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Die Entstehung meines Gartens (Gelesen 64837 mal)
- Jule69
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Das ist wirklich klasse geworden!..und auch, wenn es unter den Nägeln brennt, würde ich erst mal abwarten, wie das Beet im nächsten Frühjahr aussieht.
Liebe Grüße von der Jule
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
Es genügt nicht, mit den Pflanzen zu sprechen, man muss ihnen auch zuhören.
- enaira
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Da warst du ja mal wieder richtig fleißig, Andreas!
Toll geworden!!!
Toll geworden!!!
Liebe Grüße
Ariane
It takes both, sunshine and rain, to grow a garden.
Ariane
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Ist wirklich großartig geworden AndreasR, und für die viele Arbeit, die du geleistest hast bewundre ich dich.
Ich find so Steine im Beet zwischendurch sind wirklich malerisch. Bin jedenfalls begeistert
Ich find so Steine im Beet zwischendurch sind wirklich malerisch. Bin jedenfalls begeistert
Liebe Grüße aus Niederösterreich hinterm Schneeberg
susanne
susanne
Re: Die Entstehung meines Gartens
Andreas, dein neustes Projekt ist auch wieder klasse geworden. Mir gefallen diese kleinen Terrassierungen mit den Natursteinen, habe die schon bei deinem Schattenbeet bewundert. Die Beete so liebevoll und durchdacht bepflanzt. Respekt, was du neben deiner Arbeit schon alles bisher geschafft hast.
- Mediterraneus
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Spitze geworden!
Ohne große Gehölze wirkt die Fläche viel größer, offener. Erstaunlich, was durch "Aussortieren" von Gehölzen doch möglich ist, da bin ich auch momentan dabei.
Ich bin sehr gespannt, was da noch alles aufgeht, Frühlingsblüher etc.
Schön!
Ohne große Gehölze wirkt die Fläche viel größer, offener. Erstaunlich, was durch "Aussortieren" von Gehölzen doch möglich ist, da bin ich auch momentan dabei.
Ich bin sehr gespannt, was da noch alles aufgeht, Frühlingsblüher etc.
Schön!
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
Andere haben schließlich auch irgendeine Ahnung
Mediterraneus
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- Mediterraneus
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Aber am meisten beindruckt mich das:

