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Re: Was für eine Birne ist das? Wildbirne, Mostbirne, Steinbirne?

Verfasst: 9. Dez 2020, 14:47
von cydorian
Es geht ja um Gartenplaners Birne, er sollte mal bei seinem Baum nachsehen wenn das Laub wieder da ist. Selbst wenn die Luxemburger das hat, bleibt das eine Ausnahmeerscheinung bei Kulturbirnen. Sollte es seine haben, wäre ein Blick Richtung Schneebirnen angeraten: https://www.eggert-baumschulen.de/images/product_images/popup_images/2871_1_Pyrus-nivalis-Catalia-Schneebirne-Catalia.jpg

Re: Was für eine Birne ist das? Wildbirne, Mostbirne, Steinbirne?

Verfasst: 9. Dez 2020, 15:00
von Gartenplaner
Also, zumindest auf der Blattoberseite sind die Blätter von meiner glatt und glänzend - von den Birnengitterrostflecken abgesehen ;D

Re: Was für eine Birne ist das? Wildbirne, Mostbirne, Steinbirne?

Verfasst: 9. Dez 2020, 16:21
von thuja thujon
Die Früchte sind so sonderlich, ich glaube da stimmt was mit der Befruchtung nicht. Gibt es Bestäuberbäume in der Nähe oder steht der Birnbaum allein auf weiter Flur?

Das Merkmal wollig für die Luxmeburger Mostbirne ist eventuell nur mit den Fingerspitzen oder Lupe erkennbar. Hier noch ein paar mehr Bestimmungsmerkmale:
https://www.obstgarten.biz/info-thek/luxemburger-mostbirne.html

Re: Was für eine Birne ist das? Wildbirne, Mostbirne, Steinbirne?

Verfasst: 9. Dez 2020, 17:47
von Gartenplaner
Der Baum steht mitten im Dorf, ich weiß allerdings nicht, ob und wie weit entfernt in den Gärten rechts und links dann weitere Birnbäume stehen.
Ich hab 2006 vier weitere Birnen in der Obstwiese selber pflanzen lassen, drei davon existieren noch und kommen jetzt so langsam in die Gänge.
Auf dem zweiten Bild im ersten Post kann man den Stützpfosten und den grauen Mähschutz der "Vereinsdechantsbirne" erkennen, hatte letztes Jahr auch für die nach einer Schnittanleitung gefragt und Cydorians Vorschlag weitestgehend im Frühjahr umgesetzt, die hatte dieses Jahr an den "Hängeästen" unten ich glaub 12 Birnen, die "Williams" steht ein paar Meter weiter links und eine "Gute Graue" links einige Meter Richtung Haus.

Die alte Birne trägt allerdings jedes Jahr Massen und immer so die Größe bzw. etwas größer, wenn sie reif und gelb werden und runterfallen, was zweite Hälfte Oktober der Fall ist.
Es liegen dann so viele auf dem Rasenweg, dass man wie auf ausgeschütteten Murmeln läuft und ich sie aus dem Weg weg kicke, damit ich mich nicht lang lege.
Sie bleiben sehr hart, machen beim Reinbeißen pelzige Zähne und Mund - und wie ich dieses Jahr an den gelben feststellte, haben ein angenehmes und recht starkes Birnenaroma.
Die Jahre zuvor hab ich in grüne gebissen, das war eher unschön, nur adstringierend.