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Hemerocallis 2026 (Gelesen 5134 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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hobab
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Re: Hemerocallis 2026

hobab » Antwort #165 am:

Dank für die Antwort: naja, fulva wird einfach schnell sehr wuchtig und besiedelt ganze Flächen.Da haben Lavendel und selbst Perovskia keine Chance. Mir Aruncus, große Hosta oder Farnen, vorallem aber Gehölzen geht es aber. Ich nutze sie halt vor allem dann, wenn die Kunden (meist sind es da Hausverwaltungen) kein Geld für Pflege ausgeben wollen. Oder die Erde so abgerockt ist durch HSM und Dauerwegharken, das nichts anderes mehr wächst,
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Gersemi
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Re: Hemerocallis 2026

Gersemi » Antwort #166 am:

Was die Taglilien angeht, sehe ich das völlig entspannt, es ist absolute Geschmacks- Anspruchs - und Ansichtssache. Was der/die eine klasse findet, gefällt andern gar nicht.
Ich habe fast noch alle die alten Sorten, die ich zu Beginn der Sammelleidenschaft bekam, wobei in den letzten Jahren auch viele neue Züchtungen hinzukamen, ich mag sie alle, wüchsige wie kapriziöse.
Meine absoluten Lieblinge sind zwei Ufosorten, Primeval Force und Navajo Pony, die ich zu dem Zeitpunkt nirgends bekommen konnte, aber Novaliz und noch jemand haben mir von ihren was abgegeben. Darüber habe ich mich gefreut wie ein Kind und tue es heute noch wenn sie aufblühen :D
LG
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hobab
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Re: Hemerocallis 2026

hobab » Antwort #167 am:

Klar, das jede was anderes mag. Ich schätze die Hems vor allem wegen ihrer Anspruchslosigkeit und zuverlässiger Blüte. Wenn sie das nicht können, brauch ich sie nicht. Generell kann ich mit den meisten klotzigen Züchtungen mit künstlicher Chromosomenverdopplung wenig anfangen kann, in meinen Augen sind sie einfach zu weit weg von der eleganten Naturform. Aber das stimmt natürlich nicht bei allen und ist natürlich Geschmackssache.
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riegelrot
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Re: Hemerocallis 2026

riegelrot » Antwort #168 am:

hobab hat geschrieben: 27. Jun 2026, 10:19 Am besten und zuverlässigsten blühen immer noch die Wildformen und ich find sie meist schöner als die Züchtungen (mit Ausnshmen, wie viele Tambergs). Citrina, lilioasphodelus, minor - blühen zuverlässig und elegant.
Über Geschmack lässt sich streiten, aber was mein Garten betrifft muss ich sagen, dass die Neuzüchtungen gut blühen, es dauert nur manchmal länger. Überhaupt habe ich bis jetzt nur 1 Hems, wo keine Knospen sind, Darla Anita. Das ist ohnehin eine späte. Ich ersetze immer mehr Bartiris, wo nun fast jedes Jahr eine Enttäuschung ist, durch Hemerocallis.
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riegelrot
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Re: Hemerocallis 2026

riegelrot » Antwort #169 am:

hobab hat geschrieben: 27. Jun 2026, 10:44 Dank für die Antwort: naja, fulva wird einfach schnell sehr wuchtig und besiedelt ganze Flächen.
Auch das widerspreche ich. Kann, muss aber nicht. Ich habe seit ewigen Zeiten 1 Horst Fulva. Der bleibt 1 normalgrosser Horst und breitet sich keinesfalls aus. Nachbarpflanzen überwiegend Hosta und Akeleien.
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Mathilda11
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Re: Hemerocallis 2026

Mathilda11 » Antwort #170 am:

daß neuere Sorten schlechter blühen ist halt einfach nicht zutreffend. viele sind im Gegenteil deutlich reichblütiger, ich hab durchaus aus dem Grund einige ältere Sorten entsorgt. aber man sollte sich bei der Auswahl halt auskennen, angefangen von Züchtern die aus Gründen einen gewissen Ruf haben bis zu klimatischen Anforderungen. Wenn man in einer kälteren Gegend mit sev und ev Sorten anfängt, braucht man sich nicht wundern, daß das schiefgehen kann.
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Staudo
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Re: Hemerocallis 2026

Staudo » Antwort #171 am:

Nochmal zu den fulva. Vor dem Saxdorfer Pfarrgarten gibt es das "Dreieck", ein kleiner, von Ligusterhecken eingefasster Splittergarten zwischen Straßen und Wegen. Dort wurden allerlei Gehölzsämlinge gepflanzt, bis es nur noch ein einziges Gestrüpp war. Ich habe fast alles gerodet und die Fläche über einen Sommer mit Mypex zugedeckt. Dann wurde gefräst und eine Blumenmischung ausgesät. Jetzt ist es eine extensive Blühwiese, die zweimal im Jahr gemäht wird. H. fulva hat alles überstanden.
Zu den neuen Sorten. Die von Tamberg sind auf alle Fälle empfehlenswert. Für Tamberg war Reichblütigkeit immer Zuchtziel.
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hobab
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Re: Hemerocallis 2026

hobab » Antwort #172 am:

