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Zichorien, Radicchio und Co. (Gelesen 89058 mal)
- thuja thujon
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Die ist auch mit Temperaturangabe nichts wert.
Hier gabs am 5.1. morgens für 2 Stunden -7°C. In einem Garten sind sie gut zur Hälfte Matsch, die auf den Bildern nur etwa 10%.
Hier gabs am 5.1. morgens für 2 Stunden -7°C. In einem Garten sind sie gut zur Hälfte Matsch, die auf den Bildern nur etwa 10%.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Naaaja... - zumindest gibt es ne Tendenz, dass die möglicherweise kritische Grenze von irgendwo nahe bei unter -7°, die offenbar EXKLUSIV & NUR für Catalognas / Punterellas gilt auf jeden Fall noch nicht erreicht wurde (das hatten wir ja in der 1. stärkeren Frostrunde Ende November gelernt, die bei gesicherten -7° von den besser genährten Catalogna-Zicchorien schon nicht überlebt wurde (viewtopic.php?p=4383439#p4383439), während es den weniger mastigen in der warmen Vorderpfalz danach noch gut ging (viewtopic.php?p=4383434#p4383434).
@Cydorian: Wie geht es denen eigentlich jetzt? Völlig verrottet - oder steht da noch was, was wieder austreiben könnte...?
@Cydorian: Wie geht es denen eigentlich jetzt? Völlig verrottet - oder steht da noch was, was wieder austreiben könnte...?
Wer einen Tag lang glücklich sein will, der betrinke sich.
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- thuja thujon
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Naja, die in #374 sind jetzt ziemlich hin, die in #443 sehen deutlich besser aus. Also #374 hat beim ersten mal -7 im November nicht wirklich was abgekriegt, ist jetzt aber nach -7 und Schnee und Kahlfrost durch, im Gegensatz zu den gleichen Pflanzen in einem anderen Garten in #443, die auch nur die -7 ohne Schutz mitgemacht haben.
Das verdeutlicht vielleicht, dass es an mehr liegt, als der Temperatur. Es ist mindestens die Summe der einzelnen Stunden (Temperatur) plus unbekannte x und y. Also ohne Historie und Verlauf (der einzelnen Ereignisse und deren Ausprägung mit ihrer Entwicklung/Folgen) ist das mathematisch nicht abbildbar.
Vlies hilft, und eher früher ernten als später kurz vorm auswintern, das kann man sich merken.
Das verdeutlicht vielleicht, dass es an mehr liegt, als der Temperatur. Es ist mindestens die Summe der einzelnen Stunden (Temperatur) plus unbekannte x und y. Also ohne Historie und Verlauf (der einzelnen Ereignisse und deren Ausprägung mit ihrer Entwicklung/Folgen) ist das mathematisch nicht abbildbar.
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- Mediterraneus
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Das sieht doch gut aus THG
Es liegt sicher nicht allein an der Temperatur. Wind, Nässe, auftauen, einfrieren, Sonne im Wechsel ist sicher am schädlichsten.
Meine letzte Woche geernteten Radicchio schmecken phantastisch. Super mild, knackig, frisch....
Es liegt sicher nicht allein an der Temperatur. Wind, Nässe, auftauen, einfrieren, Sonne im Wechsel ist sicher am schädlichsten.
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LG aus dem südlichen Main-Viereck
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- Isontina
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Hallo, ich versuche mich seit einigen Jahren an Cichorie und hab jetzt dieses Forum gefunden. Meine Sorten sind verschiedene Puntarelle, Mantovana, Rossa italiana, Campo und seit letztem Jahr auch rosa Isontina und Grumolo verde. Wärend der Kälteeinbruch dieses Jahr alles im Garten platt gemacht hat, sind Isontina und Grumolo sicher bei mir zu hause in der Abstellkammer. Isontina ist traditionell ein Treibecichorie, Grumolo verde scheinbar nicht. Aber ich wollte es doch mal versuchen und bin begeistert. Er sieht ein bisschen wie eine gelbe Tulpe aus und ist sehr mild. Mmh ich versuche gerade ein Bild anzuhängen, geht aber nicht. Deshalb erstmal eine Isontina allerdings von Weihnachten letzten Jahres --- geht scheinbar auch nicht. Bilder kommen wohl erst später
Zuletzt geändert von Isontina am 26. Jan 2026, 23:45, insgesamt 1-mal geändert.
- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Hallo Isontina,
willkommen bei den Zicchorien-Freunden...
Die 2025er-Weihnachts-Zucht sieht ja wie ein Gemälde aus!
