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Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 12:33
von mara
Meine Nahéma war auch eine Container-Pflanze von Hammer, erworben im Frühjahr 2005 (also nicht dieselbe Generation wie deine). Als sie ankam, sah die Veredlungsstelle misereabel aus, das Laub schlappte, und Wurzeln waren kaum vorhanden. Dennoch ist sie gut angewachsen und hat seitdem gar keine Probleme gemacht. Dafür, dass sie zu wenig Sonne bekommt, blüht sie befriedigend. Sie gehört übrigens zu den ersten Rosen, die im Frühling austreiben und wächst ausgesprochen stark.Mein erster Eindruck von den Container-Rosen, die ich bei Hammer bestellt hatte, war durchweg schlecht: sie waren alle überdüngt, und die Containergröße wäre eher für größere Stauden als für Rosen geeignet. Fairerweise muss ich aber im nachhinein feststellen, dass diese Rosen allesamt zu den kräftigsten, gesundestens gehören, die ich im Garten habe.Was natürlich nicht heißt, dass es nicht eine Montagsrose dazwischen geben kann. Ich würde vermuten, mit deiner Rose war von Anfang an etwas nicht in Ordnung.Was mir an Nahéma nicht so gut gefällt, ist die Regenempfindlichkeit der Blüten.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 13:08
von Elro
Ich würde nicht alle Delbardrosen in einen Topf werfen, es gibt sehr gute.Meine Edgar Degas ist eigentlich immer gesund, auch Henri Matisse und natürlich die Nahema.Vielleicht liegt es aber auch daran daß wir keine so kalten Winter bekommen.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 14:18
von Marion
Ich würde vermuten, mit deiner Rose war von Anfang an etwas nicht in Ordnung.
Den Verdacht habe ich allmählich auch. Daß mit der Verdedlung etwas nicht stimmte. Das wäre natürlich das Fieseste, da bliebe nur noch die Beerdigung auf dem Kompost.Montag rufe ich doch mal bei Hammer an.
Sie gehört übrigens zu den ersten Rosen, die im Frühling austreiben
Aha! Gut zu wissen, meine ist noch ganz nackig.
Was mir an Nahéma nicht so gut gefällt, ist die Regenempfindlichkeit der Blüten.
Nochmal aha! ;D Ähnlich wie beim Pilzbefall: Die (wenigen) Blüten waren derart verkrüppelt und stauchwüchsig, die einzelnen Petalen von daher fester, in sich robuster, daß ihre Regenempfindlichkeit erst gar nicht zum Vorschein treten konnte. Die Krüppelblüten blieben stabil, es gab keinen Matsch. ;D So hat eben alles auch seine Vorteile. ;D

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 17:01
von Elro
Bei mir treibt die Nahéma als eine der letzten aus.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 19:03
von Marion
Bei mir treibt die Nahéma als eine der letzten aus.
;D :o ::) ;D :o ::)Eben stand ich wieder vor ihr: als läge sie im Koma.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 19:19
von Amelia
Ich wollte mir vor einigen Jahren die Nahema zulegen. Mir wurde von der Rosenschule (leider weiß ich nicht mehr, welche es war :-\) von Nahema abgeraten, u.a. wg. der Frosthärte ::). Schultheis hat sie auch aus dem Programm genommen.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 19:34
von Darena
Das Zickentum der Delbardsprößlinge bezieht sich - u.a. - auf ihre mangelnde Winterhärte. Das kann es bei meiner Dümpeltante aber nicht gewesen sein. Die letzten Winter fanden auch hier in Westfalen gar nicht statt, und sie hat ja auch keine erfrorenen Triebe. Der fehlt einfach jeglicher "Antrieb".
ich hab die Camille Pissarro - sie ist die erste Rose, die SRT bekommt, die erste, die komplett nackig dasteht - und trotzdem treibt sie immer wieder brav aus (als eine der Ersten!) und setzt Knospen an. Frostschäden gab es dieses Jahr überhaupt keine, obwohl sie im Kübel steht und ich lediglich nach Weihnachten ein paar Tannenzweige zwischen ihre Triebe gesteckt habe.seit 2 Jahren überlege ich, sie wegzugeben, weil die Blüten (für mich) nur im Aufblühen schön sind, sich dann aber ziemlich bald in platte, weißrosa Teller mit pink Sonnenstich und brauner Mitte verwandeln. außerdem duftet sie so gut wie gar nicht... *seufz* ::)

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 20:56
von Elro
ich hab die Camille Pissarro - sie ist die erste Rose, die SRT bekommt, die erste, die komplett nackig dasteht -seit 2 Jahren überlege ich, sie wegzugeben, weil die Blüten (für mich) nur im Aufblühen schön sind, sich dann aber ziemlich bald in platte, weißrosa Teller mit pink Sonnenstich und brauner Mitte verwandeln. außerdem duftet sie so gut wie gar nicht... *seufz* ::)
Seltsam, diese Rose habe ich auch, ganz ehrlich ich habe noch nie geschaut ob sie Sternrußtau bekommt, rings um sie rum wuchern Akeleien die verdecken alles :-X So wie Du die Blüte beschreibst war meine noch nie. Ich nehme sie gerne in Sträuße weil sie am längsten von meinen Rosen in der Vase hält, bis zu 10 Tage.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 21:19
von freiburgbalkon
Ob sie nun spät austreibt oder früh, hier hat ja jeder so seine Erfahrungen, ich finde eigentlich spät austreibend einen Vorteil, denn gerade Kletterrosen mit Winterschutz zu versehen, ist nicht jedermann's Sache und wenn sie spät austreibt, kann man sich das doch sparen.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 26. Apr 2008, 21:20
von vvvde
ich habe meine Nahema seit Juni 2007, bekommen als Container-Rose, sehr stark und gut durchwurzelt. Sie hat in gleichen Sommer richtig losgelegt, und jetzt ist von der Größe doppelt so groß wie letztes jahr und komplet grün, treibt sehr gut. Mein Mann hat heute angemerkt, dass wenn sie so weiter macht, dann wird unser Rosenbogen nocht dieses Jahr von ihr komplett erobert! Ich hoffe, sie bleibt so wuchsig. Ihre Blüten waren im letzten sommer groß, etwa wir 10 cm im durchmesser. Ich weiß nicht ob das sehr groß oder einfach groß ist. Aber ich fand sie richtig schön! @Marion: vielleicht könntest Du versuchen, sie an einen anderen Platz zu setzen? Oder im Topf? Falls ihr besser gehen soll, kannst immer noch in Boden einpflanzen. LG Nina

