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Monti hat geschrieben: ↑19. Mai 2026, 07:48Die Frage war übrigens nicht rethorisch gemeint, mir ist immernoch nicht klar, was man sich von Giesringen, vor allem in der "größe" verspricht.
Eigentlich auch das, was du dir von deinem Tropfschlauch versprichst.
Halt bloß das so ein Gießring rundherum um die Pflanze 'tropft' und die Tropflöcher da quasi nicht zu sehen sind und somit 'nichts' durch die Sonne verdunsten kann. Und somit dann auch der Durchmesser der Tropfbewässerung größer ist (das Wasser tropft ja nicht gerade runter ins Erdreich, sondern breitet sich die Feuchtigkeit ja auch aus).
Hier würde ich andere Preise ansetzen für die Tomaten oder anderes Gemüse aus dem Garten.
Also handgeklöppelt und vergoldet kostet eine Premiumtomate im Feinkostladen doch mal auch 10€ das Kilo.
Einen Blumenkohl aus dem Garten würde ich mit 7€ ansetzen, dass sollte einem das mehr an Biodiversität schon wert sein.
Ich finde schon, dass man unterm Strich sparen kann, zumal das Material für die eigene Anzucht der Tomaten durch die Mitanzucht für andere mitfinanziert ist. Also Pflanzen kosten nichts, Dünger auch nichts, nur das Wasser und das Land.
Wenn mir die Arbeit keinen Spaß macht, höre ich auf damit, deshalb wird die Arbeitszeit nicht einkalkuliert. Ansonsten wäre der Blumenkohl bei etwa 120€.
adiclair, wie viel passt denn in den Gießring rein? Eine Tropferstelle vom Schlauch alle 30cm sollte schon mit wenigstens 2L pro Bewässerungsgang beaufschlagt werden.
Mengen unterhalb davon werden eher nicht von der Pflanze aufgenommen und verdunsten unproduktiv.
Hyla hat geschrieben: ↑19. Mai 2026, 11:59
Hier mit Perlschlauch und punktuell.
Die Frage nach dem Bodenleben hat mich auch mal umgetrieben, aber das hat nie richtig geklappt. Die Bodenaktivität war schlechter als draußen, egal was auf den Boden kommt.
Es ist auch so, wenn der Boden sehr feucht in den Winter geht, hat man sehr schnell Schimmel überall. Ablüften geht nur bis zu einem gewissen Grad, wenn man nicht alles offen stehen lassen möchte (dauerhaft offen geht bei uns nicht wegen Sturm, Dieben und Tieren).
Wäre es nicht dennoch eine Überlegung, den ganzen Boden zu wässern und danach gut zu mulchen? Durch das punktuelle Gießen haben die Wurzeln ja auch keine Ansporn, außerhalb der Komfortzone zu wachsen.
Ich werde sie nicht kaufen. Hier haben sich Kreisregner für flächige Beregnung und SoftRain Brausen bzw Schifferstadter Rettichbrause für die punktuelle Bewässerung einzelner Beete bewährt.
Gegossen wird etwas weniger als das Geißenheimer Modell sagt, also nur ein Teil der Wasserverluste wieder aufgefüllt.
kaltes Wasser ist Mist.
Ich pumpe regelmäßig das Planschbecken/Pool(natürlich ohne Chlorzusatz) leer und gieße dann damit im Gewächshaus durchdringend, um wenigstens ab und zu mal den kompletten Boden darin zu durchfeuchten.
Gibt es Ideen, wie man das besonders effizient machen kann? Stichwort Gießzyklus?
Zum anwachsen muss öfters gegossen werden, Bei Sandboden etwa mit 10mm, später kann zum tiefer wurzeln lassen langsam und Schrittweise auf 20mm bei Sand bzw 40mm bei Lehmböden erhöht werden.
Zu vermeiden ist jedenfalls so wenig zu geben, dass die Wurzeln nur flach wachsen und die Pflanzen bei Hitze schlappen, aber auch nicht zu viel zu geben, dass die Nährstoffe im Wurzelhorizont bleiben. Es muss also immer die jeweilige Verdunstung mit eingerechnet werden. Die steht Tagesaktuell im Wetterbericht. Im Gewächshaus ist allerdings der Wind weg, dafür die Temperatur höher. Also mal Erfahrungen sammeln, wie schnell dort was bei welchem Lüftungsregime abtrocknet im Vergleich zum Freiland.
Oberflächliche Frostschäden vom 15.5 bei gemessenen und berichteten 1,6°C. Eis festgestellt auf Abdeckung über Thermometer !
1,6°C 5,30 Uhr 15cm über Boden, Wetter Online 2°C und Kachelmann 1,6°C .
Etwa 10% der Pflanzen mit Schäden, aber nur oberflächlich. Schwächere Pflanzen subjektiv stärker betroffen.
Im Gewächshaus keine Schäden.
Bei der Bewässerung im Gewächshaus bin ich immer noch am rätseln wie ich das optimieren kann ? Beim Perlschlauch sind die meisten Wurzeln direkt unter diesem !? Bei dem Sandboden hier wäre eher eine flächige Bewässerung nötig aber wie ?