Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
News: im backrohr wärmt sich grade ein reh auf (lord waldemoor in der Gartenküche)
Willkommen, Gast. Bitte loggen sie sich ein oder registrieren sie sich.
24. Oktober 2020, 02:32:33
Erweiterte Suche  
News: im backrohr wärmt sich grade ein reh auf (lord waldemoor in der Gartenküche)

Neuigkeiten:

|15|5|Es ist auch ein relativ geringer Unterschied, ob es gar kein grünes Auto gibt oder ob man selbst es nicht hat. (Tara)

Seiten: 1 ... 7 8 [9] 10 11 ... 446   nach unten

Autor Thema: Tops und Flops beim Pflanzenversand  (Gelesen 755516 mal)

sarastro

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #120 am: 09. Mai 2012, 08:41:01 »

So ist es!

Es gibt genügend I-shops, die ich nicht mehr aufrufe, weil ich mich auf die Angaben nicht verlassen kann.

Ist das nicht unlauterer Wettbewerb, wenn man Verfügbarkeit vorgaukelt, diese dann aber nicht vorhanden ist?
In einem Laden darf ich auch nicht draußen Werbetafeln aufstellen und dann den Leuten drin sagen, dass es das beworbene Produkt nicht gibt.

Ich meine, das sowas passieren kann, keine Frage. Aber einen Ansatz in der Art "da müßten wir einen Bürohengst mehr einstellen ...") halte ich für bedenklich. Wenn man das Netz nutzt, um Bürohengste und überhaupt insgesamt einerseits Aufwand einzusparen und andererseits Mehrumsatz zu generieren, muss man halt leider einen Bürohengst oder Hiwi einstellen, um die Webseite zu pflegen. Meine unmaßgebliche Meinung.


Dies sind die bekannten Argumente von Leuten, die nichts von der Sache verstehen oder sich nicht hineindenken wollen. Wo liegt bitte der Unterschied zwischen einem Katalog und einem Online-Shop? Alles wird irgendwann einmal ausverkauft sein oder wintergeschädigt oder .... Und dies immer minutiös zu aktualisieren bedeutet eben nächtelange Büroarbeit oder Mehrkosten an Personal, die ein paar vermeintlich enttäusche Perfektionisten weniger nicht wettmachen.

Auch in reinen Versandgärtnereien kommen übrigens diese "Krankheiten" vor. Man sollte also die Sache nicht gar so päpstlich sehen. Wir jedenfalls arbeiten an unseren Fehlern, was den Onlineshop angeht. Soll mir jedenfalls mal wer nachmachen, in einem Winter rund 70 % zu beschreiben und zu bebildern, noch dazu mit Bildern mit Verwendungsbeispielen! Unser Webshop besteht nun erst seit einem Jahr, ist eine Erfolgsstory, und mehr wie arbeiten kann man nicht!

Auch zählt für mich ganz wichtig die Einfachheit der Bedienung des Webshops, keinen unnötigen Firlefanz etc, lebendig und autentisch...!

Außerdem vergleichen wir uns nicht mit einer reinen Versandgärtnerei, sondern verstehen den Versand als zweites Standbein. Das erste Standbein ist nämlich die sorgfältige Betreuung der Kunden vor Ort, was ein Onlineshop niemals vollbringen kann.

Eine der bedeutungsvollsten Versandstaudenbetriebe wurde komischerweise hier kaum genannt, welche nämlich jahrzehntelange Erfahrung mit Versand hat und wie wir nach halb Europa versenden: Gräfin von Zeppelin.
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 08:52:48 von sarastro »
Gespeichert

zwerggarten

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #121 am: 09. Mai 2012, 09:02:20 »

ein onlineshop mit warenkorb suggeriert einfach (sofortige) verfügbarkeit - anders als ein onlinekatalog oder eine liste, aus der man gesondert mit digitalem oder analogem formular bestellen muss. das geht mir jedenfalls so. immer noch, obwohl (oder gerade weil) ich noch die zeiten ohne onlineshops kenne.

