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Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen? (Gelesen 980 mal)

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Secret Garden
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Secret Garden » Antwort #15 am:

Beim Anblick der in den Schneckenkragen zur Clematis gequetschten Potentilla krieg ich 'nen Hals. ::) Die saugen die sparsamen Wassergaben und Nährstoffe weg und bieten Schnecken Unterschlupf. Ich weiß nicht, woher Du die Idee mit den Staudenpflanzungen am Fuß der Clematis hast, das schadet nur. (Der Rose übrigens auch. Rosen wollen die Füße frei haben, zumindest in ihrer Jugendzeit.)
.
Ich wiederhole mich, aber eine frisch gepflanzte Clematis viticella braucht bei Trockenheit Wasser. Gegen Schnecken muss man halt was machen: Schere, Sammel-Eimer, Schneckenkorn sind geeignete Maßnahmen. ;)
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Hyla
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Hyla » Antwort #16 am:

Wenn man sich den fetten Rasen anschaut, schiebt da gar nichts Durst, außer man knallt da viel zuviel Drainage rein. Bei einer frischen Pflanzung bei solchem Boden reicht es, ein- bis zweimal wöchentlich zu gießen. Mich wundern eher die chlorotisch aussehenden Blätter der Clematis. Keine Ahnung, ob das sortenbedingt ist?!

Das Konzept hinter Clematis an Palmenstämmen verstehe ich sowieso nicht, aber muß ich auch nicht. Jeder Jeck is anders. ;)
Liebe Grüße!


Wenn du denkst es geht nicht mehr,
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adiclair
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

adiclair » Antwort #17 am:

Es wurde bereits alles schon - was auch die Beschattung betrifft - hier mehr als eindeutig klargemacht (sogar mit Erklärung vom Clematis-Züchter) dass das alles Quatsch ist. Aber das wird leider alles ignoriert vom TO!

Schnecken ist ein Problem, okay. Dazu wurden aber auch schon Tipps gegeben - wurden ignoriert! Aber das soll mit sehr wenig gießen kompensiert werden.

Und dann erinnere ich mich, dass der TO in einen seiner ersten Posts irgendwie geschrieben hat, dass er sich seine Pflanzen erziehen will die ganz ganz ganz ganz wenig Wasser brauchen. Viel Erfolg!
Dann solltest du aber auf Kakteen umsatteln.
Wer kontrolliert die Kontrolleure?
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Secret Garden
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Secret Garden » Antwort #18 am:

Wir hatten zwei Wochen Trockenheit mit Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad, ich habe in Erwägung gezogen zu wässern. ;) Zum Glück kam dann Abkühlung und Regen. Meine Clematis viticellas sind lange eingewachsen und üppig, frisch gepflanzte hätte ich gegossen, und zwar einmal durchdringend und nicht mit einem "Kaffeekännchen".
.
Aber ich denke auch, bei Drainagefan steht das experimentieren Vordergrund. "Bei welcher Bodenzusammensetzung und mit wie wenig Wasser können meine Pflanzen gerade noch überleben?" oder so ähnlich. ;)
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RosaRot
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

RosaRot » Antwort #19 am:

Hyla hat geschrieben: 3. Jul 2026, 13:20 Wenn man sich den fetten Rasen anschaut, schiebt da gar nichts Durst, außer man knallt da viel zuviel Drainage rein. Bei einer frischen Pflanzung bei solchem Boden reicht es, ein- bis zweimal wöchentlich zu gießen.
Ja, diese Frage hat sich mir schon mehrfach aufgedrängt.
Wozu der ständige Bodenaustausch?
Viele Grüße von
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Drainagefan
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Drainagefan » Antwort #20 am:

Secret Garden hat geschrieben: 3. Jul 2026, 12:36 Ich wiederhole mich, aber eine frisch gepflanzte Clematis viticella braucht bei Trockenheit Wasser.
So weit klar, die Frage ist immer wieviel. So sah die Pflanze nach 1 Woche Hitzewelle aus:

CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA.jpg
CLEMATIS VITICELLA VENOSA VIOLACEA

Da denke ich nicht viel an gießen. Vielleicht verstehe ich auch die Hinweise nicht richtig. Die einen meinen, sie gießen nie und das kann ich bei etablierten Viticella durchaus nachvollziehen und du schreibst richtigerweise von "frisch gepflanzte". Solange eine Pflanze saftig grün aussieht, lasse ich den Regen bestimmen, auch bei Hitze, nur irgendwann ist die Hitze zu lang.

Die Clematis hat bei Hitze lange sehr gut ausgesehen, nur als die 37° kamen, ging es rapid bergab, Ich hatte den Clematis um die 5l Wasser pro Pflanze am Abend gegeben als ich den Wetterbericht sah.

