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Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 26. Jul 2013, 10:22
von pidiwidi
Owei! Wie ärgerlich

!Das finde ich schon komisch, dass beide an der Veredelung abgerissen sind. Gleichalt? Und aus der selben Quelle? Unseren Apfelbaum vorm Haus hat es jahrelang 2-3 Mal im Jahr umgelegt. Immer mit Wurzelteller - allerdings ist der Untergrund schon nach 32cm recht verdichtet und der Baum tut sich schwer. Erst nachdem wir 3! dicke Pfähle einschlugen hält er den Stürmen stand. Aber so ein Sturm ist ja immer relativ....Falls er doch noch mal kippt muss er wahrscheinlich auch weichen... schafft halt Platz für neues. Wie sät man: wat fott es es fott Ich würde da getrost neue Bäumchen hin setzten, die waren ja noch jung und können noch kein allzu riesiges Wurzelwerk ausgebildet haben, außerdem waren sie ja gesund.LG piPS wie hat es dann das Quittenbäumchen vor der Werkstatt überstanden?
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 26. Jul 2013, 13:06
von tubutsch
Ja, der und die Pfirsichbäumchen haben den Sturm ohne Schaden überstanden. Wahrscheinlich lag es an den morschen Pfählen. Wird mir eine Lehre sein. :-\o
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 26. Jul 2013, 13:36
von Zuccalmaglio
Morsche Pfähle dürften die primäre Ursache sein, evtl. verbunden mit bereits vorhandenen Problemen an der Veredlung. Muß aber nicht sein.Zum Problem der "Bodenmüdigkeit" gibt es die unterschiedlichsten Erfahrungen.Vermutlich je umfangreicher ein Bodentausch, umso geringer das Risiko.Ich habe beides erlebt, kümmern des Nachfolgebaumes, obwohl der Vorgänger erst 3 oder 4 Jahre stand und Nachpflanzung völlig ohne Probleme bei gleichen Bedingungen.Düngen hilft nur sehr bedingt, da wohl meist ein Problem mit Pilzen, Strahlenpilzen, Nematoden u.ä.Wenn du Sorten wünschst, die auch einen regionalen Bezug haben, müsstest du mitteilen, auf welche Region du dich beziehst.Ein Nachteil älterer und/oder regionaler Sorten ist ihre i.d.R. schlechte Verfügbarkeit auf schwächeren oder wenigstens mittelstarken Unterlagen.Halb- oder Hochstämme auf Sämling sind meist eher zu bekommen.
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 26. Jul 2013, 13:53
von tubutsch
Ich gärtnere in der Kölner Bucht, also eher mildes Klima. Hab mich schon einmal nach geeigneten Unterlagen informiert. Ich hätte gerne etwas regionales auf M26..Gloster schmeckt lecker, ist aber sicher zu starkwüchsig.
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 26. Jul 2013, 15:45
von Eva
Ich finde den Schweizer Orange lecker, auch wenn er wohl nicht unbedingt regional ist.
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 27. Jul 2013, 13:24
von martina.
Ich gärtnere in der Kölner Bucht, also eher mildes Klima. Hab mich schon einmal nach geeigneten Unterlagen informiert. Ich hätte gerne etwas regionales auf M26..Gloster schmeckt lecker, ist aber sicher zu starkwüchsig.
Da war doch letzte Woche der Infostand in Knechtsteden. Ich glaube, Arissa hat sich davon Unterlagen mitgenommen.
Re:Sturmschaden - Apfelbäume hat's erwischt
Verfasst: 27. Jul 2013, 13:36
von Amur
Wenn ich mir das erste Bild ansehe kommen da mehrere Dinge zusammen. Der Baum ist wohl etwas tief veredelt oder tief gesetzt worden. Die Veredelung war wohl schon am oder im Boden. Da gab es dann wohl eine Infektion (Kragenfäule?) und die hat die Statik so geschwächt dass der Baum nicht mehr gehalten hat.Ob M26 für so eine Stammhöhe überhaupt gut ist? Stabile Pfähle brauchen diese schwachwüchsigen Unterlagen im übrigen wohl ihr leben lang.