vor jahren habe ich mal bei klose eine rare pfingstrose bestellt, sie war bereits ausverkauft und man teilte mir mit, dass ich auf eine liste für diese sorte gesetzt würde. nach einem jahr kam die meldung, dass meine bestellung ausgeliefert werden könnte, soweit noch interesse bestünde - perfekt! :D
Gespeichert

planwerk

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7287
  • Seebruck, Chiemsee
    • planwerk, Die Hostagärtnerei am Chiemsee
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #122 am: 09. Mai 2012, 09:06:00 »

Dies sind die bekannten Argumente von Leuten, die nichts von der Sache verstehen oder sich nicht hineindenken wollen. Wo liegt bitte der Unterschied zwischen einem Katalog und einem Online-Shop? Alles wird irgendwann einmal ausverkauft sein oder wintergeschädigt oder .... Und dies immer minutiös zu aktualisieren bedeutet eben nächtelange Büroarbeit oder Mehrkosten an Personal, die ein paar vermeintlich enttäusche Perfektionisten weniger nicht wettmachen.

Auch in reinen Versandgärtnereien kommen übrigens diese "Krankheiten" vor. Man sollte also die Sache nicht gar so päpstlich sehen. Wir jedenfalls arbeiten an unseren Fehlern, was den Onlineshop angeht. Soll mir jedenfalls mal wer nachmachen, in einem Winter rund 70 % zu beschreiben und zu bebildern, noch dazu mit Bildern mit Verwendungsbeispielen! Unser Webshop besteht nun erst seit einem Jahr, ist eine Erfolgsstory, und mehr wie arbeiten kann man nicht!

Auch zählt für mich ganz wichtig die Einfachheit der Bedienung des Webshops, keinen unnötigen Firlefanz etc, lebendig und autentisch...!

Außerdem vergleichen wir uns nicht mit einer reinen Versandgärtnerei, sondern verstehen den Versand als zweites Standbein. Das erste Standbein ist nämlich die sorgfältige Betreuung der Kunden vor Ort, was ein Onlineshop niemals vollbringen kann.

Hast mir erneut das Schreiben abgenommen, danke.
Gespeichert
Staudige Grüße vom Chiemsee!

sarastro

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #123 am: 09. Mai 2012, 13:17:32 »

Und noch ein nicht unwichtiger Punkt zum Pflanzenversand: was macht denn ein Staudenbetrieb nach einem solchen Katastrophenwinter, wenn er erst Mitte März merkt, welche Stauden hopps gegangen sind???

Er hat also folgende Möglichkeiten:

Entweder er wird die eingegangenen Aufträge stornieren, weil er sie nicht komplett ausliefern kann. Tut er sicher nicht.

Oder er bringt seinen Onlineshop erst zwei Monate im Nachhinein auf Vordermann (d.h. bei einem mir bekannten Unternehmen 25 -35 % der Positionen als "Nicht lieferbar" einzugeben, was eine Negativwerbung sondergleichen darstellen würde!), weil er jetzt erst die Winterschäden bemerkt! Die Aufträge trudeln aber bekanntlich ab Januar herein!!

Oder er liefert eben das, was er hat. Noch irgendwelche Argumente??


Übrigens gefiel mir das Vorwort in der Gartenpraxis enorm gut:

Heutzutage muss ein Betrieb 24h-Utopie-Webshop-100%-Verfügbarkeit-Verfolgbare-Überblickbarkeit zuwege bringen und zuhause einen Betrieb mit Pseudoromantik aus den 20er-Jahren suggerieren. (leichte Abänderung, aber der Sinn ist derselbe).

Und wehe, da sind drei Läuse zu sehen, wie grauslich und igitt, aber alles selbstverständlich Bio! Die Pflanze selbst ist heutzutage anscheinend Nebensache.

