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Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen (Gelesen 36874 mal)
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freiburgbalkon
Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Einfügung vom Moderator rorobonn:Im thread über die Langzeiterfahrung bei Kübelrosen entwickelten sich schnell 3 Gesprächsfäden:1.) In dem einen Faden geht es vorrangig um die Erfahrungsberichte bei der Kübelhaltung von Rosen,2.) unabhängig entwickelte sich ein Gesprächsfaden, der sich vorrangig mit den Erdmischungen beschäftigt, die für Rosen geeignet bzw ungeeignet sind und3.) nebenher ergaben sich einige OT-Diskussionen.Viele Postings behandeln leider alle 3 Themen gleichzeitig, einige sind nicht eindeutig zuzuordnen, bei anderen kann man diskutieren..usw usw. Bei einer Teilung des threads werden zudem die Posting automatisch chronologisch zusammengeführt, nicht nach Bezug. Das bedeutet, dass der nachvollziehbare Gesprächsfaden rasch unverständlich werden kann. Bei der jetzigen Teilung hoffe ich, einen passablen Weg gefunden zu haben. GGf. werde ich zudem dennoch noch einige der OT-Postings herausfiltern und abspeichern außerhalb der threads.Ich hoffe, die Lesbarkeitd er einzelnen threads ist dennoch gewährleistet.smile und grußrorobonnHallo zusammen,wie sicher einige von Euch mitbekommen haben, ging in diesem Thema hier eine Diskussion los über Rosen in Kübeln, insbes. größere Rosen in Kübeln.Ich finde, jetzt, wo gerade nicht viele heiße Eisen im Feuer sind und anscheinend etwas Zeit ist, könntet Ihr doch mal zu einer Zusammenstellung beitragen: Welche (größere) Rose habt Ihr schon seit über 2 Jahren im Kübel und welchen bekommt es, zumindest insofert, daß sie gut ausschauen, worum es mir ja schließlich in erster Linie geht. (ja, so egoistisch bin ich
). Wer hat womöglich Kletterrosen oder große Strauchrosen seit mehr als 4 Jahren in Kübeln und sie gedeihen noch gut? Das wäre doch sicher interessant für uns Kübelrosisten (ich hab halt sonst keine Möglichkeit, Rosen zu haben). Als ich mal in Hatten im Elsaß war, da gibt es ja eine Rosenhandlung in der ausschließlich Rosen in Kübeln wachsen, auch große, war ich schon sehr erstaunt, wie gut das z.B. eine Barock mitgemacht hat, ich muß sagen, ich hätte ihr schon im 1. Jahr ein größeren besser isolierten Kübel gegeben als sie dort einen hatte, aber es ging auch so!Ich weiß, es ist nicht optimal, Roros Francis Dubreuil hat es einige Jahre mitgemacht in seinem niedlichen Kübelchen, letzten Winter ging er hops. Und das war ja keinen große Rose. Um so mehr interessieren mich die Erfolgsfälle. Ich kann z.b. von einer Belkanto berichten, die blühfreudig und vor Gesundheit strotzend bei mir in einem 39 cm hohen, wenn auch sehr breiten Kübel leben mußte, verkauft hab ich sie dann aus anderen Gründen nach ca. 2 Jahren.Was mir auch schon aufgefallen ist und ja auch viele hier schon gesagt haben: Rosen in klatschnassem Substrat weil im Winterregen stehend, haben schlechte Chancen, den Frost und anschließende Sonne zu überstehen.
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freiburgbalkon
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Was ich mich auch oft frage, wenn ich 3 Zwergrosenstecklinge im Baumarkt zusammen in einem Fingerhut-ähnlichen Plastiktöpfchen blühen sehe: Wie halten die das aus!!! Und wie lange?
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
das ist kein Problem, wenn man floristisch orientiert ist.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
— Robert M. Sapolsky
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freiburgbalkon
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
bitte etwas mehr zur Sache: Was denkst Du, wie lange halten die das aus? Und gibt es dabei irgendwelche Tricks?
