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Autor Thema: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?  (Gelesen 3546 mal)

Hyla

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #30 am: 24. November 2022, 17:10:54 »

Wo ich mir regelmäßig den Kauf verkneife, sind Topfrosen. Wenn ich die Töpfe für 25-30 € sehe, denke ich immer an die wurzelnackten Rosen im Internet und gehe lieber weiter. Rosen bestellen und topfen kann ich auch selber.  >:(
Läuft mir mal was für um die zehn Euro über den Weg, kann ich aber schon schwach werden.  ;D
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Belle

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #31 am: 24. November 2022, 18:38:02 »

Macht ihr Preisvergleiche, wenn ihr Pflanzen vor Ort kaufen oder online bestellen wollt?

Letztes Wochenende habe ich überlegt, ob ich nicht Lythrum virgatum White Swirl in eine neue Beetgestaltung einbauen sollte und stellte fest, dass die Preise für diese Staude bei deutschen Anbietern im Netz zwischen 3,70 € und sage und schreibe 6,70 € variieren. Nachdem ich bei mehreren Versendern den Warenkorb mit drei Exemplaren dieser Pflanze und anderem Beifang gefüllt hatte, um auf den Mindestbestellwert zu kommen, habe ich die ganze Aktion wieder abgeblasen. Hier ist mir mir erst richtig aufgefallen, wie teuer das Hobby inzwischen geworden ist und dass sich der Online-Kauf bei Stauden eigentlich nicht rechnet.

Das neue Beet wird wohl zunächst ohne den weißen Weiderich auskommen müssen.

 

Das kenne ich und es geht mir auch oft so! Ich lösche so oft meinen Warenkorb  ::). Es wird dann eben doch schnell viel Geld und ich weiß nicht ob es das immer Wert ist.

Dieses Jahr habe ich ein paar öffentliche Beete bei unserer Kirchengemeinde geplant und alles bestellt und auch gepflanzt. Da habe ich doch viel verglichen und geguckt wie die Unterschiede sind und die sind schon immens. Ich gönne aber auch kleineren, speziellen Staudengärtnereien ihr Geld, die die Ware nun mal nicht so günstig anbieten können um ihre Kosten zu decken. Das ist immer ein abwägen und mal entscheide ich so und mal so.
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Belle

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #32 am: 24. November 2022, 18:41:28 »

Zum Glück ist mein kleiner Garten eigentlich voll, so dass ich dadurch gebremst werde. Ich habe mir angewöhnt nur noch auf Staudenmärkten zu kaufen. Das Einkaufserlebnis ist irgendwie größer als in einer einzelnen Staudengärtnerei oder Baumschule obwohl natürlich alle Anbieter ein nur begrenztes Sortiment dabei haben

Das gefällt mir. Ich muss mich unbedingt mal damit beschäftigen, was es da so in meinem Umkreis gibt. Denn besonders das was Du über den Wert des "Einkaufserlebnisses" schreibst, glaub ich sofort.
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Hausgeist

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #33 am: 24. November 2022, 19:07:06 »

Ich bin wahrscheinlich kein Maßstab. Ich bin in der Regel einigermaßen schmerzfrei, wenn ich bestimmte Pflanzen gerne haben will - wenn es nicht gerade Wucherpreise sind. Was die Fraktion "Geiz ist geil" ja gerne ausblendet ist, dass Pflanzen ja nunmal auch produziert werden müssen, dabei Kosten anfallen, die der Verkauf wieder reinbringen muss, dass die Gärtner, die die Pflanzen produzieren, für ihre Arbeit fair bezahlt werden wollen und sich das nunmal auch im Preis niederschlägt. In Gartencentern scheint mir da vieles aus dem Gleichgewicht, was das Verhältnis von Preis und Qualität angeht. Schon allein deswegen sind sie für mich keine Anlaufstelle, wenn ich Stauden oder Gehölze suche. Wenn ich dort was mitnehme, ist es eher zufälliger Beifang.

