Und wenn wir gerade bei den Wildbienen sind, hier eine Dörnchensandbienenart (relativ sicher Andrena humilis) im Rausch der Pollen, die sie heute früh vom Wiesenbocksbart reichlich erhält und den sie an den Hinterbeinen transportiert, ähnlich wie Honigbienen. Sie muss sich beeilen, alle Bocksbärte haben nur vormittags offene Blüten, Mittags ist bereits Sperrstunde an der Bar. Sie ist früh unterwegs, wie die Hummeln. Honigbienen fliegen da noch gar nicht.
Auch sie ist selten geworden, sie braucht lockeren Lehmboden ohne Bewuchs, wo sie Erdnester für die Brut gräbt. Nebenan ist der Traufbereich einer Scheune, den sie nutzen kann.
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Insekten 2026 (Gelesen 2286 mal)
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Re: Insekten 2026
Volucella bombylans, die Hummel-Waldschwebfliege, wird ihrem Namen wirklich gerecht: Ihre Hummel-Mimikry ist ausgesprochen überzeugend. Die Art tritt in mehreren Farbvarianten auf. Die Form mit weißem „Hummelschwanz“, oft als var. plumata bezeichnet, erinnert stark an Arten aus der Erdhummel-/Hellen-Erdhummel-Gruppe (Bombus terrestris/lucorum).
Daneben gibt es die Form var. bombylans mit rot-orangefarbenem Hinterleibsende sowie die seltenere Form haemorrhoidalis. Die rotendige Variante imitiert sehr wahrscheinlich eher Steinhummeln. Obwohl die Schwebfliege völlig harmlos ist, profitiert sie davon, wie eine wehrhafte Hummel auszusehen ein schönes Beispiel für Bates’sche Mimikry.
Aber die Mimikry ist nicht ihr einziger Zusammenhang mit Hummeln: Die Larven der Hummel-Waldschwebfliege entwickeln sich in Hummel- und Wespennestern. Dort ernähren sie sich vor allem von Nestabfällen, Futterresten und totem organischem Material, können gelegentlich aber auch Hummelbrut fressen. Daher werden sie je nach Einordnung teils als Nestparasiten, teils eher als Kommensalen betrachtet.
Aber die Mimikry ist nicht ihr einziger Zusammenhang mit Hummeln: Die Larven der Hummel-Waldschwebfliege entwickeln sich in Hummel- und Wespennestern. Dort ernähren sie sich vor allem von Nestabfällen, Futterresten und totem organischem Material, können gelegentlich aber auch Hummelbrut fressen. Daher werden sie je nach Einordnung teils als Nestparasiten, teils eher als Kommensalen betrachtet.