Ich mag zur Zeit nicht so recht glauben, dass die junge Potentilla der jungen Clematis das Wasser wegnimmt, weil die Clematis ist um ca. 10cm tief gesetzt und darüber für die Potentilla ist Erde mit sehr viel Kies. Das Wasser rinnt also wegen der starken Drainage zu der Clematis weiter. Vielleicht erklärt, das auch die Probleme beim Anwurzeln der Pontentilla, hat aber aber überall geklappt, bis eben die 1 Pflanze. Die andere Potentilla im Scheckenkragen sieht ja schön aus.

Man kann jetzt durchaus der Meinung sein, dass die Potentilla im Schneckenkragen nicht optimal sein, sehe ich auch so. Die Frage ist, ob das tödlich sein kann und die 2. Pflanzung zeigt, dass es vielleicht funktionieren könnte. Ich habe in ein paar Jahren keine Bedenken mehr.

Wunsch war es einen Dauerblüher in gelb als Bodendecker um den Rosenbogen zu haben und wie man an einem Foto davor sieht, kann das klappen. Die Menge an Blüten war im Frühling gewaltig.
LG Horst
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

hobab » Antwort #21 am:

Ich glaub der bringt bei bindigen Boden auch nur was, wenn man sattelzugweise Splitt einbringt. Die oberen Zentimeter aufzulockern hilft eh nur kurz, nach zwanzig Zentimetern stecken die Wurzeln dann doch im Lehm.
Ich hab übrigens nicht geschrieben das die Potentilla Wurzelkonkurrenz ist, sondern das ein Strauch der schattiert (die Potentilla ist nicht wirklich ein Strauch und die Schattierung ist lächerlich) mit genug Abstand gepflanzt werden muss.
Und ja, man kann grade viticella auch gut ohne kühle Füße setzen, aber besser wächst sie schon mit nicht zu trocknenden Boden - etwa mit Rindenmulch.
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Drainagefan » Antwort #22 am:

Hyla hat geschrieben: 3. Jul 2026, 13:20 Wenn man sich den fetten Rasen anschaut, schiebt da gar nichts Durst, außer man knallt da viel zuviel Drainage rein. ;)
Genau das ist der Punkt. Bei Hitzewellen habe ich deutlich zu viel Drainage. Ich brauche das aber, wenn es einige Wochen durchregnet und das passiert auch alle paar Jahre. Nur dann sind die Pflanzen wegen Staunässe verfault. Gießen kann man zur Not, aber wenn man bei Dauerregen keine Drainage hat, war es das.
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Drainagefan » Antwort #23 am:

Secret Garden hat geschrieben: 3. Jul 2026, 13:49 Aber ich denke auch, bei Drainagefan steht das experimentieren Vordergrund. "Bei welcher Bodenzusammensetzung und mit wie wenig Wasser können meine Pflanzen gerade noch überleben?" oder so ähnlich. ;)
Da ist schon was dran, mein Garten ist primär auf Pflanzen ausgelegt, die Trockenheit mögen, aber es gibt eben Ausnahmen. Nur die Hortensien machen mir jetzt bei relativ wenig Gießen keine Sorgen. Der Phlox will da viel mehr Wasser. Die Clematis müssen sich irgendwie etablieren und in ein paar Jahren ist alles kein Thema mehr.
LG Horst
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Drainagefan » Antwort #24 am:

RosaRot hat geschrieben: 3. Jul 2026, 14:01 Ja, diese Frage hat sich mir schon mehrfach aufgedrängt.
Wozu der ständige Bodenaustausch?
Ich weiß jetzt nicht, was du mit "ständig" meinst. Aber ja, jede Neupflanzung bekommt im Bereich wo sich die Pflanze ausbreitet eine spezielle Erdmischung.

Wenn du dir das Foto anschaust, dann kommen bald nach der Rose Hesperaloen. Unmöglich ohne extreme Drainage. Das klappt seit ca. 10 Jahren. Davor eben andere Rose und andere Clematis. Die Wiese lass ich wachsen, in der Hoffnung, dass die Schnecken davon satt werden.

HESPERALOE PARVIFLORA.jpg
HESPERALOE PARVIFLORA


Jetzt darfst du natürlich argumentieren, so was setzt man nicht zusammen, ich habe aber keinen anderen heißen Platz davor, da ist es am heißesten. Wie man sieht kann das funktionieren, wenn man mit dem Kies spielt und ja habe ich Tonnen von Kies im Garten verbuddelt.
LG Horst
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Drainagefan » Antwort #25 am:

hobab hat geschrieben: 3. Jul 2026, 14:14 Ich glaub der bringt bei bindigen Boden auch nur was, wenn man sattelzugweise Splitt einbringt. Die oberen Zentimeter aufzulockern hilft eh nur kurz, nach zwanzig Zentimetern stecken die Wurzeln dann doch im Lehm.
Da sind sicher im Garten über 10t Kies vergraben, könnten auch 20t sein. Keine Ahnung wieviel. Meine Gedanken kommen aus einer Zeit wo es hier sehr viel geregnet hat. Beim letzten mehrfach angekündigten Starkregen nach der Hitzewelle, gab es hier Blitze und Donner, aber keinen Regen, aber irgendwann hat es dann doch 2 Tage später geregnet, sodass auch die Storchschnäbel wieder mal Wasser bekamen.