Bleiben wir doch auf dem Teppich und sehen unser Metier wieder so natürlich und unverkrampft wie es immer war und auch ist. Mit allen Fehlerchen und natürlichen Unbillen.
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 18:26:17 von sarastro »
Gespeichert

flammeri

  • Senior Member
  • ****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 741
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #124 am: 09. Mai 2012, 13:28:17 »

Hallo zusammen,
jetzt muß ich doch die unrealistischen Antworten mancher User mal geraderücken ::) Ich bin BWL-er und habe selbst eine Online-Ferienwohnung-Vermietung. Da ich kein Informatiker bin und auch nur ansatzweise im Studium hatte, brauche ich für die Aktualisierung der Belegungspläne, Bestätigungsschreiben u.ä. bei 3 ! Ferienwohnungen (also äußerst übersichtlich) etwa 1-2 Stunden täglich. Ich muß auch nicht irgendwo rausrennen und gucke, wo was ist und zusätzlich habe ich kaum Post zu erledigen. Ich muß auch nicht täglich eine Bestandsaktualisierung vornehmen. Die Zeit müßte ich eigentlich in die Preise reinrechnen. Eigentlich ::) Eine Bestandsaktulisierung entspricht einer laufenden Inventur, nicht umsonst machen die Betriebe nur eine im Jahr, den Aufwand können wirklich nur wenige hier nachvollziehen 8)
Als BWL-er kann ich nur sagen, dass sich viele Branchen im Preiswettbewerb befinden, wobei auch Verbraucher nicht ganz unschuldig dran sind. Wenn man diese Zeit reinkalkuliert, die Ihr für Euch beansprucht, würdet Ihr die Preise wiederum nicht bezahlen wollen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz :)
Also ein wenig mehr an Preis-/Leistungsverhältnis denken schadet sicher nicht 8)
Gespeichert

fips

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2420
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #125 am: 09. Mai 2012, 13:30:07 »

Natürlich ist es super, wenn man gerne etwas möchte und man bekommt es dann auch. Aber muss es immer sofort sein?

Neulich kam ein sehr interessanter Film dazu im WDR: "Wenn sofort gerade noch schnell genug ist."

Sofortness

Das scheint eine neue Seuche zu werden, bzw. ist es wohl schon :P ::)
Gespeichert

lubuli

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 7357
  • 450m, whz 6b
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #126 am: 09. Mai 2012, 14:02:50 »

toperfahrung: glücksgarten
superqualität, anständig verpackt, schnell und das alles zu vernünftigen preisen.
Gespeichert
der mond schlug einen purzelbaum und trieb dann weiter
grüsse lubuli

zwerggarten

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #127 am: 09. Mai 2012, 14:08:08 »

auch sofort? 8) ;D

[size=0]hätte es nicht auch nowness oder justnowness heißen können? :P ::) [/size]
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 14:10:40 von zwerggarten »
Gespeichert

rubin

  • Jr. Member
  • **
  • Offline Offline
  • Beiträge: 67
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #128 am: 09. Mai 2012, 14:43:39 »

Hallo!

Als ordentlichen online Versand würde ich
www. templiner-kraeutergarten. de bezeichnen.
Schneller Versand , Menge an Samen ist mehr als ausreichend und die Keimrate ist auch sehr gut, auch bei den Exoten.

Dann habe ich auch Planzen bei
www. kraeuter-und-duftpflanzen. de gekauft und bin zufrieden.
Die Qualität war sehr gut, sowie Verpackung der Pflanzen in Holzwolle.
Lieferzeit kann schon mal etwas länger dauern, aber ist noch o.k.
ca 2-3 Wochen
Pflanzen sind keine Konserven ;-)
Gespeichert

sarastro

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #129 am: 09. Mai 2012, 18:13:15 »

