Das war genau das Thema, das ich brauchte. Habe mich durch die 20 Seiten gearbeitet und eine A-4 Seite mit Pflege- und Pflanztipps zusammengetragen. Danke für Motivation und Hoffnung, die ich mir hier rauslesen konnte
Und warum - weil ich im Sommer 2018 oder 2019 ein ziemlich großes Irisbeet angelegt habe, welches ich nicht unter Kontrolle halten konnte. Inzwischen ist es eine grüne Fläche, durchsetzt mit Brennnesseln, wildem Wein, Giersch, Quecke und ja - auch bewusst gepflanztem A. sphaerocephalon.
Aber dank euch weiß ich jetzt natürlich, dass ich ab Juni anfangen kann die verbliebenen Iris - bin gespannt, wie die aussehen - dort hochzunehmen und neu zu setzen. Schilder wollte ich damals setzen wenn sie dann blühen (sind 5 Sorten) - das ist ebenfalls nicht passiert. Also muss ich alles bewahren, um keine Sorte zu verlieren. Beginnen werde ich in den nächsten Tagen mit der vorsichtigen Reduzierung von Beikräutern ... und wenn gute Horste erkennbar sind, dann Tomatendünger s.o.
Die kleinen Iris, die nicht mehr blühen an anderer Stelle setze ich in Töpfe - und beobachte sie

Auch da große Neugier, wieviel Rhizom ich noch finde.
Im Staudenbeet am Rand der Terrasse habe ich offenbar diese lila Alfreds, und wenn nicht dann eben die lila Iris, die hier in Brandenburg überall in den Gärten steht. Und die blühte jede Jahr weniger - also auch die in diesem Jahr hochnehmen und neu pflanzen. Passt prima, denn die sitzen schon viel zu tief, das Beet hat sich abgesenkt. Ich werde den Rand dort 20 cm auffüllen mit dem was oben alles genannt wurde und die Iris dann wieder dort drauf setzen...
Die Überwinterung der Iristöpfe wirft eine Frage auf. Ich überwintere meine Hosta in Kübeln trocken unter dem Dachvorsprung auf den Tomatenkübeln (Maurertuppen). Sicher auch ein guter Platz für Iris. Aber brauchen die wirklich garkein Wasser über den Winter?? Wäre nicht auch das Kaltgewächshaus gut für die Überwinterung von Iristöpfen?