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Was sind das für Pilze? (Gelesen 33775 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
Re:Was sind das für Pilze?
Die cadmiumbelastung hat in den letzten Jahren grundsaetzlichabgenommen, und da anischampignons eher selten auf dem Speisezettel stehen, hätte ich da keine bedenken, selbige zu verzehren.
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Re:Was sind das für Pilze?
Eher selten? Also selten sind die bei uns nicht. Ohne jetzt wirklich gewogen zu haben, schätze ich mal 80% der Champignons sind bei uns Anisegerlinge.
nördlichstes Oberschwaben, Illertal, Raum Ulm
- Gänselieschen
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Re:Was sind das für Pilze?
Egal welche Sorte - bei rosa-dunklen Lamellen ist es fast immer ein Champignon. Wenn der also nicht müffelt oder bitter schmeckt, dann würde ich den auf jeden Fall in Pfanne hauen.Diese Baumpilze kenne ich nicht - da sie sehr wahrscheinlich auch nicht essbar sind, würde ich keine Ehrgeiz auf die Bestimmung verwenden 

- Zwiebeltom
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Re:Was sind das für Pilze?
Solche Aussagen geben doch Sicherheit bei der Fernbestimmung von Pilzen.ist es fast immer ein Champignon. auf jeden Fall in Pfanne hauen.


Das Leben ist kein Ponyschlecken.
- Gänselieschen
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Re:Was sind das für Pilze?
Keine Frage
- ich würde ihn essen - die dunklen Lamellen, so wurde mir mal vermittelt, sind immer Champignons. Dass das mit dem "immer" bestimmt nicht stimmt, bei der vielen Anzahl von Pilzen, ist klar. Es gibt aber keine giftigen Verwechslungsmöglichkeiten. Champis sind auch für Anfänger eine sichere Sache.Das hier ist einfach eigene Schuld. Champignons haben eben keine weißen Lamellen. Wenn man das beim Sammeln berücksichtigt - dann nimmt man eben keine giftigen Pilze mit. Auch die Knolle ist zu sehen beim Knollenblätterpilz - besonders im jungen Stadium, in welchem ja hier die Pilzsammler den giftigen Pilz nicht erkannt haben.

Re:Was sind das für Pilze?
Ich kenne mich mit den Baumpilzarten auch nicht aus, habe aber hier viele Birkenporlinge entdeckt, zusammen mit Zunderschwammpilzen an toten Birken.Der Birkenporling soll ein Heilpilz bei Magenbeschwerden sein und als Tee getrunken werden können.Hat das mal jemand probiert??Bevor ich da was verkehrt mache....ich habe nämlich einen Birkenporling mitgenommen und in Stücke geschnitten und getrocknet....für alle Fälle ;DMit Champignons kenne ich mich nicht aus und habe immer Angst gehabt, die mit Knollenblätterpilzen zu verwechseln. Die dunkle Unterseite....ja stimmt. Knollenblätterpilze wuchsen mal in Mengen in meinem Gewächshaus, waren wohl durch Kompost dorthin gelangt :-\Stark Axel
!!!Du hast es überlebt
;DHast Du auch schon Fliegenpilze probiert? Die sollen als Tinktur gut bei Rheuma sein, zum Einreiben.LG von July



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Re:Was sind das für Pilze?
Also, ich habe meine zwei Champignons überlebt. Da ich eine einigermaßen gute Nase habe und keinerlei Karbol- oder auch Anis-Geruch wahrnehmen konnte, habe ich sie mit Butter in der Pfanne gebraten. Geruch blieb angenehm und wurde noch angenehmer mit ein wenig Knoblauch
. Petersilie und Baguette dazu. Sehr lecker - meine ersten eigenen Gartenpilze
. Ich musste sie allerdings alleine essen...das Misstrauen war zu groß
.Ich würde ja mal gerne eine Pilzführung machen, aber sowas gibt es hier leider nicht...auch kein altes Pilzweiblein oder so. Schade. Übrigens kannte ich mal einen Chemiestudenten, der Fliegenpilze gesammelt und getrocknet hat und sich damit milligrammweise zudröhnte. Ich weiß aber nicht, ob der noch lebt...






- Gänselieschen
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Re:Was sind das für Pilze?
Und das nächste Mal macht die Familie bestimmt auch mit - die nicht weißen Lamellen sind wirklich ein sicheres Erkennungszeichen für alle, wie sagt man, champignonartigen Pilze. Ich habe auch schon welche gegessen. Bei mir stand hinten im wilden Uferbereich letztens ein Knolli - schon der wunderschöne saubere Pilz hat mir ne Heidenangst gemacht. Ich habe sogar überlegt, ob ich ihn beseitige - aber es dann gelassen. Würdet Ihr Knollenblätterpilze in der Natur zerstören?
Re:Was sind das für Pilze?
Nein in der Natur würde ich die Knollenblätterpilze stehen lassen, im Gewächshaus wollte ich sie aber lieber doch nciht haben:)Droge Fliegenpilz:) Das Hauptgift soll wohl in der roten Haut des Fliegenpilzes sitzen.....ich würde ihn trotzdem nie probieren, nur äußerlich vielleicht:)LG von July
- Gänselieschen
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Re:Was sind das für Pilze?
Ich bin ja auch gegen das Kaputtmachen. Manchmal finden sich hier im Wald auch umgetretene Fliegenpilze - wirklich schade. Die sehen so hübsch aus. Essen würde ich die nie - auch nicht probieren. Ich bin eine totale Gegnerin von bewusstseinserweiternden Mittelchen 

- Dunkleborus
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Re:Was sind das für Pilze?
Öhm... ganz so würde ich es nicht ausdrücken. Es gibt jede Menge giftiger Pilze mit nicht weissen Lamellen. Wobei die Überbevölkerung wirklich allmählich... aber lassen wir das....die nicht weißen Lamellen sind wirklich ein sicheres Erkennungszeichen für alle, wie sagt man, champignonartigen Pilze. ...
Alle Menschen werden Flieder
- Gänselieschen
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Re:Was sind das für Pilze?
Na gut, so ganz ahnungslos sollte man nie sein, wenn man selbst Pilze sammelt. Das wäre jetzt doch etwas über das Ziel hinaus geschossen. Für jemanden, der sich etwas auskennt, ist ein Champignon recht sicher auszumachen. Und andere Pilze würde ich in der Art auch nicht sammeln, oder zuordnen. So sicher fühle ich mich dann auch nicht. Es ginge nur darum, den Champi zu erkennen, was der Rest dann für Namen trägt, wüsste ich auch nicht. 

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Re:Was sind das für Pilze?
@ Martina, meinst du nicht, dass der Erste wieder der Scheidling von weiter oben ist? Der zweite Pilz ist so lustig und eindeutig, dass wir den bestimmt finden werden. Ich gehe mal auf die Suche.
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Re:Was sind das für Pilze?
Dochdoch, Gänselieschen, das ist der, wo Du gemeint hast, es sei der Scheidling. Ich fand ihn bloss so dekorativ, dass ich ihn nochmals zeigen wollte. Als hätte sich das Beet für den Herbst nochmal aufgeputzt.Der zweite ist irgendwie richtig gruslig
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