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Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 16. Okt 2008, 23:11
von Querkopf
Hallo, Troll13,oh ja, Tiarella ist auch bei mir eine ideale Kleine

: wüchsig, aber artig und ausgesprochen hübsch.
... Wenn es etwas höher werden darf: Pseudofumaria ochroleuca (Corydalis ochroleuca). Die blühen den ganzen Sommer über, werden mit der Zeit bei mir aber bis zu 30 cm hoch decken pro Pflanze aber mindestens die gleiche Grundfläche ab und nehmen anderen höheren Schattenstauden nichts weg. ...
Nochmal ja

. Blüht von Ende April bis Oktober immer wieder, ist wegen des feinen Laubs auch blütenlos schön anzusehen, braucht null Pflege. Drängelt nicht. Versamt sich dezent - angenehm. Schafft hier auf (sehr fettem) humosem, frischem Lehm allerdings locker 40-50 cm; als
Unterpflanzung ist sie dadurch nur für mittelhohe bis ziemlich hohe Gewächse zu gebrauchen.
troll13 hat geschrieben:... Pseudofumaria lutea, die gelbe Variante, ist bei mir hingegen wesentlich schwachwüchsiger und daher eher ein Lückenfüller als bodendeckend. ...
Aha, ich bin also nicht die einzige, bei der die Gelbe nicht will

. Bei mir sind nacheinander mehrere Luteas sang- und klanglos verschwunden

, keine Ahnung warum.Schöne GrüßeQuerkopf
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 16. Okt 2008, 23:50
von thegardener
Wie überwintert Ihr Eure Mentha requirenii denn? Ich habe die erst im Herbst bekommen und würde sie schon gerne erhalten.
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 17. Okt 2008, 18:37
von zauberin
Alchemilla Ellenbeckii sieht auch sehr hübsch aus, und wächst bei mir an vielen verschiedenen Standorten. Sie hat zwar noch nie geblüht, aber wenn die Tautropfen in den kleinen Blättern glitzern...sieht einfach klasse aus. Und sie ist überhaupt nicht aufdringlich und leicht im Zaum zu halten.L.G.Waltraud
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 17. Okt 2008, 18:45
von zauberin
Hier ein Foto
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 17. Okt 2008, 21:38
von tiarello
Passend wäre auch die Bischoskappe (
Mitella ovalis).Vorteil: Sie bildet einen besonders flachen, dem Boden anliegenden und auch geschlossenen Teppich.

Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 10. Nov 2008, 19:07
von freitagsfish
ich habe hier gelesen und doch noch eine frage:geht das alles auf wirklichem lehm? ich meine eben nicht nur boden mit lehmigen anteilen, sondern lehm, der fast bauqualität hat. das stück, daß ich begrünen möchte, liegt halbschattig, zukünftig aber schattig, weil ich da in die nähe gerade ein gehölz gepflanzt habe. die zu begrünende ecke ist wirklich nur eine ecke von ca. 1 x 1,50 m, dort ist die oberste schicht durch bauarbeiten meiner nachbarn jetzt fast massiv lehmig.kommt irgendein bodendecker damit klar? ich möchte soooo gern vermeiden, den boden dort auszutauschen.hinzu kommt, daß die benachbarte sammelgrube wohl eher eine sickergrube geworden ist, und ich das gefühl habe, durch die riegelwirkung der in ca. 30 cm tiefe liegenden lehmschicht läuft das zeug jetzt kurz unter der oberfläche in meinen garten an diese lehm-stelle...ich suche also einen absoluten spezialisten-bodendecker, der schattig und feucht auf lehm stehen kann und dabei gute düngung aushält. fachleute vor! danke.
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 10. Nov 2008, 20:39
von SouthernBelle
ich habe hier gelesen und doch noch eine frage:geht das alles auf wirklichem lehm? ich meine eben nicht nur boden mit lehmigen anteilen, sondern lehm, der fast bauqualität hat.
Na da faellt mir noch was ein, das darf aber nichts zartes bedrohen koennen, ein frecher Waldmeisterverwandter:Asperula taurina. Sieht truegerisch zart aus,steht bei mir in Baumschatten, nicht soo feucht, der Klackermatsch-Lehm an der Oberflaeche (flaches Anfangspflanzloch) mit Kompost aufgebessert, aber dem trau ich alles zu. Er macht kraeftiggelbe fadenduenne Rhizome, die sich oberflaechlich aber schnell ausbreiten. Bluete wenig groesser als beim Waldmeister, das Weiss hat einen blauen Einschlag. Google mal.Soll ich Dir eine handvoll Stiele schicken zum Ausprobieren? Man kann sie einfach leicht einkratzen und ab geht die Post. Wenn ja, PMMentha requenii vertraegt tiefen Schatten und Lehm, aber keine Blaetter auf den Kopf, das hat meine im 3. Standjahr erledigt.Ich hab auch noch Veronica peduncularis Georgia Blue gepflanzt, ebenfalls in Lehm, aber eher halbschattig. Sehr vielversprehend, waechst gut aber manierlich und blueht jetzt noch mal mit den typischen winzigen leuchtendblauen Maennertreu-Blueten.
Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 11. Nov 2008, 16:48
von freitagsfish
cornelia, ich glaube, ich habe angst vor waldmeister, auch, wenn er aus turin kommt.

nachdem ich nun einiges an maiglöckchen, hem.fulva und vinca major habe mühsam roden müssen, schrecke ich zurück vor pflanzen, die das potential haben, die welt zu übernehmen... aber danke!und wenn sich gar nix anderes findet, vielleicht -

Re:Kleinblättriger, niedriger Bodendecker als Unterpflanzung von Stauden
Verfasst: 12. Nov 2008, 23:36
von freiburgbalkon
Hallo, ja das mit dem Bubikopf hätte mir auch gefallen. ich wollte in meinen Kübeln unter den Rosen auch einfach was Grünes frisches, es sollte gar nicht blühen, wie oft bin ich im Baumarkt um diese hübschen Bubiköpfe rumgeschlichen, auch um das katzengras. Auch ganz normales Gras (Rasen) hätte mir gefallen, man riet mir aber ab, weil es wohl einen Wurzelfilz bildet der den Rosen zuviel Luft nehmen würde, sagte man mir in diesem Forum. Ich habe dann Sternmoos genommen, was zunächst genau nach meinem Geschmack war, aber es bildeten sich mit der Zeit so häßliche braune Stellen und ich wußte nicht recht, wie ich damit umgehen sollte. Dann entdeckte ich das immergrüne Bärenfellgras, das nehme ich jetzt überall, zuerst zwei pro Kübel, aber oft wächst eines mehr als das andere und das sieht seltsam aus, nun nun noch eines. Zuerst dachte ich, ist zu wenig, aber bei manchen Kübel deckt es mit der Zeit die ganze Erde ab. Was ich nämlich gar nicht gerne sehe ist nacKte Erde...Ob ich dann genausogut hätte Katzengras nehmen können, weis ich nicht, inwiefern sich da etwaiger Wurzelfilz unterscheidet, aber ich lass es jetzt mal so... Bei diesem Kübel, der mittlerweile zu Schwiemu gewandert ist, ist das Bärenfellgras mittlerweise riesig und ausnahmsweise einmal beide gleichgroß, das Bild ist alt, jetzt sind sie mindestens doppelt so groß.