Von der Gärtnerin meines Vertrauens weiß ich teilweise recht genau, welche Betriebskosten sie wieder reinholen muss, insbesondere wenn es um den Betrieb von Gewächshäusern geht. Bei ihr bezahle ich mehr für die Pflanzen, als im Baumarkt oder Gartencenter (wenn ich jetzt mal auf die Saisonbepflanzung schaue). Und ich bezahle das gerne! Weil ich ihre Arbeit zu schätzen weiß und vor allem weil ich will, dass ich auch noch nächstes und übernächstes Jahr und danach auch noch bei ihr Einkaufen kann.

Ein Punkt, wo ich dann doch mal Preise vergleiche, ist die Neuanlage von Beeten, wenn ich Stauden in größerer Stückzahl brauche, die ich nicht gerade selbst vermehrt habe. Da spielt dann aber für mich auch zeitgleich die Qualität und die Verfügbarkeit eine Rolle. Wenn ich bei einer Gärtnerei für eine Sorte vielleicht etwas mehr zahle, dafür aber den kompletten Einkaufszettel in einer Bestellung abarbeiten kann, dann ist das für mich ein Argument.

Ich habe sonst immer gern ein- oder zweimal im Jahr bei Foerster eingekauft. Kürzlich war ich nach Corona das erste Mal wieder da und habe doch über die Preisanstiege gestaunt. Wenn ich u. a. 15 Aster dumosus auf dem Zettel habe und die dann als Sommervermehrung plötzlich 5,60 Euro kosten sollen, dann bestelle ich die doch lieber wieder bei Stade und bekomme für weniger Geld kräftige Pflanzen mit ordentlichen Überwinterungstrieben.
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Latifundista
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Blush

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #34 am: 24. November 2022, 19:09:19 »

Das Angebot an Gärtnereien in der Nähe ist begrenzt, deren Pflanzenangebot auch. Ich gucke trotzdem dort, um nicht nur zu bestellen und manchmal finde ich überraschend doch, was ich gerade suche.

Online vergleiche ich die Preise immer. Nicht bis zum Exzess, aber bei den bekannteren Versandbaumschulen/Gärtnereien auf jeden Fall. Ich schaue auch, ob ich Versandkosten sparen kann, in dem ich alles Gesuchte bei einem Anbieter finde. Allerdings muss mir die Aufmachung des Shops auch gefallen, zuviel blumige Beschreibungen und Wiederholungen stören mich. Und ich bin bestimmten Anbietern auch treu, wenn diese mich mit ihrer Qualität überzeugt haben. Es entscheidet also nicht nur der Preis allein.

Vor Ort oder online lasse ich mich deutlich weniger zu Spontankäufen hinreißen, das tat ich früher eigentlich recht gerne.  :D Die Schnäppchenecke, so es eine gibt, schaue ich mir an, auch da war ich früher deutlich schneller zu verleiten.

Getauscht habe ich schon länger viel und auch sehr gern. Dann hat die Pflanze gleich eine ganz andere Geschichte, das mag ich sehr. Und auch den antikapitalistischen Grundgedanken des Tauschens.  ;)

Ob ich insgesamt weniger ausgebe, da bin ich mir nicht sicher. Ich habe das nie zusammen gerechnet und gerade in diesem Jahr sehr teure Anschaffungen getätigt.
« Letzte Änderung: 24. November 2022, 19:12:01 von Blush »
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Blush

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #35 am: 24. November 2022, 19:14:23 »

Wo Hausgeist es gerade anspricht. Viel für Saisonbepflanzung oder Topfpflanzen auszugeben, vermeide ich inzwischen recht deutlich. Unter'm Strich: ich klöter das Geld nicht einfach so aus, aber für gute Qualität und große Größen gebe ich Geld aus.
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mavi

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #36 am: 24. November 2022, 19:25:57 »