Hallo zusammen,
jetzt muß ich doch die unrealistischen Antworten mancher User mal geraderücken ::) Ich bin BWL-er und habe selbst eine Online-Ferienwohnung-Vermietung. Da ich kein Informatiker bin und auch nur ansatzweise im Studium hatte, brauche ich für die Aktualisierung der Belegungspläne, Bestätigungsschreiben u.ä. bei 3 ! Ferienwohnungen (also äußerst übersichtlich) etwa 1-2 Stunden täglich. Ich muß auch nicht irgendwo rausrennen und gucke, wo was ist und zusätzlich habe ich kaum Post zu erledigen. Ich muß auch nicht täglich eine Bestandsaktualisierung vornehmen. Die Zeit müßte ich eigentlich in die Preise reinrechnen. Eigentlich ::) Eine Bestandsaktulisierung entspricht einer laufenden Inventur, nicht umsonst machen die Betriebe nur eine im Jahr, den Aufwand können wirklich nur wenige hier nachvollziehen 8)
Als BWL-er kann ich nur sagen, dass sich viele Branchen im Preiswettbewerb befinden, wobei auch Verbraucher nicht ganz unschuldig dran sind. Wenn man diese Zeit reinkalkuliert, die Ihr für Euch beansprucht, würdet Ihr die Preise wiederum nicht bezahlen wollen. Da beißt sich die Katze in den Schwanz :)
Also ein wenig mehr an Preis-/Leistungsverhältnis denken schadet sicher nicht 8)
Dein Statement kommt wie gerufen! Eine vernünftige Aktualisierung kann eigentlich nur vorgenommen werden, wenn ein Warenwirtschaftssystem vorhanden ist und genutzt wird. Dies mag in einer Baumschule noch gehen, da dort die Güter langlebiger sind. Aber für Stauden, respektive Einjährige ist alles andere eine Sysiphusarbeit, für die niemand zahlen würde. Die Leute sind schlichtweg von A...n und anderen Onlineshops "verwöhnt". Apropos Sofortness...guter Artikel!! Mir wird schon schlecht, wenn manche Zeitgenossen telefonieren und fragen, ob der "Händler" die Staude xy "auf Lager" hat. ::) Pflanzen oder Schrauben, dass ist hier die Frage...

Jeder Lieferant ist bemüht, so prompt und so vollständig als möglich zu liefern. Gerne würden wir jedem Freak mindestens 1 Exemplar von 2.000 Spigelia marylandica liefern. Wenn wir sie denn herzaubern könnten. ::) :o ;) Der Vorrat reicht aber maximal bis April. Und was machen wir mit den Kunden, die diese vor Ort haben wollen? Und die Mutterpflanzen sehen?
« Letzte Änderung: 09. Mai 2012, 19:17:13 von sarastro »
Gespeichert

Windsbraut

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2383
  • Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #130 am: 09. Mai 2012, 18:59:31 »

Und damit, wie Windsbraut meint:
Zitat
Da muss bei so einem Anstieg der Bestellungen eben mal etwas vom davon erhofften Gewinn in eine Aushilfs-Schreibkraft investiert werden, die hilft, dass der laufende Schriftverkehr nicht zum Erliegen kommt.
ist es ganz bestimmt nicht getan! Diese Arbeit wird wohl jemand machen müssen, der sich zu 100% mit den Pflanzen und dem ganzen Betrieb auskennt!
Nicht einmal zum Jäten alleine wird man "irgendeine" Hilfskraft anstellen können!

Gut, das mag sein - aber dann gibt es durchaus andere Lösungen, wenn man seine Kunden nicht verärgern will.

Aber so, wie es gehandhabt wird, setzen sie offensichtlich andere Prioritäten. Sie bedienen bevorzugt Neukunden, die kurzfristig durch Fernsehsendungen auf sie aufmerksam geworden sind - und beantworten Anfragen bzgl. älterer und rechtzeitiger Bestellungen nicht, weil sie die Neukundenbelieferung offenbar für wichtiger halten. Und glauben, es reicht, wenn sie dafür die älteren Kunden pauschal um Verständnis bitten.

Sie könnten aber durchaus eine Aushilfe einstellen, die bei allen plötzlichen Spontanbestellungen aufgrund der Fernsehausstrahlung eine kleine Standardmail an diese Neukunden verschickt:

"Liebe ...., wir freuen uns, Sie als neuen Kunden gewonnen zu haben. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir zunächst alle schon vorliegenden Bestellungen abarbeiten müssen. Danach werden wir Sie so schnell wie möglich beliefern".