Wie Du aus den Beiträgen zuvor sicher gesehen hast: Ganz so platt macht der Frost diese in Grenzen winter-tauglichen Gewächse gar nicht und da Du ja lt. Frosthärte-Koordinaten in einer beneidenswert warmen Gegend gärtnerst, könntest Du bei DEN Temperaturen sogar (mit Abdeckung) davon ausgehen, dass die Pflanzen allesamt über den Winter kommen...
(schonmal versucht?)
Wann sind die Wurzeln denn vor den Kapriolen des Wetters "gerettet" worden? War der Boden da schon (oder noch) gefroren?
Sprich: Warum treiben sie erst seit 10 Tagen - oder war DAS der Zeitpunkt ihres Umzuges in die Wärme der Abstellkammer?
willkommen bei den Zicchorien-Freunden...
Die 2025er-Weihnachts-Zucht sieht ja wie ein Gemälde aus!
Wie Du aus den Beiträgen zuvor sicher gesehen hast: Ganz so platt macht der Frost diese in Grenzen winter-tauglichen Gewächse gar nicht und da Du ja lt. Frosthärte-Koordinaten in einer beneidenswert warmen Gegend gärtnerst, könntest Du bei DEN Temperaturen sogar (mit Abdeckung) davon ausgehen, dass die Pflanzen allesamt über den Winter kommen...
Wann sind die Wurzeln denn vor den Kapriolen des Wetters "gerettet" worden? War der Boden da schon (oder noch) gefroren?
Sprich: Warum treiben sie erst seit 10 Tagen - oder war DAS der Zeitpunkt ihres Umzuges in die Wärme der Abstellkammer?
Zuletzt geändert von Tempel-Hof-Gärtner am 27. Jan 2026, 09:41, insgesamt 1-mal geändert.
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- thuja thujon
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Willkommen im Forum.
Die Radicchios sehen wirklich wie kleine Blumensträuße aus. Echte Treibsorten hast du wohl nicht erwischt, die werden auch etwas früher gesät meine ich wie die Sorten, die für den normalen Verzehr im Herbst/Winter gedacht sind.
Bilder anhängen geht deutlich unkomplizierter, wenn du beim Beitrag schreiben unten auf Dateianhänge klickst. Dort kannst du bis zu 3 Bilder einfach anhängen.
Die Radicchios sehen wirklich wie kleine Blumensträuße aus. Echte Treibsorten hast du wohl nicht erwischt, die werden auch etwas früher gesät meine ich wie die Sorten, die für den normalen Verzehr im Herbst/Winter gedacht sind.
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- Isontina
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
@thuja thujon Oh, danke für den Tipp mit den Dateianhängen. werde ich berücksichtigen. Die Isontina ist eine traditionelle Treibsorte, nur nicht die Grumolo. (wenigstens habe ich dazu nichts im Internet gefunden) Aber ich finde sie macht sich auch sehr gut. Ich habe auch versucht Mantovana zu treiben, aber die ist total zerfallen. Sie war nicht zu verwenden. Gesät habe ich die beiden Sorten ungefähr im Juni/Juli, dann ins Beet gepflanzt und im Winter (vor 10 Tagen war der Boden kurz getaut) die Pflanzen wieder ausgegraben, in Töpfe gepflanzt und in meine Abstellkammer gestellt.
So sahen die Pflanzen aus als ich sie ausgegraben habe. Und so sehen sie heute aus. --- Ja ich hab von Jedem Tag in meiner Abstellkammer ein Bild gemacht, weil ich daraus einen kleinen Film machen wollte, der Zeigt, wie sie sich verändern. Aber die Bilder sind ohne Stativ zu unterschiedlich geworden...
@Tempel-Hof-Gärtner Ja ich hatte im Winter 24/25 Puntarelle "Molfettese" und Mantovana erfolgreich unter Vlies überwintert. Aber diesen Winter hat es nicht geklappt. Die Puntarelle "Galatina" und "Brindisina" sind wärend des Wintersturms vollkommen zermatscht unter dem Vlies und Mantovana ist nach und nach verfault. Ich hatte leider die Infos zu Herzfäule/brand?? bei Radicchios hier im Forum zu dem Zeitpunkt noch nicht gelesen gehabt und habe die Vlies wohl zu lange auf den Pflanzen liegen gelassen. Tja und um Rossa italiana (auch eine Treibesorte) kümmere ich mich nicht sonderlich, die wachsen teilweise als Unkraut in meinem Garten.
Sind da, sind wieder weg...
