Mein Nachbar gegenüber hat seine Maulbeere nicht entfernt, die ist gerade oder schon paar Tage reif, den Rasen darunter habe ich mit Glyphosat behandelt und in 2 Jahren 3 mal gefräst, gesät wurde danach keiner, alles Spontanvegetation was da gerade grünt. Wird alle paar Wochen oder Monate mal geschröpft. Dieses Jahr schon 2 mal, die Tage ein drittes mal. Dabei werden auch die Mariendisteln rasiert, die sind jetzt fertig mit aussamen.
Durch den Maulbeerteppich ist die Insektendichte aktuell so, dass man eigentlich keinen ganzen Satz sagen kann ohne was fliegendes zu verschlucken oder Fliege im Ohr, wenn man gerade in der Wolke steht. Wenn man sich nicht bewegt, sind es etwa 20 Insekten pro 10x10cm. Das kann schon nerven, wenn da was zu arbeiten ist.
Wenn das Wetter die Tage wieder etwas kühler wird, werde ich meinen Rasen mit Rasenherbizid behandeln und wie gewohnt weiter mähen und wenn notwendig auch bewässern. Da wird sich Amsel, Igel und Co drüber freuen.
Ich denke das macht die Kleingartenanlagen aus, das kleinräumige, die Vielfalt.
Wenn ich meinen Rasen aufgebe (kann schnell passieren, mir liegt nichts dran), werde ich mit Sicherheit keine Pseudoinsektenblühverunkrautung tolerieren, sondern einen Weinberg mit Gassendauerbegrünung anlegen und die Begrünung inklusive Geophyten grubbern oder fräsen statt mähen. Ich denke das wird in 25 Jahren auch in nördlicheren Gegenden eher die Zukunft sein. Geschröpfte Mischverunkrautung als modernen Rasen funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn man die Gräser ausschaltet. Deshalb das Experiment im Nachbargarten, über die sich die anderen Gärtner der Anlage das Maul verreisen, zumindest wenn sie es mal schaffen vorbei zu laufen und was anderes als ihren Tellerrand sehen.
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Schrebergarten mit Aussicht (Gelesen 1241 mal)
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
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Re: Schrebergarten mit Aussicht
Konntest du der Hitze wegen auch nicht schlafen?thuja thujon hat geschrieben: ↑27. Jun 2026, 03:01 Ich denke das macht die Kleingartenanlagen aus, das kleinräumige, die Vielfalt.
Wenn ich meinen Rasen aufgebe (kann schnell passieren, mir liegt nichts dran), werde ich mit Sicherheit keine Pseudoinsektenblühverunkrautung tolerieren, sondern einen Weinberg mit Gassendauerbegrünung anlegen und die Begrünung inklusive Geophyten grubbern oder fräsen statt mähen. Ich denke das wird in 25 Jahren auch in nördlicheren Gegenden eher die Zukunft sein. Geschröpfte Mischverunkrautung als modernen Rasen funktioniert meiner Meinung nach nur, wenn man die Gräser ausschaltet. Deshalb das Experiment im Nachbargarten, über die sich die anderen Gärtner der Anlage das Maul verreisen, zumindest wenn sie es mal schaffen vorbei zu laufen und was anderes als ihren Tellerrand sehen.
Ich ziehe aus deinem Text "jedem Tierchen sein Pläsierchen" heraus. (Mir egal, dass du es wahrscheinlich anders gemeint hast...
Wenn du einen Rasen, der nicht gedüngt, vertikutiert und gegossen wird, abfällig als Mischverunkrautung bezeichnest, dann ist das eben so. Mich stören auf meiner Grünfläche nicht die Wegeriche oder der Weißklee- eher die indische Scheinbeere, aber ich habe noch zu viele, mir wesentlich wichtigere Baustellen als diese. Also wartet es und vielleicht erledigt es sich ja ganz von allein und wenn es sich nicht von alleine erledigt, ist das Problem ja nächstes Jahr auch noch da. Das ist ein bisschen wie Wäscheberge im Haushalt...aber zumindest mit einer kleinen Chance, dass es sich selbst reguliert.