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Meine Austin-Rosen-Schnittmethode (Gelesen 11063 mal)

A rose is a rose is - Erfahrungen, Pflege und Schnitt von Rosen
Historische Rosen, Strauchrosen, Kletterrosen, Wildrosen ...

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Beate
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Beate » Antwort #30 am:

Hm, ich fand es bei dieser Rose komischerweise irgendwie störend ::), sie bildet halt leicht Mumien, was bei hellen Blüten immer besonders unschön aussieht und irgendwie hatte ich wohl bei "Generosa" auch so gewissen Vorstellungen bzgl. der Regenfestigkeit und Robustheit usw. 8). Immerhin habe ich sie noch im Garten, im Gegensatz dazu habe ich mich über die Jahre ja doch schon von der einen oder anderen Rosen getrennt :P.
VLG - Beate
Annbellis
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Annbellis » Antwort #31 am:

Dann ist sie in meinem Voralpenland-Garten sicher fehl am Platz! ;D
Penelope

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Penelope » Antwort #32 am:

ömm, ich will ja nicht meckern, aber ist das nicht eher ein wenig off-topic? Ich denke nur an die armen Leut, die nicht auf die Idee kommen, unter obigem Thema etwas interessantes zu den schönen Rosen, über die Ihr Euch so angeregt austauscht, zu finden ;DRosige Grüße,Pen
Amelia

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Amelia » Antwort #33 am:

Im letzten Sommer habe ich eine Geoff Hamilton gepflanzt, die jetzt auf drei gakeligen Beinen dasteht. Sie ist jetzt ca. 60 cm hoch. Nun habe ich ja hier irgendwo gelesen, dass der gute Geoff auch gerne klettern möchte. Was soll ich mit ihr machen, erst noch einmal runterschneiden damit sie sich ein wenig mehr verzweigt oder die 3 Triebe weiter wachsen lassen? ???
Raphaela

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Raphaela » Antwort #34 am:

Sorry Penelope! ::)Ich hab meinen wachsen lassen, die Triebe waren aber auch gleich recht stabil (muß wohl doch am Futter liegen ;))
Dateianhänge
Geoff_Hamelton_Hab_06_Kopie.jpg
Penelope

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Penelope » Antwort #35 am:

Wenn die Triebe sehr gakelig ist, gib ihm lieber noch ein Jahr Zeit und schneid ihn gut runter, sonst nutzen Dir lange dünne Peitschen auch nix. Man muß einfach jeden einzelnen Rosenstock separat behandeln, gibt leider kein Patentrezept (ist vielleicht auch gut so 8)), aber ich hab mit dem Schnitt gute Erfarhungen gemacht, gerade wegen dieser oft auftretenden schwachen Triebe.Rosige Grüße,Pen
Cristata
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Cristata » Antwort #36 am:

Wie reagiert eigentlich Winchester Cathedral auf starken Rückschnitt?Er wächst hier seit vier Jahren, ist ca. 2 m hoch und sehr schlank. Möchte ihn nun etwas niedriger und buschiger bekommen. Bisher wurde er nur höchstens um ein Drittel zurückgeschnitten, im letzen Frühjahr gar nicht. Ist es okay, wenn ich ihn nun mal um die Hälfte oder mehr einkürze? Oder schmollt er dann ???
LG Cristata
Raphaela

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Raphaela » Antwort #37 am:

Bei meinen Winchesters hat es sich als vorteilhaft erwiesen die Mehrzahl der dünnen Seitentriebe im Frühjahr zu entfernen und ab und zu einen überalterten Haupttrieb. Auf die Hälfte hab ich noch keine zurückgeschnitten nur etwa um ein Viertel bis ein Drittel. Die Hälfte müßte abr m.E. auch okay sein. - Sie gehört m.E. zu den Schnittverträglichen.
Cristata
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Cristata » Antwort #38 am:

Danke, dann will ich es mal wagen.
LG Cristata
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Scilla
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Scilla » Antwort #39 am:

