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News: Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel. (Mark Twain)
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05. Oktober 2022, 11:32:47
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News: Ein Dutzend verlogener Komplimente ist leichter zu ertragen als ein einziger aufrichtiger Tadel. (Mark Twain)

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Autor Thema: Welcher Pilz?  (Gelesen 66389 mal)

Waldmeisterin

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #165 am: 30. September 2017, 18:12:08 »

ach ja, der Pilz wächst aus einem sehr alten Holunder
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Im schönen Gestern war auch das Morgen noch eine feine Sache (Peter Neumann)

bristlecone

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #166 am: 30. September 2017, 18:14:15 »

Ich tippe auf einen Seitling (Pleurotus spec.). welche Art, weiß ich nicht.
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Waldmeisterin

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #167 am: 30. September 2017, 18:28:23 »

Danke!
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Dunkleborus

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #168 am: 05. Oktober 2017, 00:08:14 »

Das dürfte unter anderem damit zusammenhängen, dass ein nennenswerter Anteil des Alkoholabbaus bei fortgesetztem Alkoholkonsum über einen anderen Stoffwechselweg als den üblichen erfolgt, und bei dem entsteht - anders als beim üblichen Weg - kein Acetaldehyd, dessen Abbau durch Coprin gehemmt wird - was zum Kater führt oder beiträgt.

Was ich bislang an Quellen im Netz gefunden habe, scheint mir nicht hinreichend sicher zu belegen, dass Schopftintlinge tatsächlich ein Coprin- bzw. Antabussyndrom auslösen können. Ich werd aber bei zukünftigen Mahlzeiten Gäste darauf hinweisen, dass es nicht absolut auszuschließen ist und sie den Wein oder Bier dazu auf eigene Gefahr hin trinken.

P.S. Hab' gerade mal in Medline, Toxnet, Google Scholar, Giftdatenbanken und allgemein im Internet recherchiert und keinen einzigen belastbaren Beleg dafür gefunden, dass Schopftintlinge Coprin enthalten. Auch die Suche nach "Coprinus comatus toxicity" oder "Poisoning Coprinus comatus" bringt keinen Hinweis auf eine entsprechende Giftigkeit.


Ich vermute, bei Fallberichten über Unverträglichkeiten von Schopftintlingen und Alkoholkonsum handelt es sich eher um Fälle, in denen der Alkoholkonsum per se zu Katererscheinungen führte oder/und um Fälle, in denen die Schopftintlinge mit Faltentintlingen vermischt waren.

Nicht für ein Vorkommen von Coprin im Schopftintling spricht außerdem, dass dieser nach neueren molekularbiologischen Untersuchungen mit dem Faltentintling gar nicht näher verwandt ist - siehe dazu der englische Wikipediabeitrag:

"Molecular phylogenetic investigation found that Coprinus comatus was only a distant relative of the other members of Coprinus, and was closer to genera in the Agaricaceae."

Hier hat heute abend ein Selbstversuch stattgefunden: Kleines Bier, grössere Menge Schopftintlinge mit nochmal kleinem Bier, gefolgt von einer hypochondrisch durchwaberten Stunde, die an frühadoleszente Aktionen erinnerte (Merkst du schon was? Ich spür nix... oder etwa doch...?)., gefolgt von einigen Gläsern Wein. Bio, immerhin.
Fazit: LAP liegt besinnungslos auf dem Sofa, ich hab graue Haare, und die Küche ist nicht aufgeräumt.
Wie immer.

 ;D
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Ephe

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #169 am: 05. Oktober 2017, 10:46:53 »

Wie gesagt: "Interessant war die Fundstelle, dass Menschen mit ständigem erhöhten Alkonholkonsum nicht so stark vom Coprinus-Syndrom befallen werden." Also wie immer.  ;D
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bristlecone

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #170 am: 05. Oktober 2017, 10:50:07 »

nicht so stark vom Coprinus-Syndrom befallen

Die waren aber offenbar gar nicht befallen, also jedenfalls nicht von diesem Syndrom. Zu anderen Befällen äußere ich mich nicht.  8)
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Dunkleborus

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #171 am: 05. Oktober 2017, 12:34:05 »

Wie gesagt: "Interessant war die Fundstelle, dass Menschen mit ständigem erhöhten Alkonholkonsum nicht so stark vom Coprinus-Syndrom befallen werden." Also wie immer.  ;D

Pffft... Lebertraining!

Im Ernst: Keine Spur eines Syndroms, dabei hatte ich im Dienst der Wissenschaft vier Gläser Wein eingenommen.
Nein, nicht wie immer.  ;D
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martina 2

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #172 am: 08. Oktober 2017, 18:21:34 »

Ja, Schopftintlinge können Schwermetalle wie Quecksilber und Cadmium aufnehmen. Es gibt sogar Versuche, ob man die nicht dazu nutzen könnte, um Schwermetalle oder schwer abbaubare Pestiziden aus solcherart belasteten Böden zu holen.

Aber auch andere Pilze können höhere Schwermetallgehalte aufweisen, außerdem enthalten manche, insbesondere Maronen und deren Verwandte, immer noch radioaktives Cäsium, dass durch Tschernobyl europaweit in die Luft geblasen wurde und sich in Böden ablagerte.

Da wir selbst gesammelte Pilze oder generell Wildpilze nur an wenigen Tagen im Jahr essen, zerbreche ich mir über die dadurch erfolgende Zusatzbelastung aber nicht weiter den Kopf.

Pilze von der Müllhalde würde ich allerdings auch nicht essen. Schopftintlinge vom Friedhofsrasen hingegen schon.

Zur Belastung von Maronen wurde grade hier was gesagt.
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Schöne Grüße aus Wien!

Sternrenette

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #173 am: 16. November 2019, 15:21:27 »

 ???

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partisanengärtner

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #174 am: 16. November 2019, 15:27:05 »

Einer der Becherlinge.
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Axel

partisanengärtner

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #175 am: 16. November 2019, 15:33:25 »

Was ich mich schon lange frage ist, ob die Schwermetalle und andere Stoffe (positiv wie negativ)auch in wensentlichen Anteilen von uns aufgenommen werden können?
 
Die Verdaulichkeit der Pilzinhaltsstoffe sollte doch durch die Chitinstruktur des Pilzgewebes stark eingeschränkt sein, oder täusche ich mich da?
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Axel

Sternrenette

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #176 am: 16. November 2019, 15:50:59 »

Danke :)
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(Gast)

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #177 am: 16. November 2019, 16:03:21 »

Hier, ich habe auch einen: Bild wurde am 23.08 aufgenommen. Aber ich denke er gehört eher zu den einfacheren Kandidaten.
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Sternrenette

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #178 am: 16. November 2019, 16:04:53 »

Der ist auch hübsch :D
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KaVa

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Re: Welcher Pilz?
« Antwort #179 am: 16. November 2019, 20:54:19 »

Ein Risspilz wahrscheinlich.
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