Ja, die beiden sind toll!
Ich hab seit Ewigkeiten fulva und freu mich immer, wenn ich welche loswerde: es werden eben schnell zuviele, sie halten alles aus (sterberrate=0) und so oft ergeben sich pflegeleichte Hofpflanzungen in denen die passen, halt auch nicht - da nimmt man eher Geranium macrorrhizum oder Luzula/ Carex und nicht so struppig aussehende Hems. Wenn du, Riegelrot, andere Erfahrungen hast, gibt es vielleicht verschiedene Herkünfte, anscheinend gibt es ja auch viel wüstere, mit den wohl eigentlich arttypischen Ausläufern.
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Buddelkönigin
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Re: Hemerocallis 2026

Buddelkönigin » Antwort #173 am:

Kürbisprinzessin hat geschrieben: 27. Jun 2026, 10:43 Lieber Hobab, auch wenn ich hier im Forum gern die Schönheit des Natternkopfes und der Färberkamille lobe, steckt insgeheim auch eine vornehme Gärtnerin mit Sammel-Wut in mir drin.
Das hier ist ein bisschen das "best of" meines kleinen Hemerocallis-Beetes vom letzten Jahr ;)
:D :D :D
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Callis
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Re: Hemerocallis 2026

Callis » Antwort #174 am:

hobab hat geschrieben: 27. Jun 2026, 12:28 ...
Ich hab seit Ewigkeiten fulva ...Wenn du, Riegelrot, andere Erfahrungen hast, gibt es vielleicht verschiedene Herkünfte, anscheinend gibt es ja auch viel wüstere, mit den wohl eigentlich arttypischen Ausläufern.
Hier mal (dank Dr. Jürg Plodeck) ein umfangreicher Überblick über die Varianten der Species Hemerocallis fulva (runterscrollen bis zu ihr). In Europa kommt allerdings die Variante 'Europa' am häufigsten vor. Daher der Name.

Ich hattte übrigens von Tamberg mal eine H. fulva var. littorea, die sehr viel aggressivere Ausläufer machte als die H. fulva 'Europa'. Die habe ich rausgeworfen.
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Re: Hemerocallis 2026

Norna » Antwort #175 am:

Mathilda11 hat geschrieben: 27. Jun 2026, 11:47 daß neuere Sorten schlechter blühen ist halt einfach nicht zutreffend. viele sind im Gegenteil deutlich reichblütiger, ich hab durchaus aus dem Grund einige ältere Sorten entsorgt. aber man sollte sich bei der Auswahl halt auskennen, angefangen von Züchtern die aus Gründen einen gewissen Ruf haben bis zu klimatischen Anforderungen. Wenn man in einer kälteren Gegend mit sev und ev Sorten anfängt, braucht man sich nicht wundern, daß das schiefgehen kann.
Das habe ich auch nicht unterstellt - im Gegenteil. Deshalb fände ich es toll, wenn Kenner hier Hinweise darauf geben, welche Sorten unter diesem Aspekt empfehlenswert sind. Porträtaufnahmen von Einzelblüten sind diesbezüglich leider wenig aussagekräftig.
Von Tamberg habe ich auch Züchtungen - nach den oft schlechten Erfahrungen mit neueren Sorten aus den USA, die befreundete Sammler hier gemacht hatten, ist es ein Segen, dass die Züchtung hierzulande so ergolgreich vorangetrieben wurde!
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Re: Hemerocallis 2026

Buddelkönigin » Antwort #176 am:

Diese drei sind in den letzten Tagen dazu gekommen...neben denen, die ich hier schon gezeigt habe. :D
Alles noch relativ kleine Horste, da nach Mäuse Attacken im letzten Jahr frisch "aufgeforstet". ;)
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Re: Hemerocallis 2026

Kürbisprinzessin » Antwort #177 am:

hobab hat geschrieben: 27. Jun 2026, 10:19 Am besten und zuverlässigsten blühen immer noch die Wildformen und ich find sie meist schöner als die Züchtungen (mit Ausnshmen, wie viele Tambergs). Citrina, lilioasphodelus, minor - blühen zuverlässig und elegant.
Oh ja, das sind mir auch die allerallerliebsten! Ich habe drei verschiedene gelbe zarte im Garten und alle drei begeistern mich. So richtig konnte ich bisher nicht herausfinden, welche Arten/Sorten es genau sind, aber schön auf jeden Fall 🤗
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Re: Hemerocallis 2026

Kürbisprinzessin » Antwort #178 am:

riegelrot hat geschrieben: 27. Jun 2026, 11:24 Heute Morgen ist Siloam Doodlebug offen.
Hui, die ist aber hübsch!
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Re: Hemerocallis 2026

rheinmaid » Antwort #179 am:

Schöne alte Sorten, besonders Little Grapette. Die hatte ich auch mal, scheint aber leider verschwunden zu sein..oder unter der Fulva begraben :(
Bei mir absolut gut schon seit Jahren sind die unten, und, auch wenn es Eigenwerbung ist, viele meiner eigenen Sorten, die sind hier sehr gut angepasst und wachsen wie "blöd"
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