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Rohwolle und Wühlmäuse

Verfasst: 25. Okt 2026, 23:18
von zimtzicke
Hallo Ihr Lieben,
gerne würde ich zukünftig beim Pflanzen von Gemüse und Stauden usw. Rohwolle als Dünger und Wasserspeicher mit in die Pflanzlöcher geben.
Nun gibt das Netz aber widersprüchliche Aussagen darüber wieder, was Wühlmäuse und Rohwolle betrifft.
Leider haben sich in meinem Kleingarten die "reizenden" Wühlmäuse zahlreich vermehrt und ich möchte es ihnen nicht auch noch kuschelig machen.
Was habt Ihr für Erfahrungen in dieser Hinsicht?

Re: Rohwolle und Wühlmäuse

Verfasst: 26. Okt 2026, 05:38
von frauenschuh
Aus erster Hand: Es ist ein Mäusejahr. Wer Landwirt ist, wird das kennen: Draußen auf Grünland und Acker geht die Post ab - auch ohne Rohwolle. Das soll am trockenen Jahr liegen
Wenn Du den Wasserspeicher unten bei den Wurzeln verwenden willst... ich lege das im Frühjahr ein und im Herbst ist da nichts Nennenswertes übrig. Ich benutze die allerdings unten nur in Kübeln. Hochbeete... sind wegen der Äste ect. vielleicht eher gefährdet?!
Oben rum als Verdunstungsschutz hätte ich noch nie eine Maus drin gesehen. Ob die sich was fürs Nest abknabbern... theoretisch möglich. Aber wenn die das nicht hätten, hätten sie Gras und Co als Polster.
Rohwolle hat das Land auf jeden Fall genug
:P

Re: Rohwolle und Wühlmäuse

Verfasst: 26. Okt 2026, 08:27
von oile
Ich lege bei sehr vielen Pflanzungen Schafwolle unten ins Pflanzloch. Für Kartoffeln ziehe ich tiefe Furchen, lege die mit Wolle aus, gieße an, lege darauf die Knollen und ziehe die Furchen zu. Verluste durch Schermäuse habe ich nicht, obwohl es sie reichlich gibt.