Hallo Rosenfreunde,Ein interessanter Thread :)Bei mir sind Redouté und Mary Rose auch recht hoch (ca. 1m 70 ) und ziemlich schmal - daher wunder ich mich kaum über Cristatas schmale Winchester.....Mich würde interessieren, welche von den Austins nach starkem Rückschnitt schmollen..... z.B. Heritage soll so eine Kandidatin sein schrieb jemand.Wie reagieren z. B. A. Darby, Comtes de Champagne und Gertrude Jekyll auf starken Schnitt? Letztere ist seit Herbst 2005 hier und trotz Rückschnitt um 1 /2 bereits wieder fast 2 m hoch. Ich möchte aber nicht nur Blüten in 2 m Höhe ....... :-[ ;)
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Amelia » Antwort #40 am:

Heritage schneide ich immer kniehoch zurück. Sie hat es noch nie übel genommen. Im Gegenteil, der Wuchs ist schön buschig. Mit Abraham Darby mache ich es genauso :).
Penelope

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Penelope » Antwort #41 am:

Zur HERITAGE: da hab ich leider eine "Montags"-Veredelung, die eher klein bleibt, aber alle 2 Jahre auch einen starken Rückschnitt bekommt, der sie zumindest mit kräftigen Trieben und halbwegs buschigem Wuchs versorgt. Sie ist nur leider etwas blühfaul.Zur WINCHESTER kann ich berichten, daß ich im vorigen Frühjahr bei meinem ältesten Exemplar (jetzt im 9. Jahr in Besitz) einen ganz radiakeln Verjüngungsschnitt gewagt habe, bis auf ca. 20cm (!) runtergeschnitten und dabei die uralten Triebe entfernt habe. Hatte selber Herzklopfen dabei und den Gedanken "Du schaffst das schon". Ist ein wunderschöner, kompakter, dichter Strauch geworden, der sehr reich blühte auf ungefähr 1-1,2m Höhe!Generell nehme ich die, die gern so hoch schießen, stark zurück, denn was nutzen mir mitten im Beet Blüten in 3m Höhe? Bei mir sind das vor allem THE PILGRIM, GRAHAM THOMAS, GERTRUDE JEKYLL und WILLIAM MORRIS. Die werden auf max 40cm runtergschnitten und beim Sommerschnitt dann wieder auf ca.1m, was sie nicht hindert, sich am Ende der Saison doch wieder in luftige Höhen aufzumachen ;)Habe übrigens ganz allgemein noch NIE festgestellt, daß ein kräftiger Rückschnitt schadet, egal bei welcher Sorte (bei Einmalblühern natürlich NACH der Blüte :-)).Rosige Grüße,Pen
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Scilla
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Scilla » Antwort #42 am:

Hallo Pen und Amelia,Danke für Eure Antworten - genau die hatte ich mir erhofft ;D ;) Ich glaube, ich bin oft zu zögerlich umgegangen mit der Schere.Es soll aber schon Rosen geben, bei denen Vorsicht angebracht ist beim Schnitt.Bin schon sehr gespannt, wie sich der diesjährige Rückschnitt auswirken wird auf die Rosen; guter Pferdemist oder Kompost bekommen sie auch; allerdings werde ich etwas vorsichtiger sein in Zukunft mit allzu grosszügigen Stickstoffgaben ::) :-[ ;)VLG ScillaPS:Dein Spruch passt hier ausgezeichnet, Penelope ;) :D
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SWeber

Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

SWeber » Antwort #43 am:

Es soll aber schon Rosen geben, bei denen Vorsicht angebracht ist beim Schnitt.
OT, da keine Austins, aber Charles de Mills und Violacee haben mir das Schneiden letztes Jahr schrecklich übelgenommen - keine einzige Blüte :(Heritage schneide ich auch ab und zu kräftig zurück, das hat ihr eigentlich noch nie geschadet.
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Scilla
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Re:Meine Austin-Rosen-Schnittmethode

Scilla » Antwort #44 am:

Wirklich gut zu wissen, :D denn die Heritage hat bei mir (noch ) einen unglaublich "spargeligen" Wuchs - okay- sie steht auch noch nicht sehr lange hier....Sie ist auch eher blühfaul. :-\ Susi, ist Ch. de Mills nicht einmalbühend ?Dann hat sie vielleicht tatsächlich wegen des starken Schnitts nicht geblüht ....(?)Dieses Jahr aber bestimmt. drücke die Daumen ;)
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