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News: Wenns noch im Frühjahr friert und schneit, ist Streit im Forum nicht mehr weit.  ::)  ;D  (Daniel - reloaded, 2013)
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|10|3|Wissen kann sich nicht mit einem grünen Daumen messen. (partisanengärtner)

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Autor Thema: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft  (Gelesen 1513 mal)

Staudo

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #30 am: 09. September 2016, 10:16:25 »

Dann schaue bitte noch einmal genauer hin. Wenn die Zweigspitzen ein paar grüne Blättchen haben, leben die Bäume noch.  ;)
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EmmaCampanula

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #31 am: 09. September 2016, 11:28:47 »


Hier in den Pfalz bietet sich ein ähnlich trauriges Bild - das 2. Jahr in Folge.
Im Garten braucht man sich über Neupflanzungen oder Gestaltung keine Gedanken zu machen,
man versucht einfach so viel wie möglich am Leben zu halten.

Wo ich seltener mit der Gießkanne hinkomme, sieht es so aus (eine Witwenblume übrigens).
Noch kann ich das nicht akzeptieren & reiße mir den Arsch auf.  ::) :P

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feminist

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #32 am: 09. September 2016, 12:32:48 »

Ich habe auch das Gefühl, dass die ungewöhnlichen Regensummen im Mai/Juni die Pflanzen zu besonderem Wachstum angeregt haben. Hier war alles total ungewohnt, fast schon tropisch üppig.
Dann kam ab Juli schon weniger Regen, der dann Anfang August komplett aufhörte.
Das hat die "tropische Blattmasse" dann wohl schlecht vertragen. Auch hier schlappt alles, als hätte es den Regen im Juni nicht gegeben.
Ich Blödmann hab natürlich einige Stauden neu gepflanzt, in der Hoffnung, dass das Anfang September ja überhaupt kein Problem mehr sein kann, der Herbst kommt ja. Naja, jetzt welkt alles, ich komme mit gießen nicht nach >:(

Ich plane meinen Garten auch so, dass er ohne wässern auskommt. Viele Pflanzen hab ich rausgeschmissen, weil sie einfach hier in der sommerlichen Dürre auf ständiges Wässern angewiesen sind (Phlox, Ligularia, Astilbe...).
Bei anderen plane ich einfach schlappes oder braunes Laub mit ein (Boehmeria momentan z.B.)
Momentan beobachte ich die mediterrane Flora genauer, weniger die auf den ersten Blick auffälligen Pflanzen, eher was z.B. im Unterwuchs dort wächst. Dies wird nun hier auf Wintertauglichkeit getestet (z.B. Allium cowanii, Ruscus, Coronilla..)
Was mir noch fehlt, sind halbschattentaugliche und trockenfeste Pflanzen.

An braune Wiesen habe ich mich gewöhnt, Rasen muss nicht grün sein. Ich finde diese mediterranen Erd- und Ockertöne eigentlich ganz nett. Außerdem muss man nicht mehr mähen und schont Resourcen ;)


genau so ist es! Mit den Neupflanzungen habe ich noch etwas gewartet, vorläufig ist alles in gute Komposterde gepflanzt und steht in mehr oder weniger großen Kübeln hier rum, wo sich auch der Schlauch und der Schlauchanschluss befindet.

Die vorkultivierten Bart-Iris sind alle im Wiesengarten gepflanzt. Die werden es machen. Einige Amsonia habe ich umgepflanzt, die werden es auch machen.

Die Umstellung auf Klimaveränderungen und das Reagieren auf die aktuelle Wetterlage ist eine Herausforderung, die kreativ macht. Ich begrüße das. Das Vorkultivieren von Neuerwerbungen an Pflanzen ist eine wichtige Strategie.

Die veränderte Einstellung zu den heufarbenen Gräsern und dem trockenfallenden Laub ist sehr nötig. Den Steppelook auf Wiese und Rasen finde ich chic und südländisch, das seit Juni schon fallende hässliche Laub stört mich dagegen. Gestern habe ich es zusammengerecht. Der Berg-Ahorn ist ganz unmöglich!

Das an den Rändern verkochte Laub an Hamamelis und Magnolia sieboldii ist einfach unschön. Die Magnolia x loebneri sehen dagegen alle noch sehr vital aus.

Die Amsonia lieben diese Trockenheit sogar und bleiben stur grün.
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löwenmäulchen

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #33 am: 09. September 2016, 14:30:12 »

Bei uns ist es auch wieder viel zu trocken, die Zisterne ist leer, und dazu noch diese unziemliche Hitze  >:( Aber nach dem letzten Sommer bin ich stoischer geworden - der Garten hat das überlebt, da wird er jetzt auch überleben.
Ein bißchen betrogen fühle ich mich allerdings, eigentlich ist der Spätsommer/Frühherbst meine liebste Jahreszeit, endlich nimmer so heiß, endlich den Garten wieder genießen können ohne dauernd Kannen zu schleppen - damit ist heuer Essig  ::)
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nana

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #34 am: 09. September 2016, 18:24:47 »

Die Umstellung auf Klimaveränderungen und das Reagieren auf die aktuelle Wetterlage ist eine Herausforderung, die kreativ macht.

