Auf der Schwäbischen Alb kenne ich Stachelbeeren auch auf Felsen, dort aber nicht sehr beeindruckend, vegetativ und vom Ertrag her mickrig.
Im Heckengäu sind die im Unterholz von Feldgehölzen oder lichten Wäldern sind sie weit verbreitet, gerne an oder auf alten Steinriegeln oder Lesesteinhäufen. Im Wäldchen neben meiner Obstwiese gibts auch ein paar, die (vegetativ) beeindruckendsten sind auf einem Lesesteinhaufen unter einer Eiche: 1,5 m hoch und knapp 3 m Durchmesser, aber vielleicht 5 Beeren. Im Wäldchen selbst sind sie so maximal 0,5 x 0,5 m und lange nicht so dicht, ganz ohne Beeren. Da (über-)leben sie halt so und warten auf mehr Licht, denke ich.
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Stachelbeeren (Gelesen 296692 mal)
Moderator: cydorian
- cydorian
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Re: Stachelbeeren
Sie fruchten hier auch, aber nur auf Standorten mit viel Licht. Ich habe schon gesammelt, für Marmelade langts. Mühsam, Beeren nie >10mm, Stacheln. Farbe ist meistens gold, aber auch andere.
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Re: Stachelbeeren
Wir haben hier Wildvorkommen auf Felsen/Schiefer. Da findet man die wahrscheinlicher als in Hecken. Die Wildvorkommen scheinen auch weniger ein Problem mit Mehltau zu haben als Pflanzen im Garten.
Re: Stachelbeeren
An meinen Stachelbeerhochstämmen hatte ich noch nie Mehltau, eher Blattfallkrankheit.
Gruß aus Karl-Chemnitz-Murx