Seite 11 von 16
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 01:50
von Lisa15
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Für ZG - weil er sich redlich bemüht, uns Hitzköpfe wieder sachte zum Thema zurückzuführen....

....Eine Rose aus meinem Garten - keine Kübelrose. :)GN8 allerseits, war schön mit Euch zu plaudern.
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 01:52
von Querkopf
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 01:53
von pearl
mal sehen, ob Schultheis sie für Kübelhaltung empfiehlt.
genau, als eine der wenigen der Gallicas. Eine bestätigte eigene Erfahrung über den Zeitraum von 4 Jahren.Charles de Mills ist eine Gallica, die sich für die Haltung in einem 50 l Kübel über 4 Jahre ausgesprochen gut entwickelt hat.

Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 02:02
von pearl
In diesem Jahr wunderte ich mich warum Tuscany Superb so groß, üppig belaubt und voller riesen Prachtblüten da stand, tja sie war festgewachsen, die Wurzeln sind vorbei an der Platte auf dem der Kübel stand, ab in die Erde ;DJetzt habe ich sie ausgepflanzt.Die Topfrosen blühen bei mir im Vergleich zu den ausgepflanzten sehr wenig, manche, besonders die einmalblühenden setzen sogar gerne ganz aus. Es reicht wenn ein heißer Tag und die Wasserversorgung nicht stimmte, schon sind die Blütenknospen eingetrocknet und abgefallen.
Tuscany Superb ist auch von Schultheis nicht als für den Kübel geeignet gekennzeichnet.Wobei mir einfällt, dass es diese Kategorie früher nicht gegeben hat. In alten Katalogen taucht die Frage nicht auf. Woran mag das liegen?
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 02:35
von rorobonn †
na, einige feiern hier ja ganz schön ihre eitelkeiten

festhalten möchte ich nur drei dinge1.) es soll in diesem thread um
langzeiterfahrungen mit kübelrosen gehen2.) wenn einige die erfahrung gemacht haben, dass ihnen eine korrekte aufwändige kübelhaltung zu anstrengend ist, dann reicht eigentlich diese einmalige erklärung für diesen thread völlig aus, denn3.) nicht jeder hat einen garten, so dass die kübelhaltung oft genug die einzige möglichkeit ist, der liebe zu pflanzen nachzugehen. es ist in meinen augen schlechter stil sich über diese zu erheben, was man automatisch tut, wenn man sagt, man selber wüsste es besser und nur anfänger würden rosen im kübel halten. wer generell glaubt, der weisheit letzten schluss gefunden zu haben, hat sicher auch die innere größe einfach zu schweigen, wenn andere es anders machen, statt diese- wie geschickt auch immer- zu versuchen zu belehren bzw zu verlachen

Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 02:43
von lubuli
merci, roro.
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 06:56
von Jedmar
Genau, roro, Du sprichst aus was wir denken. Die Ergüsse der letzten 5 (!) Seiten kann man getrost als OT übersehen. Das meiste wenigstens, es gibt schon einige wirkliche Informationen darunter.Anmerkung: War heute morgen im Ueberschwang wohl etwas zu pauschalisierend, möchte das mit dem letzten Satz etwas abschwächen.

Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 08:08
von zwerggarten
nun, ganz so schlimm ist es auch wieder nicht, denn es liegen ja auch nützliche informationen darin: dass charles de mills auch nach vier jahren eine erfolgreiche kübelrose ist, könnte jedenfalls mich zu einem experiment anregen... danke für den überraschenden hinweis!
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 08:22
von carabea
...und verführt mich zu der Überlegung meinen Micker-Charlie, der sich an seinem Platz offensichtlich nicht wohlfühlt, wieder auszubuddeln und in einen Topf zu pflanzen.Wobei ich Topfhaltung nur als Zwischenphase ansehe. Ich habe nämlich gar keinen Platz für zusätzliche Töpfe und deren Inhalt. Was ich nächstes Jahr mit meinen diversen Sämlingen und Stecklingen mache, weiss ich allerdings noch nicht ::)Hat denn hier niemand sonst Erfahrung mit der Rosen-Überwinterung im kalten Gewächshaus?
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 08:28
von biene100
Herzlichen Dank auch Rorobonn!Dieses Posting versöhnt mich wieder. Eigentlich wollte ich gar nicht mehr in dieses Forum schauen,wo sehr viele Threads so zerpflückt werden.Aber,es sind ja immer die Gleichen,also ists ja leicht zu "übersehen"... ;DHallo Freiburgbalkon!Meine Erfahrungen mit Kübelrosen:Die Teehybride "Betty Uprichard" seit 3 Jahren im Topf. Notgedrungen,-Wühlmäuse hätten sie fast gekillt. Im Topf habe ich sie wieder hochgepäppelt.Sie hat heuer ganz ordentlich geblüht,ich war eigentlich überrascht,bis zum Herbst. Da sah ich,daß die Wurzeln durch das Abzugsloch gewachsen waren......Ich werde sie jetzt auspflanzen.Dann habe ich noch Winchester Cathedral seit 3 Jahren im Topf.Sie hatte den falschen Platz. Und sie mickert seit 3 Jahren da drin herum.

Im Frühling darf die Arme raus,endlich habe ich Platz gemacht.Ich möchte noch dazuschreiben,sie wachsen in ordentlich großen Töpfen.Bis jetzt dachte ich ja eigentlich,ich schaffe die Düngung vielleicht nicht so,wie sies gerne hätten. Aber als ich die Wurzeln der Betty sah,und wie ihr das gefiel... Sie kriegt den gleichen Dünger als die Win.Cath.Jede/r,der es schafft schöne Rosen im Kübel zu halten,hat meine ganze Bewunderung!FBB,ich wünsche Dir,daß Deine Rosen gut mit der Kübelhaltung zurande kommen.Vielleicht kannst ja irgendwann mal einen Garten mieten oder kaufen?liebe GrüßeBiene
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 08:34
von biene100
Hi Carabea!Ich habe zwar ein kaltes Gewächshaus,aber meine 2 Topfrosen trau ich mich da drinn nicht zu überwintern. Kann mir nicht vorstellen,daß ihnen das behagt.Draussen lass ich sie aber auch nicht. Ich habe einen kalten Raum,wo es ,wenn sehr kalt ist auch reinfriert. Das passt ganz gut.Auch meine kleinen Stecklingsrosen und Sämlinge überwintern dort.Naja,so schnell wachsen Stecklinge ja nicht zu großen Büschen heran,ein paar Jahre können die sicher in Töpfen gehalten werden,oder? Dann kommen meine allerdings raus.Wofür ich keinen Platz habe wird verschenkt.Und ab heuer beherrsch ich mich beim Stecken und Säen....

;Dlg Biene
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 11:01
von kaieric
ich vergass zu sagen - wenn es hier noch jemanden interessiert

- , dass ich meine kübelrosen, auch nicht die gloire de dijon, jemals umgetopft noch einen erdaustausch vorgenommen habe.es wird lediglich frisches substrat zugefügt und leicht eingearbeitet, um den schwund zu kompensieren, der durch das verrotten der humosen anteile eintritt.empfindlichere sorten würde ich auch nicht anhäufeln, sondern lediglich mit laub abdecken. staunässe am wurzelhals, der durch nasse erde verursacht wird, könnte tödlich sein.
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 12:33
von Querkopf
Hallo, Roro,
äh...gibt es denn noch weitere wortmeldungen/erfahrungsberichte zum thema kübelhaltung von rosen