Da es vor Ort bei Stauden nur Standardsortimente in zweifelhafter Qualität gibt, bestelle ich nur noch online. Mangels Platz in diesem Jahr nur wenig, auch keine Zwiebeln. Teure Raritäten habe ich nicht, der Boden gibt das sowieso nicht her, da fällt es leicht, sich zu beschränken. Da ich auch versuche, meine Daten nicht wahllos im Netz zu verteilen, beschränke ich mich auf drei oder vier gute Staudengärtnereien, die eine große Auswahl haben oder auch mal etwas Besonderes (was aber nicht immer teuer sein muss). Preise vergleiche ich dabei eher nicht. Ich beschränke mich dann eher in der Menge. Wenn ich also Platz für 7 Stauden der gleichen Sorte hätte, nehme ich nur drei und hoffe auf Vermehrung. Das habe ich aber schon immer so gemacht, da vieles hier nicht wächst oder aber aufgefressen wird. Es ist einfach sicherer. Im Zweifel kann ich ein Jahr später nachbestellen.
Falls ich durch irgendein Vorkommnis plötzlich viel Platz zum Bepflanzen hätte, würde ich schon schauen, was es so kostet. Ich müsste ja auch GG erklären können, wo das Geld geblieben ist.  ;)
Auf Saisonware verzichte ich schon immer völlig, Einjährige werden ggf. ausgesät, wie ich überhaupt gerne Saatgut kaufe, dann allerdings möglichst nur normal keimendes, auf Sonderbehandlungen habe ich selten Lust, außer wenn es sich aus meiner Sicht wirklich lohnt. Mangels Gewächshaus und Pflanzenbeleuchtung muss alles bis auf Tomaten, Chilis und Physalis draußen keimen können.
Eine inhabergeführte Baumschule gibt es noch am anderen Ende der Stadt. Dort sind Sortiment und Beratung sehr gut. Falls ich also jemals wieder Gehölze brauche, würde ich zuerst dort nachfragen. Und auch im Zweifelsfall ein paar Nummern kleiner kaufen, wenn es sonst zu teuer wird.
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Starking007

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #37 am: 24. November 2022, 19:41:26 »

Hier ist das wieder mal ganz anders, jährlich versende ich -zig Kilo Pflanzen,
versuche aus Hobby-Bestand zu verkaufen.
Der Zuwachs übersteigt die Entsorg......
Kaufen werde ich 2023 für vielleicht 50-100€, keine direkten Suchwünsche,
aber mal ein paar Pflanzen, die hier sich wohlfühlen könnten.
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Gruß Arthur

raiSCH

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #38 am: 24. November 2022, 20:11:02 »

Da ich altersbedingt meinen Garten auf pflegeleichte und unkomplizierte Pflanzen umstellen muss, halten sich Neuanschaffungen von Stauden oder schwierigen Sträuchern in Grenzen, Blumenzwiebeln kann ich aber nicht genug haben. Ich wohne zwar nur 20 Minuten von einer Millionenstadt entfernt, aber gute Gärtnereien oder Baumschulen sind mindestens 70 Kilometer weit weg. In Gartencentern suche ich vor allem die übriggebliebenen Seltenheiten am jeweiligen Saisonende - es ist erstaunlich, was die "normalen" Kunden alles stehen lassen. Die Planzenmärkte sind im Angebot immer schwächer geworden, ich habe zuletzt nur noch in Schoppenwihr im Elsass gekauft. Besonderheiten habe ich oft durch Tausch mit Freunden, aber auch im Forum erhalten. Immer, wenn ich was gekauft habe, nimmt die Suche nach einem Pflanzplatz viel Zeit in Anspruch - der Garten ist zu voll. Ich habe im Lauf der Zeit sicher viele Tausende ausgegeben, aber man lebt nur ein Mal.
« Letzte Änderung: 24. November 2022, 20:14:45 von raiSCH »
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AndreasR

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #39 am: 24. November 2022, 20:45:20 »

In Sachen Staudengärtnereien, Baumschulen und Pflanzenmärkten sieht es hier ähnlich aus: Alles, was einigermaßen Rang und Namen hat, ist mindestens eine Stunde von hier entfernt, dafür haben wir einen der größten Jungpflanzenproduzenten - Kientzler - direkt vor der Haustür. So überrascht es wenig, dass die übliche Saisonware, aber auch Lizenzsorten von Stauden und dergleichen, in reichlicher Auswahl von allen örtlichen Baumärkten, Gartencentern und auch Gärtnereien angeboten werden, einige davon ziehen die eingekauften Jungpflanzen mittlerweile selbst in großen Gewächshäusern auf und vermarkten die Pflanzen in Eigenregie.