Anstatt jemanden, der im Januar bestellt hat, mit einer Nachricht auf der Website zu vertrösten, man könne sich um seine Anfrage leider nicht kümmern, man müsse erstmal die vielen neuen Bestellungen verschicken.


Im Übrigen erwarte ich nicht, dass alle Pflanzen in Online-Shops immer verfügbar sind. Das zeigt ja oft schon der Hinweis, man möge ankreuzen, ob man mit Ersatz einverstanden ist.

Die Aussage "nicht lieferbar" ärgert mich allerdings sehr wohl bei Anbietern, die neben dem Angebot eine kleine Ampel haben, die die Lieferbarkeit anzeigt. So etwas suggeriert durchaus eine Kontrolle über die vorhandenen Bestände. Da erwarte ich auch, dass die Angabe stimmt, wenn die Ampel grün ist. Sonst sollte man sie lieber weglassen.
Gespeichert
Herzlichst, Windsbraut

Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch

zwerggarten

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #131 am: 09. Mai 2012, 19:15:36 »

genau so sehe ich das auch, windsbraut.

allerdings erinnere ich mich jetzt nicht, auf diese ampeln schon einmal reingefallen zu sein - doch, ganz aktuell: bei diesem tollen spezial-hamamelis-shop, aber die kommunikation danach war ausreichend besänftigend - und hätte ich überhaupt alle bestellten sorten bekommen, hätte gg mich gelyncht. ;D

definitiv einer der schlimmsten flops war in der tat naturwuchs, nach einer ersten glückreichen bestellung wars nur noch murks: z.b. bei den englischen nelken (pinks) x-sorten zum bestellen - und dann irgendwann die nachricht, dass man sich vielleicht melden würde, wenn irgendwann genügend interessenten zusammen wären, dann würde man ggf. in england bestellen usw.usf. - da habe ich dann lieber selbst in uk zugeschlagen. und von naturwuchs dazu auch nichts mehr gehört. ;) letzter versuch waren diese maya dies&das-kartoffeln: bestellt (lange vor der lieferzeit) und nie wieder irgendeine reaktion... ::) entweder die haben da ein kommunikatives bermudadreieck, sind unfähig oder schlichtweg desinteressiert. aber für einen schicken onlineshop hats gereicht. :P
Gespeichert

Herr Dingens

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 3668
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #132 am: 09. Mai 2012, 19:35:26 »

Staudo, du schreibst "Gaissmayer war Drogist ...".

Ich habe vorher auch was anderes gemacht, u.a. ein Geschäft, in dem ich mit einem täglich aktualisierten Webshop umgehen musste. Ich weiß was geht, wie es zu machen ist, und was nicht geht.

Dass es im Staudenbereich geht, einen Webshop (relativ) aktuell zu halten, zeigen bestimmte Staudenzüchter und -händler, indem sie bei einer generell lieferbaren Pflanze z.B. schreiben "ausverkauft. Dazu noch zwei, drei oder auch fünf erklärende Sätze anfangs der Webseite, und jeder Kunde weiß, dass Pflanzen nicht mit Unterlegscheiben gleich zu setzen sind.
Aber eine Einstellung "mir doch egal, ich setz da doch nicht noch einen Hiwi aka Bürohengst hin ..." geht mir genau so gegen den Strich wie der von einigen hier als super toller Gärtner angesehene Holländer, der auf der Eingangsseite Sprach-Auswahlbuttons anbietet (niederländisch, englisch, deutsch), die aber nicht funktionieren und man dann immer wieder bei niederländisch landet.
So eine Seite schaue ich mir ein Mal an, und das wars dann. Es ist schlicht so, dass ich mich dann verkackeiert fühle, und wie Kunden reagieren, die sich verkackeiert fühlen, sollte sich 2012 doch bereits rumgesprochen haben.


@sarastro, du schreibst

"Dies sind die bekannten Argumente von Leuten, die nichts von der Sache verstehen oder sich nicht hineindenken wollen. Wo liegt bitte der Unterschied zwischen einem Katalog und einem Online-Shop? Alles wird irgendwann einmal ausverkauft sein oder wintergeschädigt oder .... Und dies immer minutiös zu aktualisieren bedeutet eben ... ."

