News: Problem bei der Anmeldung? Bitte Mail über das Kontaktformular ganz unten!

Re: Kultur von Bart-Iris (Gelesen 36153 mal)

Moderatoren: Nina, Phalaina, AndreasR

Antworten
Benutzeravatar
uliginosa
Beiträge: 7632
Registriert: 2. Jan 2007, 22:20
Kontaktdaten:

Carpe diem!

Re: Kultur von Bart-Iris

uliginosa » Antwort #285 am:

Ok, also für dieses Jahr wenig Hoffnung :-\ , aber vielleicht schafft es ja eine trotzdem noch ...

euch allen eine schöne Frühlingswoche!
Viele Grüße aus dem Trockengebiet, Uli
Benutzeravatar
RosaRot
Beiträge: 17699
Registriert: 11. Mai 2007, 20:53

Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m

Re: Kultur von Bart-Iris

RosaRot » Antwort #286 am:

Einfach jetzt mal schön mit Tomatendünger düngen, dann wachsen sie wenigstens gut.
Viele Grüße von
RosaRot
Benutzeravatar
Gänselieschen
Beiträge: 21440
Registriert: 9. Jun 2005, 12:18
Region: Ost - Brandenburg
Höhe über NHN: ca. 40 m ü. NHN
Bodenart: Sand Sand Sand Sand
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber (Brecht)

Re: Kultur von Bart-Iris

Gänselieschen » Antwort #287 am:

Das war genau das Thema, das ich brauchte. Habe mich durch die 20 Seiten gearbeitet und eine A-4 Seite mit Pflege- und Pflanztipps zusammengetragen. Danke für Motivation und Hoffnung, die ich mir hier rauslesen konnte :D

Und warum - weil ich im Sommer 2018 oder 2019 ein ziemlich großes Irisbeet angelegt habe, welches ich nicht unter Kontrolle halten konnte. Inzwischen ist es eine grüne Fläche, durchsetzt mit Brennnesseln, wildem Wein, Giersch, Quecke und ja - auch bewusst gepflanztem A. sphaerocephalon.

Aber dank euch weiß ich jetzt natürlich, dass ich ab Juni anfangen kann die verbliebenen Iris - bin gespannt, wie die aussehen - dort hochzunehmen und neu zu setzen. Schilder wollte ich damals setzen wenn sie dann blühen (sind 5 Sorten) - das ist ebenfalls nicht passiert. Also muss ich alles bewahren, um keine Sorte zu verlieren. Beginnen werde ich in den nächsten Tagen mit der vorsichtigen Reduzierung von Beikräutern ... und wenn gute Horste erkennbar sind, dann Tomatendünger s.o.

Die kleinen Iris, die nicht mehr blühen an anderer Stelle setze ich in Töpfe - und beobachte sie ;D Auch da große Neugier, wieviel Rhizom ich noch finde.

Im Staudenbeet am Rand der Terrasse habe ich offenbar diese lila Alfreds, und wenn nicht dann eben die lila Iris, die hier in Brandenburg überall in den Gärten steht. Und die blühte jede Jahr weniger - also auch die in diesem Jahr hochnehmen und neu pflanzen. Passt prima, denn die sitzen schon viel zu tief, das Beet hat sich abgesenkt. Ich werde den Rand dort 20 cm auffüllen mit dem was oben alles genannt wurde und die Iris dann wieder dort drauf setzen...

Die Überwinterung der Iristöpfe wirft eine Frage auf. Ich überwintere meine Hosta in Kübeln trocken unter dem Dachvorsprung auf den Tomatenkübeln (Maurertuppen). Sicher auch ein guter Platz für Iris. Aber brauchen die wirklich garkein Wasser über den Winter?? Wäre nicht auch das Kaltgewächshaus gut für die Überwinterung von Iristöpfen?
Benutzeravatar
RosaRot
Beiträge: 17699
Registriert: 11. Mai 2007, 20:53

Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m

Re: Kultur von Bart-Iris

RosaRot » Antwort #288 am:

Bei mir sehen ein paar Töpfe, eher Kübel (Maurerkübel und ähnliches) mit Iris einfach so draußen herum, auch im Winter. Nicht unterm Dach und ungeschützt. Bisher haben sie sich nicht beschwert. Irgendwann pflanze ich sie aber aus.
Viele Grüße von
RosaRot
Benutzeravatar
Gänselieschen
Beiträge: 21440
Registriert: 9. Jun 2005, 12:18
Region: Ost - Brandenburg
Höhe über NHN: ca. 40 m ü. NHN
Bodenart: Sand Sand Sand Sand
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber (Brecht)

Re: Kultur von Bart-Iris

Gänselieschen » Antwort #289 am:

Oben wurde viel geschrieben, Dach, extra Konstruktion...ich denke, dabei geht es um kleine Töpfchen, große Kübel laufen sicher gut ab und sind vielleicht nicht so gefährdet.
Benutzeravatar
RosaRot
Beiträge: 17699
Registriert: 11. Mai 2007, 20:53

Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m

Re: Kultur von Bart-Iris

RosaRot » Antwort #290 am:

Bei mir stehen auch Iris in kleinen Tontöpfen herum. Natürlich nicht in fetter Lehmerde sondern in einem gut durchlässigen Substrat, was anderes habe ich hier nicht.
Aber hier ist es natürlich auch generell trockener als anderswo, jedenfalls meistens.
Viele Grüße von
RosaRot
Benutzeravatar
Gänselieschen
Beiträge: 21440
Registriert: 9. Jun 2005, 12:18
Region: Ost - Brandenburg
Höhe über NHN: ca. 40 m ü. NHN
Bodenart: Sand Sand Sand Sand
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihren Metzger selber (Brecht)