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
ja, klar, man schmeißt sie weg, wenn sie stören.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”
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zwerggarten
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
genau.ja, klar, man schmeißt sie weg, wenn sie stören.
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freiburgbalkon
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
ich möcht Euch doch bitten, etwas mehr zu Details zu schreiben, falls Ihr denn welche wissen solltet. Wem sind konkrete Zahlen bekannt, wieviele Wochen oder Monate, die Röschen in den Minitöpfchen "überleben"? Mir geht es um Erfahrungswerte und nicht um Kommetare zu einer Praxis, die hier wahrscheinlich niemand gut findet. Das möchte ich jetzt wirklich mal dahingestellt lassen. Ich fände es schade, wenn dieses Thema auch wieder, wie so viele, eine polemischer Abstellplatz wird.Also bitte: Jetzt mal keine Mutmaßungen, sondern konkrete Beispiele.
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Ruby Ginosa
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- Region: Landkreis Wesermarsch
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Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Also, so ein Zwergrosenensemble hatte ich den letzten Sommer lang im Minitopf, sie haben sogar ein bißchen weitergeblüht. Längerzeitige Erfahrungen kann ich aber auch nicht beisteuern, danach hab ich sie in einen gescheiten Kübel gesetzt, und da ging es ihnen diesen Sommer lang ganz gut.
Du hast keine Chance, aber nutze sie!
- Annette1510
- Beiträge: 267
- Registriert: 16. Aug 2004, 13:57
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Meine Kübelrosen fingen spätetens im dritten Standjahr an sich deutlich unwohl zu fühlen. Ich habe sie dann immer ausgepflanzt und damit die meisten retten können, zwei Trauerstämme sind mir allerdings eingegangen. Erfahrungsgemäß geht das nicht lange gut, mit den Rosen in Kübeln und je größer die Rose desdo kürzer die mögliche Standzeit im Kübel. Ich nehme inzwischen davon Abstand Rosen in Kübel (egal welcher Grüße) zu setzen, da es offenbar nicht die glücklichste Lösung ist. Viele GrüßeAnnette
Viele liebe Grüße
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
gloire de dijon lebt hier seit ca 17 jahren in einem 'geköpften' holzfass 50hx50b und fühlt sich offenbar wohl, denn sie hat sich nun erneut verjüngt mit 3 dicken basaltrieben, die sie 4 meter das rankgitter hochschob. zéphirine drouhin daneben steht seit 4 jahren in einem kübel, 50hx60b, in dem sie die erste saison mit einer jaune desprez vergesellschaftet war, was beiden nicht bekam *keinwunder
*. so ganz allein ist sie nun ein traum...jaune desprez durfte in eine südost-ecke in s 'heisse' beet.othello steht seit 16 jahren im kübel, mittlerweile 50hx45b, zog voriges jahr auf die terrasse meines lokals um, wo er volle sonne ab 11uhr geniessen kann und gegen 18uhr dann von entfernter stehenden bäumen leicht schattiert wird. er wurde dort buschiger, weil er an meiner wohnung über eine ligusterhecke wachsen musste, leider schattiger stand und deshalb nackige beinchen hatte.louise odier hält es seit 7 jahren in einer grossen grünen plastiktonne aus - die hohen mit den henkeln ausm baumarkt
, ca 65hx50b - und ist ein schöner busch, der ohne sein gefäss ungefähr 1,5 meter misst.james galway ist 6 und steht in einer luxusschnitte
aus kunststoff , ca 70hx50b - ein sehr ausladender busch trotz kräftigstem rückschnitt im letzten jahr, der eher überhängend wächst und damit seine kletterambitionen in der waagerechten ausleben kann.ulrich brunner und falstaff leben seit 4,5 jahren bei mir und mussten unter anfänglich schlechten bedingungen leiden(ewige umtopferei und staunässe...die tonkügelchen als drainage waren wohl schuld und die pflanzen zu klein in zu grossen behältnissen), zogen nun in 45hx45b um. ub entwickelte sich in diesem jahr zu einer weitausgreifenden pflanze mit ambitionen für mehr - er blühte auch wundervoll zum ersten mal. falstaff ist noch relativ zierlich mit seinen 60 zentimetern.
