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Rambler in Kiefer (Gelesen 16623 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Querkopf
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Re:Rambler in Kiefer

Querkopf » Antwort #15 am:

Hallo, Silvia,Koniferen und Kletterrosen, das geht grundsätzlich schon zusammen. Sowohl eine Kiefer als auch eine Fichte haben in meinem Garten Kletterrosen-Begleitung bekommen. Das funktioniert übrigens bei der Kiefer (eher Pfahlwurzler) besser als bei der Fichte (eindeutig Flachwurzler, dichtes Oberflächen-Wurzelwerk). Aaaber: Meine Bäume spielen in der Mehr-als-zehn-Meter-Liga. Deine beiden sind noch jung; Ramblern sind sie noch nicht gewachsen, im Wortsinn. Außerdem würden deine beiden Koniferen von einer großen Rose bald so stark beschattet, dass Kümmern die Folge wäre (vor allem Kiefern sind absolute Sonnenkinder!). Für Rambler ist's bei diesen Bäumen gut 20 Jahre zu früh... (Sogar meine wesentlich größere Kiefer hat sich für einen Monster-Rambler als untauglich erwiesen - hier in #28 hatte ich gerade erst darüber berichtet.)Aufasten würde ich deine schöne Kiefer nicht. Das würde ihren Habitus verstümmeln, mir tut sowas immer in der Seele weh. Schirmförmig à la Pinie wird sie sowieso nicht wachsen. Jedenfalls nicht in den nächsten Jahrzehnten - die natürliche spitzkegelige Kronenform verliert sich bei Kiefern erst in sehr, sehr ehrwürdigem Alter. Hinzu kommt, was Invivo geschrieben hat:
... Kiefern asten sich im Alter (leider) schon von selber auf. ... Übrigens harzen Kiefern ganz furchtbar, wenn man an ihnen herumschneidet.
Ich würde an deiner Stelle eine Strauchrose mit Kletterpotenzial oder eine kleine Kletterrose (bis ca. 2,5 m Höhe), die sich schmal halten lässt (GdF macht das nicht mit!), knapp vor die Kiefer setzen. Und ihr einen stabilen Pfahl spendieren, schräg zum Baum hin in den Boden gerammt - so, dass du die Rosentriebe daran nach oben und Richtung Kiefernstamm lenken kannst. Den Pfahl selbst sieht man nach zwei, drei Jahren nicht mehr. Und wenn die Rose die Krone erreicht hat, kannst du gucken, was dann geht und was du tust ;).Schöne GrüßeQuerkopf
"Eine Gruppe von ökologischen Hühnern beschloss, jenes Huhn zu verbannen, das goldene Eier legte, weil Gold nicht biologisch abbaubar sei." Aus: Luigi Malerba, "Die nachdenklichen Hühner", Nr. 137

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Gartenlady
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Re:Rambler in Kiefer

Gartenlady » Antwort #16 am:

Aufasten würde ich deine schöne Kiefer nicht. Das würde ihren Habitus verstümmeln, mir tut sowas immer in der Seele weh.
Du sprichst mir aus der Seele :-* ;) (obwohl ich nicht unbedingt ein Fan von Kiefern im Garten bin )
ALFREDT

Re:Rambler in Kiefer

ALFREDT » Antwort #17 am:

@amarant Ich würde zunächst an den Birken einen Rambler pflanzen und die schöne Kiefer so lassen. ;)
freiburgbalkon