da kommt der Buchhalter durch. Bewundernswert. Wenn ich da gewirkt hätte, ojeminee...
LG aus dem südlichen Main-Viereck
Mediterraneus
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- Gartenlady
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Unglaublich was Du da geleistet hast und mit welch tollem Ergebnis. Ich bin gespannt auf nächstes Frühjahr. All die vielen Blumenzwiebeln aus den Töpfen hast Du auch dort versenkt?
Die Lücken werden vermutlich schneller gefüllt sein, als du es möchtest
Danke auch, dass Du uns teilhaben lässt, ohne dass wir uns anstrengen müssen.
Die Lücken werden vermutlich schneller gefüllt sein, als du es möchtest
Danke auch, dass Du uns teilhaben lässt, ohne dass wir uns anstrengen müssen.
- AndreasR
- Garten-pur Team
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Die meisten Blumenzwiebeln habe ich tatsächlich wieder versenkt, bis auf einige kleine Tochterzwiebeln von Tulpen und Narzissen, ein paar Hasenglöckchen (die wollte mein Vater haben), ein paar Dichternarzissen (sind für eine liebe Purlerin reserviert), die vielen, vielen Zwiebeln des niedrigen Zierlauchs (wahrscheinlich Allium neapolitanum), und einige undefinierbare Winz-Zwiebeln. Bei den Krokussen habe ich mir sogar die Mühe gemacht, die ganzen kleinen Zwiebeln wieder zu versenken, in der Hoffnung, dass sie im Winter nicht gleich Wühlmausfutter werden.
Zusätzlich hatte ich je ca. 50 Wildtulpen und Muscari gekauft, ein paar Allium karataviense, 20 Narzissen und 30 Anemone blanda vom ALDI.
Bisher hatte ich in den sonnigen Beeten leider immer das Pech, dass ich mit dem Unkraut jäten nicht mehr hinterher gekommen bin, dieses hier hat den Vorteil, von beiden Seiten vom Pflaster her zugänglich zu sein, und ich befürchte, ich muss Beete in Zukunft immer so anlegen, dass das möglich ist, weil man selbst von großen Trittplatten aus kaum noch Zugang hat, weil alles in Nullkommanichts zugewuchert ist. Hier habe ich noch mehr Platz als sonst gelassen und auch fast keine hohen Stauden gesetzt, mal schauen, ob das von der Anmutung her näher an meinen "braven" Schattenbeeten bleibt. Und ja, genau muss ich auf jeden Fall arbeiten, jede vergessene Wurzel bedeutet ein weiteres Unkraut-Monstrum, also bin ich lieber etwas zu gründlich...
Mit "Deko" habe ich es ja nicht so, da muss ich neidlos anerkennen, dass andere ihre Beete wunderbar mit Baumstümpfen, knorrigen Zweigen, einzeln gesetzten Steinen usw. gestalten, aber das mit den Mäuerchen klappt schon ganz gut. Und auch wenn's natürlich sehr mühsam ist, gewinnen die Beete ungemein durch die leichte Höhenstaffelung - und wenn ich hier schon am Hang gärtnere, dann muss ich die Niveauunterschiede ja auch nutzen.
In den Schattenbeeten habe ich gemerkt, wie wertvoll es ist, einen Boden mit Sand- und Humusanteil und ohne so eine extreme Samenbank wie unten im Garten zu haben, die sind wirklich extrem pflegeleicht und können mal eben in ein, zwei Stunden "durchgeputzt" werden. Die Alternative sind große Beete mit "Wucherstauden", wo Schachtelhalm und Co. wenigstens nicht so auffallen...
Bisher hatte ich in den sonnigen Beeten leider immer das Pech, dass ich mit dem Unkraut jäten nicht mehr hinterher gekommen bin, dieses hier hat den Vorteil, von beiden Seiten vom Pflaster her zugänglich zu sein, und ich befürchte, ich muss Beete in Zukunft immer so anlegen, dass das möglich ist, weil man selbst von großen Trittplatten aus kaum noch Zugang hat, weil alles in Nullkommanichts zugewuchert ist. Hier habe ich noch mehr Platz als sonst gelassen und auch fast keine hohen Stauden gesetzt, mal schauen, ob das von der Anmutung her näher an meinen "braven" Schattenbeeten bleibt. Und ja, genau muss ich auf jeden Fall arbeiten, jede vergessene Wurzel bedeutet ein weiteres Unkraut-Monstrum, also bin ich lieber etwas zu gründlich...
Mit "Deko" habe ich es ja nicht so, da muss ich neidlos anerkennen, dass andere ihre Beete wunderbar mit Baumstümpfen, knorrigen Zweigen, einzeln gesetzten Steinen usw. gestalten, aber das mit den Mäuerchen klappt schon ganz gut. Und auch wenn's natürlich sehr mühsam ist, gewinnen die Beete ungemein durch die leichte Höhenstaffelung - und wenn ich hier schon am Hang gärtnere, dann muss ich die Niveauunterschiede ja auch nutzen.
- goworo
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Pfälzerwald, 400 m, 7a
Re: Die Entstehung meines Gartens
Echt bewundernswert, mit welchem Enthusiasmus du die gelungene Umgestaltung deines Gartens angehst. Und dann dazu noch die wirklich ausführliche Dokumentation - toll! 
- AndreasR
- Garten-pur Team
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Re: Die Entstehung meines Gartens
Es wird mal wieder Zeit, diesen Thread wiederzubeleben, und ich sehe gerade, dass ich die letztjährige Gartengestaltung (Baumscheiben für Zaubernuss und Co., Beetkante am "Waldbeet") hier noch gar nicht dokumentiert habe, das hatte ich wohl mal wieder bei den "Gartenarbeiten" gepostet. Da ich diese Woche noch Urlaub habe und das Wetter gerade herrlich ist, war ich etwas hin und her gerissen, welches Projekt ich als nächstes beginnen soll, entweder die Fortführung der Beetkante vom "Waldbeet", oder die Erweiterung des kleinen "Felsengartens" auf der Nordseite des Hauses.
Weil für letzteres noch etliche Pflanzen schon seit Ewigkeiten im Topf warten, habe ich heute mit dem Schattenbeet angefangen. Zunächst habe ich mir aus meiner Bohle und einige Ziegelsteinen einen Zugang zur "Baustelle" gebaut, um nicht mit dem gesamten Material über die moosbewachsenen Steine laufen zu müssen. Die tief hängenden Zweige des Runzelblättrigen Schneeballs habe ich mit zwei Brettern "hochgebockt", um genügend Bewegungsraum zu haben. Dann habe ich ein paar der Steine entfernt und angefangen, die ziemlich harte und steinige Erde aufzubrechen und abzuräumen.


Offenbar ist diese Erde aber nicht allzu lehmig, man kann sie mit den Fingern ziemlich gut zerbröseln, es sind auch jede Menge Kies und Splitt drin, wahrscheinlich auch etwas Sand, wohl noch von der Haus-Baustelle. Ich konnte also etwas machen, was hier ansonsten überhaupt nicht geht: Die Erde durchsieben! Große Kieselsteine und Schotter habe ich herausgelesen, ebenso Wurzeln und Co., auch den Kies habe ich in einen separaten Eimer gefüllt. Zurück bleibt eine recht feinkrümelige Erde, die für Schattenpflanzen so aber wohl nur bedingt taugt, also habe ich noch reichlich Kompost daruntergemischt.