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freiburgbalkon
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
hallo, danke!Kai-Eric, was für Erde nimmst Du? Stehen die Kübel im Winter vor Regen und Schnee geschützt? Hast Du eine Unterpflanzung drin? Wie düngst Du sie? Gab's auch welche, die eingegangen sind?
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Habe mir jetzt die Mühe gemacht und die Rosen, die ich schon länger im Topf habe, gelistet. Denn ich fand das auch mal interessant, das anzuschauen.Die Rosen bleiben natürlich alle sehr viel kleiner als wenn sie ausgepflanzt wären, aber bis auf Duchesse de Montebello, die wirklich zu leiden scheint und Super Excelsa scheinen sich alle ganz wohl zu fühlen. Seit 7 Jahren im Topf (ca. 26 x 35 cm)Candlelight Sharifa AsmaSouvenir du Dr. Jamain EvelynAlle gesund und munterSuper Excelsa Seit 5 Jahren im Topf (ca. 30 x 36)ist im letzten Winter sehr stark zurückgefroren, erst spät wieder ausgetrieben, aber gesundWird im Frühjahr an einen Bekannten mit einem 6000m2-Grundstück abgegeben (wollte ich eigentlich schön im Herbst machen, aber wie es halt so geht…)Seit 4 Jahren im Topf (Töpfe ca. 35 x 35, wenn nicht anders beschrieben)Teehybriden: Old Port, Melodie Parfumée, Dainty BessAlle drei haben letzten Winder gelitten und mussten ganz neu austreiben, aber alle drei gesund und vitalAlan TitchmarshSaletAnnLavender Dream (26 x 40)Alle 4 munterZéphirine Drouhin (40 x 60)munter, hat erstaunlicherweise sogar den letzen Winter ohne Verluste weggesteckt.Zigeunerknabe sehr vitalDuchesse de Montebello hat nach der reichen Blüte im Juni keine neuen Triebe mehr gebildetSeit 3 Jahren im Topf (35 x 35)Weiße Rugosa sehr vitalClaire Rose gesundCafé mickrigThe Prince sehr vitalRosenmalerin Sigrid sehr vitalBlue Moon mickrigArchiduc Joseph sehr vitalBaronesse Henriette de Snoy vitalDass die Töpfe so klein sind, liegt daran, dass ich sie immer mal wieder rumtragen muss. Inzwischen betrachte ich das Ganze auch als Langzeitexperiment. Es ist ja auch nicht so, dass alle, die irgendwann ausgepflanzt wurden, förmlich explodieren würden vor Wachstum.Im Gegenteil war Souvenir de la Malmaison wirklich dankbar, als ich sie im Frühjahr in einen Topf gesetzt habe und hat eine Blüte nach der anderen geschoben.Und Rhapsody in Blue oder Queen Elizabeth sind kaum größer als ähnliche Sorten im Topf.Auch Whiskey blüht besser, seit sie im Topf ist.Die Alten Rosen und die Austins wissen die Gartenplätze allerdings zu schätzen! 
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Ulli L.
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Ich bin erstaunt, dass Deine Rosen in solch kleinen Kübeln gedeihen. Als ich mir im letzten Jahr die ersten Rosen kaufte und welche in Töpfe pflanzte hörte ich überall immer, Höhe mindestens 60cm.Die Lady Hillingdon sitzt bei mir in einem 80cm hohem Topf.Interessant wäre es noch zu wissen welche Höhen Deine Topfrosen erreicht haben.