Re: Kultur von Bart-Iris

Gänselieschen » Antwort #291 am:

Noch stehen bei mir keine Töpfchen herum, aber spätestens nach meinen Aktionen s.o. werden wohl ein paar getopft sein. Und in zwei Wochen ist ja hier in Berlin die Staudenbörse...bisher habe ich die Iristische gemieden ;D , aber in diesem Jahr möchte ich mal genauer gucken...gern in Rosa 'duck und weg'
Benutzeravatar
Krokosmian
Beiträge: 14264
Registriert: 17. Mär 2015, 20:51
Kontaktdaten:

Mittlerer Neckar

Re: Kultur von Bart-Iris

Krokosmian » Antwort #292 am:

Rein aus Langeweile baue ich mein Überwinterungsdach jedenfalls nicht.
Benutzeravatar
pearl
Beiträge: 43148
Registriert: 28. Aug 2006, 16:09
Kontaktdaten:

Weinbauklima im Neckartal

Re: Kultur von Bart-Iris

pearl » Antwort #293 am:

und ich habe meine - sehr großen Töpfe 5 l - auch nicht aus Jux und Dollerei unter den Dachvorsprung auf die Südseite des Hauses gestellt, vor eine weiße Wand. Die Möglichkeit habe ich nicht mehr und deshalb pflanze ich im Herbst alle Bart-Iris aus. 2022 mit Krücken und Orthese am 4. November. Auch nicht aus Jux und Dollerei.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
Benutzeravatar
RosaRot
Beiträge: 17699
Registriert: 11. Mai 2007, 20:53

Regenschatten Schattenregen Nordöstliches Harzvorland, Podsol, Regosol 7b 123m

Re: Kultur von Bart-Iris

RosaRot » Antwort #294 am:

Bei Euch im Süden ist wohl das Wetter doch (deutlich?) anders als hier. Ihr dürftet im Winter doppelte, wenn nicht noch höhere Niederschlagsmengen im Vergleich mit uns erreichen.
Insofern sind Erfahrungen nicht verallgemeinerbar und die Entscheidung, was am besten passt, kann nur individuell entsprechend dem eigenen Standort getroffen werden.
Viele Grüße von
RosaRot
Benutzeravatar
pearl
Beiträge: 43148
Registriert: 28. Aug 2006, 16:09
Kontaktdaten:

Weinbauklima im Neckartal

Re: Kultur von Bart-Iris

pearl » Antwort #295 am:

richtig, wenn man ein paar Dutzend Bart-Iris verloren hat, dann weiß man wo der eigene Standort ist.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
Rokko21
Full Member
Beiträge: 266
Registriert: 8. Okt 2024, 09:06
Region: Sachsen
Höhe über NHN: 100

Re: Kultur von Bart-Iris

Rokko21 » Antwort #296 am:

Ich lasse immer alle Iris ohne Regenschutz auch im Winter draußen. Hatte noch nie Verluste auch im Winter 2023/2024 nicht. Insgesamt regnet es hier auch nicht so viel. Ich achte aber auf gute Drainage und dass sie nicht von anderen Stauden überwachsen werden.
Benutzeravatar
Gersemi
Beiträge: 2938
Registriert: 26. Okt 2020, 14:37
Wohnort: Krs. Düren/NRW
Region: Flachland
Bodenart: Schwerer Lehm
Winterhärtezone: 8a: -12,2 °C bis -9,5 °C

Re: Kultur von Bart-Iris

Gersemi » Antwort #297 am:

Ich bin froh, daß ich zur Überwinterung von getopften Iris meine überdachten Tomatenquartiere nutzen kann und grabe sie dort ein. Die Töpfe fassen ca. 5 l.
Von den ausgepflanzten in den Staudenbeeten habe ich im nassen 2024 einige verloren, sofern noch brauchbare Reste vorhanden, wurden die getopft. In meinem schweren Boden und zusätzlicher Sch-Krautüberwucherung muß ich Abstriche machen.
Für besondere TB-Lieblinge habe ich ein erhöhtes Kastenbeet und für SDB-Lieblinge neuerdings auch, die ich beide abdecken kann.
.
Gänselieschen, Deine Hosta-Überwinterung unterm Dachüberstand, wo sie relativ trocken stehen, sollte auch für Iris passen, geht ja nur um Nässeschutz.
Eine Freundin stellt ihre getopften über Winter ins kalte GWH.
LG
Gersemi
Benutzeravatar
pearl
Beiträge: 43148
Registriert: 28. Aug 2006, 16:09
Kontaktdaten:

Weinbauklima im Neckartal

Re: Kultur von Bart-Iris

pearl » Antwort #298 am:

neben Schutz vor Nässe ist Licht auch wesentlich. Die Wärme vor Südmauern und in Wintergärten und Gewächshäusern bei Sonne im Winter machen auch viel aus. Übrigens auch anderen Pflanzen, wie Aurikeln.
“I love science, and it pains me to think that so many are terrified of the subject or feel that choosing science means you cannot also choose compassion, or the arts, or be awed by nature. Science is not meant to cure us of mystery, but to reinvent and reinvigorate it.”

— Robert M. Sapolsky
Benutzeravatar
Mediterraneus
Beiträge: 27677
Registriert: 7. Feb 2011, 11:41
Region: Südspessart
Höhe über NHN: Ort: 195-450m, Garten: 310-315m
Bodenart: Roter Buntsandstein
Winterhärtezone: 7a: -17,7 °C bis -15,0 °C

Re: Kultur von Bart-Iris

Mediterraneus » Antwort #299 am:

Pearl, freut mich, wieder von dir zu hören :D
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus

Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Antworten