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Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer (Gelesen 33287 mal)
Moderator: cydorian
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Mario Marx
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Da mich das Feigen Fieber gepackt hat habe ich mir bei Kempf und Feigen am Rhein diverse Stecklinge bestellt. Ich bin von beiden total begeistert. Bei kempf:
- desert king
- galicia negra
- Negronne
- yellow long neck
- martinenca rimada
- Figue de Marseille
- longe d'aout
Feigen am Rhein
- panache
- sotschi gold
Und eine brunswick male
Einige sind noch in den fig pops oder der Kiste bis die Wurzeln ordentlich ausgeprägt sind. Viele sind schon umgetopft.
Beim Bewurzeln bin ich annähernd an 100 %. Jetzt muss alles nur noch in den Töpfen ordentlich anwachsen. Aber es sieht mal nicht schlecht aus. Der Frühling kann kommen
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Einige sind noch in den fig pops oder der Kiste bis die Wurzeln ordentlich ausgeprägt sind. Viele sind schon umgetopft.
Beim Bewurzeln bin ich annähernd an 100 %. Jetzt muss alles nur noch in den Töpfen ordentlich anwachsen. Aber es sieht mal nicht schlecht aus. Der Frühling kann kommen
- Daumengrün
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
@MarioMarx
Das freut uns wieder einer Angesteckt. Bin Gespannt auf deine Erfahrungen mit Martinenca rimada.
Sieht gut aus.
Gruss Dg
Das freut uns wieder einer Angesteckt. Bin Gespannt auf deine Erfahrungen mit Martinenca rimada.
Sieht gut aus.
Gruss Dg
Meine Feigen:
LittleMissFiggy,Ficcolino,Negronne,RdB,Contessina, Noire de Barbentane
Perretta,Desert King,Ciccio Nero
Florea/M-10,Smith,Cddb, Peter‘sHoney,
Suche: Hative D'Argenteuil
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Mario Marx
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Meine Stecklinge treiben nun richtig aus. Ich hatte sowohl mit der fig Pop Methode als auch mit eine Box mit sphagnummoos eine Bewurzelungsquote von annähernd 100 %. Mit Stecklinge direkt im Topf Hatte ich vorher nie Erfolg.
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GartenHiasl
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Ich hatte mit Steckling in ein Glas Wasser stellen und warten eigentlich immer Glück. Hat je nach Sorte teils Monate gedauert, bis sich Wurzeln gebildet haben, aber ich würde sagen die Erfolgsquote war bei 95%.Mario Marx hat geschrieben: ↑6. Mär 2026, 17:54 Meine Stecklinge treiben nun richtig aus. Ich hatte sowohl mit der fig Pop Methode als auch mit eine Box mit sphagnummoos eine Bewurzelungsquote von annähernd 100 %. Mit Stecklinge direkt im Topf Hatte ich vorher nie Erfolg.
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bully1964
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Die Methode die am besten bei mir klappt .
Zur Zeit vermehre ich ein paar Michurinska White ( Falls es keine Phantasiesorte ist
)
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Meine Feigen , M10 , Hardy Chicago ,
Nero Fumo , Grande Fiorone, Negronne ,
,Brunswick
Und ein paar hundert Hostas 😊
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- Arni99
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Nach 7 Tagen in einem Gefäß mit 2-3mm Wasser zwecks Luftfeuchtigkeit und oben mit Alufolie abgeschlossen.
Der Steckling benötigt keinen Kontakt mit Wasser, denn er bildet Wurzeln in der gespannten Luft, analog zur Sandbewurzelung.
Der Steckling benötigt keinen Kontakt mit Wasser, denn er bildet Wurzeln in der gespannten Luft, analog zur Sandbewurzelung.
Wien Umgebung
WHZ: 8b(20/21), 9a(21/22), 8b(22/23), 8b(23/24), 8b(24/25), 8b(25/26)
Letzter Frost: 21.2.2026
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- thuja thujon
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Ich sehe noch keine Wurzeln, nur Kallus. Kommt aber vermutlich noch.
