(Pearl zählt nicht)


Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
(Pearl zählt nicht)
Das geht mir genauso. Gartendesign ist für mich kurzlebige Mode.Die vielen "Garten-Designer" und was es da alles noch so gibt sind, mir eigentlich eher supekt.
In Gießen, Heidelberg und Regensburg gibt es jedenfalls Gartenmeister. (Wahrscheinlich auch in anderen Botanischen Gärten)In Botanischen Gärten gibt es den "Technischen Leiter", dazu kommt dann meistens von der Hochschulseite der "Akademische Leiter".(Analog: in Krankenhäuser gibt's einen kaufmännischen und einen medizinischen Leiter.) Wenn man nicht bei "Obergärtner" bleiben will, was ich wie gesagt etwas antiquiert finde (aber es mag im Kontext durchaus passen), finde ich "gärtnerischer Leiter" nach wie vor ziemlich treffend.
Vielleicht könntest du noch ein bisschen ausführen, in welchem Umfeld dein 'head gardener' tätig ist, damit die Position klarer wird.Aber wie gebe ich einen englischen "head gardener" vernünftig wieder?
Sprichst mir voll aus dem Herzen! Ein mir bekannter Florist in Graz nennt seine Location "Floralsalon". Abgehobener geht es nicht mehr. Schuster, bleib bei deinen Leisten, kann ich da nur sagen. Die früheren Begriffe "Kunst- und Lustgärtnerei" fand ich immer recht witzig und vielsagend. Der Titel "Gartenmeister" ist in Österreich noch sehr verbreitet und hochoffiziell. Und der Obergärtner klingt keinesfalls antiquiert, sondern dies ist ein Abteilungsleiter einer Gärtnerei oder eines Botanischen Gartens. Obergärtner kenne ich vor allem aus der Schweiz. Dies sind meistens Gärtnermeister, ob Leiter des Freilandes oder der Gewächshäuser.Aus der ganzen Titulage sollten wir den Gärtner in jeglicher Form nie ganz vergessen. Auch ein Diplom-Gärtner ist ein Gärtner, wenngleich auch ein "G'studierter".Nach dem, was ich für verschiedene deutsche Botanische Gärten ergoogelt habe, ist "Gartenmeister" eine offizielle Funktionsbezeichnung. Warum soll man ihn dann auch nicht so bezeichnen?Ansonsten ist für mich ein Gärtner eben ein "Gärtner" vielleicht noch mit Zusatz der Fachrichtung (Stauden..., Zierpflanzen..., Friedhofs... usw.) Die Kollegen aus der Fachrichtung Garten- Landschafts- und Sportplatzbau nannte man früher einmal "Kunstgärtner". (auch schön)Und ein Gartenarchitekt sollte auch ein "Gartenarchitekt" bleiben. Die vielen "Garten-Designer" und was es da alles noch so gibt sind, mir eigentlich eher supekt.
Mir fielen gerade die Oberärzte in deutschen Krankenhäusern ein. Über deren Bezeichnung mokiert sich niemand.Und der Obergärtner klingt keinesfalls antiquiert, sondern dies ist ein Abteilungsleiter einer Gärtnerei oder eines Botanischen Gartens.
Da weiß aber auch jeder, dass sie nicht Chef sind. Wie steht es mit einem head gardener ? Der ist auf englischen Nobelanwesen doch eher der/die Verantwortliche für den gesamten Gartenbereich (eventuell in Abstimmung mit dem Eigentümer).Mir fielen gerade die Oberärzte in deutschen Krankenhäusern ein. Über deren Bezeichnung mokiert sich niemand.
Architekt ist eine gesetzlich geschützte Berufsbezeichnung, die Personen vorbehalten ist, die in der jeweiligen Architektenkammerliste des Bundeslandes eingetragen sind.Neben einer entsprechenden Ausbildung wird Praxiserfahrung für die Eintragung in der Liste und die Mitgliedschaft in der Kammer verlangt. Daraus resultiert für Auftraggeber eine gewisse Sicherheit, insbesondere hinsichtlich Befähigung und Haftung für Mängel. Man könnte sagen, eine Art Grundgarantie. Daher kommen immer wieder Verstöße vor, die geahndet werden (Verstoß gegen Wettbewerbsrecht).Um im engen und heiß umkämpften Markt einen Namen zu haben, entstehen Kreationen wie "Gartendesigner".Den "Gartenarchitekten" gibt es so eigentlich in Deutschland nicht. Es sind Landschaftsarchitekten.Zur Frage der Gärtnerbezeichnung: Man kann alles so und so assoziieren. Obergärtner - Oberlehrer. Hauptgärtner - HauptmannFür mich klingt beides nach dem, was es übersetzen soll.malikoNach dem, was ich für verschiedene deutsche Botanische Gärten ergoogelt habe, ist "Gartenmeister" eine offizielle Funktionsbezeichnung. Warum soll man ihn dann auch nicht so bezeichnen?Ansonsten ist für mich ein Gärtner eben ein "Gärtner" vielleicht noch mit Zusatz der Fachrichtung (Stauden..., Zierpflanzen..., Friedhofs... usw.) Die Kollegen aus der Fachrichtung Garten- Landschafts- und Sportplatzbau nannte man früher einmal "Kunstgärtner". (auch schön)Und ein Gartenarchitekt sollte auch ein "Gartenarchitekt" bleiben. Die vielen "Garten-Designer" und was es da alles noch so gibt sind, mir eigentlich eher supekt.