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Autor Thema: Kiefernholz frisch verarbeiten?  (Gelesen 1675 mal)

Weidenkatz

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Kiefernholz frisch verarbeiten?
« am: 29. Januar 2022, 16:40:10 »

Hatte mir das nett vorgestellt: Dieses Stück von einer frisch geschlagenen Kiefer einfach glatt schleifen, ggf. Füße dran, hübsches Brett oder Blumenhocker :D.
Aber so einfach ist es sicher nicht, oder?
Auch wenn das Holz im Winter geschlagen wurde, muss es sicher erst noch trocknen?
Drinnen würde es reißen?
Wie lange muss ich es wohl ablagern?  ???
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Extremkompostierer

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #1 am: 29. Januar 2022, 17:02:03 »

Kommt auf Größe und Form an.
Beim Trocknen reißt Holz fast immer.
Langsames Trocknen ist natürlich schonender
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Starking007

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #2 am: 29. Januar 2022, 17:21:33 »

Na ich mach das mal wieder anders,
naturnah verarbeiten, spaltrau, mit Rissen und Ästen.
Da spielt rocken oder nicht keine Rolle.

Bei Möbeln ist das was anderes - obwohl................
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Gruß Arthur

Weidenkatz

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #3 am: 29. Januar 2022, 18:55:51 »

Ich habe das Foto vergessen  ::). Das Teil ist ca 40cm lang.
Was heißt "naturnah" verarbeiten?
Ich dachte daran, es nur möglichst glatt zu bekommen, später einzuölen,perfekt muss es wirklich nicht aussehen, es geht mir mehr darum, dass es sich nicht ganz spaltet/ durchreißt.
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Extremkompostierer

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #4 am: 30. Januar 2022, 11:00:32 »

geht mir mehr darum, dass es sich nicht ganz spaltet/ durchreißt.

Klammern einschlagen, die das Holz zusammenhalten.
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Walt

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #5 am: 30. Januar 2022, 11:31:04 »

Kiefer ist schon mal gut - (im Gegensatz zu Eiche und Buche). Je dicker die Baumscheibe, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass Risse ausbleiben. Also nicht schon kleinsägen. So ca. 20 cm sind optimal. Das kannst Du dann in eine Mörtelwanne mit Sägemehl (alternativ geht auch Vermiculite) zum Trocknen legen. Gelegentlich auf Schimmelbildung kontollieren. Das hab ich schon gemacht und hat teilweise (bei Durchmesser bis ca. 30 cm) funktioniert.
Angeblich funktionierende Alternative (nicht getestet): Stammstück in Mörtelwanne mit Wasser bedecken (Stammstück mit Stein beschweren, dass es nicht aufschwimmt). Täglich das Wasser wechseln für 2-3 Wochen. Dann trocknen wie oben beschrieben. Angeblich werden damit die Planzensäfte ausgewaschen, die für die Rissbildung sorgen ???????
Keine Ahnung ob das nur bei Vollmond und mit Aluminiumfolienkopfbedeckung funktioniert. Aber vielleicht hat ja einer der anderen Foristen eine Idee.

Gruß
Walt
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Schöne Grüße aus dem sandigen Havelland

Bock-Gärtner

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #6 am: 30. Januar 2022, 11:43:25 »

geht mir mehr darum, dass es sich nicht ganz spaltet/ durchreißt.

Klammern einschlagen, die das Holz zusammenhalten.

Solche Klammern habe ich mal gesucht, aber weder lokal noch online gefunden.
Kennt jemand eine Bezugsquelle (ohne dass man gleich 50 Stück auf einmal kaufen müsste)???
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lonicera 66

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #7 am: 30. Januar 2022, 11:44:34 »

Schau' mal nach Bauklammern ;)
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liebe Grüße
Loni

Ich bin der Schatten, der die Nacht durchflattert und nicht "Everybodys-Darling"

Auch wenn ich bald 60 werde... Du kannst trotzdem auf meine Schuhe aufpassen, wenn ich auf der Hüpfburg bin.

