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Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte (Gelesen 4950768 mal)

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husar2003
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33120 am:

Update Wendlandfeige : 3 Tage später.

Sie wächst, wohl keine Wühlmaus beteiligt. Was gelb war, wird wohl nicht weiter austreiben. Der unterste Ast treibt noch aus, etwa die Hälfte lebt wohl und ein Auge ist stecknadelkopfgroß grün und wird größer.

Wieder drei Bilder der Pflanze aus ähnlicher Perspektive.

Die Feigen in Hamburg sehe ich erst wieder am Samstag, dann nach mehr als zwei Wochen Abwesenheit. Die schwarzen Blattläuse werden ihnen wie jedes Jahr übel zusetzen. Schnecken hoffentlich nicht, wir werden sehen.
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Zuletzt geändert von husar2003 am 29. Mai 2026, 09:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Madhumati
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Madhumati » Antwort #33121 am:

husar2003 hat geschrieben: 13. Mai 2026, 07:56
manufico hat geschrieben: 11. Mai 2026, 20:12 @husar2003
Ficcolino macht zuverlässig Brebas (bei mir pro Ast 2-3 Stück) und hat auch frühe Herbstfeigen, die vielleicht auch bei dir ausreifen. Ansonsten kann ich noch Desert King empfehlen. Der Isi d'Oro sagt man immer nach, dass es eine Desert King ist. Ich teste gerade noch die Filacciano und Domenico Tauro. Beide sollen gute Breba Produzenten sein. In 1-2 Jahren kann ich mehr dazu sagen. Figo Moro macht auch gute Brebas.
2 bis 3 pro Ast, aber wo genau ? Wenn an der Spitze, dann werden die wahrscheinlich Opfer des Frosts wie bei BT. Herbstfeigen zweimal tragender Sorten sind hier chancenlos.
Die Morena macht ziemlich weit unten Brebas.
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Unten die Breba... oben Herbstfeigen vom Vorjahr
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Zuletzt geändert von Madhumati am 28. Mai 2026, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
Madhumati
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Madhumati » Antwort #33122 am:

Von den frostfrei überwinterten Feigen ist nur eine von Lubera verstorben und ca. 5 selbstgezogene Steckhölzer vom Vorjahr. Diese hatte ich aber alle mehrfach und somit keinen Verlust.
Von den drei ausgepflanzten mehrjährigen Feigen treibt nur eine von ganz unten wieder aus. Bei den anderen beiden kommen aber noch Fraßschäden durch die Wühlmaus dazu... da werden wohl auch Wurzeln fehlen. Einige Rosen sind den selben Tod gestorben und Neupflanzung erfolgt nur noch im Drahtkorb ::)
Ich hatte mir wohl den falschen Zeitpunkt zum Auspflanzen ausgesucht, da die seit 10 Jahren ausgepflanzte Feige einer Nachbarin (ja in Brandenburg an der Havel) zum ersten Mal auch noch kein Lebenszeichen zeigt.
Auch die neugepflanzte, recht kräftige Pfälzer meiner direkten Nachbarn, scheint trotz geschützten Standorts hinüber zu sein. Aber da werde ich weiter beobachten.
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Was sichtbar tot war, habe ich bereits geschnitten. Ich hätte echt erwartet, dass sie bei dieser Dicke und Größe besser über den Winter kommt
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Das ist bisher das einzige Lebenszeichen... sie war schon 1,80 m und 3 Winter im Wintergarten
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Frostfrei überwintert... viele sind Stecklinge vom letzten Jahr... einige sind gekauft und somit älter
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Elias
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Elias » Antwort #33123 am:

In der Rückschau war der Winter wirklich nicht feigenfreundlich für die ausgepflanzten hier. Ich habe ein ähnliches Bild wie Tobi Kabel im Odenwald. Junge Pflanzen ohne Austrieb oder schwach von der Basis her. Die älteren mit verschieden starkem Rückfrost - teilweise dicke Äste trocken bis weit runter, aber dennoch Brebas am Nachbarast. Irre.
Es war nicht extrem kalt bei uns. Ich schiebe es auf mittleren Dauerfrost (man konnte bei uns fast schon Schlittschuh laufen auf den Weihern, dennoch kaum unter -10°C) plus Trockenheit über einen zu langen Zeitraum.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Roeschen1 » Antwort #33124 am:

Elias hat geschrieben: 28. Mai 2026, 12:56 In der Rückschau war der Winter wirklich nicht feigenfreundlich ...
Es war nicht extrem kalt bei uns. Ich schiebe es auf mittleren Dauerfrost (man konnte bei uns fast schon Schlittschuh laufen auf den Weihern, dennoch kaum unter -10°C) plus Trockenheit über einen zu langen Zeitraum.
Irgendwas war anders,
obwohl hier nur kurz -6°C tun sich manche Topffeigen schwer, bei gleicher Überwinterung wie die sonstigen Jahre.
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Elias
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Elias » Antwort #33125 am:

Meine Topffeigen im Gartenhaus überwintert, wie immer, sind schadlos.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

bully1964 » Antwort #33126 am:

Elias hat geschrieben: 28. Mai 2026, 12:56 In der Rückschau war der Winter wirklich nicht feigenfreundlich für die ausgepflanzten hier. Ich habe ein ähnliches Bild wie Tobi Kabel im Odenwald. Junge Pflanzen ohne Austrieb oder schwach von der Basis her. Die älteren mit verschieden starkem Rückfrost - teilweise dicke Äste trocken bis weit runter, aber dennoch Brebas am Nachbarast. Irre.
Es war nicht extrem kalt bei uns. Ich schiebe es auf mittleren Dauerfrost (man konnte bei uns fast schon Schlittschuh laufen auf den Weihern, dennoch kaum unter -10°C) plus Trockenheit über einen zu langen Zeitraum.
Ich glaube auch das es letztlich an der Frostdauer lag , ich habe mir jetzt keine Werte notiert aber da wir nur um die -13 Grad in der Spitze hatten fällt mir sonst kein anderer Grund ein .
Meine Feigen  , M10 , Hardy Chicago  ,
Nero Fumo , Grande Fiorone, Negronne ,
,Brunswick

Und ein paar hundert Hostas 😊
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33127 am:

Madhumati hat geschrieben: 28. Mai 2026, 08:44
husar2003 hat geschrieben: 13. Mai 2026, 07:56
2 bis 3 pro Ast, aber wo genau ? Wenn an der Spitze, dann werden die wahrscheinlich Opfer des Frosts wie bei BT. Herbstfeigen zweimal tragender Sorten sind hier chancenlos.
Die Morena macht ziemlich weit unten Brebas.
Herzlichen Dank, die muss ich mir anschauen.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

husar2003 » Antwort #33128 am:

Lubera hat heute ein Video ( YouTube ) veröffentlicht. Dort sieht es auch heftig aus. Der Sprecher ermahnt bis August zu warten und vorher bis auf das rot-braune Zeugs nichts zu entfernen.
https://www.youtube.com/watch?v=G26UCC_9oDQ
Ich mache das auch so. Bei mir ist es eine ganz normale, also nicht ganz üble Überwinterung, aber alle Pflanzen bis auf BT und Isi d'Oro in Hamburg wackeln wohl noch beleidigt herum.

Die Verluste in den 25 Jahren waren hier immer durch Dauerfrost. 0 Grad sind somit bereits tödlich, wenn es zwischenzeitlich nicht auftaut, die Pflanzen vertrocknen schlichtweg. Und leider sind die hier normal, über Wochen Temperaturen knapp unter 0 Grad, dann noch Sonne drauf, das wars dann.
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Ivoch » Antwort #33129 am:

Ivoch hat geschrieben: 11. Mai 2026, 15:06Meine letzten Frühling ausgepflanzte RdB (war vorher 2 Jahre im Mörtelkübel) scheint erfroren zu sein - noch keinen Austrieb zu sehen und die Äste sehen auch trocken aus...
Sie lebt doch noch - sie treibt an zwei Stellen am Hauptstamm aus, ca. 2cm über der Erde. :) Muss dann im Winter schauen wie ich sie schütze. Ich habe ähnliche Vlieshauben wie diese hier, mit Reißverschluss und Kordelzug unten. Reicht das aus oder soll ich noch eine alte Decke oder so drüber werfen?
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RePu86
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

RePu86 » Antwort #33130 am:

Vielleicht sollte man mal Daten vergleichen.Bei mir kaum Schäden.

Minima -11°
Dezembermittel : 1.4°
Jännermittel: -1.8°
Februarmittel: 3.2°

Längste Dauerfrostperiode im Jänner 6 Tage.vom 19.1. - 24.1(Tmax -1.4, Tmin -9.6)


Mai Tiefstwert +0.9°
April Tiefstwert -0.4°
März Tiefstwert -1°
Februar Tiefstwert -3.8°
Jänner Tiefstwert -11°
Dezember Tiefstwert -5.7°
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Marianna
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

Marianna » Antwort #33131 am:

Wir hatten im Dezember und Januar relativ lange Dauerfrost mit einer Tiefsttemperatur von ca. -14 Grad im Januar. Meine RdB hat bis auf ein paar vertrocknete Spitzen (ca. 15-20 cm) keine Frostschäden. Standort ist ca. 2m von einer Garagenwand (die jetzt leider weg ist :-\) entfernt. Meine LdA steht relativ frei und hatte gar keinen Frostschaden. Beide waren mit einem alten Bambusrollo und etwas Stroh geschützt, bei zweistellig Minus hatte ich noch ein Vlies oben drüber. Hab das Gefühl, dass vor allem der Windschutz wichtig war.

Die Topffeigen habe ich bei knapp über 0 Grad im Zelt überwintert, da gab´s gar keine Probleme.
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mora
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Re: Feigen Ficus Carica: Sorten, Erfahrungen, Winterhärte

mora » Antwort #33132 am:

sicher nicht nur aber vergesst mal nicht den warmen März mit Frost zum Ende hin - wir sind nur knapp am Spätfrost vorbei geschrammt, und wenn es bei uns schon knapp wird...

Kiwi hat es erwischt und 2 Maulbeeren - Feigen nicht, die treiben etwas später.
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