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Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 06:57
von uliginosa
FBB, warum stellst du nicht in die Rosentöpfe einfach kleinere, hübsche Tontöpfe rein, um den Fuß der Rose herum? So 3 - 4 Stück müssten doch rein passen. Die wären dann unabhängig vom Gieß- und Düngeregime der Rosen, da gingen dann auch Steingartenpflanzen und solche die sonst wuchern.(OT: Hast du Ableger/Samen von dem Geranium p.S.? Ich liebe Geranium phaeum

, habe mir mal ein wildes mitgebracht, hier im Trockengebiet scheint es auch nicht zu wuchern.)
Irgendwann lernt man, sich als Mensch zurückzunehmen und den "Willen" der Pflanze zu respektieren, ....
Und manche Rosen müssen halt zähneknirschend, äh SRT-blatt fallenlassend damit leben, dass ihre Menschen etwas schwerer erziehbar sind, oder einfach keine optimalen Bedingungen bieten können!
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:00
von Rosenbitch
gestern bei sehr bescheidenem Wetter aufgenommen

hier sieht man weder TomTom noch Topf

Stämmchen meine neuen Topfrosen werden entweder gar nicht mehr, oder mit Einjährigen unterpflanzt. Auch Hänge-Erdbeeren unter Stämmchen waren so invasiv...
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:04
von Lisa15
Danke für die Tipps und Ratschläge: Was hältst Du denn von Sternmoos, wenn man um die Rose in der Mitte einen kleinen Ring mit der Grabegabel lockert um z.B. den Langzeitdünger unterzuarbeiten? tja, ich möchte halt beides: Rosen überhaupt und geht bei mir nur im Kübel UND einen nett bedeckten Boden, ich finde den Anblick von nackter Erde in nächter Nähe auf dem Balkon scheußlich.
Hängt davon ab, ob Du die Kübel im Winter schützt, bzw. die Topfoberfläche im Winter mit Laub und Reisig bedeckst, denn das verträgt Sternmoos nicht. Wenn Du Heuchera pflanzen würdest, könntest Du Laub drumherum anhäufeln und mit Reisig vorm Wegfliegen schützen. Rosen in Töpfen/Kübeln brauchen wesentlich mehr Schutz im Winter als ausgepflanzte Rosen. Die Kübel frieren ohne Schutz bis zum Topfboden durch und das kann der Rose über Jahre arg zusetzen, bzw. sie hat zusätzlich zur Topfkultur (wofür Rosen als Tiefwurzler grundsätzlich nicht geeignet sind) zusätzlichen Stress durch den Frost. Im offenen Boden ausgepflanzt, friert dieser seltenst tiefer als 40-50cm durch, bzw. die Erdwärme aus tieferen Bodenschichten steigt auch im Winter hoch und verhindert das Durchfrieren in tiefere Schichten. Die Rosen schützen sich also vor Frost, indem sie tief wurzeln und in die Bodenschichten vordringen, die frostfrei auch in kälteren Gebieten bleiben. Im Kübel haben sie diese Möglichkeit nicht, so dass meistens das gesamte Wurzelwerk durchfriert, nicht nur die obere Schicht. Die Veredlungsstelle friert also bei ungeschützten Kübel regelmäßig durch, und genau die sollte eigentlich vorrangig geschützt werden. Wie gesagt, Einjährige sind die beste Lösung. Sternmoos mag eher sandige, steinige und magere Erde, ist ein Steingartengewächs und absolut Winternässe-empfindlich!
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:12
von Lisa15
gestern bei sehr bescheidenem Wetter aufgenommen .... meine neuen Topfrosen werden entweder gar nicht mehr, oder mit Einjährigen unterpflanzt. Auch Hänge-Erdbeeren unter Stämmchen waren so invasiv...
Das Hochstämmchen dürfte keine Probleme haben. Da die Campanula wintergrün ist, schützt sie mit ihrem Blattwerk die oberen Rosenwurzeln. Da müßtest Du nur die Veredlungsstelle oben am Stamm mit Vlies und/oder Jute schützen. Die andere Rose ist zwar durch die Campanula auch geschützt, aber der Topf ist entschieden zu klein. Den Stress hat sie nicht wegen der Campanula sondern wegen dem viel zu kleinen Topf. Die wird Dir auf Dauer in dem beengten Topf eingehen, fürchte ich.
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:32
von Rosenbitch
da könntest du recht haben...
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:33
von Rosenbitch
so sah TomTom 2007 aus

Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 13:49
von Lisa15
so sah TomTom 2007 aus
Wunderschön! :)Sah doch schön dicht aus, warum hast Du sie überhaupt unterpflanzt?
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 15:26
von freiburgbalkon
(OT: Hast du Ableger/Samen von dem Geranium p.S.? ...
Jetzt nimmer...
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 15:36
von Raphaela
Diese Wucher-Glockenblumen haben in meinem Garten auch schon ausgepflanzte, öfterblühende, kleinere Rosen gekillt ::)Die absolut ideale Rosenunterpflanzung sind - Stiefmütterchen!!!! :DSie blühen durch (im Rosenpark seit ihrer Rettung Ende Mai), üben keinen Wurzeldruck aus, es gibt sie in fast allen Farbtönen und sie sind unglaublich dankbar.Wenn sie sich zu sehr vermehrt haben (oder man den Kübel winterfest machen möchte) können sie jederzeit auch blühend (z.B. in einen kleineren Topf zum Danebenstellen) verpflanzt werden: Angießen, vielleicht ein bißchen zurückschneiden und man hat weiterhin viel Freude damit

Übrigens können sie auch uralt werden...Leider wissen das die Leute wohl nicht, die regelmäßig welche entsorgen
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 15:45
von sarastro
... und als dauerhafte, aber pflegeintensivere Dauerblühervariante die echten Hornveilchensorten. Wenn diese alle paar Jahre umgesetzt werden, erreicht man zusammen mit Rosen wunderschöne Pflanzenbilder.
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 27. Nov 2009, 16:59
von Raphaela
Bei Hansa klappt das auch ohne Umsetzen: Meine ältesten Pflanzen dieser Sorte sind mittlerweile mindestens 12 Jahre alt

:DAllerdings sind sie auch nicht ganz so bescheiden in ihren Platzansprüchen wie Stiefmütterchen, hat eben alles seinen Preis ;)Für kräftigere Öfterblühende sind sie keine Bedrohung, an zarte, schwachwüchsige THs o.ä. würde ich sie nicht allzu eng ran setzen(mögen eh lieber frischen Boden im Halbschatten und keine pralle Sonne).
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 28. Nov 2009, 00:39
von Tilia
Ajuga könnte auch zum Problem werden, lässt sich aber viel leichter jäten als Veilchen

Kann das Problem mit Ajuga nicht bestätigen.

Es bedeckt gut den Boden, scheint aber den Rest der Bepflanzung nicht zu stören und hält Abstand, was aber daran liegen mag, dass das dunkellaubige Beet viel Sonne bekommt und in den letzten Sommern nicht gerade mit Regen verwöhnt wurde. Die Veilchen kommen aber mit viel Sonne und Trockenheit klar und würgen mit ihren Wurzeln alles ab, was sich in ihrer Nähe befindet Darum überlege ich, wer umziehen muss. Rosen oder Veilchen.

Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 28. Nov 2009, 01:01
von zwerggarten
ajuga und schneeglückchen kommen nicht so gut klar, fürchte ich...

Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 28. Nov 2009, 07:02
von freiburgbalkon
Diese Wucher-Glockenblumen haben in meinem Garten auch schon ausgepflanzte, öfterblühende, kleinere Rosen gekillt ::)Die absolut ideale Rosenunterpflanzung sind - Stiefmütterchen!!!! :DSie blühen durch (im Rosenpark seit ihrer Rettung Ende Mai), üben keinen Wurzeldruck aus, es gibt sie in fast allen Farbtönen und sie sind unglaublich dankbar.Wenn sie sich zu sehr vermehrt haben (oder man den Kübel winterfest machen möchte) können sie jederzeit auch blühend (z.B. in einen kleineren Topf zum Danebenstellen) verpflanzt werden: Angießen, vielleicht ein bißchen zurückschneiden und man hat weiterhin viel Freude damit

Übrigens können sie auch uralt werden...Leider wissen das die Leute wohl nicht, die regelmäßig welche entsorgen
ah, danke, ich habe mich nämlich gerade gefragt, ob ich nicht Stiefmütterchen nehmen kann, denn jetzt kriegt man ja fast nur noch die und es gibt ja wirklich sehr viele Farben. Ich dachte auch, die sind einjährig... das Laub ist halt nicht sooo schön, finde ich.
Re:invasive Rosenbegleiter
Verfasst: 28. Nov 2009, 18:23
von Raphaela
Wenn du sie ab und zu ausputzt und zurückschneidest, so daß sie von unten neu nachtreiben werden es richtig hübsche kleine Büsche
