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Was tun bei fremden Honigbienen? (Gelesen 34907 mal)

Tiere beobachten, schützen und erkennen

Moderator: partisanengärtner

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thuja thujon
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Re: Was tun bei fremden Honigbienen?

thuja thujon » Antwort #420 am:

Es ist nicht an einem Punkt festzumachen, es ist immer die Kombination aus einigen Punkten.
Wenn in deutschen YouTube Kanälen manche Sachen durchs Netz getrieben werden, findet man das häufig auch in den Gärten der deutschen Junggärtner wieder.
Gärtner aus Rumänien haben eine weniger materialistische Gartengestaltung, auch Gärtner aus der Türkei, Iran, Ungarn usw haben eher eine Gartengestaltung, wo die handwerkliche Arbeit und das (Ernte)Produkt im Vordergrund steht, nicht das Statussymbol.
Polen ist schon wieder etwas verspielter, Italien oft maximal vollgestellt mit Kitsch und Kübeln (aber nicht Insektenhotel), bei älteren Deutschen die vom Campingplatz kommen verwildert es meist.

Das mag woanders und im Einzelfall anders aussehen, ist aber so das grobe Muster, was hier in der Gartenanlage auffallend stabil zu erkennen ist.
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Chica
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Re: Was tun bei fremden Honigbienen?

Chica » Antwort #421 am:

cydorian hat geschrieben: 18. Mai 2026, 18:19 Denkanstoss? Dann geb ich mal auch einen:
sempervirens hat geschrieben: 18. Mai 2026, 14:57 Die Lösung: Das "Urban Bee Concept"
Die Lösung für Bullshit-Bingo, Fördergelder und Dampfplauderei wäre wichtiger. Dieses Konzept arbeitet sich an einer Luftnummer ab. Sein Ziel hat es immerhin erreicht, die Tagesschau bringt es mit Namensnennung der "Forscher".
thuja thujon hat geschrieben: 19. Mai 2026, 00:14 Das sehe ich auch so.
...
Es interessiert praktisch nicht und liefert keinen Beitrag. Unnütze Fördergelder, dafür einen Lehrstuhl zu betreiben.
Starking007 hat geschrieben: 19. Mai 2026, 05:29 Klein, kleiner, kleinkariert. Das geht am einfachsten. Aber dann mit Statistik.

Ich mach seit Jahrzehnten Naturschutzarbeit "vor Ort". Thesenvertreter und Co. hab ich da noch nicht getroffen.
DerTigga hat geschrieben: 19. Mai 2026, 09:04 Haben jene Forscher denn auch Bock drauf, in Gebieten ohne viele Wildbienen rauszukriegen bzw. es rauskriegen zu müssen, wieso das so ist - oder wird da lieber in Gebiete gegangen, wo es noch viele gibt, womöglich weil das forschen dort einfach was leichter ist ? Sollte letzteres gehäuft der Fall sein und dann mit 'Ergebnissen' sonstwie haussieren gegangen werden und Gesetze erlassen werden, fände ich das (auch) bedenklich..
Ja :D und das Museum will das Skelett verhökern. Und die Erde ist eine Scheibe ;D .
Der schönste Garten ist der, der kurz vor dem Verwildern steht.
Dr. med. Daniel Gottlob Moritz Schreber (1808-1861)
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thuja thujon
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Re: Was tun bei fremden Honigbienen?

thuja thujon » Antwort #422 am:

Wenns nicht so traurig wäre.
https://www.bauerwilli.com/neue-insektenart-entdeckt-apis-tritica/ hat geschrieben:Das Thema „Artensterben“ und vor allen Dingen des Insektensterbens beschäftigt viele Menschen. Umso erfreulicher ist es, dass am 1. April eine neue Art entdeckt wurde: Apis tritica, die Gemeine Weizenbiene. Wie das Bild zeigt, lebt sie bevorzugt auf kurzstrohigen Getreidearten, die auf Schotter wachsen. Das besondere an der Weizenbiene ist auch, dass sie den Schotterweizen erst dann bestäubt, wenn er das Totreifestadium (EC 92) bei einer Kornfeuchtigkeit von unter 14% erreicht hat. Die Weizenbiene fliegt daher nur in wenigen Juliwochen und lebt den Rest des Jahres in Erdhöhlen.

Zuerst genannt wurde diese Art im Jahr 2020 von Julia Klöckner am Weltbienentag (ca. Minute 3:00) Allerdings wurden damals keine näheren Einzelheiten bekannt.

Mit der Pressemeldung vom 16. Mai 2022 wurde der Fund von der Presssestelle des BMEL erneut – wiederum am Weltbienentag – bestätigt. Allerdings konnten auch diesmal noch keine Aufnahmen des Insektes gemacht werden. Da sich der grüne Minister Cem Özdemir sehr für Kreislaufwirtschaft einsetzt, wurde der Redebeitrag von Julia Klöckner aus 2020 vermutlich „recycelt“, d.h. wiederverwertet.

Mit der Sendung „plan b“, die im ZDF ausgestrahlt wurde, konnte das Tier erstmals im Bild festgehalten werden Ab etwa Minute 3:30 wird gezeigt, wie dieses Insekt eine reife Weizenähre besucht.

Warum sie ihren Stachel in die fertigen Körner einer reifen Ähre absenkt, muss noch untersucht werden. Forschungsanträge können beim BMEL eingereicht werden.
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