Freut mich, dass du ihn ausreifen lässt. Fruchtfolge, ist doch gut, wenn die gelockert ist.
Der sieht auch gut aus. Schön bestockt unten, da ist Durum faul.
Wasser hat er, Guttationstropfen morgens sind ein gutes Zeichen. Bin gespannt wie hoch er bei dir wird, scheint ja gut zu schieben.
Achte bei dem sonnigen Wetter mal auf Mehltau unten drin, das zeigen die früh gesäten Bestände schon sehr deutlich in den milden Lagen. Vielleicht kannst du Mehltau auch riechen, dieses muffige, riecht wie 2 Tage lang feuchtes Löschpapier. Wenn du spät genug gesät hast, halte ihn lieber sauber und achte vor allem auf ein gesundes Fahnenblatt.
Wenn du dem Durum einen Gefallen tun möchtest, gib ihm jetzt etwas Blattdünger mit Mangan. Vielleicht kannst du so die Sonnenflecken verhindern.
Die zeigt meiner auf dem dieses Jahr leider nur Balkon schon seit Wochen, der ist aber auch aktuell dabei die Ähren am Fahnenblatt vorbeizuschieben.
Das wäre dann auch der Zeitpunkt für eine Stickstoffdüngung, wenn du hohe Proteinwerte im Korn ernten willst.
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Getreide Anbau (Gelesen 38996 mal)
- thuja thujon
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Re: Getreide Anbau
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Re: Getreide Anbau
Werde auf Mehltau achten. Zuviel Aufwand werde ich aber nicht investieren. Es muss realistisch mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und der Zeit machbar sein.
- thuja thujon
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Re: Getreide Anbau
Septoria kommt schon hin, wegen der braunen Ränder. Fruchtkörper, bei Wüstenwetter mit keine 18% Luftfeuchtigkeit tagsüber?
Literatur:
Schön Standfest steht er, hat er schon das Fahnenblatt geschoben? Sieht Top aus aus der Ferne.
Literatur:
Schön Standfest steht er, hat er schon das Fahnenblatt geschoben? Sieht Top aus aus der Ferne.
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Re: Getreide Anbau
Ich schau die Tage noch mal nach, mittlerweile ist es ja seit über einer Woche gut feucht.
Re: Getreide Anbau
Inspiziert aber keine Fruchtkörper entdeckt. Nunja, wenn man Schadbilder vergleicht, kommt Septoria schon hin. Vom Befall her aber aktuell noch kein Handlungsbedarf angesagt.
https://www.lfl.bayern.de/mam/cms07/pub ... _19962.pdf
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- thuja thujon
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Re: Getreide Anbau
Das Hochkantfoto ist Spitze. Interessant ist das Blatt 2 und 3 die gelben Flecken zeigen, weiter oben sieht man die nicht.
Vor ein paar Wochen im Winter habe ich mit nem Ackerbauern telefoniert, nach den Winterschulungen, letzte Saison revue passieren lassen und träumen, da kam nebenbei der Satz: die amtliche Beratung ist ja jetzt auch auf den Trichter mit Manganmangel gekommen, aber du warst halt paar Wochen früher.
Ich würde da mal sowas auch vermuten. Also Blatt 2 und 3 im März und April mit Sonne gewachsen, Trockenstress durch die austrocknenden Winde mit Luftfeuchtigkeiten von unter 18% tagsüber, deshalb die Flecken bei der Mangan-ich-kanns-nicht-aufnehmen-Kultur-Weizen, da zerschießt bei Trockenheit und Sonne das sich im Blatt bei Manganmangel anreichernde Wasserstoffperoxid die Zellen und deswegen ist da keine klare Biologie erkennbar, sondern nur recht scharf abgegrenzte Flecken, ohne Hof drumrum usw. wo man eben rätselt, weil nix Biologisches oder aus der üblichen Literatur passt. Die Blätter darüber wieder gesund weil Wetterwechsel mit Regen und Wolken, mehr Luftfeuchtigkeit, eben entspannter.
Vorkommen der Flecken vor allem dort wo Mittags die Sonne abliefert, wenn es gegen 15 Uhr beschattet ist gibts weniger Schäden.
Ist mir letztes Jahr beim Hartweizen aufgefallen, hat 5 Monate gebraucht, bis ichs verstanden hab.
Foto von damals, Mitte Juni, von rechts kam die Sonne, der Schlafmohn hat den Schatten geworfen, dass im unmittelbaren Umkreis die zerschossenen Blattzellen eben nicht erkennbar sind. Links im Bild alles kaputt.
Vor ein paar Wochen im Winter habe ich mit nem Ackerbauern telefoniert, nach den Winterschulungen, letzte Saison revue passieren lassen und träumen, da kam nebenbei der Satz: die amtliche Beratung ist ja jetzt auch auf den Trichter mit Manganmangel gekommen, aber du warst halt paar Wochen früher.
Ich würde da mal sowas auch vermuten. Also Blatt 2 und 3 im März und April mit Sonne gewachsen, Trockenstress durch die austrocknenden Winde mit Luftfeuchtigkeiten von unter 18% tagsüber, deshalb die Flecken bei der Mangan-ich-kanns-nicht-aufnehmen-Kultur-Weizen, da zerschießt bei Trockenheit und Sonne das sich im Blatt bei Manganmangel anreichernde Wasserstoffperoxid die Zellen und deswegen ist da keine klare Biologie erkennbar, sondern nur recht scharf abgegrenzte Flecken, ohne Hof drumrum usw. wo man eben rätselt, weil nix Biologisches oder aus der üblichen Literatur passt. Die Blätter darüber wieder gesund weil Wetterwechsel mit Regen und Wolken, mehr Luftfeuchtigkeit, eben entspannter.
Vorkommen der Flecken vor allem dort wo Mittags die Sonne abliefert, wenn es gegen 15 Uhr beschattet ist gibts weniger Schäden.
Ist mir letztes Jahr beim Hartweizen aufgefallen, hat 5 Monate gebraucht, bis ichs verstanden hab.
Foto von damals, Mitte Juni, von rechts kam die Sonne, der Schlafmohn hat den Schatten geworfen, dass im unmittelbaren Umkreis die zerschossenen Blattzellen eben nicht erkennbar sind. Links im Bild alles kaputt.
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