So wie du schreibst, ereiche ich doch genau was ich will. Oben haben die Potentilla wenig Wasser und unten haben es die Clematis feucht.

hobab hat geschrieben: 3. Jul 2026, 14:14 Ich hab übrigens nicht geschrieben das die Potentilla Wurzelkonkurrenz ist, sondern das ein Strauch der schattiert (die Potentilla ist nicht wirklich ein Strauch und die Schattierung ist lächerlich) mit genug Abstand gepflanzt werden muss.
Und ja, man kann grade viticella auch gut ohne kühle Füße setzen, aber besser wächst sie schon mit nicht zu trocknenden Boden - etwa mit Rindenmulch.
Ok, wenn du meinst keine Wurzelkonkurrenz, dann bin ich ja beruhigt, ich hatte das auch so gesehen. Ein Strauch passt dort nicht. Ich habe diese Potentilla bewusst so gewählt, da Goldrausch nicht hoch wird. Ich habe andere Potentilla (= schneckenunfreundlich), die dafür locker geeignet wären. Potentilla 'Arc-en-ciel' fängt gerade im 1. Jahr zu blühen an, sehr schön. Die Potentilla gehören zu Rosaceae und sind damit mit den Rosen verwandt.

Also im schlimmsten Fall haben die Potentilla für die Beschattung keinen Nutzen, bieten aber einen Dauerblüher als Bodendecker.
LG Horst
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Hyla » Antwort #26 am:

Drainagefan hat geschrieben: 3. Jul 2026, 14:15
Hyla hat geschrieben: 3. Jul 2026, 13:20 Wenn man sich den fetten Rasen anschaut, schiebt da gar nichts Durst, außer man knallt da viel zuviel Drainage rein. ;)
Genau das ist der Punkt. Bei Hitzewellen habe ich deutlich zu viel Drainage. Ich brauche das aber, wenn es einige Wochen durchregnet und das passiert auch alle paar Jahre. Nur dann sind die Pflanzen wegen Staunässe verfault. Gießen kann man zur Not, aber wenn man bei Dauerregen keine Drainage hat, war es das.
Ich verstehe das Problem, aber mein Eindruck ist, wenn du punktuell eine Drainage einbaust, sitzen die Pflanzen bei Starkregen wie in einer wassergefüllten Wanne voller Kies. Der Wasserabfluß nach unten ist ja trotzdem nicht gegeben.
Hier würde man das Wasser durch einen Graben oder Drainagerohre abführen und per Schieber oder Pumpe den Grundwasserstand konstant halten.
Liebe Grüße!


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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

Nox » Antwort #27 am:

Also ich würde einer jungen, noch nicht eingewurzelten Clematis bei einer Hitzewelle schlicht einen Sonnenschirm hinstellen.
Das Problem ist, dass jung Gepflanztes noch kein weitreichendes Wurzelwerk hat, damit die Blätter genügend Wasser bekommen, wenn die Sonne draufknallt. Da verbrutzelt das Laub, auch wenn die Wurzeln noch Feuchtigkeit haben.

Oder halt irgenwas anderes zur Beschattung, meinetwegen ein Bettuch.
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hobab
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

hobab » Antwort #28 am:

Hyla hat geschrieben: 3. Jul 2026, 15:20
Drainagefan hat geschrieben: 3. Jul 2026, 14:15

Genau das ist der Punkt. Bei Hitzewellen habe ich deutlich zu viel Drainage. Ich brauche das aber, wenn es einige Wochen durchregnet und das passiert auch alle paar Jahre. Nur dann sind die Pflanzen wegen Staunässe verfault. Gießen kann man zur Not, aber wenn man bei Dauerregen keine Drainage hat, war es das.
Ich verstehe das Problem, aber mein Eindruck ist, wenn du punktuell eine Drainage einbaust, sitzen die Pflanzen bei Starkregen wie in einer wassergefüllten Wanne voller Kies. Der Wasserabfluß nach unten ist ja trotzdem nicht gegeben.
Hier würde man das Wasser durch einen Graben oder Drainagerohre abführen und per Schieber oder Pumpe den Grundwasserstand konstant halten.
Genau das Argument hatte ich vor einiger Zeit auch geschrieben…
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Re: Clematis bei Hitzewell zu wenig gegossen?

adiclair » Antwort #29 am:

...darum sollten Clematis ja auch erst ab August bis Oktober gepflanzt werden (weil da vor allem der Boden (noch) warm und feucht genug ist für die Wurzelbildung).

Hier kann man noch und nöcher mit Argumenten kommen, aber mMn bringt das alles nichts.
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