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Okay, Helga Danke!
Leider habe ich im Moment nur dieses schlechte Foto vom Walnussbaum meiner Tochter. Die Krone ist extrem schütter. Darunter sieht es etwas besser aus. Der Baum hatte schon vor einigen Jahren eine Stelle im Stamm, aus der schwarzer Ausfluss kam. Sieht alles nicht gut aus. Er muss wohl weg. Und wie bei Helga stellt sich die Frage, was tun?
Ich würde mal so 15000 Euro in den Raum stellen für einen Ersatzbaum, der dann, sollte er leben, in 10 Jahren einigermaßen adäquaten Ersatz macht.
Und, wenn man das Geld in die Hand nimmt und so einen Baum kauft, geben die Baumschulen aktuell noch Garantie?
Ein Baum, den ich immer mehr schätze, da er hier von der Kommune vor einigen Jahren als Straßenbaum gesetzt wurde und sehr gut wächst: Parrotia persica, der Eisenholzbaum.
Angemessen große Blätter, dichter Schatten, gutes Wachstum. Wundervolle Herbstfärbung. Später Laubfall. Eher unscheinbare Blüten vor dem Austrieb.
Meine Tochter hat vor einem Jahr eine große Parrotia als Heister gepflanzt (ca. 250 Euro), die früh als Sichtschutz diesen soll. Bildet bereits in diesem Jahr lange Neutriebe.
Weiterer bedenkenswerter Aspekt: Als Zaubernussgewächs wird es keine Unverträglichkeitsreaktionen oder Einschränkungen des Anwachsens geben, da sie mit den Rosengewächsen (Äpfel, Crategaus, ...) nicht verwandt ist. Ob dies ein wesentlicher Aspekt ist, weiß ich aber nicht.
Als Hochstamm sicherlich nicht sehr preiswert.
Vielleicht einmal den wunderschönen Heister am See im Maxipark Hamm besuchen, der im Herbst im Durchlicht atemberaubend ist.
Wie bei anderen Zaubernussgewächsen ist das Falllaub nicht sehr schnell vergänglich (Hamamelisblätter habe ich früher immer zum "Einpacken" weniger winterfester Stauden verwendet - hat gut gewirkt).
Stimmt, Kaunis.
Gartenlady erwähnt oft, wie groß und ausladend die Parrotia ist. Und im entsprechenden Thread wird deren Schönheit oft beschrieben. Das könnte ja eine Alternative sein. Denn ich glaube, große Walnussbäume sind wohl nirgendwo zu erwerben.
Und @ Andreas: Ja, ich meinte wirklich 15.000 Euro für einen großen Baum.
Das sind jedenfalls die Preise, die ich aus Hamburg kenne. Also inkl. professioneller Pflanzung und seinerzeit auch Anwachsgarantie.
Da Parrotia ein Großstrauch ist, wird der vermutlich auch immer wieder versuchen einer zu werden - endlose Schnippelei wäre mein Verdacht. Und das Wachstum
wird bei Parrotia komplett unterschätzt, das ist kein Gehölz für die Hausnähe.
Auf Hochstamm kenne ich den nicht, falls der harmloser ist, als ich denke, lasse ich mich aber gerne belehren.
15.000 für einen Baum ist relativ viel, das muss schon etwas besonderes sein. Richtung 10.000 bei sechs mal verpflanzt, ist sicher nicht ungewöhnlich. Wenn der Baum gleich Schatten spenden soll, wird man sicher 8000,- oder sowas ausgeben müssen, plus Transport und Einbau. Also ist man wahrscheinlich schon bei 15.000,- , oder nahe dran. So richtig viel Schatten ist dann aber auch noch nicht unbedingt. Hier ein vor zwei Tagen gepflanzter Baum einer anderen Firma, mit Kran und Haufen Mitarbeitern - bin sehr gespannt, ob der anwächst..
Ja, hobab , das ist realistisch.
Bei unserer Tochter müsste ebenfalls ein Kran zum Einsatz kommen. Oh je, wenn ich das Stämmchen auf Deinem Foto sehe. Und dann muss man noch bangen, ob es anwächst.
Ich glaube eher, dass 15.000 sportlich optimistisch ist, leider.
hobab hat geschrieben: ↑26. Jun 2026, 17:58
Da Parrotia ein Großstrauch ist, wird der vermutlich auch immer wieder versuchen einer zu werden - endlose Schnippelei wäre mein Verdacht. …
Auf Hochstamm kenne ich den nicht, falls der harmloser ist, als ich denke, lasse ich mich aber gerne belehren. …
In Düsseldorf wird Parottia seit einigen Jahren als Hochstamm-Straßenbaum gepflanzt.
Ja, er macht aus Stamm und am Boden gern Triebe, ob das erst durch Verletzungen in Gang gesetzt wird, oder grundsätzlich ein Problem ist, weiß ich nicht - bei uns im die Ecke gibt’s welche mit Gewucher, die beiden in der Altstadt hatten keine, leider kein besseres Foto:
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Erich Kästner, (1933/46), Ein alter Mann geht vorüber
“Frei zu sein bedeutet nicht nur seine eigenen Ketten abzulegen, sondern sein Leben so respektvoll zu leben, dass es die Freiheit anderer steigert.“ Nelson Mandela
Von Parrotia persica möchte ich in der hausnahen Situaton bei Helga dringend abraten. Es gibt inzwischen schmalwüchsigere Parrotiasorten, wie groß die tatsächlich werden, kann ich nicht beurteilen. Die Art wird, auch auf Hochstamm, viel zu ausladend. Und zu hoch, sie würde die Photovoltaikanlage beschatten. .
Ich habe nur dieses neuere Bild vom Mai gefunden, leider ist die obere Hälfte der Krone im Bild abgeschnitten. Stamm- oder Stockausschläge gibt es bislang nicht.
Ja, ein schöner Baum, aber ob man darunter auch eine Terrasse haben kann? Laut Gartenplaners Foto schon, aber das von Secret Garden sagt, nein!!!
Schwierig.
ich habe, als Schattenspender, einen Maulbeerbaum gepflanzt. Wächst wirklich zügig, und soll theoretisch bei 8-10m damit aufhören(zumindest heißt es das bei meiner Variante, sollte das nicht klappen, wir er professionell in zaum gehalten werden, die lassen sich ja gut schneiden), schöne, große Blätter, macht wegen der Beeren allerdings "Dreck"(bei mir nur an einem naturnah gepflasterten Sitzplatz, da isses egal und ich esse den Dreck zudem gern.
Großes Plus, kommt auf armseligen, trockenen Böden gut klar, kein Flachwurzler.
Acontraluz hat geschrieben: ↑26. Jun 2026, 18:44
Ja, ein schöner Baum, aber ob man darunter auch eine Terrasse haben kann?
Wenn es heiß ist, stellen wir uns schon mal Stühle unter die Parrotia, es ist angenehm kühl in ihrem Schatten. Das Bild täuscht vielleicht, der Stamm ist hoch genug, dass man aufrecht unter dem Baum herlaufen kann. Theoretisch könnte man auch noch etwas aufasten. Die Krone hat nach 15 Jahren Standzeit geschätzt 10 Meter Durchmesser und da kommt noch mehr ... .
Als Schattenbaum würde ich auch eine rotblühende Rosskastanie in Betracht ziehen.