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Waschbären (Gelesen 135275 mal)
Moderator: partisanengärtner
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Hyla
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Re: Waschbären
Ich weiß nicht, ob das schon mal gesagt wurde.
Wenn man Tiere mit Lebendfallen fängt, vergessen die das meist nicht. Will man sie später nochmal mit einer ähnlichen Falle fangen, gehen sie nicht mehr rein. Ergebnis ist, man kann sie eigentlich nur noch abschießen oder vergiften, um sie zu entfernen.
Man sollte sich darum gut überlegen, ob man auf diese Art gefangene Tiere wieder auswildert und wo.
Wenn man Tiere mit Lebendfallen fängt, vergessen die das meist nicht. Will man sie später nochmal mit einer ähnlichen Falle fangen, gehen sie nicht mehr rein. Ergebnis ist, man kann sie eigentlich nur noch abschießen oder vergiften, um sie zu entfernen.
Man sollte sich darum gut überlegen, ob man auf diese Art gefangene Tiere wieder auswildert und wo.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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Re: Waschbären
Das dürfte streng genommen sogar verboten sein. Neozoen darf man nicht auswildern.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
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Hyla
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Re: Waschbären
Ja, ich weiß. Ich vermute, die Klage des Jagdverbands zielt darauf ab.
Ich sehe auch gar nicht das Potential, eine so große Menge Tiere zu kastrieren. Die Tierärzte sind in der Regel schon mit ständigen Katzenkastrationen ausgelastet. An solchen Aktionen nimmt ja nicht jeder Tierarzt teil und wie mir eine Tierärztin mal sagte, sehen sie es auch als problematisch an, gesunde Tiere einfach so zu operieren und kastrieren, ohne daß eine medizinische Notwendigkeit besteht.
Bei Tieren wird das bedenkenlos gemacht, beim Menschen nicht mal bei mehrfachen Kindermörderinnen. Ich bin nicht gegen Kastrationen, aber drüber nachdenken sollte man vielleicht doch mal.
Andere Tiere werden einfach so in Massen für Nahrung getötet und bei invasiven Arten regt sich dann das schlechte Gewissen.
Merkwürdige Denkweise.
Ich sehe auch gar nicht das Potential, eine so große Menge Tiere zu kastrieren. Die Tierärzte sind in der Regel schon mit ständigen Katzenkastrationen ausgelastet. An solchen Aktionen nimmt ja nicht jeder Tierarzt teil und wie mir eine Tierärztin mal sagte, sehen sie es auch als problematisch an, gesunde Tiere einfach so zu operieren und kastrieren, ohne daß eine medizinische Notwendigkeit besteht.
Bei Tieren wird das bedenkenlos gemacht, beim Menschen nicht mal bei mehrfachen Kindermörderinnen. Ich bin nicht gegen Kastrationen, aber drüber nachdenken sollte man vielleicht doch mal.
Andere Tiere werden einfach so in Massen für Nahrung getötet und bei invasiven Arten regt sich dann das schlechte Gewissen.
Merkwürdige Denkweise.
Liebe Grüße!
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- DerTigga
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Balkongärtner
Re: Waschbären
Der Mensch wildert sich auch ständig weiter aus, die Fortpflanzungsfähigkeit bzw. -rate ist unantastbar und über ein ihn auch "ver-blei-en" nachdenken tun nur Tiere ?

Von einem (Wild)Tier zu fordern, das es gefälligst woanders seine Wohnung zu haben hat, woanders seine Nahrung zu suchen hat, sich woanders zu vermehren hat usw. ist recht leicht, denn den Nachweis erbringen, das das dem Tier überhaupt möglich/machbar IST, dem unterwirft sich ganz sicher höchst selten jemand..?
Von einem (Wild)Tier zu fordern, das es gefälligst woanders seine Wohnung zu haben hat, woanders seine Nahrung zu suchen hat, sich woanders zu vermehren hat usw. ist recht leicht, denn den Nachweis erbringen, das das dem Tier überhaupt möglich/machbar IST, dem unterwirft sich ganz sicher höchst selten jemand..?
- Secret Garden
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Nordsüdwestfalen
Re: Waschbären
Waschbären-Pilotprojekt in Kassel gestoppt :zustimm:
Hallo zusammen,
dazu folgender Artikel von der Hessenschau vom 20.Aug.:
https://www.hessenschau.de/panorama/was ... l-100.html
VG
Swift_w
Hallo zusammen,
dazu folgender Artikel von der Hessenschau vom 20.Aug.:
https://www.hessenschau.de/panorama/was ... l-100.html
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Mauersegler - die Meister der Lüfte
- Felcofan
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Re: Waschbären
danke für den Artikel-Link
interessant wäre noch, welche Personen (und Berufe) hinter der Wildtierhilfe stehen, und wenn die Stadt Kassel das "Aussetzen des tierfreundlichen Projektes" bedauern, dann drängt sich mir der Eindrucka uf, dass da die niedlichen Bärchen Eindruck schinden konnten, die Gesamtsituation aus dem Blick geriet.