Die meisten Stauden hier im Garten stammen ohnehin aus den Beständen, die schon immer da waren, aus diversen Pflanzentauschs mit den Purlern und anderen gartenbegeisterten Menschen usw. Auch ist der Garten nicht so groß, dass ich hier so viele Stauden und Gehölze anpflanzen kann, einzig bei den Blumenzwiebeln habe ich teilweise reichlich zugeschlagen, besondere Schätzchen gibt es hier aber auch nur in kleiner Anzahl. In sehr alten, lange gepflegten Gärten wie bei Arthur herrscht wohl mittlerweile überall Überfluss, die Eigner wirklich großer Gärten, wie z. B. Markus, ziehen sehr viele Sachen selbst heran (dafür ist ja auch genügend Platz vorhanden), und Leute mit sehr kleinen Gärten wie cydora brauchen insgesamt nicht so viele Pflanzen, so dass sie sehr gezielt sorgfältig ausgewählte Exemplare erstehen.

Auch wenn ich nun schon seit einigen Jahren gärtnere, stehe ich doch noch relativ am Anfang und probiere deshalb gerne viel aus, und da ist es mir zu schade, Geld in teure Pflanzen zu investieren, die hier dann doch nicht gedeihen. Da kommt die "Resterampe" gerade recht, denn was ich oder andere Schnäppchenjäger nicht kaufen, wird irgendwann ohnehin weggeworfen, zum Vollpreis würde ich die meisten Sachen jedenfalls nicht kaufen, das Geld wäre in der Tat besser in hochwertige Ware vom Staudengärtner usw. investiert.

Und es macht einfach sehr viel Freude, den oft erwähnten Acer palmatum 'Orange Dream', der mich gerade mal 1,50 EUR gekostet hat, wachsen und gedeihen zu sehen, genauso gut macht sich die Felsenbirne für satte 3,99 EUR. Gerade diese Pflanzen zeigen sich oft sehr dankbar dafür, dass man sie vor der Mülltonne gerettet hat. In einer Zeit, in der nicht nur ich über die Preiserhöhungen von Gas- und Stromanbieter schlucken muss, verstehe ich selbstverständlich, wenn auch die Preise der Pflanzen steigen, aber wenn auf der anderen Seite immer noch genügend Pflanzen am Ende entsorgt werden, nachdem ihr Preis sozusagen eine "Anti-Inflation" durchgemacht hat, zeigt das doch, wie wenig wertgeschätzt solche Dinge sind.
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Viele Grüße
Andreas

Christiane

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #40 am: 24. November 2022, 20:59:31 »

Wir haben nur einen kleinen Garten, den wir nur mit dem bepflanzen, was bei uns stressfrei wächst und der so aufgebaut ist, dass eigentlich immer etwas blüht und/oder über die Blätter wirkt. Bei uns sind die guten Gärtnereien bis auf wenige Ausnahmen so nach und nach weggestorben, wir haben aber gute Baumschulen, die ein überschaubares Staudensortiment haben und manchmal Besonderheiten. Wenn wir jetzt Pflanzen kaufen, fliegt etwas anderes aus den Beeten raus oder ist eingegangen. Aber wenn ich etwas sehe, was ich haben möchte und das von den Ansprüchen passt, kaufe ich es. Wenn es eine neue, exorbitant teure Sorte ist, kann ich warten, bis sie preiswerter wird. Das haben wir schon immer so gehandhabt. Ich denke eh, dass die meisten Pflanzen in Deutschland unter Berücksichtigung des Produktionsaufwandes zu billig verkauft werden. Über zu hohe Preise bei Pflanzen jammern in unserer Wohngegend typischerweise Leute, die andere teure Hobbys haben ::).

