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Mediterraneus hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:13
Oh, schön!
Und die vermehren sich im Kies?
Das habe ich nicht probiert, aber sie sind sehr robust und halten hier an allen unmöglichen Stellen gut durch. Deswegen würde ich annehmen, dass sie auch im Kies bereit sind zu leben und sich zu vermehren, das machen sie nämlich recht gut. Außerdem kosten sie nicht die Welt. Hier bekommen sie bei Austrieb etwas Tomatendünger vorgeworfen.
Beim Pflanzen würde ich mir Mühe geben, sie relativ tief setzen und ihnen etwas Dünger und ein wenig Erde(bissel Lehm oder so) mit zwischen die Kiesel geben. Wie tief geht denn der Kies und was ist darunter?
RosaRot hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:21
Wie tief geht denn der Kies und was ist darunter?
Das übliche. Da wurden Granitbordsteine mit Betonstütze gesetzt. Untendrunter ist eher Bauschutt und Reste von sandigem Oberboden. Die Kiessschicht wird vielleicht 10-20 cm stark sein, je nachdem, wieviel Platz nach den Bauarbeiten blieb.
Mediterraneus hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:35
Andere Wildtulpen sind mir jedenfalls im Kiesstreifen am Haus wieder verschwunden, auch T. tarda.
Das wollte ich jetzt aber nicht lesen.
„Am Ende entscheidet die Wirklichkeit.“ Robert Habeck
Bei mir hat sich tarda im Kurs sehr gut vermehrt. Hatte ich vorgeschlagen , wegen der nichtpflückbarkeit. Im Schulbeet in Sand mit Lehm drunter sind sie allerdings auch weniger geworden. Da hatte ich es aber mehr auf die Konkurrenz geschoben. Ausprobieren, ist aber schon ein bißchen spät für dieses Jahr.
Mediterraneus hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:15
Ah, Lehm drunter,gerade erst gemerkt. Deshalb wachsen auch Berberis? und Iris barbata.
Berberis wächs hier sehr sehr langsam. Iris nana und paar barbata. Näher an Bordstein gibt mehr Erde. Wetter zum Wand fast nur Schotter. Ich habe etwas Lehm beigemischt. Und etwas Humus hat sich abgesetzt.
RosaRot hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:21
Wie tief geht denn der Kies und was ist darunter?
Das übliche. Da wurden Granitbordsteine mit Betonstütze gesetzt. Untendrunter ist eher Bauschutt und Reste von sandigem Oberboden. Die Kiessschicht wird vielleicht 10-20 cm stark
Das klingt doch gar nicht so schlecht, also ab 20 cm mit Boden vermischt. Das ist die Tiefe, in der die Tulpen wurzeln.
Mein Kies am Haus ist tiefer, richtigen Bodenanschluss nach unten hat der nicht.
Zuletzt geändert von Mediterraneus am 6. Feb 2026, 21:59, insgesamt 1-mal geändert.
Kasbek hat geschrieben: ↑6. Feb 2026, 21:20
Blaukorn geht im Schloßhof sicher nicht, also bliebe vermutlich doch nur Flüssigdüngung.
Kalkstickstoff. Der sieht unverfänglich aus.
Guter Gedanke Prinzipiell geht vermutlich jeder Dünger, der aussieht wie kleinkörniger Kies. Der müßte nur irgendwie nach unten zwischen die Kiesel fallen, damit Fifi & Co. nicht auf die Idee kommen, ihn zu fressen.
Die Muscari-Methode ist natürlich auch nicht von der Hand zu weisen, wobei aber auch die zumindest ein Grundangebot an Nährstoffen brauchen. (Falls Du's ausprobieren willst, sag Bescheid. Ich muß hier, wenn wieder Erdarbeiten möglich sind, sicher hier und da wieder welche roden.)
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
Puschkinia scilloides erobert hier auch den Drainagekiesstreifen am Haus zum Vorgarten hin, da muß ich auch wieder welche roden. Die könnten auch umziehen, wären aber vielleicht ähnlich unkrautig. (Ja, die Muscari waren von mir )
Wer Saaten sät, wird Ernten ernten. (Sander Bittner)
An solchen Magerstandorten sind sie bei weitem nicht so aggressiv wachsend. Würden im Winter ihr Grün spenden, dann blau, und dann weg.
Centranthus ist da ganz anders. Also in der Ausbreitung an Magerstandorten. Ich muss da ganz schön wegrupfen. Aber schön