Re:Rambler in Kiefer

freiburgbalkon » Antwort #18 am:

mal ein völlig ahnungsloser Vorschlag, der evt. völliger Quatsch ist, kommt mir nur so bei Betrachtung der beiden Nadelbäume: Albertine hat ja so eine herrliche lachsartige Blütenfarbe, die ich mir wunderschön vor den Nadelbäumen vorstelle. Für einen Rambler hat sie, glaube ich, auch recht große und gefüllte Blüten. Und Pfahl in den Boden entweder einfach aus üblicher Blickrichtung der Wohnung zu den Nadelbäumen VOR die Bäume oder tatsächlich schräg zu den Bäumen (wobei ich das dann mit der "Statik" nicht ganz abschätzen kann, denn die Kiefer müßte den Pfahl ja dann stützen... kenne mich mit Kiefern nicht aus. Aber noch so ein Anfänger-Vorschlag: Einfach sich am Anfang die Arbeit machen und die noch jungen Triebe von Albertine, die ich mit Wurzelschutz am Rand unter die Kiefer setzen würde, wie eine Christbaum-Lichterkette sprialförmig um die Kiefer legen, ruhig auch hier und da festbinden, vielleicht im Laufe der Zeit die Bindestellen kontrollieren, da ja beide Pflanzen weiterwachsen, daß sich nix schnürt oder behindert. Kann man das verstehen, wie ich das meine?: Spiralförmig um die Kiefer nach oben wickeln. Ok, wie das dann im Laufe der Jahre weiter oben, wo man nicht mehr hinkommt, aussieht, das kann ich nicht ganz abschätzen, aber ich glaube, Albertine paßt von der Größe gut, kein so Riese wie die Riesenrambler, aber von der Größe deutlich über Rosenbogen-Format. Sandfrauchen hat auf Ihrer Homepage schon geschrieben, daß Albertine den Rosenbogen sofort erobert hat und wohl viel zu groß für einen Bogen wird. Mal kucken, ob ich den Link noch finde...
Amelia

Re:Rambler in Kiefer

Amelia » Antwort #19 am:

Christine Meile hat Fotos von einer PHM an einer Kiefer. Traumhaft :D.http://www.rosenfoto.de/LiRosenfotoFSY.html(Fotos der PHM alle durchklicken)
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Knusperhäuschen
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Re:Rambler in Kiefer

Knusperhäuschen » Antwort #20 am:

Ich hab´ gar nicht alles gelesen, aber auch so einen ähnlichen, großen, ländlichen Garten, wie es deiner zu sein scheint, übernommen. Anfangs wollte ich auch alles, alles anders machen und umzugestalten, nach drei Jahren bin ich froh, dass ich dazu weder Zeit, noch Geld hatte. Vieles, was ich zunächst plante, hat sich im Laufe der Zeit als schlichtweg Blödsinn herausgestellt, andere Dinge oder Pflanzen, die ich entfernen wollte, haben durchaus ihre Daseinsberechtigung erwiesen oder ich habe mich an sie gewöhnt, lass ruhig alles eine Weile auf dich wirken.....Irgendwie ist mir so, als dass mir ein liebes Forumsmitglied hier zu Anfang meines neuen Gartens (auch schon mein zweiter) zu genau demselben riet... :D!Aber vielleicht hast du das ja alles auch schon....Ich finde deine Kiefer übrigens sehr schön und hätte auch gerne eine in meinem Garten, weil ich auch den mediterranen Charakter gerade älterer Exemplare sehr mag. Nun ja, auf der anderen Seite unseres Baches gibt es sehr viele, die kann ich ja aus der Ferne betrachten, das hat ja auch was.....Aufasten würde ich sie auch nicht, und in dem Umfeld fände ich einen Rambler darin irgendwie auch nicht so passend. Mir scheint, euer Haus (oder die Scheune) mit der Holzfassade böten einen viel schöneren, vielleicht auch der Gegend (soweit man das den Fotos entnehmen kann) entsprechenderen Hintergrund für eine schöne Kletterrrose.Die Birken sind wunderbar, da kannst du bestimmt was stimmungsvolles draus machen.Ich habe an unsere Birke eine Pauls Himalayan Musk gejagt, bin mir aber immer noch unsicher, ob das vom Stil her überhaupt hier in unseren schlichten Wiesen und Gemüsegarten passt.....Im alten Apfelbaum wuchert eine American Pillar, die passt, finde ich!Und an der alten Pergola ein "Taunusblümchen", die musste sein wegen des Namens, an der Fassade machen sich seit 3 Jahren 3 Kletterrosen "Parade" breit.
Warum bin ich eigentlich gerade nicht im Garten?
freiburgbalkon