Wir haben unser Kaufverhalten bei Pflanzen nicht durch die finanzielle Situation geändert, müssen aber Rücksicht auf einen kleinen, vollen Garten nehmen. Wenn wir Pflanzen teilen, verschenken wir ein Teil. Aus Überzeugung. Gekauft wird vor Ort oder im noch gut erreichbaren Umfeld oder bei Online-Anbietern, bei denen es sich um gute Staudengärtnereien oder Baumschulen handelt.
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Mona6464

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #41 am: 24. November 2022, 21:23:12 »

Einerseits achte ich schon auf Preise andererseits aber auch auf Qualität. Ich kaufe bevorzugt mehrjährige Pflanzen und diese nach Möglichkeit als Jungpflanzen im Frühjahr.
Da ich (zum Leidwesen meines Freundes) an keiner Gärtnerei vorbei komme ohne nicht wenigstens einmal durchzulaufen kenne ich das Angebot und die Preise der umliegenden Gartenmärkte recht gut, zudem finde ich so auch oft günstige Angebote.
In diesem Jahr habe ich mehrere neue Beete im Garten angelegt, zum großen Teil mit Rosen, aber auch mit diversen Stauden. Einen Teil der Stauden habe ich im Frühjahr hier in einer Staudengärtnerei gekauft, den Rest und einige Rosen online bestellt. Einen Großteil Rosen habe ich bei den Züchtern im Direktverkauf gekauft, hat den Vorteil das man dort dann auch alles bekommt was man will, sich die Pflanzen selbst aussuchen kann und die Pflanzen teilweise nur halb soviel kosten wie im Laden. Zudem gibt es teilweise interessante Schaugärten zu besichtigen die allein schon die Fahrt dahin wert sind.
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Kleopatra

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #42 am: 24. November 2022, 22:28:08 »

Hier sind die Besuche in Gartencentern etc. selten geworden - sonst war auf dem Rückweg von der Arbeit immer mal ein Abstecher zu Baumarkt/Gartencenter drin, vor allem um was reduziertes zu finden. Prachtstück ist die cremefarbene Magnolie (angeblich Yellow River) vn Praktiker für 5€ - 2005 im Herbst gekauft mit ca. 50-70 cm, 2006 gepflanzt und jetzt ein Baum von locker  5m Höhe :)
Jetzt verbinde ich Fahrten in die große Stadt nach Möglichkeit mit einem Abstecher zu einer sehr schönen Gärtnerei, wo viel selbst vermehrtes verkauft wird. Dazu auch zugekauftes (an den Töpfen erkennbar). Das Angebot ist sehr gut und anders als in normalen Gartencentern, das Preisniveau vergleichsweise niedrig (Teil einer Klinik, die in der Gärtnerei Patienten einsetzt zur Therapie).
Bei den seltenen Besuchen bei der Familie von meinem Mann wird die dort ansässige Staudengärtnerei besucht. Da ist der Platz im Auto der limitierende Faktor.
Für Kakteen/ Sukkulenten sind die Bezugsquellen in der Nähe weggefallen  :'( Jetzt bin ich froh, wenn ich alle paar Jahre beim wessner vorbeidarf auf dem Rückweg aus dem Urlaub.
Versandhandel reizt mich sehr wenig, ich muß die Pflanzen sehen. Da habe ich mich auf 2 mal Kamelien (Jungpflanzen) und einmal frostharteKakteen beschränkt.
Generell ist es jetzt vom Klima her einfacher, im Spätherbst zu pflanzen , wenn es feucht genug ist....
Da sich hier auch einiges zu sehr vermehrt, versuche ich überschüssiges auch loszuwerden. Zu Beginn der Coronaazeit lief es gut, dieses Jahr war es sehr zäh - und das bei 1€ fü getopfte Stauden.
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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #43 am: 25. November 2022, 01:07:20 »

Was versteht man unter Inflation ? Mein erstes Apfelbäumchen kaufte ich für 3,75M, heute kostet so ein Bäumchen in Bayern 60€. Mein Einkommen ist in dieser Zeit aber nicht um 1500% gestiegen. Natürlich läuft hier etwas völlig falsch, da ich daran aber nichts ändern kann, kaufe ich die Apfelbäumchen für 9€ in der Tschechei.
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Hyla

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Re: Wie geht ihr mit der Inflation auf dem Pflanzenmarkt um?
« Antwort #44 am: 25. November 2022, 01:14:57 »

Wie jetzt 60 Euro? Ist das ein Baum vom Hain der Hesperiden?  :o
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Beneide niemanden, denn du weißt nicht, ob der Beneidete im Stillen nicht etwas verbirgt, was du bei einem Tausche nicht übernehmen möchtest.  Johan August Strindberg
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