Re:Pflanzen für trockene Fläche
Verfasst: 24. Mai 2010, 11:09
Verdirb uns bitte nicht den Spaß an den Listen botanischer Namen.
Auch die Allium dürften aushalten, wenn sie im März etwas Dünger bekommen.
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...das wundert mich sehr, dass Verbena bonariensis sehr viel Trockenheit verträgt und dazu noch im sandigen Boden? P.S. Soll das neue Beet möglichst ohne Gießen/Wässern auskommen? Hast Du vor zu mulchen?Verbena bonariense braucht fast gar kein Wasser. Erst heute habe ich hunderte Sämlinge aus trockenstem Sand an der Südseite einer Hauswand entfernt. Auf der gleichen Fläche sind Baptisia australis und Stipa barbata sehr schön. Dort wird wirklich nie gegossen.Diptam dürfte es einmal eingewachsen auch aushalten.
Ja, die stehen neben und unter einer Cylindropuntia und weil es ihnen auf diesem reinen Sand zu gut gefällt, haben sie dort Hausverbot bekommen....das wundert mich sehr, dass Verbena bonariensis sehr viel Trockenheit verträgt und dazu noch im sandigen Boden?
Unbedingt. Die kommt auch mit trockensten, schotterigen Böden klar. Die Kombination mit der ebenso anspruchslosen Gaura ist ja schon beinahe "klassisch"....das wundert mich sehr, dass Verbena bonariensis sehr viel Trockenheit verträgt und dazu noch im sandigen Boden?
...gepflanzt habe ich die Verbenen auf durchlässigen (eher sandigen) trockenen und weniger trockenen (sandig-lehmigen Kiesbeeten schon mehrfach; ohne nachhaltigen Erfolg; offenbar ist das meinen Verbenen nicht klar, dass sie dort überleben können und sollen! Dieses Jahr probiere ich's nochmal. Gibt es einen Trick?? Allerdings haben wir hier nur ca. 500 mm Niederschlag und gewässert wird überrhaupt nicht!Die Gaura wächst und versamt sich in den gleichen Kiesbeeten geradezu unkrautartig. P.S. Hallo Pearl,wie schauts bei Dir aus?GrußJoUnbedingt. Die kommt auch mit trockensten, schotterigen Böden klar. Die Kombination mit der ebenso anspruchslosen Gaura ist ja schon beinahe "klassisch"....das wundert mich sehr, dass Verbena bonariensis sehr viel Trockenheit verträgt und dazu noch im sandigen Boden?![]()
"trockener, sandiger Boden", interessant! Welche Kniphofias Hast Du auf diesem Standort?P.S. Stell doch mal ein Foto von dem Hang ein.Ich habe ein Beet in Südhanglage, sandiger Boden, sehr trocken.Ohne zu gießen gedeihen dort Sonnenröschen (Heliathemum), Verbena bonariensis, Vexiernelke (Lychnis coronaria), Päonia suffroticosa, Nelken, Salvia nemorosa, Phlomis russeliana, Iris barbata, Katzenminze, Lavendel, Kniphofia (Fackellilie), Anchusa(Ochsenzunge), verschiedene Sedumarten und verschiedene Zweijährige.
danke für das Foto, falls Du weisst, welche Kniphofien Du hast, lass es mich wissenSüdhang, Schotterbeetlinks davon ist noch ein langgestrecktes Beet, da steht die Kniphofia.Viele Sämlinge von Gaura lindheimeri und Verbena bonariesis sind dort aufgegangen.
die sog. "Allerweltspflanzen" sind nicht selten die besten, wie man hier wiedermal sieht.Ich habe eine orange- gelbe Fackel, Geschenk von einer Gartenfreundin, Sortenname unbekannt...vermutlich eine Allerweltsorte.Ich habe allerdings in dem letzten, feuchten Sommer eine Nachblüte gehabt, das hatte ich vorher noch nie.
...das ist auch meine Erfahrung mit Verbena bonariensis, um so mehr hatte mich das Gedeihen auf trockenem Sand überrascht. (das Thema Kniphofia auf trockenem Standort hatten wir (ich) ja schon mal..., siehe Hier)Das alles sieht meines Erachtens wie ein ganz normales Beet mit einem ganz normalen Boden aus. Trocken, heiß und mager bedeutet doch etwas ganz anderes. Kniphofien wachsen am besten in normalem Gartenboden, dass sie trocken-mineralisches Verhältnis mögen, gehört in das Reich der Fabeln. In Südafrika gedeihen sie am Rande von Gewässern, sowie auf nassen Wiesen, in Neuseeland wachsen sie entlang von Gräben. Auch Verbena bonariensis wird erst so richtig schön, wenn diese einen guten Gartenboden vorfinden. Lediglich Gaura schätzt einen eher sandigen Boden, um ausdauernd zu sein und gut über den Winter zu kommen.