Ob wir dem Gartenbauamt jetzt vorschlagen sollten, kreativer zu sein und keine Stieleichen mehr zu pflanzen  ??? Und das wo die doch gerade als vergleichsweise trockenheitsunempfindlich gelten?

Und ob Steppelook auf Wiese und Rasen so chic ist, wäre durchaus auch einer Diskussion würdig. Oder vielleicht auch gerade nicht, weil Geschmackssache. Meines ist es jedenfalls nicht. Zumindest nicht in jeder Umgebung.

Zum Thema gute Wasserversorgung im Frühjahr und ihre Auswirkungen auf das Wachstum des Baumbestands in sommerlicher Trockenheit finde ich den Waldzustandsbericht 2015 sehr spannend, insb. Seiten 35-40. Da wird gute vs. schlechte Wasserversorgung im Frühjahr als durchaus ein Aspekt bzgl. Baumwachstum und auch Trockenheitsstress angenommen. Besonders noch auf Seite 35:

"Am Beispiel des Fichtenbestands am Untersuchungsstandort
Heidelberg sieht man, dass die Austrocknung
im Hauptwurzelraum schon Ende Mai den
Schwellenwert von log (Saugspannung) = 3 überschritten
hat, was einer kapillaren Wasserbindung an
den Boden von 10,2 m Wassersäule entspricht (Abb.
43). Das heißt, die Bäume müssen einen Unterdruck
von mindestens 10,2 m Wassersäule aufbringen, um
Wasser aus dem Boden aufzunehmen. Ab diesem
Schwellenwert ist mit physiologisch relevantem
Trockenstress zu rechnen. Ab Mitte Juni trocknete der
Boden vier Mal bis in die Nähe des permanenten
Welkepunktes (log (Saugspannung) = 4,2) aus, bei
dem irreversibles Welken und Absterben von
Kronenteilen eintritt, wenn diese Phasen länger als
etwa eine Woche andauern. Glücklicherweise wurden
diese Trockenphasen durch drei Niederschlagsereignisse
mit jeweils ca. 10 mm Niederschlagssummen
unterbrochen, so dass akutes Absterben
ausblieb."

@Staudo: Ich habe auf dem Heimweg noch mal geschaut: Tatsächlich haben einzelne Zweige noch grüne (oder sollte ich sagen überwiegend grüne) Blätter an den Enden. Insofern besteht wohl noch Hoffnung, dass nicht alle hops gehen. Die Blattknospen wollte ich mir eigentlich auch noch anschauen. Leider komme ich nicht dran (nana steht eben nicht gerade für hochgewachsen  ;D :D). Danke für den Hinweis. Wieder gelernt  :D

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neo

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #35 am: 11. September 2016, 08:23:27 »

Die Bilder hier erinnern mich sehr an den Sommer 2003, obwohl`s bei euch noch schlimmer aussieht als bei mir damals. Im 03 hatte ich noch sehr wenige Stauden (kann manchmal auch ein Glück sein) aber die Bäume zitterten im Fieberwahn...Völlig braun war das Laub an keinem der Bäume, aber ein Hartriegel `Elegantissima`, der hatte alles Laub fallengelassen (hat sich dann aber wieder erholt, die folgenden Sommer waren normal).
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agarökonom

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #36 am: 16. September 2016, 22:58:15 »

Wir hatten den ganzen Sommer über Regen . Leider auch Dauerregenperioden wo gar nichts mehr abgetrocknet ist . Nun ist es gerade mal drei Wochen heiss und trocken - da schlappen die Wucherer des Sommers .
Erstaunt bin ich wie kleinräumig die Regenverteilung war , Berlin war wohl eher trocken . Jetzt ist aktuell die Oder so niedrig das der Schiffverkehr eingestellt wurde .
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Melisende

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Re: Wenn der Regen ausbleibt - Bilder von einer staubtrockenen Landschaft
« Antwort #37 am: 30. September 2016, 12:44:27 »

Ich war ja 3 1/2 Wochen in Frankreich.

Das häufigste Wort, das wir gehört haben, war "chaleur" (Hitze). Es hatte teilweise seit Monaten nicht geregnet und die Temperaturen lagen bei knapp 40 Grad im Schatten.

Am schlimmsten getroffen hat es im Süden die Eichen. Bis auf eine Ausnahme waren alle Eichen braun. Ein trauriger Anblick. Gras gab es gar keines mehr. Wenn auf den Wiesen und Weiden etwas Grünes zu sehen war, dann war das Unkraut.

Aber die meisten Bäume haben die Hitze gut vertragen.

Bei der Rückkehr aus dem Urlaub musste ich feststellen, dass im Schattengarten unterm Birnbaum eine Heuchera weg ist (die zwei anderen leben noch), das Porzellanblümchen und die Waldmarbel ist komplett braun.
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