Ach, ich dachte die Schützlinge vom Bohlendieter würden so genannt.radiomutanten nannte man das, glaube ich
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Gentechnik im Rosengarten (Gelesen 6165 mal)
- Staudo
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Re:Gentechnik im Rosengarten
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- rorobonn †
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Re:Gentechnik im Rosengarten
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freiburgbalkon
Re:Gentechnik im Rosengarten
In der DDR hat man das gemacht, was aber nicht heißen soll, daß man es anderswo nicht gemacht hat...gab es nicht schon mal eine zeit, wo rosen mit gammastrahlen betrahlt wurden um neue mutationen zu erhalten????? bei mir liegt das nur irgendwo als halbverdaute info im gedächtnisgerümpel herum...radiomutanten nannte man das, glaube ich
Re:Gentechnik im Rosengarten
Das es einen Markt für blaue Rosen gibt, steht doch wohl ziemlich außer Zweifel.Was wird passieren? Die Leute werden sie sich kaufen. (Zuerst im Ausland, aber sie wird auf Umwegen auch den Weg nach Deutschland finden.) So mancher Rosist wird sich die Schnittrose bewurzeln. Man beginnt im privaten zu züchten. Die Rosenzüchter werden illegal zu züchten beginnen, ohne die Ergebnisse zu veröffentlichen. Irgendwann ist der Verkauf in der ganzen EU erlaubt und das Patent abgelaufen. Oh Wunder, wir haben blaue Rosen in den Katalogen. 
Grüße
invivo
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Re:Gentechnik im Rosengarten
Das ist aber keine Gentechnik, sondern gehört zur klassischen Züchtung - Mutationszüchtung eben. Blaue Rosen könnte man damit nicht erzeugen. Zumindest schätze ich die Wahrscheinlichkeit dafür so klein, dass sie gegen 0 geht.gab es nicht schon mal eine zeit, wo rosen mit gammastrahlen betrahlt wurden um neue mutationen zu erhalten?????
Re:Gentechnik im Rosengarten
zwar ot
..es geht ja primär hier um die gentechnik und erst sekundär um die blaue rose
.....aber weil modroro sinnierte
über die verankerung des threads, der sich ja nun erfreulicherweise wieder auf sicherem rosengrund bewegt
:irgendwie würden diese - wies ausschaut - doch zartgetönten blauen prima in manches morbide beet passen, zunächst mal :)irgendwann wird es dann morbid-blaue beete mit etwas blauerer auffrischung geben - wenn die fortschritte bei der reineren färbung leuchtendere blütentöne erlauben 8)der clou wäre natürlich das irisierend-blaue rosenbeet
...neben dem reinfarbig orangen
;Ddann liesse sich blau in seinen vielen schattierungen auch wieder sehr gelungen mit rosa kombinieren, auch mit purpur und violett
....für die, die es kühl mögen ;Dman könnte auch zur steigerung der lust neue töne für unsere lieben rosenbegleiter herbeisehnen - irgendwie vermisse ich ja seit jahren einen rittersporn, der so richtig grellrot in meinem blauen beet rumkreischt
8)ich sehe also der zukunft gelassen durch die bunte brille entgegen

- rorobonn †
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Re:Gentechnik im Rosengarten
klar, aber darum ging es mir nicht: wollte nur aufzeigen, dass es kein schritt von liebevoller handzüchtung zu böser gentechnik gibtDas ist aber keine Gentechnik, sondern gehört zur klassischen Züchtung - Mutationszüchtung eben. Blaue Rosen könnte man damit nicht erzeugen. Zumindest schätze ich die Wahrscheinlichkeit dafür so klein, dass sie gegen 0 geht.gab es nicht schon mal eine zeit, wo rosen mit gammastrahlen betrahlt wurden um neue mutationen zu erhalten?????
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Re:Gentechnik im Rosengarten
@gartenjockelIch schmeiß mich weg ;DBin ja nu kein "Rosist" und nur über den Titel "Gentechnik ..." reingestolpert.Selbst wenn es mal blau blühende Rosen geben sollte - wenn es kränkelnde, mickrige Blümchen sind, verschwinden sie auch wieder vom Markt ... Gentechnik halt ::)Für mich sind Rosen rot,rosa,weiß - in all ihren Schattierungen. Rittersporn ist blau, Goldregen gelb, Maiglöckchen weiß ... Alle anderen Farben sind nettes Beiwerk, was man sammeln kann, aber meist nicht wirklich im Garten braucht/verwendet.Zum Thema Gentechnik:Erstmal ist sie grundlegend nicht abzulehnen. Wenn sie z.B. ein schon vorhandenes Gen in der Pflanze deaktiviert oder von einer Sorte der Art bzw. ähnlichen Art zufügt. UND wenn das Ergebnis ausgiebig im GWH getestet wird. UND wenn entsprechend öffentlich publiziert wird.Nur diese Geheimskrämerei, die "Kreuzung" verschiedener Arten - ich sage nur Maiglöckchen-Gene in Kartoffeln - und noch einiges mehr, kann einem so manches Mal die Fassung verlieren lassen ...VGAndreas
Re:Gentechnik im Rosengarten
Ist doch völlig harmlos, das Genröschen.Es wird nicht gegessen.Es wird nicht verfüttert.Es wird sich kaum in Wildrosen einkreuzen.Es wird vermutlich nicht mehr Chemie und Energie im Anbau benötigen als andere Rosen, und wenn, dann kann man das über den Preis korrigieren.Es wird herkömmlich gezüchtete Rosen nicht vom Markt verdrängen.Es wird den Markt nicht soweit erobern, dass Gefahr besteht, dass Kinder nicht mehr wissen, wie Rosen eigentlich ausschauen.Also, wo liegt das Problem?