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 28. Apr 2008, 14:10
von KarinL
Schließe mich Nina an, vielleicht probierst Du es zunächst mal mit einem Topf, bevor Du Nahema weggibst?Ich kämpfe auch seit Jahren mit ihr: sie treibt selten mal einen schönen langen Trieb aus der Veredlungsstelle, oft stirbt dann auch ein anderer wieder ab, so daß sie insgesamt sehr schmächtig geblieben ist und leider nur wenige Blüten produziert, liegt mit Sicherheit auch daran, daß ihre Basis ständig von anderen Pflanzen zugewuchert wird (ja, ja, die Gier und die Dichtpflanzung, ich weiß). Aber die Blüten haben es in sich: wie Constance Spry mit rosig-fruchtigem Duft, von Anfang Juli bis zum Herbst, so daß ich den ganzen Sommer über einige Nahema-Blüten geniessen kann.Deshalb bleibt sie auch und wird nicht z.B. von Constance Spry ersetzt, die es vermutlich sehr viel besser machen würde.Insgesamt denke ich, daß Delbard-Rosen, die ja in Südfrankreich gezüchtet werden, eher etwas für wärmere Gegenden sind. Einige, wie Papi Delbard, Dominique Loisseau und Guy Savoy sind auch hier gut, wüchsig, gesund usw. aber mit vielen, insbesondere den Malerrosen habe ich auch nur Schiffbruch erlitten.Meine Delbards sind/waren Wurzelnackte von Gönewein.Wenn man dort sich die Delbards im Schaugarten anschaut, kann man leicht sehen, daß selbst Gönewein mit optimaler Pflege und optimalem Boden, aber nicht optimalem Klima, mit diesen Rosen Probleme haben. Auch dort zeigen sie Kümmerwuchs und scheinen erst nach mehreren Jahren "in die Gänge" zu kommen.Ich sage nicht, nie wieder Delbard-Rosen, aber wenn Delbard-Rosen, dann brauchen sie als Südfranzösinnen hier eine Behandlung, vor allem Winter- und Nässeschutz, wie Noisette-Rosen. Muß ich halt entscheiden, ob sie mir den Aufwand wert sind.LG Karin

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 28. Apr 2008, 14:44
von Scilla
Habe eben nochmals nach meiner Nahéma geschaut : ähnlich wie bei Marion, als würde sie im Koma liegen :-[ , schnief .Ich muss allerdings sagen, dass sie zum ersten Mal so sehr Schwierigkeiten hat, in die Gänge zu kommen.Letztes Jahr war sie um diese Zeit viel weiter, aber das war ja damals auch ein Rekord - April .... 4 Wochen sonniges und warmes Wetter ....! :-) Dieser gestauchte, kümmerliche Wuchs die meine ebenfalls an den Tag legt, ist schon sehr merkwürdig; keine andere Rose hier sieht so aus , zum Glück .Ânders als bei Dir, Marion, sind bei der meinen die Blüten aber meistens normal gebaut ,8 - 10 cm im Durchmesser .

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 28. Apr 2008, 16:23
von Marion
@Marion: vielleicht könntest Du versuchen, sie an einen anderen Platz zu setzen? Oder im Topf?
Ein Umpflanzen in einen Kübel wäre nur zusätzliche Belastung und Kräfte zehrend. Beim Ausbuddeln werden egal wie die Wurzeln beschädigt, davon müßte sie sich erst wieder erholen. Ich denke "Schonung" ist diesbezüglich das Gebot der Stunde.Ihr Standort ist wirklich der beste in meinem Garten. Ich wußte ja, daß sie in nördlicheren Gefilden Zicken machen kann, weshalb ich ihr gleich den Logenplatz in voller Sonne gegeben hatte. Auch vom Boden her ist alles stimmig; brav hatte ich ihn aufgearbeitet.Interessant, was ihr über N zu schildern wißt, sehr aufschlußreich. :D

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 28. Apr 2008, 23:00
von AnitaL
Meine Nahéma, ein Erbstück, ca. 10-12 Jahre alt, ein bißchen staksig, aber ein riesiger "Busch", hatte im letzten Jahr ca. 2,70m erreicht. Im Dezember mußte ich Sie radikal zurückschneiden und umpflanzen :-[ . Die letzten wunderbar duftenden Blüten sind zu Weihnachten in der Vase gelandet.In diesem Frühjahr hat sie als letzte ausgetrieben, holt aber gut auf. Ich wüde sie immer wieder pflanzen!Wir wohnen bei ca. 200m am Nordhang eines Mittelgebirges, Klimazone 7a/b.

Re:Nahéma, wenn das so weitergeht ...

Verfasst: 1. Mai 2008, 21:10
von vvvde
jetzt habe ich Bilder von meiner kleinen Nahema gemacht: Nahema1_ Austrieb_April_2008Nahema_ Austrieb_April_2008Ich hoffe, sie bleibt gesund und wächst weiter schnell. LG Nina