In einem Buch von einem englischen Ökologie- und horticulture-Prof hat der verschiedene aktuelle Bemühungen zum Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz abgeklopft, unter anderem Treibstoff mit "Bio"-Ethanol (Ken Thompson: Do we need Pandas)
sein Kommentar war relativ vernichtend, dass das nix an der Gesamtlage ändert, auf dem Weltmarkt noch die Lebensmittelpreise erhöht und eine aktionistische Geste ist, die Politiker gut aussehen lässt und Leuten das Gefühl gibt, was Gutes zu tun
da sehe ich Paralellen, dass die Tiere etwas gebremst, aber nicht getötet werden, also kein Empörungssturm, und langfristig bringt es vermutlich nicht sehr viel.
wieviele Männchen der Gesamtpopulation (oder werden auch Weibchen kastriert?) muss mann erwischen, damit es weniger neue Waschbäre gibt
und zur menschlichen Vermehrung, eigentlich ist es Allgemeinwissen oder Erkenntnis aus vielen Projekten, dass Frauen, wenn man sie lässt, die Anzahl ihrer Schwangerschaften begrenzen und sehr gerne 2-3 statt 5-9 Kinder haben in den Entwicklungsländern (oder vielleicht gar keine, wer weiß).
Da sind dann andere Faktoren im Spiel, wo man ansetzen müsste
interessant wäre noch, welche Personen (und Berufe) hinter der Wildtierhilfe stehen, und wenn die Stadt Kassel das "Aussetzen des tierfreundlichen Projektes" bedauern, dann drängt sich mir der Eindrucka uf, dass da die niedlichen Bärchen Eindruck schinden konnten, die Gesamtsituation aus dem Blick geriet.
In einem Buch von einem englischen Ökologie- und horticulture-Prof hat der verschiedene aktuelle Bemühungen zum Umwelt-, Ressourcen- und Klimaschutz abgeklopft, unter anderem Treibstoff mit "Bio"-Ethanol (Ken Thompson: Do we need Pandas)
sein Kommentar war relativ vernichtend, dass das nix an der Gesamtlage ändert, auf dem Weltmarkt noch die Lebensmittelpreise erhöht und eine aktionistische Geste ist, die Politiker gut aussehen lässt und Leuten das Gefühl gibt, was Gutes zu tun
da sehe ich Paralellen, dass die Tiere etwas gebremst, aber nicht getötet werden, also kein Empörungssturm, und langfristig bringt es vermutlich nicht sehr viel.
wieviele Männchen der Gesamtpopulation (oder werden auch Weibchen kastriert?) muss mann erwischen, damit es weniger neue Waschbäre gibt
und zur menschlichen Vermehrung, eigentlich ist es Allgemeinwissen oder Erkenntnis aus vielen Projekten, dass Frauen, wenn man sie lässt, die Anzahl ihrer Schwangerschaften begrenzen und sehr gerne 2-3 statt 5-9 Kinder haben in den Entwicklungsländern (oder vielleicht gar keine, wer weiß).
Da sind dann andere Faktoren im Spiel, wo man ansetzen müsste
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Hyla
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Re: Waschbären
Laut Artikel handelt es sich nur um Sterilisationen. Das ist deutlich schonender als eine Kastration, allerdings auch nicht 100% sicher.
Wenigstens ist das erstmal gestoppt. Mal sehen, wie lange.
Wenigstens ist das erstmal gestoppt. Mal sehen, wie lange.
Liebe Grüße!
Wenn du denkst es geht nicht mehr,
kommt irgendwo ein Lichtlein her.
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- dmks
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Staatlich anerkannter Steuerzahler
Re: Waschbären
Der Neuschnee bringt es an den Tag!
Sobald er gefangen ist - ruf ich den Jäger. Zum Kastrieren.
Sobald er gefangen ist - ruf ich den Jäger. Zum Kastrieren.
Re: Waschbären
Waschbär-Problem Kassel 2026 aktuell + Video
Hallo zusammen,
dazu KI-Zitat:
In Kassel bleibt das Waschbär-Problem auch im Jahr 2026 eine massive Herausforderung.
