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Arbeitschutz im Garten (Gelesen 129860 mal)

Vom Unkrautstecher bis zum Aufsitzrasenmäher - alles, was die Arbeit erleichtert. Fragen, Erfahrungen, Berichte

Moderatoren: Nina, AndreasR

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thuja thujon
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Re: Arbeitschutz im Garten

thuja thujon » Antwort #135 am:

Die Chirurgen von der BG hier sagen es ist einfacher einen sauber abgetrennten Finger anzunähen im Vergleich zu einem durch einen Kettenhandschuh abgequetschten.

Das System von Infaco geht elektrisch, kostet aber auch mehr.
https://www.infaco.com/de/nouveautes-ne ... -sollte-2/

Ich halte es wie mit den meisten Dingen: zuerst steht der Mensch mit seinen Entscheidungen. Ich sehe aber auch ein, dass es da viele Leute gibt, die nicht ausreichend sensibilisiert sind. Die meisten Gärtner haben auch noch nicht mit Kampstoffen gearbeitet, in der BG dort freut man sich ja schon, wenn man unter 100 Tote pro Jahr hat. In der Chemie ist einer in 5 Jahren viel. Die Denkweise färbt auch in den Garten ab.
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hobab
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Re: Arbeitschutz im Garten

hobab » Antwort #136 am:

In der Chemie ist viel schwerer die Ursachen einer Erkrankung zu beweisen, mit der Hebebühne unter der Starkstromtrasse - da gibts nicht viel zu diskutieren…
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thuja thujon
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Re: Arbeitschutz im Garten

thuja thujon » Antwort #137 am:

Es geht nicht um chronische Erkrankungen, es geht um akutes. Barfuß Kompost ausbringen, Antibiotikaresistenten Keim eingefangen, Bein weg. z.B.
Biologisch spielt beim Gartenbau auch mit, nicht nur Mechanik und Chemie. Chemie wohl noch am allerwenigsten. Ist aber egal, ich bin der Meinung das Bewusstsein für die Gefahr ist nicht Nachts um 3 im Tiefschlaf abrufbar, und das ist in der Chemiebranche anders. Da steigt keiner vorwärts den Trecker runter. Deswegen trotz deutlich höherem Gefahrenpotential weniger Unfälle.
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hobab
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Re: Arbeitschutz im Garten

hobab » Antwort #138 am:

Passt, nach meiner persönlichen Erfahrungen passieren Unfälle meist weniger aus technischen Gründen wie falscher Leiter (mit der ollen Holzleiter zum Aufstellen fühle ich mich sicherer als mit irgendwelchen High-Tech Gummi- Aluleitern), sondern schlicht aus Schlafmangel oder Erschöpfung. Oder weil man Podcasts hört beim Kettensägen…
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Re: Arbeitschutz im Garten

Starking007 » Antwort #139 am:

Wenn mir was passiert, Kleinigkeiten täglich, dann bin ich einfach zu schnell.
Man kann es auch fahrlässig, oberflächlich etc. nennen.

Aber zu langsam ist auch nicht gut - siehe Igel... ;)
Gruß Arthur
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Re: Arbeitschutz im Garten

thuja thujon » Antwort #140 am:

Genau, das ist die Ursache, man war fast immer nicht bei der Sache.
Ich habs einmal geschafft mir mit der Heckenschere ins Knie zu schneiden. War beim Brombeeren schneiden, 3m hoch, gute 100m², ich war im Metzelrausch.

Zurück zur Elektroschere: ich habs gelernt mit eine Hand an der Schere, andere Hand auf den Rücken. Dort bleibt sie. Wenn die Nase juckt, Pech gehabt, die Hand bleibt dort, egal was ist, notfalls mit Klebeband fixieren. Bis es im Kopf angekommen ist, was die Hände wie machen, wenn mit der Schere gearbeitet wird.

Wenn man niesen muss, Arbeit unterbrechen, Schere in sicheren Zustand bringen, dann erst niesen. Kann man lernen sowas.
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hobab
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Re: Arbeitschutz im Garten

hobab » Antwort #141 am:

Ja, aber verleidet mir auch die Nutzung, grade im Baum dann immer blind nach dem Holster suchen - da nehm ich oft doch lieber die Handsäge oder kurze Asstschere.
Vielleicht sollte man halt immer noch einen Hoster mit Eiswürfeln in Lebensmittelbeutel umschnallen, in dem
man abheschnittene Körperteile bunkern kann…..
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Re: Arbeitschutz im Garten

thuja thujon » Antwort #142 am:

Man muss die Schere vorm niesen ja nicht einstecken, man kann sie auch einfach weghalten, am vorteilhaftesten, ohne dem Zweitmann die Nasenspitze abzuschneiden.

Im Baum, also ich bin nicht im Baum, sondern unterm Baum, gerade bei verstümmelten Bäumen die dicken Ständertriebe in ihren Quirlen, wenn ich die nicht komplett wegsäge, da ist die Schere super. Der Griff ins oder zum Holster geht wie bei der Säge am Unterschenkel fast blind.

Doofer ist es mit Stangensägen, wenn man nicht aufpasst und die Stange als Rutschbahn nimmt, bis man den Ast im Gesicht hat.
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Re: Arbeitschutz im Garten

DerTigga » Antwort #143 am:

Meistens passiert dann was, wenn die Konzentration, die Fokusierung nachlässt. Sprich wenn man anfängt, sich einzubilden: ich kanns jetzt, ich habs gut genug im Griff, habs voll drauf, alles kein Problem mehr, mach ich doch mit links.. und dadurch die Gedanken abschweifen ;)
Ob nun der Bratwürstchengeruch vom Grill des Nachbarn oder die Erinnerung ans mit dem Auto geblitzt worden sein..irgendwas Konzentration wegfressendes gibts doch immer.. 8)
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555Nase
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Re: Arbeitschutz im Garten

555Nase » Antwort #144 am:

Weils schön aussah, ich kauf mir nur schönes Werkzeug, außerdem noch billig, hab ich mir eine Teleskopschere gekauft. Einmal mit oben aufsteckbare Akkukettensäge und wechselbar mit so einer Akkuschere, für den Kirschbaum. Trotzdem wieder großer Mist weil, wenn ich den Stab Richtung abzuschneidenden Astes halte, seh ich nur den Scherengriff und nicht wo ich die Schneide ansetzen will/soll. Ohne Teleskop nehm ich für die 3 Zweige dann doch lieber wieder die Handschere. 8)
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx
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