Deine negativ wertenden Äußerungen will ich gar nicht groß kommentieren, aber den Unterschied in den Köpfen derer, die sich mit einem Online-Shop oder einem Katalog befassen, den kann ich dir erklären.

Den Einen ist bewusst, dass der Papierkatalog letzten Winter gedruckt worden ist, und die Aktualität nicht zwangsläufig gegeben ist. Der Kunde wird beispielsweise anrufen und nachfragen, ob eine Pflanze erhältlich ist.
Die Anderen gehen davon aus, dass ein Online-Katalog immer aktuell ist, gerade deswegen hat er ja einen Online-Katalog vor sich auf dem Monitor. Wenn diese dann hören, dass dich das gar nicht interessiert, sondern dass du, ganz im Gegenteil dem Kunden Dummheit (nix von der Sache verstehen) oder Ignoranz (sich nicht hinein denken wollen) unterstellst, dann wird der vermutlich bedient sein.
Eine Internetpräsenz, und vor allen Dingen ein Internet-Shop, suggeriert laufende Aktualität, das ist ja gerade das, was einen Internet-Shop ausmacht. Diese nicht zu bieten, halte ich langfristig für fatal. Der allseits bekannte Versender mit den bunten Beilagen hat seinen Ruf für die nächsten 20 Jahre weg, und genau so wird der seinen Ruf bekommen, dem man nachsagt, seinen Internet-Shop nicht zu pflegen. Und so einen Ruf wird man lange lange Zeit nicht mehr los.

Bei Papier-Katalogen besteht diese Gefahr nicht, denn jeder weiß von der Vergänglichkeit des Papiers.

Was du wie machst, ist mir natürlich völlig wumpe, ich persönlich habe weder von der einen noch der anderen Strategie etwas. Aber vielleicht denkst du darüber nach, ob deine Grundeinstellung noch zur heutigen Zeit passt.

 
Gespeichert
Viele Grüße aus Nan, Thailand

freitagsfish

  • Master Member
  • *****
  • Offline Offline
  • Beiträge: 2536
    • Villa Hildegard
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #133 am: 09. Mai 2012, 19:48:21 »

mir stellt sich die frage, wie gärtnereien heute intern ihre abläufe organisieren. also wie z.b. festgehalten wird, wieviele pflanzen wodurch auch immer auf den kompost müssen.

wenn der gärtner dies digital erfaßt und nicht in eine kladde schreibt, dann sind das ja schon einmal datensätze, die dann von einem integrierten system auch in einen online-katalog automatisch eingepflegt werden können.

man wagt es kaum zu sagen, aber das ist heute kein hexenwerk mehr und auch bezahlbar. schwer ist es sicher, dafür den richtigen partner zu finden. noch dazu, wenn die sozialen kontakte, die man noch so pflegt neben der arbeit, dafür nützliche berufsgruppen eher nicht einschließen...
Gespeichert

zwerggarten

  • Gast
Re:Tops und Flop beim Pflanzenversand
« Antwort #134 am: 09. Mai 2012, 19:52:23 »

hier stelle ich fest, dass ich mit herrn dingens ganz einig bin, als gärtner und kunde im jahr 2012:

ein onlineshop mit warenkorb suggeriert einfach (sofortige) verfügbarkeit - anders als ein onlinekatalog oder eine liste, aus der man gesondert mit digitalem oder analogem formular bestellen muss. das geht mir jedenfalls so. immer noch, obwohl (oder gerade weil) ich noch die zeiten ohne onlineshops kenne. ...
Gespeichert
Seiten: 1 ... 7 8 [9] 10 11 ... 446   nach oben
 

Garten-pur.de Nutzungsbedingungen | Impressum | Datenschutzerklärung

Forum Garten-pur | Powered by SMF, Simple Machines
© 2001-2015 garten-pur. All Rights Reserved.
Garten-pur.de