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Astern (Gelesen 287539 mal)

Einjährige, Zweijährige, mehrjährige Stauden, Farne, Gräser, Zwiebelpflanzen ...

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

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Drainagefan
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Re: Astern

Drainagefan » Antwort #2445 am:

helga7 hat geschrieben: 23. Jun 2026, 08:02 verblüht
Danke dir Helga. Mir ist schon klar, dass das Bergkraut verblüht ist. Ist es normal, dass man da nichts grünes mehr sieht? Hätte ich das Bergkraut zurückschneiden sollen?

Ich bin in dieser Gegend des Gartens total irritiert. Das Steinkraut sollte eigentlich sehr gut mit Hitze zurecht kommen. Vielleicht ist die Drainage zu stark. Vor 20 Jahren war das im Frühjahr "Sumpfgebiet", wenn es wochenlang regnete, aber es regnet ja nur mehr wenig. In dieser Gegend geht mir ohne Gießen alles Mögliche ein, zB vertrocknen heuer auch manche Arten von Mittagsblumen, die Jahre davor schön waren. Geranium cinereum hat dort zwar geblüht, aber so richtig wohl fühlte er sich dort nicht. Am ähnlich heißem neuen Standort fühlt er sich viel wohler. Ich rätsle was da spezielles vor meiner Liguster-Hecke ist und probiere es jetzt mal mit etwas Gießen.

Das Steinkraut ist mir nicht so wichtig, aber ich will Schlüsse für die Astern daraus ziehen. Die Idee ist eine Kombination aus Früh- und Spätblüher.
LG Horst
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hobab
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Re: Astern

hobab » Antwort #2446 am:

Es wäre leichter mit den botanischen Namen - Steinkäuter gibt es allein bei Alyssum über hundert und auch das einjährige Lobularia wird oft unter Steinkraut geführt. Alyssum sollte eigentlich nicht vertrocknen, aber Staunässe mögen sie gar nicht. So wenig grün ist schon ungewöhnlich, auch wenn die selten besonders üppig wirken.

Man kann nicht sehen, wie nah die Fichte ist, ab einem bestimmten Bereich gibt es aber nur noch wenige Pflanzen, die dort überleben: wie gesagt, kann man hier nicht sehen.
Die Aster sieht nach laevis aus, die meisten Sorten werden locker über 1 m. Allerdings wollen fast alle Astern humosen Boden, danach sieht es hier nicht gerade aus.
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Drainagefan
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Re: Astern

Drainagefan » Antwort #2447 am:

hobab hat geschrieben: 23. Jun 2026, 14:56 Es wäre leichter mit den botanischen Namen
Gerne: Alyssum montanum Berggold. Meistens steht der unter meinem Foto. Wenn es mehrere Hauptpflanzen am Foto gibt, dann lasse ich den meistens weg.
hobab hat geschrieben: 23. Jun 2026, 14:56 Alyssum sollte eigentlich nicht vertrocknen, aber Staunässe mögen sie gar nicht. So wenig grün ist schon ungewöhnlich
Um Alyssum mache ich mir weniger Sorgen Es geht eher um Schlüsse daraus für Pflanzen in der Nähe. Ich habe heute genau geschaut, ein wenig hellgrün sieht man noch beim Alyssum montanum.
hobab hat geschrieben: 23. Jun 2026, 14:56 Man kann nicht sehen, wie nah die Fichte ist, ab einem bestimmten Bereich gibt es aber nur noch wenige Pflanzen, die dort überleben
Die Frage ist wie man die Entfernung rechnet. Das ist eine 30-40m hohe Omorika-Fichte und der Einflussbereich kennzeichnet sich dadurch, wo das Gras schneller braun wird. Das kann durchaus in 10m Entfernung noch merkbar sein.

Die Aster schätze ich von der Mitte des Stammes ca. 4m.

Bei den Pflanzen, die es in der Nähe der Fichte aushalten, muss man es probieren. Die Chancen liegen bei über 50% bei mir. Manchen Phlox direkt vor der Fichte geht es nicht so schlecht, 2m daneben, kann der Phlox eingehen.

https://www.naturadb.de/pflanzen/aster-laevis-calliope/
durchlässiger, humoser, sandig bis lehmiger, frischer bis trockener Boden

Demnach sollte die Calliope dort eine Chance haben. Ich hoffe nur, dass sie nicht 2m hoch wird, wie manche schreiben. Seit gestern dürfte sie doch ein ganz klein wenig gewachsen sein. Ich hatte sie aber auch gegossen.

Allerdings bin ich über jede Pflanze froh, die ich nicht gießen muss. Ich habe jetzt in 2 Tagen an die 1000l per Gießkanne vergossen. 2 Wochen kein Regen in Sicht und 33-35°. Da freut man sich über jede Kleinigkeit, die man nicht schleppen muss. Nach 10 Jahren werden blühende Yuccas das 1. Mal gegossen, weil ich noch nie eine Blüte sah, die von unten bis oben blühte.

Potentilla nepalensis 'Miss Willmott' gleich nach den Astern blüht, aber mit Gießen.

Wir hatten ja schon öfters über die Feuchtigkeit hier diskutiert. Genau die Situation habe ich gerade wieder und so oft, bei mir regnet es gerade nicht. Aus der Ferne wird da nicht im Detail unterschieden. Ich höre die Gewitter in der Ferne, aber bei mir bleibt es trocken.

wetter.jpg
LG Horst
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