Die Stadt gilt mit einer geschätzten Population von rund 30.000 Tieren (etwa 100 Tiere pro 100 Hektar) als europäischer Hotspot.
Aktueller Stand des Pilotprojekts (Januar 2026)
Warten auf EU-Entscheidung: Das im August 2025 gestartete, europaweit einzigartige Pilotprojekt zur Sterilisation von Waschbären musste kurz nach Beginn pausiert werden. Die Stadt hofft aktuell auf eine baldige Fortsetzung, wartet jedoch noch auf eine rechtliche Klärung durch die Europäische Union, da der Waschbär als invasive Art eigentlich bekämpft werden muss.
Kritik der Jägerschaft: Stadtjäger und Jagdverbände lehnen die Sterilisation ab. Sie argumentieren, dass kastrierte Tiere weiterhin Schäden an Gebäuden verursachen und die heimische Artenvielfalt gefährden; sie fordern stattdessen eine konsequente Bejagung.
Problemlage für Einwohner
Schäden und Kosten: Die Tiere verursachen erhebliche Sachschäden an Dächern, Isolierungen und Kabeln, die oft hohe Summen erreichen.
Gesundheitsrisiken: Im Jahr 2025 wurde bei etwa jedem zweiten Waschbär die Tierseuche Staupe nachgewiesen, was eine Gefahr für Haustiere darstellen kann. Zudem sind Waschbären Überträger von Parasiten wie dem Waschbärspulwurm.
Symbolpolitik: Als Zeichen für den Ernst der Lage hat Kassel Marketing Anfang 2026 Waschbären-Stofftiere aus dem offiziellen Sortiment entfernt, um das Image als "niedliches Maskottchen" zu beenden.
Verhaltenstipps der Stadt Kassel
Um eine weitere Ansiedlung auf Grundstücken zu verhindern, empfiehlt die Stadtverwaltung Kassel:
Keine Fütterung: Weder absichtlich noch unbewusst durch Tierfutter im Freien.
Müll sichern: Mülltonnen mit Spanngurten verschließen und Gelbe Säcke erst kurz vor der Abholung herausstellen.
Gebäudeschutz: Fallrohre mit Abwehrgürteln versehen und Äste, die zum Dach führen, kürzen.
Video 2 Min: Waschbär-Alarm in Kassel
VG
Swift_w
Hallo zusammen,
dazu KI-Zitat:
In Kassel bleibt das Waschbär-Problem auch im Jahr 2026 eine massive Herausforderung.
Die Stadt gilt mit einer geschätzten Population von rund 30.000 Tieren (etwa 100 Tiere pro 100 Hektar) als europäischer Hotspot.
Aktueller Stand des Pilotprojekts (Januar 2026)
Warten auf EU-Entscheidung: Das im August 2025 gestartete, europaweit einzigartige Pilotprojekt zur Sterilisation von Waschbären musste kurz nach Beginn pausiert werden. Die Stadt hofft aktuell auf eine baldige Fortsetzung, wartet jedoch noch auf eine rechtliche Klärung durch die Europäische Union, da der Waschbär als invasive Art eigentlich bekämpft werden muss.
Kritik der Jägerschaft: Stadtjäger und Jagdverbände lehnen die Sterilisation ab. Sie argumentieren, dass kastrierte Tiere weiterhin Schäden an Gebäuden verursachen und die heimische Artenvielfalt gefährden; sie fordern stattdessen eine konsequente Bejagung.
Problemlage für Einwohner
Schäden und Kosten: Die Tiere verursachen erhebliche Sachschäden an Dächern, Isolierungen und Kabeln, die oft hohe Summen erreichen.
Gesundheitsrisiken: Im Jahr 2025 wurde bei etwa jedem zweiten Waschbär die Tierseuche Staupe nachgewiesen, was eine Gefahr für Haustiere darstellen kann. Zudem sind Waschbären Überträger von Parasiten wie dem Waschbärspulwurm.
Symbolpolitik: Als Zeichen für den Ernst der Lage hat Kassel Marketing Anfang 2026 Waschbären-Stofftiere aus dem offiziellen Sortiment entfernt, um das Image als "niedliches Maskottchen" zu beenden.
Verhaltenstipps der Stadt Kassel
Um eine weitere Ansiedlung auf Grundstücken zu verhindern, empfiehlt die Stadtverwaltung Kassel:
Keine Fütterung: Weder absichtlich noch unbewusst durch Tierfutter im Freien.
Müll sichern: Mülltonnen mit Spanngurten verschließen und Gelbe Säcke erst kurz vor der Abholung herausstellen.
Gebäudeschutz: Fallrohre mit Abwehrgürteln versehen und Äste, die zum Dach führen, kürzen.
