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Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 11. Apr 2008, 21:50
von knorbs
stehe auf der leitung netti...auf was bezieht sich dein posting + was hast du gesetzt?
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 12. Apr 2008, 01:22
von Berthold
Norbert, die montana sieht gesund und kräftig aus. Sie ist ja im Mittelmeerraum weit verbreitet, scheint also wohl robust zu sein. Hoffentlich kappt es noch über mehrere Jahre.Da es von der Aussaat bis zur Blüte ca. 5 Jahre dauert, sollte die Pflanze eine Lebenserwartung haben, die länger ist
Schön das ich sie mal gesetzt habe, und sie zum Nachbarn der mulcht, ausgewandert sind

:-\Netti
wenn sie ausgewandert sind, müssen sie sich ausgesät haben. Das dauert aber bei Fritillarien so etwa 5 Jahr bis zur Blüte. War das so bei Deinem Mulchnachbarn?
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 13. Apr 2008, 18:54
von knorbs
meine letzten herbst gesetzten fritillaria 'goldilocks' blühen, allerdings noch sehr verhalten. ich hoffe sie werden nächstes jahr kräftiger + bestocken. allerdings ist ein ausreißer dabei...sieht vom habitus her genauso aus wie 'goldilocks' ist aber eine alba-form + die blüte ist auch breitglockiger...hier zum vergleich:
[td][galerie pid=28981]Fritillaria 'Goldilocks'[/galerie][/td][td][galerie pid=28982]Fritillaria 'Goldilocks' weiss[/galerie][/td]
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 13. Apr 2008, 22:11
von Grasmuck
Is da nicht eine meleagris reingrutscht? Ich mein das Laub is ja auch anders, nämlich meleagrismäßig schlank. Sonst wärs natürlich toll!
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 13. Apr 2008, 22:55
von Berthold
Is da nicht eine meleagris reingrutscht?
Norbert, leider muss ich mich diesem Verdacht anschliessen.Gruss Berthold
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 14. Apr 2008, 09:52
von knorbs
ich fürchte ihr habt recht...kam gar nicht auf den gedanken, es könnte eine weiße meleagris sein. erstens blühen meleagris bei mir noch nicht (wenn die wenigen überlebenden die wühlmäuse nicht gefressen haben), zweitens ist das pflänzle für meleagris ein echter mickerling, der grad mal ~10 cm hoch ist + drittens war er eben in der packung der 'goldilocks' mit drin, die an dem pflanzplatz gesetzt wurden. aber die blüte ist in der tat typisch für eine weiße meleagris. werde mir die pflanze heute noch mal genauer anschauen.
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 14. Apr 2008, 13:24
von Hellebora
Stimmt, F. meleagris wächst gern etwas höher, manchmal muß sie das, wenn sie was sehen will von der Welt ...

Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 14. Apr 2008, 13:26
von Hellebora
stehe auf der leitung netti...auf was bezieht sich dein posting + was hast du gesetzt?
Ich schätze, Netti hat das hier gepflanzt.

Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 14. Apr 2008, 18:38
von andreasNB
Ist zwar wohl "nur" eine 08/15 Art, aber trotzdem schön.

Nur leider heut nicht so gut zu photographieren. Mal
ganz pauschal gefragt. Macht es Sinn, wenn man Lehmboden und Wühlmäuse hat (und etwas bequem ist), Blumenzwiebeln in größeren abgesenkten Blumentöpfen zu kultivieren ?Oder produziert man so in feuchten Sommern kleine Schlammtöpfe ?Übrigens war heute der neue Katalog von Gewiehs im Briefkasten. Und bei Fritillaria sind da wie es scheint einige Seiten dazu gekommen. VGAndreas
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 14. Apr 2008, 23:46
von Hellebora
Ich habe F. uva-vulpis früher öfter mal in die Erde gepflanzt, schließlich ist sie ja nicht schwer zu kriegen. Sie kam fast nie zur Blüte, weil schon der Austrieb komplett von den Schnecken weggeraspelt wurde. Bei mir ist sie
das Schneckenfutter schlechthin. In diesem Jahr habe ich sie in Töpfe gesetzt, in die Erde versenkt, aber etwas aus ihr herausragend, um sie später sonniger und trockener stellen zu können. Trotzdem sind die Schnecken über sie hergefallen, obwohl sie sonst bislang wenig unterwegs sind. Sie sitzen an den Außenseiten der Töpfe.

Andere Fritten werden nicht angerührt, zB F. pontica.Gegen Wühlmäuse könnten die Töpfe aber vielleicht helfen.
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 15. Apr 2008, 14:34
von Berthold
Andere Fritten werden nicht angerührt, zB F. pontica.
dieser Test ist aber sehr teuer. Hellebora, wie ist es hiermit und den Wühlmäusen, eine Fritillaria oliveri von grasigen Bergwiesen in 3000 m aus dem Westiran:

Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 15. Apr 2008, 16:13
von Hellebora
dieser Test ist aber sehr teuer. Hellebora, wie ist es hiermit und den Wühlmäusen, eine Fritillaria oliveri von grasigen Bergwiesen in 3000 m aus dem Westiran:
War auch nicht als Test gedacht, sondern als Pflanzung.

Uva-vulpis ist aber nicht so teuer. Eine Schönheit wie Deine würde ich in jedem Fall so kultivieren, daß ihr weder Wühlmäuse noch Schnecken noch einschlagende Meteoriten was abhaben können.

Mein Problem ist auch die Sommernässe. Welche Arten außer F. meleagris und F. pontica können damit leben?
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 15. Apr 2008, 16:23
von Berthold
Mein Problem ist auch die Sommernässe. Welche Arten außer F. meleagris und F. pontica können damit leben?
z.B. pyrenaica und alle, die auf frischen Bergwiesen vorkommen (die sind ja immer etwas feucht) wie involucrata und natürlich diese Sumpfpflanzen wie F. camtschatica
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 15. Apr 2008, 17:59
von Hellebora
Pyrenaica ist mein Traum, seit ich sie vor Jahren in dem schönen Buch "Die heimlichen Geliebten des Gärtners" gesehen habe! Ich hatte mal eine winzige Pflanze aus einem Überschußverkauf, die ist verschwunden, als ich die auf dem Topf entließ. Kennst Du eine Bezugsquelle für Zwiebeln? (Beim Googeln fand ich nur Saatgut.)Camschatsensis habe ich im Herbst gepflanzt. Da spitzt jetzt was. Mal sehen.
Re:Gattung Fritillaria
Verfasst: 15. Apr 2008, 18:31
von Berthold
sie hat so langsam die meleagris verdrängt, Fritillaria pyrenaica:

Hellebora, wenn sie zu viele werden kann ich vielleicht mal eine ausgraben.Gruss Berthold