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Lagerbirne (Gelesen 90829 mal)

Obstgehölze, Beerensträucher und Wein (Veredlungen, Unterlagen, Schnitte und Selektionen) sowie Staudenobst (Erdbeeren)

Moderator: cydorian

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ringelnatz
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Re: Lagerbirne

ringelnatz » Antwort #190 am:

cydorian hat geschrieben: 20. Sep 2022, 16:40
ringelnatz hat geschrieben: 20. Sep 2022, 14:48
Zu Birne auf Quitte auf Sandboden kann ich nur sagen: das wird Mini.
[/quote]

Pyrus-Unterlagen gehen halt nicht auf flachgründigem Boden. Das habe ich selber schon mehrfach bitter lernen müssen. Quitte (BA29! Alle Anderen sind schwächer!) ist Herzwurzler und wurzelt generell flacher, wichtig ist bei solchen Unterlagen die grosszügigste Pflege der Baumscheibe. Ich mach das wie gesagt mit Pferdemist und zwar im gesamten Traufbereich, mindestens zehn Eimer jedes Jahr. Ganz frisch obenauf. Dann kommt dünnes schwarzes Vlies drauf, befestigt mit Steinen, erstens damit kein Gras spriesst und zweitens damit der Pferdemist liegen bleibt. Fehlt es, fehlt auch der Mist in drei Tagen. Vögel scharren ihn extrem auseinander und werfen ihn weit. Beim Abbau erzeugt er fast acht Wochen lang Wasserüberschuss. Ein Versuch mit Agrargel im Pflanzloch läuft auch gerade, noch keine Ergebnisse. Schon allein aufgrund des Wetters, wo sich seit Jahren nur noch irre Extreme abwechseln kann man nicht mehr nach überkommenen Methoden vorgehen.


Mir ist schon klar, dass das bei dir gut passt, aber du hast halt auch Lehmboden auf dem Gestein. Und die Gesteinsschicht ist wahrscheinlich meterdick.

[quote] Bei dir sollte die Birne jedoch nach unten wurzeln können. (Dazu hast du uns bislang allerdings zu wenig Informationen verraten, die eine fundiertere Einschätzung zuließen.)


Ich kann auch nicht glauben, dass der Schutt komplett undurchdringlich ist. Zumindest sollte im norddeutschen Tiefland unter dem Sand kein Gestein kommen, sondern irgendwann Ton. Wenn 40cm auf Sand auf Gestein wie bei Cydorian liegen würden, würde wahrscheinlich gar nichts mehr wachsen. Deswegen glaube ich auch (kraft meiner Wassersuppe.. ;)), dass eine Birnenunterlage durch den Schutt wurzeln würde.

-> Azubi: grab doch mal etwas tiefer in den Schutt rein, und sag uns, was das für ein Schutt ist, und wie undurchdringlich der ist. Ist das Bauschutt?

Wir haben das Thema Birne auf Sand hier schon mehrfach diskutiert, wenn ich recht erinnere, ist das immer etwas schwierig, selbst Sämlingsbäume sind oft alles andere als wuchsstark - ich glaube daher nicht, dass einem eine Birne auf Birnenunterlage davon wächst. In meiner Umgebung gibt es auf jeden Fall viele schöne alte Birnbäume, alle auf Sämling - höher als 4-5m sind die kaum. (nach Jahrzehnten!) Die Birnen übrigens sehr lecker ;D
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Aromasüß
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Re: Lagerbirne

Aromasüß » Antwort #191 am:

Hallo Azubi,

wenn Cydorian sagt, das die Mme. Verté auf Kies gedeiht, dann kannst Du Dich darauf verlassen.

Mit Quitte auf trockenem Sand habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (und auch Gisela-5 würde ich nicht nehmen, aber das ist eine andere Diskussion).
Bei Dir ist es ja gar nicht so trocken, schreibst Du, und hast Deine Entscheidung bereits getroffen. Bleibe dabei:
Azubi hat geschrieben: 19. Sep 2022, 21:58Ca. 40cm mittelmäßiger Sandboden. Darunter Schutt.
Den Birnbaum würde ich an eine Stelle setzen, wo es generell etwas feuchter ist.
Ich werde also eine Baumschule suchen, die auf BA29 veredelt.