Weiter unten Alufolie wäre gut um dem Steckling Dunkelheit zu gönnen. Im Licht wollen sie evtl nicht so gerne Wurzeln, habe ich an den Bäumen jedenfalls nie beobachtet.
Weiter unten Alufolie wäre gut um dem Steckling Dunkelheit zu gönnen. Im Licht wollen sie evtl nicht so gerne Wurzeln, habe ich an den Bäumen jedenfalls nie beobachtet.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
- Sulemann
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Mein erster Versuch mit den Stecklingen.
Nach knapp 2 Wochen in der Milchtüte mit einem Plastikbeutel verschlossen kommen die ersten grünen Blätter zum Vorschein.
Habe die Tüten daher geöffnet und warte mal weiter ab, was passiert
RdB:
Feige aus der Nachbarschaft, welche Sorte auch immer?
Nach knapp 2 Wochen in der Milchtüte mit einem Plastikbeutel verschlossen kommen die ersten grünen Blätter zum Vorschein.
Habe die Tüten daher geöffnet und warte mal weiter ab, was passiert
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Ausgepflanzte Feigen: RdB
Kübelfeigen: Michurinska Green, Rivers Brown Turkey, Figo Moro
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bully1964
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Ich nehme an liebsten durchsichtige Becher ( schmale Tüten gehen auch ) man kann dann die Wurzelbildung schnell und gut erkennen . Alle Stecklinge haben sich immer gut und sicher entwickelt .
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- Feigenfreund
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Negronne Steckholz.... in Wasser vorbewurzelt. Wird jetzt in Erde umgetopft.
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Madhumati
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Ich benötige mal euer Schwarmwissen. Ich habe Steckhölzer geschenkt bekommen, wo an an allen Schnittstellen Wachs ist. Muss das Wachs unten abgemacht werden? Sie können doch so kein Wasser ziehen, oder geht das trotzdem?
- Arni99
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Frischer Schnitt unten. Oben bleibt das Wachs.
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Balkongärtner
Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Bei Planung über Wasserglas arbeiten zu wollen: Wachs dran lassen und so (natürlich richtig herum ;-) ) ins Wasser.
Weil ?
Weil es zigfach gemachte Erfahrung von mir ist, das Feigenstecklinge, die längere Zeit im Wasserglas stehen und recht frisch (an)geschnitten sind, quasi anfangen, unten auszulaufen.
Schaut man genau hin bzw. kann es aufgrund des gewählten Wasserbehälters, dann kann man schon nach kurzem auf dem Boden des Glases eine dünne Schicht einer dickflüssigen und herum wabernden "Masse" entdecken. Ist ausgetretener Pflanzensaft, das ganze beschleunigt mMn. längerfristig auch das sich ablösen der unteren 1..2..3 cm Rinde vom eigentlichen Holz darunter, sprich die Rinde hängt nurnoch wie ein schlabberiger Mantel drumrum. Da bewurzelt sicher nix mehr, gammelt nurnoch.
Genauso findet dort unten in aller Regel direkt an der Schnittkante eine Bläschenbildung statt. Für mich hat das viel von stattfindender Gärung, besser kann ich es nicht einordnen.
Gemachter Erfahrung nach nützt dagegen auch nicht, Stecklinge so in Folie einzuwickeln, das der untere cm herausschaut und ein anschließendes wochenlanges im Kühlschrank 'antrocknen' lassen durchzuführen. Ja, es dauert dann etwas länger, bis Blasenbildung und Saftaustritt los gehen, aber es unterbindet eben nicht.
Meinem Erleben nach lässt sich bei im Wasserglas stehenden und besonders bei oben mit nem Stülpbecher gegen Verdunstung geschützten Stecklingen eiinfach nicht sagen, wo Callusgewebe entstehen wird und wo Wurzeln.
