News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten! | garten-pur unterstützen mit einer Spende oder über das Partnerprogramm!

Ernährungsformen (Gelesen 12063 mal)

Verwenden, haltbar machen, zubereiten und genießen

Moderator: Nina

Antworten
Benutzeravatar
dmks
Beiträge: 4563
Registriert: 18. Jul 2011, 08:45
Wohnort: bei Forst/Lausitz
Region: 24 Einwohner/km² (Ortslage)
Höhe über NHN: 67m
Bodenart: sandiger Lehm und lehmiger Sand

Staatlich anerkannter Steuerzahler

Re: Ernährungsformen

dmks » Antwort #285 am:

Geht es hier um Essen - oder um Befindlichkeiten?
Benutzeravatar
cat1
Beiträge: 1257
Registriert: 18. Feb 2024, 20:10
Wohnort: OÖ
Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C

Re: Ernährungsformen

cat1 » Antwort #286 am:

Triftige Frage! Wie trennt man denn die beiden ;) Was macht man, wenn man richtig hungrig ist? Denken wir über Befindlichkeiten, oder erwachen womöglich ganz andere Instinkte? Wird denn nicht der Jäger und Sammler geweckt? Aber ja, OT, sorry!
Illustrent flagrantes viam pontes
Honi soit qui mal y pense
Benutzeravatar
Felcofan
Beiträge: 1402
Registriert: 11. Feb 2015, 23:09
Region: Oberrheingraben, Weinbauklima
Höhe über NHN: ca. 250
Bodenart: schwerer Lehm
Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C

Re: Ernährungsformen

Felcofan » Antwort #287 am:

Mediterraneus hat geschrieben: ↑29. Sep 2026, 15:32 Ich staune, wieviel Zeit man mit Ernährung verbringen kann.

Es mag ja gesund sein, aber diese Art der penibel wissenschaftlichen Beschäftigung damit, das kann auch eine Krankheit sein.
Vorsicht!
es gab mal ein Geo-Special, die magentafarbenen, zum Thema Ernährung.
Da haben sie die Orthorexia als relativ neues Krankheitsbild vorgestellt, den "Wahn vom richtigen Essen", in der Reportage kamen verschiedene Betroffene zu Wort, bei dem einen ging es los mit Marktgemüse, statt Supermarkt, dann musst es aus dem eigenen Garten sein, zum Schluss wollte er nix essen, was länger als 2h aus dem Boden raus war... meine eine Tante hatte das wahrscheinlich auch, die ist von einer Extrem-Diät zur nächsten gewankt, mal war es nur Vollkorn, dann ohne Molkereiprodukte, vegetarisch, vegan, ohne Zucker... bei jedem Besuch bei uns brauchte sie eine extra Wurst, das ganze unterstützt von einer Armada von Homöopathischen Fläschen, Tropfen für jedes Problem und jede Lebenslage....
Benutzeravatar
thuja thujon
Beiträge: 25081
Registriert: 28. Apr 2016, 21:50
Region: Gemüsegarten Vorderpfalz
Höhe über NHN: 90
Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C

Re: Ernährungsformen

thuja thujon » Antwort #288 am:

Ja, immer das gleiche Muster. Wenn die Phase durchlaufen ist, muss die nächste Dröhnung her. Wie bei den Bienen. Von den Umweltschützi stellen sich bei den Vorträgen hier immer noch welche hin und erzählen mit stolzer Brust, dass sie aus Naturschutzgründen mit Imkern angefangen haben und kurze Zeit später aus Naturschutzgründen mit den Imkern wieder aufgehört haben. Wie der mediale Wind gerade dreht.

Einen wissenschaftlich verankerten Gedanken kann ich bei so einem Verhalten nicht erkennen.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Benutzeravatar
hobab
Beiträge: 6349
Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
Wohnort: Berlin
Bodenart: Sand
Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C

Re: Ernährungsformen

hobab » Antwort #289 am:

Finde ich etwas harsch- zu der Zeit des Imgker-Hypes war das Insektensterben ein großes Thema - warum das jetzt keines mehr ist, liegt wohl weniger daran, das heute überall die Zahlen wieder stimmen, sondern an kurzen Aufmerksamkeitsspannen. Damals schien es eher ein unerklärliches Bienensterben gewesen zu sein, u.a. durch Pestizide. Da war zum damaligen Kenntnistand das Halten von Bienen eine sinnvolle Gegenmaßnahme. Ich hatte in der Zeit mit einem Entomologen gearbeitet, der sich über die da schon aufkommenden Bienenhotels lustig machte (jeder beim Bau liegengelassener Sandhaufen bringt mehr Solitärbienen), selber aber auch Ertragsbienen hielt.
Jetzt hat sich halt der Kenntnisstand geändert - in der Wissenschaft. Muss ich ja wohl dir nicht erklären das es da keine festen Wahrheiten gibt, oder sind Fortschritte in der Wissenschaft nur mediale Blasen? Wär natürlich möglich…🤔
Berlin, 7b, Sand
Benutzeravatar
hobab
Beiträge: 6349
Registriert: 20. Apr 2008, 17:05
Wohnort: Berlin
Bodenart: Sand
Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C

