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News: Laissez-faire im Garten ist voll in!.  (Chica)
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Autor Thema: Nachhaltige Dünger  (Gelesen 4793 mal)

Gartenentwickler

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Nachhaltige Dünger
« am: 05. März 2023, 18:07:16 »

Moin,
Habe mir gedacht wie man nachhaltig organisch dungentkann. Geht mir auch darum wie aufwendig die Herstellung ist. In vielen Düngern ist auch Kakaoschalen,vinasse usw enthalten.

Ich für mich denke das zB. Pelketierter Rinderdung oder Schafwollpellets Recht nachhaltig sind. Sind aus Abfallstoffen, Produktion ist nicht so aufwendig.
Außerdem enthalten die Dünger auch nicht so viel Stickstoff,finde ich gerade bei Staudenbeeten gut. Humusbilder sind beide auch
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Natternkopf

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #1 am: 05. März 2023, 18:19:05 »

Liest sich interessant, diese Gedankengänge.

Grüsse Natternkopf
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Gartenentwickler

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #2 am: 05. März 2023, 19:06:53 »

Liest sich interessant, diese Gedankengänge.

Grüsse Natternkopf

Es wird ja auch Energie verbraucht,um z.b. verschiedene Komponenten ( Rapsschrot,Hornmehl, Kakaoschalen,Vinasse) zum Werk zu bringen und diese zu verarbeiten. Kombinierte minerlisch/ organische Dünger noch aufwendiger.
Bei z.B. Rosen habe ich von verschiedenen Quellen gehört das es besser ist organisch zu düngen,weniger Krankheiten. Liegt denke ich auch u.a. am geringeren Stickstoffgehalt.
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APO

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #3 am: 05. März 2023, 19:39:01 »

Ich verwende schon sehr lange Pferdedung Pferdemist Rinderdung Kuhmist Universaldünger
Gesamtstickstoff (N) 2,6 %
Gesamtphosphat (P2O5) 1,5 %
Gesamtkaliumoxid (K2O) 1,5 %
Magnesium (MgO) 1,6 %
Die Peletts bringe ich schon im Spätwinter aus. Schön wenn Schnee liegt.
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Gruß Jörg

Gartenentwickler

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #4 am: 05. März 2023, 20:26:08 »

Ich verwende schon sehr lange Pferdedung Pferdemist Rinderdung Kuhmist Universaldünger
Gesamtstickstoff (N) 2,6 %
Gesamtphosphat (P2O5) 1,5 %
Gesamtkaliumoxid (K2O) 1,5 %
Magnesium (MgO) 1,6 %
Die Peletts bringe ich schon im Spätwinter aus. Schön wenn Schnee liegt.

Habe überlegt nächste Woche den auszubringen, ist ja noch Niederschlag erwartet.  Wofür versendest du den ?
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mora

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #5 am: 05. März 2023, 20:38:24 »

Pellets, da ist doch das ganze wichtige Leben schon futsch - oder? Letztes Jahr bin ich mit kompostiertem Pferdedung und Jauchen ganz gut gefahren. Schnelle Stickstoffdüngung mit eigenem Harnstoff.
Ich halte nicht viel von Pellets, ich nehme lieber das frische (kompostierte)
Frischer Rinderdung hat noch mehr Power, merkt man auch am Gewicht.

1 Sack Pferdedung-Pellets 20kg für 25€? Dafür bekomme 2-4 Kubikmeter frischen Mist in meinen Garten geliefert (gut 50 Schubkarren, eher mehr...), die Pferdehalter sind meist froh wenn sie es nicht zur Biogasanlage bringen müssen.

Ich finde den Ansatz von JADAM recht interessant.
« Letzte Änderung: 05. März 2023, 20:52:46 von mora »
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APO

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #6 am: 05. März 2023, 21:11:41 »

Pellets, da ist doch das ganze wichtige Leben schon futsch - oder? Letztes Jahr bin ich mit kompostiertem Pferdedung und Jauchen ganz gut gefahren. Schnelle Stickstoffdüngung mit eigenem Harnstoff.
Ich halte nicht viel von Pellets, ich nehme lieber das frische (kompostierte)
Frischer Rinderdung hat noch mehr Power, merkt man auch am Gewicht.

1 Sack Pferdedung-Pellets 20kg für 25€? Dafür bekomme 2-4 Kubikmeter frischen Mist in meinen Garten geliefert (gut 50 Schubkarren, eher mehr...), die Pferdehalter sind meist froh wenn sie es nicht zur Biogasanlage bringen müssen.

