Temperaturen nach Weihnachten in der Nacht plötzlich auf -8°C gerauscht sind. Als es nach ein paar Tagen immer noch nicht wärmer wurde, stellte ich sie dann doch ins Haus. Ein, zwei andere Pflanzen hatten das nicht überlebt, aber bei Nandina hat's nur die neuen Triebe gehimmelt, sie scheinen also zumindest hier im gemäßigten Südwesten recht robust zu sein, die Temperaturen fallen ja nur selten unter -10°C. In Brandenburg sieht's in dieser Hinsicht natürlich etwas anders aus...
Re: Nandina domestica
Verfasst: 1. Sep 2026, 19:01
von Gartenlady
Ausgepflanzt und mit etwas Vlies abgedeckt hätte sie es vermutlich unbeschadet überlebt.
Die Mahonia confusa 'Narihira' oder 'Narahiri' oder .... habe ich auch geschützt als sie noch jung und empfindlich war. Jetzt ist sie nicht mehr empfindlich. Nach dem letzten Winter hatte ich Sorgen ihretwegen, aber sie hat komplett ausgetrieben und fängt jetzt an zu blühen. Topfkultur ist schwieriger.
Re: Nandina domestica
Verfasst: 1. Sep 2026, 19:18
von AndreasR
Ja, ich schätze mal, sowohl ausgepflanzt vs. Topf und Jungpflanze vs. ausgewachsenes Exemplar machen jeweils locker eine ganze Winterhärtezone aus, analog zum Standort, der je nach Kleinklima (geschützt vs. freistehend) ebenso eine Differenz aufweist. Bei allen solchen Pflanzen muss man letztendlich abwägen, was machbar ist und was nicht, gerne würde ich auch mehr auspflanzen, aber es fehlt manchmal einfach der Platz, bzw. überhaupt der geeignete Standort. Die Topfkultur ist deutlich aufwändiger, aber man hat Töpfe zumindest besser im Blick als Ausgepflanztes, und kann sie bei Bedarf eben woanders unterbringen, während man ansonsten eben nur mit Vlies und Co. versuchen kann, die Pflanzen zu schützen...