Anekdote:
Auf Bauschutt steht auch der Hausgarten meiner Eltern (in den 1960ern gebaut: Bau-Abfall großflächig vergraben und etwas Mutterboden drüber...). Als dann in der Straße die Rohre neu gelegt wurden, hat mein Vater die Bauarbeiter gebeten, ob sie ihm mit ihrer Rohrbaumaschine ein großes Loch in den Bauschutt bohren können. Den Abzug von der Mittagspause wolle er gern vergüten. Seitdem wächst in diesem Pflanzloch ein edler Apfelbaum.

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Re: Lagerbirne

Azubi » Antwort #192 am:

Berat hat geschrieben: 20. Sep 2022, 19:05
Dazu hast du uns bislang allerdings zu wenig Informationen verraten, die eine fundiertere Einschätzung zuließen.


Nochmal zum Boden: Der Garten wurde am Rand eines Auwalds aufgeschüttet. Im Wesentlichen Steine, aber auch Bauschutt habe ich gefunden. Bauarbeiten in der Straße haben gezeigt, dass da irgendwann Ton kommt.
Zu den Rändern des Gartens wird er flacher. Dort wird der Garten generell feuchter und ganz hinten sumpfig.

Es gibt Bereiche, wo der Rasen nach 5 Monaten ohne nennenswerten Regen quietsche-grün ist. Dort ist es aber auch schattig und im Winter nass. Die besten Obstbaum-Plätze sind leider schon vergeben, daher würde ich eine Haselnuss opfern. Ist für mich schwierig abzuschätzen, wo es einem Birnbaum am besten gefallen würde. Ich kenne ja auch die Feuchtigkeit in der Tiefe über das Jahr nicht. Eine vor 6 Jahren gepflanze Walnuss steht ohne wässern prächtig da und trägt die ersten Nüsse. Die Haselnüsse wachsen gigantisch. Der restliche Obstgarten wächst so, wie ich mir vorstelle (mit Bewässerung). Für die Kirschen hatte ich Gisala5 gewählt, weil ich sie einnetzen möchte, wenn die KEF uns mal findet.

Was das Mulchen angeht, bin ich etwas ratlos. Im ersten Jahr hatte ich eine dicke Schicht Rasenschnitt drauf. Das fand eine Schermaus super und ist unbemerkt an einen Pfirsich geschlichen und über den Wühlmausdraht drüber, den ich nicht bis zum Stamm gezogen hatte. Ich sehe jetzt gerne, was um die Bäume herum passiert. Wegen der diesjährigen Trockenheit bin ich aber am überlegen, wie ich noch einen Versuch machen könnte. Die Birne wird aber wahrscheinlich ausreichend feucht stehen.

Generell brauche ich keine hohen Ertag an Birnen. Der Rest würde an unsere Gartenmitbewohner gehen.
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Re: Lagerbirne

cydorian » Antwort #193 am:

Auwald, grünes Gras, gut wachsende andere Obstbäume, da hätte ich wenig Skepsis auch eine Lagerbirne zu setzen. Feucht, Boden, dann Steine, irgendwann Ton, ich meine das reicht um Unterlagen nach Wahl zu nehmen. Probiere es. Negative Erfahrungen kanns auch geben, wenn die Verhältnisse günstiger erscheinen. Wenn es nicht gerade einen bereits präsenten Riesenspielverderber gibt, bin ich immer der Ansicht, man sollte lieber bald den Spaten in die Hand nehmen, die nachfolgend gewonnenen Erfahrungen sind wertvoller wie jeder Forenbeitrag.
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Re: Lagerbirne

Aromasüß » Antwort #194 am:

Hört sich gut an, was Du in Deiner Auwald-Randlage beobachtest und tust.

Viel Glück!
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Re: Lagerbirne

frauenschuh » Antwort #195 am:

Vor ca. 8 Jahren konnten wir in einer Ecke auf einer Streuobstwiese keine Bäume pflanzen, weil es dort zu nass war. Mittlerweile stehen auch dort Bäume, die sehr gut wachsen. Also wenn es nicht gerade Auwaldlage eines großen Flusses ist, wird sich die Situation eher Richtung trockener verändern. Ich habe an einem Bach 3 Birnen gepflanzt. Der Bach ist mittlerweile weg. Die Birnen sind offensichtlich mit der Lage ganz zufrieden.
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Berat
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Re: Lagerbirne

Berat » Antwort #196 am:

Azubi hat geschrieben: 22. Sep 2022, 11:55
Nochmal zum Boden: Der Garten wurde am Rand eines Auwalds aufgeschüttet. Im Wesentlichen Steine, aber auch Bauschutt habe ich gefunden. Bauarbeiten in der Straße haben gezeigt, dass da irgendwann Ton kommt.
Zu den Rändern des Gartens wird er flacher. Dort wird der Garten generell feuchter und ganz hinten sumpfig.
[/quote]
Schau an, scheint doch gar nicht so schlecht zu sein. Keineswegs ideal, aber mit ein wenig Nachhilfe vermutlich sogar ganz gut machbar. Mit einer starkwachsenden Birnenunterlage bist du da auf jeden Fall richtig.

Ich würde dir weiterhin dringend raten, dir die Zeit zu nehmen, den Boden im (großzügig bemessenen) Pflanzloch zu verbessern, in etwa so wie von Ringelnatz beschrieben (muss im Zweifelsfall nicht ein Meter tief sein). Dazu brauchst du keinesfalls länger als einen Nachmittag. Damit gibst du der jungen Pflanze einen wertvollen Startvorteil für die ersten Jahre, die die kritischsten sind. Zugleich ersparst du dir viel Zeit hintenhinaus, an Gießen und Düngen und Sorgen.

Ich weiß nicht, wie andere ticken, aber im Hausgarten habe ich eine besondere Beziehung zu meinen Baumbabys und will das Mögliche tun, dass es ihnen gut geht. Da fallen dann auch Sachen drunter, die für 50 Setzlinge auf der Wiese nicht leistbar wären.

Azubi hat geschrieben: 22. Sep 2022, 11:55
Eine vor 6 Jahren gepflanze Walnuss steht ohne wässern prächtig da und trägt die ersten Nüsse. Die Haselnüsse wachsen gigantisch. Der restliche Obstgarten wächst so, wie ich mir vorstelle (mit Bewässerung).
[/quote]
Ein Walnussbaum ist kein schlechter Indikator. Das ist der zweite Pfahlwurzler unter den heimischen Obstsorten, ebenfalls wärmeliebend und ein wenig sensibel. Wenn (die robuste) Birne und Walnuss sich einmal gut eingewurzelt haben, solltest du unter deinen Bedingungen, solange du dich ein wenig kümmerst, durchaus deine Freude an ihnen haben können. Nur nochmal erwähnt: Noch weniger als Trockenheit vertragen sie Staunässe. Erstere können sie in einem gewissen Maß durch ihr tiefes Wurzelsystem ausgleichen, zweitere nicht.

[quote author=Azubi link=topic=38325.msg3930550#msg3930550 date=1663840542]
Für die Kirschen hatte ich Gisala5 gewählt, weil ich sie einnetzen möchte, wenn die KEF uns mal findet.

Die Überlegung halte ich für grundsätzlich richtig, halt erkauft mit den Nachteilen einer (mittel-)schwachwachsenden Unterlage mit wenig entwickeltem Wurzelsystem, das auf trockenem Sandboden zwingend bewässert werden muss.

[quote author=Azubi link=topic=38325.msg3930550#msg3930550 date=1663840542]
Was das Mulchen angeht, bin ich etwas ratlos. Im ersten Jahr hatte ich eine dicke Schicht Rasenschnitt drauf. Das fand eine Schermaus super und ist unbemerkt an einen Pfirsich geschlichen und über den Wühlmausdraht drüber, den ich nicht bis zum Stamm gezogen hatte. Ich sehe jetzt gerne, was um die Bäume herum passiert.

Ein offener Wühlmauskorb bringt etwa so viel wie kein Wühlmauskorb. Das hast du bemerkt, beim nächsten Mal machst du es anders.

Eine dicke Schicht Rasenschnitt ist immer problematisch: Zum einen nisten sich gerne Mäuse ein, zum anderen lässt sie keinen Sauerstoff an den Boden und beginnt zu faulen. Am besten wäre eine häufiger erneuerte dünnere Schicht, wo dann jedes Mal auch gründlich gehackt wird. Das (kräftige) Hacken mögen die Wühlmäuse überhaupt nicht. Für die Wasserversorgung ist es ebenso sehr günstig: "Einmal gehackt ist dreimal gegossen" gilt immer noch. Das halte ich für eine so wichtige Geschichte, dass ich es sogar auf der Streuobstwiese mache. Im Herbst und Winter nicht mehr mulchen (meist ausreichende Bodenfeuchte; die Nährstoffzufuhr wäre kontraproduktiv). Dann siehst du auch gleich besser, was sich auf bzw. unter der Baumscheibe tut.

