`Pinnacle´ wäre da eine ziemlich wahrscheinliche Möglichkeit.
https://wiki.irises.org/TbPthruT/TbPinn ... d=1&pid=11
.
Knospen können mitunter sehr hilfreich sein, wenn sie einerseits besondere Merkmale wie Färbungen oder trockene, bzw. eben nicht trockene Hüllblätter zeigen. Und andererseits auch falls die offene Blüte nicht mehr weiterhilft; etwa bei komplett einfarbigen Sorten, wenn es viele ähnliche gibt.
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Historische Schwertlilien - Bart-Iris Sorten vor 1945 (Gelesen 84898 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR
- Krokosmian
- Beiträge: 14698
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Re: Historische Schwertlilien - Bart-Iris Sorten vor 1945
Du bist ja unfasssbar gut - ein wanderndes Lexikon! Herzlichen Dank! Tatsächlich wird diese Sorte in Frankreich noch vielfach angeboten, wie ich gerade gesehen habe. Ganz so alt wie im Fadentitel vorgegeben ist sie ja nicht, aber halbwegs knapp daneben. Der verwahrloste Standort an einer kleinen Kapelle am Straßenrand ließ jedenfalls auch keine allzu neue Sorte vermuten.
- RosaRot
- Beiträge: 18008
- Registriert: 11. Mai 2007, 20:53
-
Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m
Re: Historische Schwertlilien - Bart-Iris Sorten vor 1945
Gefällt mir gut, die 'Pinnacle', die würde hier sicher auch gut passen.
@Norna, Deine Bilder/Eindrücke aus Frankreich sind ja herrlich, habe ich eben erst gesehen!
@Norna, Deine Bilder/Eindrücke aus Frankreich sind ja herrlich, habe ich eben erst gesehen!
Viele Grüße von
RosaRot
RosaRot
- Krokosmian
- Beiträge: 14698
- Registriert: 17. Mär 2015, 20:51
Re: Historische Schwertlilien - Bart-Iris Sorten vor 1945
Norna, war in diesem Fall recht einfach, das Farbmuster, ist noch vergleichsweise jung und auf relativ wenige Sorten beschränkt
. Das man aber auch danebenliegen kann, bleibt freilich immer drin.
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`Pinnacle´ ist ein bisschen sowas wie eine lebende Legende. Milan Blazek, der Irisfachmann, beschrieb mal, wie gerne er die Sorte für die Institutssammlung gehabt hätte. Es in der damaligen Tschechoslowakei aber keine Möglichkeit gab sie zu bekommen. Eines Tages sei schließlich ein etwas kryptisch an ihn adressiertes Paket nach einer kleine Odysee bei ihm gelandet, in dem schon ziemlich vertrocknete Rhizome von `Pinnacle´ drin waren. Ein ihm völlig unbekannter Mensch hatte von seinem Anliegen gehört und ihm die Iris von Südafrika aus geschickt, ohne zu wissen ob sie jemals ankommt. So gelangte sie nach Pruhonice, wo sie noch immer wächst...
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`Pinnacle´ ist ein bisschen sowas wie eine lebende Legende. Milan Blazek, der Irisfachmann, beschrieb mal, wie gerne er die Sorte für die Institutssammlung gehabt hätte. Es in der damaligen Tschechoslowakei aber keine Möglichkeit gab sie zu bekommen. Eines Tages sei schließlich ein etwas kryptisch an ihn adressiertes Paket nach einer kleine Odysee bei ihm gelandet, in dem schon ziemlich vertrocknete Rhizome von `Pinnacle´ drin waren. Ein ihm völlig unbekannter Mensch hatte von seinem Anliegen gehört und ihm die Iris von Südafrika aus geschickt, ohne zu wissen ob sie jemals ankommt. So gelangte sie nach Pruhonice, wo sie noch immer wächst...
Re: Historische Schwertlilien - Bart-Iris Sorten vor 1945
Eine sehr schöne Geschichte!
1971 haben wir unsere Abiturfahrt nach Prag gemacht und in diesem Rahmen auch das Technische Nationalmuseum besucht. Im Foyer war zu meiner Verwunderung eine Iris-Ausstellung aufgebaut - damals habe ich zum ersten Mal rosa blühende Bartiris gesehen. Da schwante mir, dass im Ostblock vielleicht doch nicht alles so unterentwickelt ist, wie es hierzulande gerne dargestellt wurde.
1971 haben wir unsere Abiturfahrt nach Prag gemacht und in diesem Rahmen auch das Technische Nationalmuseum besucht. Im Foyer war zu meiner Verwunderung eine Iris-Ausstellung aufgebaut - damals habe ich zum ersten Mal rosa blühende Bartiris gesehen. Da schwante mir, dass im Ostblock vielleicht doch nicht alles so unterentwickelt ist, wie es hierzulande gerne dargestellt wurde.