Re:Rambler in Kiefer

freiburgbalkon » Antwort #21 am:

jetzt hab' ich den Link zu Sandfrauchens Albertine gefunden, im unteren Bereich der Seite. Sie hat 2, die eine leidet offenbar, weil ein großer Busch in der Nähe ist, dann war mein Vorschlag vielleicht unbrauchbar...Aber zu einer kletternden Ghislaine schreibt sie auch was...
Tilia

Re:Rambler in Kiefer

Tilia » Antwort #22 am:

Amarant...ungerne möchte ich dir etwas aufschwatzen und mit Kiefern kann ich mich einfach nicht anfreunden, aber deine ist so schön gewachsen...lass sie doch einfach so wie sie ist und verschönern muß man sie gar nicht. ;)
Querkopf
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Re:Rambler in Kiefer

Querkopf » Antwort #23 am:

Hallo, Freiburgbalkon,
... Einfach sich am Anfang die Arbeit machen und die noch jungen Triebe von Albertine, die ich mit Wurzelschutz am Rand unter die Kiefer setzen würde, wie eine Christbaum-Lichterkette sprialförmig um die Kiefer legen, ruhig auch hier und da festbinden, vielleicht im Laufe der Zeit die Bindestellen kontrollieren, da ja beide Pflanzen weiterwachsen, daß sich nix schnürt oder behindert. Kann man das verstehen, wie ich das meine?: Spiralförmig um die Kiefer nach oben wickeln. ...
'Albertine' könnte ich mir zwar von der Farbe her gut vorstellen als Koniferen-Kletterer (bei mir sind's, dem Kontrast zuliebe, auch Töne von gelblich über lachsig bis orange - Farben, die sich anderswo schwer integrieren lassen). Ansonsten finde ich die Idee aber - hm - schwierig ;D. Aus einer ganzen Reihe von Gründen:1. Die Kiefer schätze ich vom Foto her auf ca. 5-6 m Höhe und ca. 3 m Durchmesser (Silvia, kommt das hin, oder liege ich total daneben?). Sie wirkt - in Relation zur Hausfassade - recht kleinteilig gegliedert. Kleinteilige Zusatz-Schnörkel à la Rosen-Spirale würden mich daher ästhetisch extrem stören. Andersrum gesagt: Die Kiefer, schön gewachsen, braucht solches Dekor nicht. 2. Sie verträgt es auch gar nicht: Eine Kiefer will Licht & Sonne, Sonne & Licht. Eine spiralig um sie herum gewickelte Rose würde ihr das klauen.3. Rosentriebe halten sich nicht "selbsttätig" an Koniferen-Astspitzen fest (hat Cornelia Wesermarsch oben beschrieben, deckt sich mit meiner Erfahrung). Ein "Spiralwickel" ginge nur mit Festbinden - das wäre bei Silvias Kiefer aber nach drei, vier Rosenjahren eine gigantische Leiter-Aktion rund um den Baum :o. 4. Und wenn aus diesem Grund das regelmäßige Aufbinden unterbliebe, wäre 'Albertine' - lt. HMF bis 6 m! - für das junge Bäumchen zu groß ::)...Nachtrag zu der Sache mit dem Pfahl (für eine kleinere, schmal gezogene Rose, die z. B. im Rasen-Dreieck rechts von der Kiefer, zwischen Kiefer und Fichte, ihren Pflanzplatz finden könnte): Standard-Baumpfähle sind 2,5-3 m lang. Sie gucken also nach dem Einschlagen noch maximal 1,8-2,3 m aus dem Boden. Das reicht grad, um eine Baumkletterrose zu den untersten Ästen "ihres" Baums zu leiten - senkrecht, wenn die Rose direkt am Baumstamm steht, schräg, wenn sie größere Distanz wahren muss. Hier hat Silvia geschildert, dass ihr Garten schweren, festen Boden hat. Solches Erdreich hält Pfähle bombenfest - auch wenn sie schräg stehen, bringt kein Orkan sie zum Wackeln ;) (erprobt ;D). Schöne GrüßeQuerkopf
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Re:Rambler in Kiefer

freiburgbalkon » Antwort #24 am:

Danke Querkopf, dann löst sich der Spiralwickel hiermit in Spiralnebel auf ;) ;D.Übrig bleibt die Kiefer- bzw. Koniferen-Kontrastfarbe...wobei weiß ja auch eine schöne Kontrastfarbe wäre, da kann ich es doch wieder nicht lassen, auf Albéric barbier hinzuweisen, der doch angeblich für jede Situation geeignet sein soll... ;)
ALFREDT

Re:Rambler in Kiefer

ALFREDT » Antwort #25 am:

Wie wäre es, wenn ein Rambler an der Ecke der Hauswand gepflanzt wird und später leicht überhängend in die Kiefer geht. Für einen Pfahl wären z. b. Noisette Rosen gut geeignet, da sie nicht so riesig werden.
Querkopf
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Re:Rambler in Kiefer

Querkopf » Antwort #26 am:

Hallo, Matthias,
... Für einen Pfahl wären z. b. Noisette Rosen gut geeignet, da sie nicht so riesig werden.
würdest du das bitte mal meiner 'Mme Alfred Carrière' sagen ;) ;D?Schöne GrüßeQuerkopf
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Re:Rambler in Kiefer

pearl » Antwort #27 am:

amarant, wieviel Koniferen sollen denn da auf 4 qm direkt an der Hauswand wachsen?Wo soll da noch Platz für eine Rose sein? Später, meine ich und in dem sauren Nadelwaldboden drumrum?Die ganze Gartensituation sieht bedenkenswert aus.Dein Gefühl sagt dir, dass da was passieren muss und deine Idee ist, etwas hinzuzufügen. In solch einer Situation ist erst einmal weglassen die bessere Lösung.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
ALFREDT

Re:Rambler in Kiefer

ALFREDT » Antwort #28 am:

würdest du das bitte mal meiner 'Mme Alfred Carrière' sagen ;) ;D?
;D es gibt ja noch viele andere Noisette Rosen. z.B.Champney´s Pink Cluster, Cinderella und und und
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Re:Rambler in Kiefer

Querkopf » Antwort #29 am:

Hallo, Pearl,
... Wo soll da noch Platz für eine Rose sein? Später, meine ich... In solch einer Situation ist erst einmal weglassen die bessere Lösung.
danke fürs Stichwort. Ermutigt mich, etwas herzuschreiben, was mir beim Blick aufs Foto durch den Kopf ging: Vielleicht sogar nicht nur weglassen, sondern energisch wegnehmen? Die Kiefer, schön gewachsen (pardon, ich wiederhole mich ;)...) würde ich gewiss stehen lassen. Die spillerige Fichte rechts hingegen (Picea omorika?) stünde für mich zur Disposition. Zumal sie arg nah an der Kiefer steht; gut möglich, dass die beiden Bäume sich in ein paar Jahren gegenseitig stören. @Silvia: Die Konifere hinter den beiden, was ist das denn? Womöglich eine Nordmanntanne? Hat da vielleicht jemand Topf-Weihnachtsbäume irgendwo, irgendwie ausgepflanzt? Das haben unsere Garten-Vorgänger auch getan. Und eine Blaue Stechfichte, wg. Engstand miserabel gewachsen, ist schon entastet, in den nächsten Tagen rücke ich ihr mit der Säge zuleibe... Du schriebst im Zweit-Faden, dass die Koniferen-Gruppe "dicht macht" zu einem Teil des Gartens. Wenn du eine der Koniferen als Weihnachtsbaum ins Haus holtest und statt ihrer eine strauchig gezogene 'Ghislaine de Féligonde' setztest, hättest du eine wesentlich lichtere, freundlichere Abgrenzung verschiedener Gartenräume ;)...Schöne GrüßeQuerkopf
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