Bock-Gärtner

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #8 am: 30. Januar 2022, 16:39:32 »

Danke dir, das könnte gehen.
Eigentlich hatte ich an diese s-förmigen Teile gedacht, die zur Gänze ins Holz gekloppt werden.
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Starking007

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #9 am: 30. Januar 2022, 17:18:16 »

Klammern, was willst da wo klammern, alle potentiellen Rissstellen? Also rundum.
Der Gedanke mit den Welleisen ist nicht schlecht, die verwende ich auch, stirnseits in Bohlen.
Überleg doch mal physikalisch:
Der noch hohe Wasseranteil verursacht beim Trocknen ein Verlust an Gewicht und Volumen.
Also wird die Stärke geringer und der Umfang erst recht.
In der Stärke kannst du nichts aufhalten oder ändern.
Bei Umfang ginge es darum, die Trocknung so gleichmäsig zu halten, dass rundum gleichmäsig schwindet.
In der Praxis geht das, wenn du nicht mehr als 1cm Stärke im Jahr, und das schön gleichmäsig, trocknest.
Bei der Scheibe geht das nicht. Zuerst entsteht ein feiner Riss, bzw. viele. Dort trocknet es doppelt so schnell,
immer schneller, also reißt es dort noch mehr, weil ein Volumengefälle entsteht.
Du müßtest rundum per Bandage spannen und das laufend nachziehen, bzw unter Spannung halten.

Wenn das Ganze dann rissfrei trocken ist, was ich bezweifle,
dann kracht es beim ersten Schwanken der Luftfeuchte - Riss.

Willst du rissfrei, dann verleime trockenes Holz und halte es trocken.
Oder nimm Granit. (Edelstahl geht auch gut ;-)

Ich bin der Meinung man sollte das Holz akzeptieren oder meiden.

Gruß Arthur, der inzwischen schon 6 große Holz-Sitzwürfel gemacht hat.
Mit Rissen, gottseidank.................

PS: Wie wärs den künftigen Riss mit ganz anderem Holz aufzufüllen?
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Gruß Arthur

spatenpaulchen

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #10 am: 25. November 2022, 10:58:46 »

Beim Fällen unserer Eiche ( sie hatte den Halt verloren, und drohte auf Nachbars, wie auf unserem Grundstück wirklich großen Schaden anzurichten), was wir einer Fachfirma überlassen haben, hat der Chef sich und uns jeweils zwei Scheiben, ca 7cm dick und 35 cm Durchmesser, sauber abgeschnitten. Kann ich das oben geschilderte Verfahren, also mit Sägespänen abdecken, auch auf Eichenholz anwenden. Fragen über Fragen, denn ich bin schon bei der Lagerung des Holzes, also der großen Stücke völlig hilflos.
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Inachis

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #11 am: 25. November 2022, 22:37:49 »

In unserer Familie gibt es hoch in Ehren gehaltene Frühstücksbretter, runde Stammabschnitte mit Rinde außen, aus Pflaumenholz. (Aus einem alten Pflaumenbaum aus dem Garten meiner Oma). Da ich auch gerne solche wollte, habe ich alle gefragt, die zur Herstellungsweise etwas wissen könnten.
Antwort:
Einen ganzen Stamm langsam! trocknen lassen. Und erst nach jahrelanger Lagerung Scheiben schneiden. Diese auch nicht ganz rechtwinklig zur Faser, sonst brechen die Bretter leicht in "Tortenstücke".
Langsame Trocknung des Stamms durch Versiegelung der Schnittflächen.
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Blush

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #12 am: 25. November 2022, 23:36:48 »

Langsame Trocknung des Stamms durch Versiegelung der Schnittflächen.

Womit soll versiegelt werden, Inachis?

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"Der andere könnte recht haben."
        Frei nach Frank Elster

Inachis

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #13 am: 26. November 2022, 08:40:11 »

Es wurde mir empfohlen, alles was sich an Lackresten o.ä. findet, dick auf die Schnittflächen zu schmieren. Das fand ich aber nicht so schön. Mangels ganzem Obstbaumstamm konnte ich es noch nicht ausprobieren. Vielleicht würde auch Baumwachs gehen?
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Starking007

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Re: Kiefernholz frisch verarbeiten?
« Antwort #14 am: 26. November 2022, 08:41:38 »

Kerzenwachs geht auch........
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Gruß Arthur
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