Erfahrungsberichte mangels Erfahrung nicht

, aber Fragen:@Barbara:Zum Substrat wüsste ich gerne noch was. Ich bin, wie schon irgendwo geschrieben, keine sehr verlässliche Topfgießerin - bei mir passiert es im Sommer schon mal, dass Kübel recht trocken werden. Wenn ich danach versuche, "durchdringend" zu wässern, kriege ich bei meinen wenigen Dauer-Töpfen ein Problem mit der Mischung, die ich in #25 geschildert habe: Die Erde weigert sich erstmal beharrlich, wieder Wasser aufzunehmen. Bis Substrat und Ballen neuerlich zu saugen beginnen und endlich mal blubbernde Luftblasen aufsteigen, rinnt allerhand Wasser einfach so durch. Das ist kein Drama, ich kann das Wasser auffangen und anderweitig verwenden. Aber es ist doch ein Indiz dafür, dass die Substratmischung - ähm - verbesserungsfähig ist

. Was würdest du beim Mixen tun, um solche "Durchlauf"-Effekte zu vermeiden? Oder ist womöglich die Drainageschicht am Topfboden - Seramis, ca. 2 cm hoch, beidseitig von Unkrautvlies umhüllt - allzu wirksam?@Rosenbitch: Hab' herzlichen Dank für deinen Nachtrag! Der gibt eine ganze Reihe von Denkanstößen, wo und wie man Kübelmickereien abhelfen könnte. @Kai-Eric:
... im post #9 sprach ich von der ausgewilderten jaune desprez. ...
Danke & pardon, das hatte ich tatsächlich überlesen. (OT):
Jepp, find' ich auch - sozusagen Abklingbecken für gefährliche Strahlung

, gerne für Jahrhunderte... @Biene:
biene100 hat geschrieben:... Eigentlich wollte ich gar nicht mehr in dieses Forum schauen,wo sehr viele Threads so zerpflückt werden.Aber,
es sind ja immer die Gleichen, also ists ja leicht zu "übersehen"... 
...
Danke, das trifft's genau
(Hervorhebung von mir). (Ende OT)Schöne GrüßeQuerkopf
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 14:55
von blümia
Leider habe ich den gesamten Thread aus Zeitgründen nicht ganz durchgelesen, also nur mal kurz meine Erfahrungen:wenn man im 2. Standjahr, also wenn der Kübel schon gut durchgewurzelt ist, unten den Boden raus macht, hat man keine Staunässe im Kübel. Meine Kübelrosen lieben das. Die Wurzel wächst unten aber nicht mehr weiter.Blattdüngung zwischendurch im Sommer päppelt meine Kübelrosen immer wieder auf und es kann nicht überdüngt werden. Das hat man irgendwann im Gefühl, welche Rose eine Extraportion Blattdüngung braucht.Bei Kletterrosen und Ramblern haben sich Holzkomposter gut bewährt, so können sie sich die Wurzeln gut ausbreiten.Im Winter kommen Steckis und kleine Töpfchen, bzw. empfindliche Rosen in ein kaltes Foliengewächshaus. Das hat letztes Jahr sehr gut geklappt und alle haben überlebt.Toi, toi, toi, das es dieses Jahr genauso gut ausgeht, wir haben tiefen Dauerfrost....brrr!Bis demnächst Blümia
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Verfasst: 18. Dez 2009, 15:10
von marcir
Carabea, was möchtest Du den genau wissen über Rosen in kalten Gewächshäusern?Unser Wintergarten ist sowas wie ein kaltes Gewächshaus, hat es draussen gegen 12 Minus, gehen die Temperaturen auch drinnen gegen 1 bis 2 Grad Minus. Zwei Seiten sind Mauern, zwei Seiten sind unterteilte Glasscheiben mit kleinem Spalt. Darüber hänge ich zu 2/3 eine Noppenfolie. Da kommen Winter für Winter

alle neuen Rosenstecklinge in Töpfen, frisch umgetopfte Rosen, und angekommene wurzelnackte eingeschlagene oder eingetopfe Rosen. Sie stehen alle auf Holzrosten oder Brettern, da der Boden nicht isoliert ist.Hier sind die Temperaturen etwas ausgeglichener als draussen. Im Frühling wenn ich sie nach draussen entlasse, haben sie gute Fortschritte gemacht, fangen sich gut auf, keinerlei Probleme mit Wachstum oder späterem Blühen. Etwas Mehltau kann es schon geben, ab und zu auch mal eine Laus.