Re: Ernährungsformen

hobab » Antwort #290 am:

Das ständige Kreisen um die eigene Ernährung halte ich allerdings auch für überflüssig, aber wenn es einem hilft und man meint damit gesünder zu leben: warum nicht? Das die Amis so viel fetter sind als der durchschnittliche Europäer, liegt aber vermutlich weniger daran das wir weniger Kohlenhydrate, Zucker oder sonst was essen, sondern an weniger Autofahren und mehr Laufen, regelmäßigeren Essenszeiten und weniger processed food.
Berlin, 7b, Sand
Benutzeravatar
thuja thujon
Beiträge: 25081
Registriert: 28. Apr 2016, 21:50
Region: Gemüsegarten Vorderpfalz
Höhe über NHN: 90
Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C

Re: Ernährungsformen

thuja thujon » Antwort #291 am:

hobab hat geschrieben: ↑30. Sep 2026, 06:33Damals schien es eher ein unerklärliches Bienensterben gewesen zu sein, u.a. durch Pestizide.
Das kam eigentlich nie als Ursache wirklich in Frage, darauf wurde auch hingewiesen. Wollte nur kaum einer hören, weil es nicht ins Meinungsstarke Weltbild gepasst hat.
Ist hier aber OT, nur das Muster des Fanatismus gleich.
gesundes und krankes Gemüse in Amish-Qualität
Benutzeravatar
semicolon
Beiträge: 1682
Registriert: 15. Mai 2007, 10:29
Wohnort: Koblenz
Region: Mittelrheintal
Bodenart: Lehm & Bauschutt
Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C

Re: Ernährungsformen

semicolon » Antwort #292 am:

Ich frage mich jedenfalls nach dem Sinn eines Threads für Ernährungsformen wenn es hier eigentlich nur darum geht, durch impertinente Meinungsäußerung ohne Fundament ebensolche zu diffamieren. Von Menschen, die dem Thema nichts beizutragen haben, sondern wie Trichternetzspinnen harren, um ihr Gift loszuwerden. Darum lasse ich es lieber. Im eigenen Saft gegart schmeckt es bekanntlich am besten.
Benutzeravatar
Mediterraneus
Beiträge: 30567
Registriert: 7. Feb 2011, 11:41
Region: Südspessart
Höhe über NHN: Ort: 195-450m, Garten: 310-315m
Bodenart: Roter Buntsandstein, sandiger Lehm, sommertrocken
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Ernährungsformen

Mediterraneus » Antwort #293 am:

Wenn Ernährung nur Wissenschaft wäre, würde es keine Menschen geben.

Ich halte deine Einstellung schon für etwas radikal, interessiert es dich nicht, was andere Menschen darüber denken?
Wie andere Menschen sich verhalten sollen, wenn du bei ihnen z.B. zu Gast bist? Muss sich die Welt nach dir und einer auserkorenen Ernährungsweise richten? Oder sind das alles nur dumme vom alten Schlag, die das immer schon so gemacht haben.

Hier werden doch nur Meinungen kundgetan. So ist das in einer Gemeinschaft, in einem Forum.
Ich wusste vorher nicht, was es alles für Ernährungsarten gibt, ehrlich gesagt, habe wieder was neues erfahren.
Aber Zustimmung bekommst du von mir dafür nicht.
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Benutzeravatar
Veilchen-im-Moose
Beiträge: 3792
Registriert: 6. Feb 2022, 09:41

Schwerte/Ruhr Winterhärtezone 8a

Re: Ernährungsformen

Veilchen-im-Moose » Antwort #294 am:

Für mich ist dieser Thread immer nur da spannend und konstruktiv, wo Neugier und Offenheit spürbar ist, Fragen - gerne auch kritische - gestellt und beantwortet werden... aus unterschiedlichen Positionen. Ich finde es klasse, Einblicke in unterschiedliche Ernährungsweisen zu, habe zum Beispiel von den Listen über calciumhaltige Lebensmittel sofort profitiert.

Ich finde es auch legitim und gut, die eigenen Vorstellungen über Ernährung, die beispielsweise ethischen Beweggründe zu benennen.

Aber: Der Thread verliert in dem Augenblick den Charakter eines echten Austauschs, indem Urteile/Verurteilungen ausgesprochen werden. Wenn ich nur schreiben möchte, dass der andere ein bisschen radikal ist, irgendwie merkwürdig, lust- und lebensfreudefeindlich oder sonstwie fanatisch, dann sollte ich mir das klemmen. Es führt zu nichts Gutem. Ich habe kaum jemals erlebt, dass Angriffe nicht mit Gegenangriffen beantwortet werden. Diejenigen, die sich hier gerne konstruktiv informieren und austauschen wollen, stehen betrübt am Rande und drehen sich weg, weil sie keine Lust auf Hahnen- oder Hennenkämpfe habe.
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will
Henri Matisse
Benutzeravatar
Gartenlady
Beiträge: 23326
Registriert: 3. Mai 2004, 20:30
Region: östl. Ruhrgebiet
Höhe über NHN: 240m
Bodenart: lehmig humos
Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C

Re: Ernährungsformen

Gartenlady » Antwort #295 am:

ViM, Du bringst es wieder perfekt auf den Punkt.

