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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 4896242 mal)

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Moderator: cydorian

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DerTigga
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

DerTigga » Antwort #33090 am:

husar2003 hat geschrieben: 13. Mai 2026, 07:49 ..Rückfrieren...
Soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen oder so aber die Frage für mich ist auch: wann wurde letztes Jahr das letzte mal die Feige gedüngt?
Denn je nach Wärmezone sollte man da relativ diszipliniert sein, wann man das letzte mal düngt, sonst reicht der Feige womöglich die Zeit nicht, die Triebe ordentlich zu verholzen und damit frostfest(er) zu kriegen.
Ist natürlich kein Allheilmittel und angesichts hängender Früchte düngen wollen bzw. ein die noch sicher reif/essbar kriegen gefühlt sein lassen zu sollen, das kann einem schon schwerfallen, aber es könnte eben relevanten Einfluß haben ;-)
raetzrico
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

raetzrico » Antwort #33091 am:

Hallo,
Bei meinen ausgepflanzten Feigen in Sachsen Anhalt gab es leider
auch starke Frostschäden. Eine Brown Turky ist jetzt das dritte Jahr
bis zum Boden runter gefroren. Sie treibt aber aus der Basis schon wieder
munter aus. Die noch ein Jahr länger ausgepflanzte Mutterpflanze
hat 80-90% aller Triebe von ca.2-3 cm Durchmesser verloren.
Zwei drei treiben wieder aus. MddS und Dalmatie sehen auch nicht gut aus.
Sie treiben aktuell nur aus der Basis aus obwohl das Holz nicht erfroren
aussieht.
Alle Topffeigen die in Berlin stehen sind angesichts der sehr
kühlen Temperaturen bisher gefühlt 3-4 Wochen zurück im Vergleich
zum vergangenen Jahr. Aber Ficolino, Dessert King, Isi Doro, Negrone
und meine slowenische BT ähnliche werden mindestens einige Brebas liefern.
Die Figo Moro d. Caneva ist mit einwurzeln im Kübel beschäftigt, wird sich
aber hoffentlich wie gewünscht zum Sämchen mit Krone entwickeln.
Die von Ihr geschnittenen Hözer sehen auch schon gut aus. Die Abmosung
braucht noch etwas Zeit.
Enrico
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ringelnatz
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

ringelnatz » Antwort #33092 am:

DerTigga hat geschrieben: 13. Mai 2026, 08:59
husar2003 hat geschrieben: 13. Mai 2026, 07:49 ..Rückfrieren...
Soll jetzt nicht vorwurfsvoll klingen oder so aber die Frage für mich ist auch: wann wurde letztes Jahr das letzte mal die Feige gedüngt?
Denn je nach Wärmezone sollte man da relativ diszipliniert sein, wann man das letzte mal düngt, sonst reicht der Feige womöglich die Zeit nicht, die Triebe ordentlich zu verholzen und damit frostfest(er) zu kriegen.
Ist natürlich kein Allheilmittel und angesichts hängender Früchte düngen wollen bzw. ein die noch sicher reif/essbar kriegen gefühlt sein lassen zu sollen, das kann einem schon schwerfallen, aber es könnte eben relevanten Einfluß haben ;-)
Jemand Erfahrungen damit, durch Wurzelabstechen das Triebwachstum vorzeitig zu beenden?
husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33093 am:

Das Rückfrieren von Spitzen/Trieben kann nicht generell durch das Nichtausreifen oder späte Düngen erklärt werden. Es ist auch sortenspezifisch und damit nicht beeinflussbar, evtl. nur durch geschützteren Standort.
Wenn das Frühjahr wie jetzt kalt ist und der Herbst früh kommt, ist es auch kritisch. Meine "Hellas" hat bisher nur erbsengroße Augen, es wird wohl Juni bis ich überall Blätter habe. Sehr spät.
Und: es sei denn die Sorte selbst hat generell ein Problem mit Ausreifung, weil sie zu lange treibt, z.b. meine Sultane. BT hat relativ kurze Triebe, die schafft es auszureifen.
Und dann gibt es auch generelle Weicheier, wie meine RdB, bei der immer was an Ästen zurückfriert. Weil sie eine Herbstfeigensorte ist, schadet es nicht so sehr.
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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33094 am:

raetzrico hat geschrieben: 13. Mai 2026, 11:03 Hallo,
Bei meinen ausgepflanzten Feigen in Sachsen Anhalt gab es leider
auch starke Frostschäden. Eine Brown Turky ist jetzt das dritte Jahr
bis zum Boden runter gefroren. Sie treibt aber aus der Basis schon wieder
munter aus. Die noch ein Jahr länger ausgepflanzte Mutterpflanze
hat 80-90% aller Triebe von ca.2-3 cm Durchmesser verloren.
Das ist echt heftig :'(
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