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Windsbraut
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Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Hallo,erstmal möchte ich sagen: Ich bin sehr dankbar für die Eröffnung dieses neuen Themas, das mich schon immer und jetzt auch aktuell wieder sehr interessiert.Ich habe schon einige Rosen in Kübeln gehabt, wobei ich zu einigen nichts weiter sagen kann, weil ich sie entweder frühzeitig wieder befreit oder einem Nachmieter hinterlassen habe.Ich hatte Goldfinch mehrere Jahre in einem handelsüblichen großen Mörtelkübel. Er hat einen Zaun je zwei Meter nach rechts und links überzogen und wunderbar geblüht.Ebenso Madame Alfred Carriere im Mörtelkübel an einer Ziegelmauer.Little White Pet, lange Jahre prima in einem 40x40 Kübel.Ghislaine de Feligonde in einem langen Trog an einer warmen Mauer - mehrere Jahre, hat ordentlich geblüht. Aber welche Veränderung, als wir sie 2006 frei in fettem Lehmboden in unserem jetzigen Garten ausgepflanzt haben ........... innerhalb von drei Jahren eine Verzehnfachung der Größe? Ja!Winchester Kathedral mehrere Jahre in einem 50x50x50-Kübel, zuerst nicht schlecht, nach zwei, drei Jahren zeigte sich, dass ich keine Clematis hätte dazupflanzen sollen .......... für beide wurde es zu eng. Beide dürfen sich jetzt frei ausgepflanzt in unserem Garten ausdehnen ................Derzeit Ambridge Rose, Glamis Castle und Rose de Resht in relativ kleinen Kübeln, ich will sie im Laufe der nächsten Jahre - ihrem Wachstum entsprechend - in größere umsetzen. Bisher sehen sie prima aus.Was sich hier in den paar Antworten m.E. auch schon wieder zeigt: Die Kübelgröße scheint gar nicht soooo ausschlaggebend zu sein .... Ich kenne natürlich die generelle Empfehlung, Rosen sehr hohe Kübel für ihre tiefen Wurzeln zu geben. Bei den handelsüblichen, erschwinglichen Kübeln stimmt für Rosen aber das Verhältnis Höhe zu Breite meist nicht - die Kübel sind für ihren Durchmesser zu niedrig. Entsprechend viele Menschen haben aber Rosen genau in solchen Kübeln - und haben herrliche Erfolge damit. Die Kübelgröße allein scheint es also nicht zu sein .............Herzliche Grüße,Stefanie
Herzlichst, Windsbraut
Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch
Erfolg verändert den Menschen nicht. Er entlarvt ihn.
Max Frisch
Re:Rosen in Kübeln - Eure Langzeit-Erfahrungen
Ich will ja meine Topfgröße nicht "empfehlen".Meine Rosen sind alle - ich hab´s ja schon geschrieben - deutlich kleiner, als wenn sie im Garten ausgepflanzt worden wären. Mit Ausnahme der klimatisch empfindlichen, für die es im Garten zu kalt wäre.Wobei ich, wie gesagt, die Teehybriden und kleinen Strauchrosen im Topf völlig unproblematisch finde.Dass man einmalblühende Riesengewächse nicht auf Dauer in Kübeln halten kann, versteht sich eigentlich von selbst. Deshalb bin ich auch so verblüfft, dass der Zigeunerknabe sich irgendwie wenig daraus macht. Aber er ist halt ein Bourbone und die D. de Montebello ist eine Gallica, zumindest eine Gallica-Hybride. Vielleicht liegt´s daran.Allerding hatte ich den Charles de Mills 6 Jahre auf dem Balkon stehen, bevor ich meine jetzige Wohnung mit Garten zog. Er hat es auch wunderbar geschafft, immer auf der gleichen Größe zu bleiben und trotzdem einen fröhlichen Eindruck zu machen. Jetzt steht er im Garten und ist wirklich riiiesig!Seit 2 Jahren habe ich jetzt Ispahan im Topf, auch sie gedeiht prächtig, schiebt ewig lange Triebe. 2 Jahre sind allerdings noch keine Zeit.Auch nicht empfehlen würde ich Kletterrosen in Töpfen. Wenn der Topf nicht gerade eine Tonne ist, klettern sie nicht, jedenfalls die meinen nicht. Wobei ich einzelne sehr lange Triebe eh zurückschneide. Ich möchte nämlich, dass die Höhe der Rose in einem guten Verhältnis zu der Größe des Topfes und damit der Wurzelkraft steht, die sie zur Verfügung hat.