Ich habs erlebt, das 1cm ÜBER der Wasseroberfläche deutliches Wurzelwachstum passierte und unter Wasser reine Callusbildung.
Und ich habs erlebt, das sich nur etwa 1cm unter der OBEREN Schnittfläche mehrere kl. Wurzeln bildeten und sonst nirgends - also zig cm entfernt von der unteren Schnittfläche..
Weswegen ich insgesamt dazu tendiere, das wenn mit Wasserglas gearbeitet wird, das dann solch ein 'Wachsverschluss' durchaus sein Gutes haben kann bzw. nicht zwingend und zügig entfernt werden muss.. ;-)
Weil ?
Weil es zigfach gemachte Erfahrung von mir ist, das Feigenstecklinge, die längere Zeit im Wasserglas stehen und recht frisch (an)geschnitten sind, quasi anfangen, unten auszulaufen.
Schaut man genau hin bzw. kann es aufgrund des gewählten Wasserbehälters, dann kann man schon nach kurzem auf dem Boden des Glases eine dünne Schicht einer dickflüssigen und herum wabernden "Masse" entdecken. Ist ausgetretener Pflanzensaft, das ganze beschleunigt mMn. längerfristig auch das sich ablösen der unteren 1..2..3 cm Rinde vom eigentlichen Holz darunter, sprich die Rinde hängt nurnoch wie ein schlabberiger Mantel drumrum. Da bewurzelt sicher nix mehr, gammelt nurnoch.
Genauso findet dort unten in aller Regel direkt an der Schnittkante eine Bläschenbildung statt. Für mich hat das viel von stattfindender Gärung, besser kann ich es nicht einordnen.
Gemachter Erfahrung nach nützt dagegen auch nicht, Stecklinge so in Folie einzuwickeln, das der untere cm herausschaut und ein anschließendes wochenlanges im Kühlschrank 'antrocknen' lassen durchzuführen. Ja, es dauert dann etwas länger, bis Blasenbildung und Saftaustritt los gehen, aber es unterbindet eben nicht.
Meinem Erleben nach lässt sich bei im Wasserglas stehenden und besonders bei oben mit nem Stülpbecher gegen Verdunstung geschützten Stecklingen eiinfach nicht sagen, wo Callusgewebe entstehen wird und wo Wurzeln.
Ich habs erlebt, das 1cm ÜBER der Wasseroberfläche deutliches Wurzelwachstum passierte und unter Wasser reine Callusbildung.
Und ich habs erlebt, das sich nur etwa 1cm unter der OBEREN Schnittfläche mehrere kl. Wurzeln bildeten und sonst nirgends - also zig cm entfernt von der unteren Schnittfläche..
Weswegen ich insgesamt dazu tendiere, das wenn mit Wasserglas gearbeitet wird, das dann solch ein 'Wachsverschluss' durchaus sein Gutes haben kann bzw. nicht zwingend und zügig entfernt werden muss.. ;-)
- Daumengrün
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- Registriert: 14. Feb 2025, 07:47
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Re: Feigen Ficus Carica: Vermehrung über Stecklinge / Steckhölzer
Ich bin bei der Mischung 60% Lechuza Pon 40 % Perlite geblieben. Bis jetzt mit der Methode noch kein Steckholz verloren.
Vorteil: Kein faulen, keine „Tierchen“ die Stören,luftiges Medium,leichte Vordüngung.
Nachteil: teures Substrat, bis zum Umtopfen wartet man bei dem Krümelzeug besser länger bis es schön durchwurzelt ist.
Gruss Dg
Vorteil: Kein faulen, keine „Tierchen“ die Stören,luftiges Medium,leichte Vordüngung.
Nachteil: teures Substrat, bis zum Umtopfen wartet man bei dem Krümelzeug besser länger bis es schön durchwurzelt ist.
Gruss Dg
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