Das Natürliche bleibt immer gleich. Das Normale ändert sich alle 100 km oder alle paar Jahre.
Pat Parelli
Pat Parelli
Re:Gentechnik im Rosengarten
Hallo Leute. Nach meinen Informationen sind die hier genannten Petunien (Surfinia etc.) über herkömmliche Züchtung entstanden. In Deutschland sind Gen-Zierpflanzen derzeit noch nicht am Markt. Die Fa. Suntory hat allerdings bereits eine entsprechende Nelke hervorgebracht. Diese gibt es offenbar in Holland zu kaufen. Ein "Renner" ist sie aber nie geworden.
Re:Gentechnik im Rosengarten
Herrlich.Ein göttlicher kommentar.Ansonsten stimme ich mit den meisten Meinungen hier insofern überein:Genfood ist dramatischer, als Genrosen.Dennoch: so eine Neuerung wie die mit dem Delphinidin Pathway zeigt uns, dass die Zeiten für romantisierende Abschottung mittels eines scheinbar "altmodischen Themas" endgültig vorbei sind.Gentechnik an Rosen ist so etwas wie die Brechstange an der Illusion dass schon alles irgendwie gut wird, wenn man sich nur konsequent an alt bewährtem orientiert ... .Anders gefragt: Wie will man hier sicher stellen, dass die Gentechnik aussen vor bleibt?Angesichts der Übertragbarkeit von Genen in offenen Bestäubungen?Und viele weitere Fragen schliessen sich da an ... . Sie werden auch denen langfristig nicht erspart bleiben, die alte Rosen und die Kreuzungen aus diesen alten Rosen am meisten schätzen. Die genetische Übertragbarkeit & Kreuzbarkeit der Hybriden ist einfach zu hoch ... .Gruß!sub_rosaAch, ich dachte die Schützlinge vom Bohlendieter würden so genannt.radiomutanten nannte man das, glaube ich
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Ludwig Wittgenstein
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Re:Gentechnik im Rosengarten
Ich fürchte bei diesem Thema, dass sich das bald von selbst erledigt. Durch den weltweiten Handel wird es langfristig gar keine Handelsschwellen mehr geben. Der Verbraucher schaut in die Röhre. Aber warscheinlich wird sich irgendwann herausstellen, dass es ohnehin gar keine Produkte ohne den Einfluss von Gentechnik mehr gibt. Die Grenzen sind halt nun mal offen. Das haben wir alle gewollt.Ich sehe hier insbesondere auch beim Verbraucherverhalten einen wesentlichen Grund. Die Masse möchte so billig wie möglich kaufen. Es ist völlig unwichtig, wie die Produktion stattfindet. Diese läuft ohnehin meist anonym ab. Die Masse entscheidet nun mal in der Demokratie. Und die ist unkritisch.
- spatenpauli
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Re:Gentechnik im Rosengarten
Hallo Ihr Blauäugigen,Der Versuch Pflanzen über mutagene Behandlungen zu verändern ist ja nicht neu (das Internet ist voll von Anleitungen, bitte nicht ausprobieren, kann äusserst gesundheitsschädlich sein). Weiß eigendlich jemand genau wie die R. Kordesii entstanden ist? Zufall oder provoziert?Im einfachsten Fall solle ja eine gründliche Gerfrier-Behandlung der Samen ausreichen um Mutanten zu fördern.Bei den alten Verfahren war so ziemlich alles dem Zufall überlassen. Heute werden gezielt ausgesuchte DNA Sequenzen substituiert.Im Prinzip hat sich also nicht viel verändert, nur daß man Heute gezielter vorgeht.Entscheidend für die Akzeptanz ist dann letzlich wie der entstandene "Hybrid" sich in die Umwelt einfügt (beinhaltet sehr viel Aspekte) und in dem speziellen Fall der "blauen Rose" auch, ob sie überhaupt gefällt. ???Für die blauen Akzente in Garten nehmen wir (me and GG) z.B lieber Rittersporn.mit skeptischem GrußSP
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Raphaela
Re:Gentechnik im Rosengarten
auch wenn ich Pollenflug von genmanipulierten Pflanzen nicht verhindern kann: Eine reinblaue Rose kommt mir niemals in meinen (blauen) Garten!
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Viridiflora
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- Registriert: 17. Nov 2005, 19:19
Re:Gentechnik im Rosengarten
Sonderlich schön stelle ich mir das sowieso nicht vor.
Wenn ich an die ultramarinblauen Stoffrosen denke, die ich neulich in einem Geschäft gesehen habe *schüttel*