So sahen die Pflanzen aus als ich sie ausgegraben habe. Und so sehen sie heute aus. --- Ja ich hab von Jedem Tag in meiner Abstellkammer ein Bild gemacht, weil ich daraus einen kleinen Film machen wollte, der Zeigt, wie sie sich verändern. Aber die Bilder sind ohne Stativ zu unterschiedlich geworden...
@Tempel-Hof-Gärtner Ja ich hatte im Winter 24/25 Puntarelle "Molfettese" und Mantovana erfolgreich unter Vlies überwintert. Aber diesen Winter hat es nicht geklappt. Die Puntarelle "Galatina" und "Brindisina" sind wärend des Wintersturms vollkommen zermatscht unter dem Vlies und Mantovana ist nach und nach verfault. Ich hatte leider die Infos zu Herzfäule/brand?? bei Radicchios hier im Forum zu dem Zeitpunkt noch nicht gelesen gehabt und habe die Vlies wohl zu lange auf den Pflanzen liegen gelassen. Tja und um Rossa italiana (auch eine Treibesorte) kümmere ich mich nicht sonderlich, die wachsen teilweise als Unkraut in meinem Garten.
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- Tempel-Hof-Gärtner
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Hast Du seit dem Aussäen sonst noch mit den Pflanzen was gemacht, dass sie mit SO wenig "Laub" vor 10 Tagen ausgebuddelt werden konnten?Isontina hat geschrieben: ↑27. Jan 2026, 20:46 Gesät habe ich die beiden Sorten ungefähr im Juni/Juli, dann ins Beet gepflanzt und im Winter (vor 10 Tagen war der Boden kurz getaut) die Pflanzen wieder ausgegraben, in Töpfe gepflanzt und in meine Abstellkammer gestellt.
So sahen die Pflanzen aus als ich sie ausgegraben habe.
Und so sehen sie heute aus.
Das sieht ja so aus, wie im Spätherbst nochmal auf den Stock gesetzt und dann mit dem wenig seitdem neu getriebenen Grün ausgebuddelt...? (sonst müssten die Köpfe ja eigentlich viel weiter / größer sein bei so früher Aussaat & langer Wachstumszeit).
Sind die Wurzeln beim Ausgraben / Umpflanzen gekappt worden - oder hatten die nicht mehr Länge, dass sie in so kleine Töpfe passten...?
Jedenfalls finde ich beachtlich, wie gut sie den Umpflanzschock in so kurzer Zeit wegstecken, dass sie schon sichtbar wieder nachtreiben!
Dass Catalognas / Punterellas die Frostbeulchen unter den Zicchorien-Varianten sind entspricht durchaus dem bisherigen Stand der "Wissenschaft" (siehe insbesondere #366 - #377 in diesem Faden). Außnahmen, die mehr als -7°Frostfestigkeit bieten sind nur vereinzelt im Raum um den Gemüsegarten Vorderpfalz beobachtet worden...Isontina hat geschrieben: ↑27. Jan 2026, 20:46 @Tempel-Hof-Gärtner Ja ich hatte im Winter 24/25 Puntarelle "Molfettese" und Mantovana erfolgreich unter Vlies überwintert. Aber diesen Winter hat es nicht geklappt. Die Puntarelle "Galatina" und "Brindisina" sind wärend des Wintersturms vollkommen zermatscht unter dem Vlies und Mantovana ist nach und nach verfault. Ich hatte leider die Infos zu Herzfäule/brand?? bei Radicchios hier im Forum zu dem Zeitpunkt noch nicht gelesen gehabt und habe die Vlies wohl zu lange auf den Pflanzen liegen gelassen. Tja und um Rossa italiana (auch eine Treibesorte) kümmere ich mich nicht sonderlich, die wachsen teilweise als Unkraut in meinem Garten.
Sind da, sind wieder weg...
Frostzonentechnisch zwar dieselbe Temperatur-Klasse wie Deine, aber der Teufel steckt halt in verschiedenen, nicht immer trennscharf definierbaren Details (Wind-Exposition / bestimmte Nährstoffe im Mangel oder Überfluss / Art & Dauer der Abdeckung, etc.).
Jedenfalls scheint es bis zum Beweis des Gegenteils wirklich erstmal feststellbar zu sein, dass man die Löwenzahn-ähnlichen Vertreter der Zicchorien-Sippschaft tatsächlich besser erntet, bevor die Fröste drohen, zweistellig zu werden (was Endivien, Zuckerhüte & Radicchios durchaus - unter Feuchte-ableitender Abdeckung (also NICHT Vliese, sondern mit richtigem Dach drüber) - aber noch "freudig" mitmachen können.