Ich finde den Ansatz von JADAM recht interessant.
Ja das mit dem frischen Mist ist eine sehr gute Lösung. Unser Garten liegt direkt am Haus und wir wohnen in einer kleinen Wohnanlage. Ich wüsste garnicht wo ich den Mist zwischenlagern sollte.
https://www.naturgarten-24.de/kontakt/
Die Pellets sind für uns eine gute Lösung.
https://www.ebay.de/itm/185260045411?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=a03Odzq3RZi&sssrc=2047675&ssuid=DHxjifJGT0u&var=693025110630&widget_ver=artemis&media=COPY
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #7 am: 05. März 2023, 21:22:31 »

kleinen Wohnanlage. Ich wüsste garnicht wo ich den Mist zwischenlagern sollte.
Man hat sich scheinbar bei der Errichtung der Wohnanalage von Nachhaltigkeit verabschiedet.
Der Rest ist Geschäft.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #8 am: 05. März 2023, 21:25:04 »

kleinen Wohnanlage. Ich wüsste garnicht wo ich den Mist zwischenlagern sollte.
Man hat sich scheinbar bei der Errichtung der Wohnanalage von Nachhaltigkeit verabschiedet.
Der Rest ist Geschäft.
Was heisst das? Erkläre das mal interessiert mich
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #9 am: 05. März 2023, 21:34:50 »

Wenn man die Nährstoffe von seinem Essen die Kanalisation runterspült, um leider letztendlich nur die Meere damit zu überdüngen, dann wurden die nach dem Bergbau/Raubbau nur einmal benutzt.
Wegwerfartikel auf Kosten der Natur, die sind nicht nachhaltig.

Wenn die Wohngebiete schon keine Fläche hergeben, um die Bewohner der Wohngebiete zu ernähren, dann braucht es andere Flächen. Meist von weiter weg. Ist dann auch nicht nachhaltig.

Die schlechten Nährstoffausnutzungsquoten von Dung sind dann nachhaltig, wenn durch den Viehmagen Nährstoffe, die in vernünftigen Biotopen gewachsen sind, für die menschliche Ernährung verfügbar werden.
Weil man die dann nicht durch Bergbau oder fossile Energie gewinnen muss.
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APO

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #10 am: 05. März 2023, 21:43:42 »

Und was hat das mit dem düngen unseres Garten zu tun. In Wernigerode bezahlt man ca. 189 €/m². Ein Komposter steht im Garten und wird auch benutzt. Wir haben keine landwirtschaftliche Fläche nur 500 m² Bauland.
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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #11 am: 05. März 2023, 21:59:27 »

3 Komposter sind besser als einer, weil man dann vernünftig kompostieren kann.
Bei 189€/m² muss man sich doch aber wirklich mal die Frage stellen, ob so Preise vernünftig oder eben nachhaltig sind.

Düngen von einem Ziergarten, kann man machen, wenn es unbedingt sein muss, aber warum nicht mit den effektivsten Düngern? Bei denen die meisten Nährstoffe auch bei der Pflanze ankommen?
Bei getrockneten Dungpellets gehen die meisten Nährstoffe leider flöten und werden von der Pflanze nicht aufgenommen. Wirklich Humus liefern 3 Hände Organik nun auch nicht.
Die getrockneten Pellets sind bequemer, ja, weil sie weniger Nährstoffe als mineralische Dünger enthalten und davon noch weniger aufgenommen werden. Deshalb fällt es schwerer, damit zu überdüngen.

Ich habe die Tage 3 Tüten bei einer Gartenauflösung gesichert. Ich habe sie mitgenommen und ausgestreut in einem Garten, bei dem sie evtl noch etwas Nutzen haben.
In einem normalen Garten würde ich keinen Effekt durch solche Dünger erwarten, da ging es wirklich mehr um Entsorgung.
Überdüngte Gärten, die wegen ihres hohen Humusgehalt zu wenig Stickstoff pflanzenverfügbar haben, da bringt es nicht viel Effekt, wenn man Dünger streut, die alles düngen, aber nicht das liefern, was fehlt, zu dem Zeitpunkt, wenn es gebraucht wird.

Also ich würde für sowas halt keine Ressourcen verschwenden oder gar Geld ausgeben. Ist meine persönliche Meinung.
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Natternkopf

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #12 am: 05. März 2023, 22:29:32 »

Isso
3 Komposter sind besser als einer, weil man dann vernünftig kompostieren kann.

Mit Vier geht es auch.  :)






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frauenschuh

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #13 am: 06. März 2023, 06:26:19 »

Schafwolle muss man für Düngezwecke nicht pelletieren. Schafwolle ist Langzeitdünger und Wasserspeicher in einem. Wolle unten in Kübeln und Balkonkästen oder oben auf gegen Erosion (meine Schnecken drehen auch angewidert ab) und Verdunstungsschutz, zum Abdecken von "Problemzonen" z.B. mit Giersch. Wolle kann da also mehr als klappernde Pellets in Dose. Kostentechnisch: Umsonst gibt es Rohwolle auch nicht, aber sie ist ganz sicher im Vergleich erheblich biller als Pellets. Zum Abdecken empfehle ich übrigens braune oder schwarze Wolle.
Zur Nachhaltigkeit: Wolle wächst jedes Jahr nach und findet keinen Markt. Es ist ein völlig unterschätztes Produkt, was beim heutigen Umweltbewußtsein eingentlich gar nicht sein dürfte.
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tarokaja

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Re: Nachhaltige Dünger
« Antwort #14 am: 06. März 2023, 11:29:17 »

3 Komposter sind besser als einer, weil man dann vernünftig kompostieren kann.

Mit Vier geht es auch.  :)
Ginge das auch mit Zweien, so als steilhanggeplagte Adventure-Gärtnerin?
Hab grad einen Platz ausgespäht... aber schon für Drei wäre da kein Platz.  :-\


« Letzte Änderung: 06. März 2023, 11:32:27 von tarokaja »
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gehölzverliebt bis baumverrückt
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