Ich wünsche dir viel Erfolg und Freude mit deinen Bäumen. Das wird schon.
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sandor
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Re: Lagerbirne

sandor » Antwort #197 am:

Frage: Was ist wenn eine Birne statt schmelzend nur rauschend ist?
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Re: Lagerbirne

Berat » Antwort #198 am:

sandor hat geschrieben: 1. Okt 2022, 16:18
Frage: Was ist wenn eine Birne statt schmelzend nur rauschend ist?

Dann rauscht der davon berauschte Elch in die A-Klasse. Oder auf was willst du hinaus?
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sandor
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Re: Lagerbirne

sandor » Antwort #199 am:

"Fleisch schneeweiß, vollsaftig, rauschend, süß weinsäuerlich müskiert",

auf das wollte ich hinaus. Manche alte Birnensorten werden so beschrieben.
http://www.obstarche.de/hauptsorte-birne.html
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Re: Lagerbirne

Berat » Antwort #200 am:

Hatte ich bislang offenbar immer überlesen. Vielen Dank für die Erläuterung.

Nach dieser Beschreibung des Diehlschen Systems zur Birnenklassifizierung (mit sechs Klassen) steht rauschend zwischen butterhafschmelzend und abknackend: halbschmelzend würde ich dann heute sagen.

hat geschrieben: 1. Jan 1970, 01:00
I. Klasse:
Butterhafschmelzende, sehr geschmackvolle Birnen, die sich im Kauen geräuschlos auflösen. - Enthält die eigentlichen köstlichen Tafelfrüchte.

II. Klasse:
Saftreiche, geschmackvolle Birnen, deren Fleisch im Kauen etwas oder ziemlich rauschend ist, sich aber doch ganz auflöst. - Enthält ebenfalls köstliche oder doch vortreffliche Tafelbirnen.

III. Klasse:
Saftreiche oder doch saftig geschmackvolle Birnen, deren Fleisch im Kauen abknackt und sich nicht oder nicht ganz auflöst. Enthält teils Tafelfrüchte, teils auch nur vortreffliche Früchte für die Ökonomie.
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Re: Lagerbirne

zwerggarten » Antwort #201 am:

zeitlos großartige beschreibungen! :o :D
moin

"(…) die abstrakten worte, deren sich doch die zunge naturgemäß bedienen muß, um irgend welches urteil an den tag zu geben, zerfielen mir im munde wie modrige pilze." hugo von hofmannsthal – der brief des lord chandos
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sandor
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Re: Lagerbirne

sandor » Antwort #202 am:

@ Berat

Dankeschön für Deine Berat-ung!!!
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cydorian
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Re: Lagerbirne

cydorian » Antwort #203 am:

Vor drei Wochen die Belle Epine du Mas geerntet. Gefällt mir immer besser. 75° OE. Lagerfähig bis einschliesslich Dezember. Essreife beginnt so langsam, ist dann süss mit angenehmer Säure, schmelzend, saftig, das Aroma wirkt erst eigentümlich, entwickelt sich dann im Stil von Madame Verte.

Zunehmend werden Winterbirnen der massenhaft französische Sorten interessant, die früher meist nicht ausreiften oder deren Wärmedürftigkeit zu hoch für gute Qualität war. Edelcrassane, Winterdechant, Esperens Bergamotte...
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Re: Lagerbirne

Maiglöckchen1 » Antwort #204 am:

Die Lagerbirnen,
J von Mecheln muss bei Farbumschlag geerntet werden. Der oft angegebene Rat so lange wie möglich am Baum lassen heisst, mehlig bröckeliges Fruchtfleisch, dieses Jahr 8.10 reif, derzeit noch nicht schmelzend, alterniert.
Esperens Bergamotte fiel von alleine um den 15.10. Hält länger als JvM. alterniert.
David hat viel Pseudomonas, die ist abgängig.
GvParis ist dieses Jahr irgendwie ohne Aroma.

Bild links nach rechts: oben 2x Gräfin von Paris auch aufgeschnitten, berostete Uta, 2 x J.von Mecheln
unten links 2x David, 2x Esperens Bergamotte
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5x Birnen.jpg
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