Die Steine hatte ich noch von der letzten Erweiterung eingelagert, so konnte ich mich direkt bedienen und die hintere Beetkante vervollständigen. Ich muss das Beet in Etappen bauen, weil man auf dem Hang nur auf Knien herumrutschen kann, aber so kann ich mehrere Abstufungen einbauen. In der Erde waren knapp unter der Oberfläche auch ein paar Wurzeln vom Schneeball, die habe ich kurzerhand mit dem Root Slayer gekappt - der Strauch wird es aber wohl überleben. Dann die restliche Erde nochmal tiefgründig gelockert, und zum Schluss habe ich das Erd-Kompost-Gemisch eingefüllt und nochmal mit der gelockerten Erde vermischt.

In der Beschreibung liest sich das alles recht kurz, aber ich habe insgesamt doch etwa fünf Stunden benötigt, nach dem letzten Schritt war es dann schon zu dunkel zum Fotografieren. Morgen kann ich diesen Teil dann schon bepflanzen und dann mit der nächsten Hangstufe weitermachen. Dieser Bereich wird etwa doppelt so groß werden, vielleicht muss ich sogar zwei Stufen einbauen. Viel breiter kann ich das Beet aber nicht machen, weil man es ansonsten nicht mehr pflegen kann (ist auf der Hangseite jetzt schon schwierig genug...). Mal schauen, wie weit ich morgen komme, ganz fertig werde ich sicher nicht, aber ich genieße solche Arbeiten auch immer und arbeite langsam, immer wieder mal einen Schritt zurücktretend, um sich die bisherige Arbeit anzuschauen und im Kopf weiterzuplanen.
Weil für letzteres noch etliche Pflanzen schon seit Ewigkeiten im Topf warten, habe ich heute mit dem Schattenbeet angefangen. Zunächst habe ich mir aus meiner Bohle und einige Ziegelsteinen einen Zugang zur "Baustelle" gebaut, um nicht mit dem gesamten Material über die moosbewachsenen Steine laufen zu müssen. Die tief hängenden Zweige des Runzelblättrigen Schneeballs habe ich mit zwei Brettern "hochgebockt", um genügend Bewegungsraum zu haben. Dann habe ich ein paar der Steine entfernt und angefangen, die ziemlich harte und steinige Erde aufzubrechen und abzuräumen.


Offenbar ist diese Erde aber nicht allzu lehmig, man kann sie mit den Fingern ziemlich gut zerbröseln, es sind auch jede Menge Kies und Splitt drin, wahrscheinlich auch etwas Sand, wohl noch von der Haus-Baustelle. Ich konnte also etwas machen, was hier ansonsten überhaupt nicht geht: Die Erde durchsieben! Große Kieselsteine und Schotter habe ich herausgelesen, ebenso Wurzeln und Co., auch den Kies habe ich in einen separaten Eimer gefüllt. Zurück bleibt eine recht feinkrümelige Erde, die für Schattenpflanzen so aber wohl nur bedingt taugt, also habe ich noch reichlich Kompost daruntergemischt.


Die Steine hatte ich noch von der letzten Erweiterung eingelagert, so konnte ich mich direkt bedienen und die hintere Beetkante vervollständigen. Ich muss das Beet in Etappen bauen, weil man auf dem Hang nur auf Knien herumrutschen kann, aber so kann ich mehrere Abstufungen einbauen. In der Erde waren knapp unter der Oberfläche auch ein paar Wurzeln vom Schneeball, die habe ich kurzerhand mit dem Root Slayer gekappt - der Strauch wird es aber wohl überleben. Dann die restliche Erde nochmal tiefgründig gelockert, und zum Schluss habe ich das Erd-Kompost-Gemisch eingefüllt und nochmal mit der gelockerten Erde vermischt.

In der Beschreibung liest sich das alles recht kurz, aber ich habe insgesamt doch etwa fünf Stunden benötigt, nach dem letzten Schritt war es dann schon zu dunkel zum Fotografieren. Morgen kann ich diesen Teil dann schon bepflanzen und dann mit der nächsten Hangstufe weitermachen. Dieser Bereich wird etwa doppelt so groß werden, vielleicht muss ich sogar zwei Stufen einbauen. Viel breiter kann ich das Beet aber nicht machen, weil man es ansonsten nicht mehr pflegen kann (ist auf der Hangseite jetzt schon schwierig genug...). Mal schauen, wie weit ich morgen komme, ganz fertig werde ich sicher nicht, aber ich genieße solche Arbeiten auch immer und arbeite langsam, immer wieder mal einen Schritt zurücktretend, um sich die bisherige Arbeit anzuschauen und im Kopf weiterzuplanen.