Bevor man von semicolon irgendeine Rechtfertigung oder Verteidigung oder was auch immer erwartet, sollte man seine posts suchen, in denen er die überaus positiven Auswirkungen seiner Ernährung auf seine Gesundheit beschreibt.

Das Tahin, das ich so im Vorbeigehen bei Rewe gekauft habe, aus geröstetem Samen ohne alle Zusätze und Bio, das klingt doch eigentlich gut, leider ist es aber ungenießbar, es schmeckt nur bitter und muffig :-\ :P Mein Plan ist es, dem Frühstücksmüsli statt Sesamsamen einen Löffel Tahin zuzusetzen. Wer kann mir eins nennen, das lecker ist, ich muss bei semicolon schauen, er hat einige irgendwo empfohlen.
Benutzeravatar
semicolon
Beiträge: 1682
Registriert: 15. Mai 2007, 10:29
Wohnort: Koblenz
Region: Mittelrheintal
Bodenart: Lehm & Bauschutt
Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C

Re: Ernährungsformen

semicolon » Antwort #296 am:

@Gartenlady: Ungeröstete Sesampaste hat immer einen mehr oder weniger unangenehmen und bitteren Geschmack für mitteleuropäischen Gaumen. Schau doch mal online nach Sesampaste GERÖSTET und VOLLKORN und UNGESCHÄLT. Ungeschält ist wichtig wegen Calciumversorgung weil fast alles an Calcium in der Schale steckt. Die geröstete Variante schmeckt zwar ebenso intensiv, aber eben nach geröstetem Sesam, was die meisten Menschen wahrscheinlich lieber mögen. Und Du kannst es super zum Kochen nutzen, gerade in kräftigen herzhaften Gerichten verstärkt das die eigenen Röstaromen.
Benutzeravatar
Nox
Beiträge: 5689
Registriert: 28. Mai 2018, 23:38
Wohnort: Süd-Bretagne
Bodenart: sauer, stellenweise lehmig bis Heideboden
Winterhärtezone: 9a: -6,6 °C bis -3,9 °C

Re: Ernährungsformen

Nox » Antwort #297 am:

Gartenlady hat geschrieben: ↑30. Sep 2026, 09:28 ViM, Du bringst es wieder perfekt auf den Punkt.

Bevor man von semicolon irgendeine Rechtfertigung oder Verteidigung oder was auch immer erwartet, sollte man seine posts suchen, in denen er die überaus positiven Auswirkungen seiner Ernährung auf seine Gesundheit beschreibt.
....
Hab' ich gemacht, und von Januar bis Juli keine Beiträge in "was gab es..." von ihm gesehen.

@semicolon, wo kann ich das finden ?
Benutzeravatar
Rosenfee
Beiträge: 3452
Registriert: 7. Sep 2007, 22:40
Region: Norddeutsche Tiefebene
Höhe über NHN: 11 m
Bodenart: sandig
Winterhärtezone: 7b: -14,9 °C bis -12,3 °C

Re: Ernährungsformen

Rosenfee » Antwort #298 am:

Nox, schau in die Threads von August und September, dort findest Du die Posts von semicolon.
LG Rosenfee
Benutzeravatar
semicolon
Beiträge: 1682
Registriert: 15. Mai 2007, 10:29
Wohnort: Koblenz
Region: Mittelrheintal
Bodenart: Lehm & Bauschutt
Winterhärtezone: 8b: -9,4 °C bis -6,7 °C

Re: Ernährungsformen

semicolon » Antwort #299 am:

@Nox: Ich glaube im September. Aber hier passt es besser rein, daher notiere ich das gerade:

Ausgangslage Ende letzten Jahres (vor der Umstellung) waren erhöhte Entzündungswerte im Blut, Blutfett im erhöhten Bereich und eine Fettleber (nicht die alkoholbedingte, sondern die Variante, die die meisten Menschen unerkannt entwickeln). Darüberhinaus konnte ich seit meiner Jugend wegen Allergien so gut wie kein Obst, insbesondere kein Einheimisches essen, rohe Haselnüsse waren sogar lebensbedrohlich. Schlimme Belastungskopfschmerzem jeden Tag und alle Begleiterscheinungen.
In den letzten 2 Monaten waren fast alle Beschwerden abgeklungen. Laut großem Blutbild sind alle Werte wieder top. Blutfett hat sich in den niedrigen Normbereich halbiert (obwohl ich wirklich Unmengen an verschiedenen Ölen konsumiere). Laut Ärztin ist die Leber höchstwahrscheinlich vollständig regeneriert - Ultraschall steht aber noch aus. Allergien sind bereits seit dem Sommer weg. Inzwischen habe ich sogar unter Aufsicht eine rohe Haselnuss probiert und es gab keine Reaktion (ist keine Handlungsempfehlung). Die Kopfschmerzen sind deutlich besser geworden aber noch nicht ganz weg.
Antworten