Video 2 Min: Waschbär-Alarm in Kassel
VG
Swift_w
Zuletzt geändert von Swift_w am 8. Jan 2026, 20:41, insgesamt 2-mal geändert.
Mauersegler - die Meister der Lüfte
- dmks
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- Registriert: 18. Jul 2011, 08:45
- Wohnort: bei Forst/Lausitz
- Region: 24 Einwohner/km² (Ortslage)
- Höhe über NHN: 67m
- Bodenart: sandiger Lehm und lehmiger Sand
-
Staatlich anerkannter Steuerzahler
Re: Waschbären
Kopf???
Nein - waidgerecht!
(Kopf kann ich selber.)
Nein - waidgerecht!
(Kopf kann ich selber.)
- Leiro
- Beiträge: 32
- Registriert: 8. Aug 2013, 10:20
- Wohnort: nahe Dresden
- Region: Elbtal bei DD
- Höhe über NHN: 190
- Bodenart: Sand
- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Waschbären
Bis unser Bärchen in die Falle ging, das hat gedauert.
Nachdem Igel und Katzen in die Falle gingen habe ich erst einmal mit einer Wildkamera nachgesehen was des Nachts so abgeht.
Neugierige Igel und Katzen waren laut Wildkamera die ersten in der inaktiven Falle. Bärchen kamen immer erst früh am Morgen. Also abwarten bis Igel im Winterschlaf ist. Paar unbekannte Katzen erwischt bis endlich ein Bärchen in die Falle ging (alle anderen kamen nicht mehr) .
Der Jäger hat es dann waidgerecht erschossen und es zum Falkner gebracht, sozusagen als Vogelfutter.
Was es alles gibt!
Nun warten wir auf die Nachfolger...
Nachdem Igel und Katzen in die Falle gingen habe ich erst einmal mit einer Wildkamera nachgesehen was des Nachts so abgeht.
Neugierige Igel und Katzen waren laut Wildkamera die ersten in der inaktiven Falle. Bärchen kamen immer erst früh am Morgen. Also abwarten bis Igel im Winterschlaf ist. Paar unbekannte Katzen erwischt bis endlich ein Bärchen in die Falle ging (alle anderen kamen nicht mehr) .
Der Jäger hat es dann waidgerecht erschossen und es zum Falkner gebracht, sozusagen als Vogelfutter.
Was es alles gibt!
Nun warten wir auf die Nachfolger...
- oile
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- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
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Markgräfin von Pieske, Gierschkultivatorin Brandenburg, zwei Gärten: Nähe Schönefeld und Nähe Fürstenwalde.
Re: Waschbären
Vorgestern Nacht so gegen 3Uhr erwischte mich die Schlaflosigkeit und ich gucke, im Bett liegend, aus dem Fenster. Ich kann direkt in die Krone unserer Eiche sehen. Da sah ich gegen den nachthellen Himmel etwas wie einen Klumpen sehr weit oben im Baum, irgendwann auch einen buschigen Schwanz, der hin und her schwang. Bei -8 Grad, hoch oben im Baum.
Der Klumpen verschwand. Als ich schnell nach sah, ahnte ich mehr, als ich es sah, einen Schatten den Baum hinunter klettern. Das Vogelfutter!!!
Also im Nachthemd nach unten, in die Stiefel, Mantel übergeworfen und raus. Es ist nicht weit bis zum Futtersilo und der Waschbär war auch noch nicht ganz unten. Der sah mich vielleicht verdattert an!
Nun heißt es wieder, jeden Abend, den Futtersilo abnehmen und frühmorgens wieder anhängen. Und ich hatte gehofft, die Viecher würden Winterruhe halten!
Der Klumpen verschwand. Als ich schnell nach sah, ahnte ich mehr, als ich es sah, einen Schatten den Baum hinunter klettern. Das Vogelfutter!!!
Also im Nachthemd nach unten, in die Stiefel, Mantel übergeworfen und raus. Es ist nicht weit bis zum Futtersilo und der Waschbär war auch noch nicht ganz unten. Der sah mich vielleicht verdattert an!
Nun heißt es wieder, jeden Abend, den Futtersilo abnehmen und frühmorgens wieder anhängen. Und ich hatte gehofft, die Viecher würden Winterruhe halten!
Bis jetzt ist es gut gegangen, sagte der Mann, als er am 13. Stockwerk vorbei fiel.
Don't feed the troll!
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- hobab
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- Wohnort: Berlin
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- Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C
Re: Waschbären
Also doch der Waffenschein - oder die gute alte brandenburger Wühlmaushandgranate…
Berlin, 7b, Sand