Bis zu welcher noch nicht trennscharf bestimmter Minimaltemperatur das "Spiel" funktionieren kann, ist noch nicht final geklärt; aber in JEDEM Fall DEUTLICH tiefer als die "offiziell" benannten -5°C!
Bis auf gesicherte -11° (für glatte UND krause Endivien & "Orchideen"-Radicchien) haben wir uns ja in diesem Winter bereits rangerobbt... [-> #425-427] - und bei mir in der Nähe (400 Meter) hat ein Wetterstations-Thermometer gar -14° auf der Uhr gehabt und die Palla Rossen & Castelfrancen unter Abdeckung sahen bei letzten Gartenbesuch noch wie Überlebende aus [-> #432] - leider ohne ein funktionierendes Thermometer in unmittelbarer Nähe dieser Pflanzen. Bin gespannt, ob das nach den weiteren (moderateren) Dauerfrösten so bleibt...
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- thuja thujon
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Re: Zichorien, Radicchio und Co.
Zahlen sind Schall und Rauch wenn man nicht den Ansatz von Big Data in Kombi mit Statistik verfolgt.
Es geht meiner Meinung nach darum eine Kultur zu verstehen, die Aneinanderreihung der Ereignisse einzelner Tage als Einheit oder Entwicklung zu sehen die einen Einfluss auf die Kultur hat. Wenn daraus folgt dass der Gärtner Status quo kennt, kann er in Verbindung mit dem Wetterbericht schützende Maßnahmen ableiten.
Vereinfacht gesprochen muss man sich halt kümmern. Und da sind Jahre mit ihrem individuellem Witterungsverlauf interessanter als Zahlenwerte von Thermometern.
Was die Treiberei in 9cm Viereck angeht, unten an der Wurzel passiert anfangs so viel, da würde ich auf größere Töpfe oder sogar ganze Mörtelwannen gehen, damit man die eingelagerten Reserven, die aus dem Wurzelwerk kommen, auch voll ausschöpfen kann, damit der Laubapparat eine Chance hat ohne zwischendrin zu verhungern. Weil der soll ja eigentlich geerntet werden. Dazu brauchts Reserve in der Pflanze und Wurzeln zum pushen. Muss also vieles schon im Jahr vorher passieren was Laubfläche und Reservestoffeinlagerung angeht, später im Topf dann noch der Freiraum für Wurzel und damit gebleichtes Blatt obenrum.
Düngen im 9er Viereck in dem Stadium ist sinnlos. Man kann auch in Sand pur vortreiben, wenn Fäulnis oder Trauermücken durch Substrat ein Problem werden könnten.
Wenn die zum treiben eingelagerte Wurzel vorher gut versorgt wurde, kann man auch Nährstofffrei im Hyazinthenglas vortreiben.
Es geht meiner Meinung nach darum eine Kultur zu verstehen, die Aneinanderreihung der Ereignisse einzelner Tage als Einheit oder Entwicklung zu sehen die einen Einfluss auf die Kultur hat. Wenn daraus folgt dass der Gärtner Status quo kennt, kann er in Verbindung mit dem Wetterbericht schützende Maßnahmen ableiten.
Vereinfacht gesprochen muss man sich halt kümmern. Und da sind Jahre mit ihrem individuellem Witterungsverlauf interessanter als Zahlenwerte von Thermometern.
Was die Treiberei in 9cm Viereck angeht, unten an der Wurzel passiert anfangs so viel, da würde ich auf größere Töpfe oder sogar ganze Mörtelwannen gehen, damit man die eingelagerten Reserven, die aus dem Wurzelwerk kommen, auch voll ausschöpfen kann, damit der Laubapparat eine Chance hat ohne zwischendrin zu verhungern. Weil der soll ja eigentlich geerntet werden. Dazu brauchts Reserve in der Pflanze und Wurzeln zum pushen. Muss also vieles schon im Jahr vorher passieren was Laubfläche und Reservestoffeinlagerung angeht, später im Topf dann noch der Freiraum für Wurzel und damit gebleichtes Blatt obenrum.
Düngen im 9er Viereck in dem Stadium ist sinnlos. Man kann auch in Sand pur vortreiben, wenn Fäulnis oder Trauermücken durch Substrat ein Problem werden könnten.
Wenn die zum treiben eingelagerte Wurzel vorher gut versorgt wurde, kann man auch Nährstofffrei im Hyazinthenglas vortreiben.
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