Aufoxidiert entsteht Epoxydecenal, also ein natürlicher Metabolit. Nun ists bei Duftstoffen ja so, dass die Konzentration eine extreme Rolle spielt. So ganz stinkt der Eidechsenschwanz ja nicht nach Stinkwanzen, es kommt im Duft vor, aber es hat diesen abgerundeten unangenehmen, wie schon richtig erwähnt aufdringlichen bis widerlichen Unterton, durchaus penetrant bleibenden Duft. Unterstrichen wird der durch eine harzige Terpennote.
Die Beschreibung von Wiki für die abrundende Duftkomponente passt irgendwie, kann man in geringen Anteilen neben Stinkwanze etwas rausriechen. Ein Sommelier könnte den Duft besser zerlegen, ich scheitere an sowas, treffe nur 2-3 von 6 Aromen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Trans-4,5-Epoxy-(E)-2-decenal hat geschrieben:trans-4,5-Epoxy-(E)-2-decenal ist ein oxidierter α,β-ungesättigter Aldehyd, der im Blut von Säugetieren gefunden wird und diesem den charakteristischen metallischen Geruch verleiht.[2] Von Raubtieren wird der Geruch der Substanz zum Auffinden von Blut oder Beute verwendet.[2] Menschen können die Substanz bis zu einer Konzentration von 1,5 pg/L in der Luft riechen,[4] bis zu 15 ng/L in Wasser und 1,3μg/L in Öl.[5] Als Aromastoff war es in der EU durch die Verordnung (EG) Nr. 1334/2008 bis zum Verbot am 11. Juli 2017 zugelassen.[6]
Es kann durch Backen von linolensäurehaltigen Fetten erzeugt werden. Dabei sind 13-Hydroperoxy-9,11-octadecadienonsäure und 9-Hydroperoxy-10,12-octadecadienonsäure Zwischenstufen.[7] In gekochtem Rindfleisch bildet sich der Aldehyd bei zu langer Aufbewahrung im Kühlschrank und verbreitet einen ranzigen Geruch beim Wiederaufwärmen.[8] Auch in rohem und gekochtem Hammelfleisch spielt er eine Rolle.[9]