Also woran kann es liegen ?Der Buddler hat geschrieben: ↑11. Jun 2026, 22:58 Ich zucke doch etwas zusammen, wenn ich lese, dass Rdb "sehr spät" reift. Sie ist eine der frühesten Feigen überhaupt. Früher dran sind eigentlich nur Brebas, aber bei fast keiner Sorte ist die Haupternte früher als bei RdB. Man kann hier je nach Mikroklima ab Mitte-Ende August ernten.
Breitengrad, Mikroklima ?!
Ich denke, dass Viele hier ihren Feigen schon das Optimum bieten (Sonne, Dünger, Wasser) und keiner seine RdB schön schattig und trocken hinter die Fichte pflanzt, dass es ja übel ausgeht
Es käme dann auch noch in Frage : Verschiedene Sorten, verschiedene Klone.
Es wird ja auch immer wiedermal von "starkwüchsig" und "sehr winterhart" berichtet.
Meine RdB ist schwachwüchsig, wenig winterhart und trägt ab Mitte Oktober.
Ob das nur am Breitengrad liegt. Das alleine macht ja etliche Wochen aus, späteres Frühjahr etc.
Eine Reife im August kann ich ausschließen, das schaffen bei mir gerade mal die Brebas.
Meine RdB hat jetzt 30 bis 40 cm Neutausrieb ohne erkennbaren Feigenansatz, auch keine Stecknadelköpfe oder gar Erbsen dran. Gesunder Habitus, keine Pilze.
Ach ja : "Haupternte" ist wahrscheinlich ein rückübersetzter Anglizismus, etwas irritierend. Bitte nicht. Herbstfeigen wäre passender, wir im Norden haben auch eine Haupternte, hier im August, und dass sind wohl ausschließlich Brebas. Herbstfeigen bilden, wenn überhaupt, einen Nebenertrag, also eine Nebenernte ab.
Zu BT: Sie ist bei mir eine der Härtesten, ist genug Sonne da und es verregnet nicht (bei uns sowieso nicht), dann sind die Früchte zuckersüß und stehen einer Isi d'Oro z.B in nichts nach. Jede im Garten geerntete Feige ist süßer als das Importzeug aus dem Supermarkt. Also hat sie ihre Daseinsberechtigung : immer zuverlässig, auch nach diesem Winter. Eine RdB ist beerig und auch sehr lecker. Ich würde sie jetzt nicht gegeneinander ausspielen wollen, da sie zeitlich, und mengenmäßig weit auseinander liegen.