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Diese Discounter... (Gelesen 501969 mal)
Moderatoren: Nina, Phalaina, cydorian, partisanengärtner, AndreasR
- Krokosmian
- Beiträge: 14969
- Registriert: 17. Mär 2015, 20:51
Re: Diese Discounter...
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Wo und wieviel, ist nicht so richtig eindeutig;), da vieles ineinander übergeht. Aber man wird mich korrigieren (möglicherweise mit Genuss
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Der Eine macht das volle Staudensortiment aus herkömmlicher vegetativer Vermehrung, der Nächste nur aus Saat. Andere haben sich auf die Gewebekultur spezialisiert, wieder andere produzieren nur Agapanthus oder Convallaria. Fast ein Kuriosum ist der Mensch, welcher Hepatica als Begleitpflanze in seiner Hopfenanlage wachsen hat, diese dann blühfähig erntet und wurzelnackt zum Topfen verkauft. Aber nur wenns nicht zu trocken ist, ansonsten bekommt er sie nämlich nicht raus...
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Mancher betrachtet Stauden vor allem auch als Teil seines Beet und Balkonsortiments. Da dort ein ständiger Hunger nach Neuheiten herrscht, werden dann auch fortlaufend an diversen Staudengattungen "gearbeitet". Das Augenmerk liegt dabei vor allem auf Topf- und Markteignung, hier kommen dann die oben erwähnten Proben ins Spiel.
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Ganz grob kann man bei Anbietern für Staudenjungpflanzen zwischen denen Unterscheiden, deren "Produkte" blühende Ware werden sollen und denen, bei denen am Ende eine "richtige" Staude rauskommt. Allerdings gibt es Überschneidungen...
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"Industriell" triggert freilich manchen in der grünen Branche. Man möchte ja keinesfalls als Hinterwäldler o. ä.. gelten! Andererseits lebt man ja auch ganz gut mit dem sorgsam gepflegten Bild von naturnah, erdverbunden, entschleunigt etc. pp.. Wo größere Stückzahlen produziert werden (bei Jungpflanzen meist der Fall), geht es jedenfalls kaum ohne immer weiter ausgefeilte Automatisierung bzw. Maschineneinsatz. Aber das kommt freilich auf den jeweiligen Betrieb an. Einer mit nur fünf Kulturen tut sich damit deutlich leicher als ein Vollsortimentler. Dazu eine Anekdote- als vor Jahren der Echinacea-Hype explodierte, gab es auf Arbeit immer wieder Probleme mit vermischten Beständen. Also falsche Pflanzen die in andere Sorten auftauchten, das nicht nur in kleiner Zahl. Wiederholte Reklamation beim Jungpflanzenlieferanten (außer Sämlingen muss man Echinacea meist kaufen) ließen diesen ratlos da stehen. Des Rätsels Lösung war, dass dem Roboter welcher eingegangene Jungpflanzen in den Multiplatten gegen lebende austauschte, niemand beigebracht hatte, dass er dafür auch Platten derselben Sorte und nicht irgendeine verwenden soll.
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Die eigene Vermehrung zugunsten von zugekauften Jungpflanzen runterzufahren bzw. ganz sein zu lassen ist im Beet- und Balkonbereich schon länger gang und gäbe. Bei den Stauden wirds immer verbreiteter, mit allen Vor-, wie auch Nachteilen.
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So, wer Rechtschreibung und Grammatikfehler findet, darf sich dran freuen. Die rote Linie ist ausgefallen, der Tag war lang und heiß (34°).